Tagebuchbloggen am 5.4.14

5. April 2014

Sträflicherweise habe ich schon lange, lange nicht mehr gebloggt. Deshalb heute mal wieder tagebuchbloggen, obwohl der Tag schon wieder fast vorbei ist …
Mehr Teilnehmer gibt es hier

2:30 Uhr: ich werde wach und tigere auf die Toilette, anschließend schlafe ich sehr schnell wieder ein, da ich die letzten Nächte nie mehr als 5 Stunden Schlaf abbekommen habe.

6:20 Uhr: der große Sohn steht vor meinem Bett und möchte kuscheln, 5 Minuten später gesellt sich der kleine Sohn dazu.

6:30 Uhr-8 Uhr: der große Sohn verkrümelt sich dankenswerterweise mit dem kleinen Bruder in dessen Zimmer, sie spielen Lego, Groß liest Klein vor, die große Schwester liest derweilen alleine in ihrem Zimmer. Ich döse immer mal wieder ein und faulenze so vor mich hin.

8-9 Uhr: wir stehen nach und nach richtig auf, ich rühre auf Wunsch der Kinder Pancakesteig an, bis 9 Uhr verspeisen wir alle zusammen eine große Portion Pancakes mit Ahornsirup.

9-10:30 Uhr: wir versammeln uns vor dem Fernseher und schauen zusammen “Der Fuchs und das Mädchen” an (unter der Woche ist Medienkonsum gestrichen, dafür gibt es am Wochenende eine ganze DVD).

10:30-12 Uhr: ich räume die Küche auf und salze schon mal die Auberginen fürs Mittagessen, anschließend bringe ich zusammen mit dem Jüngsten den großen Sohn zu seiner Schulfreundin, dort ratsche ich noch eine Runde mit deren Mutter bevor ich wieder nach Hause aufbreche.

12-14 Uhr: ich koche Mittagessen (parmigiana di melanzane, italienischer Auberginenauflauf), das wir kurz nach 13 Uhr verspeisen, danach verlässt uns auch die Tochter in Richtung Freundin, ich unterhalte mich noch eine Runde mit meinem Mann bevor dieser mit einem vollgepackten Auto zu seiner Wohnung fährt samt dem jüngsten Kind.

14-16 Uhr: ich räume erneut die Küche auf, dann mache ich mich an den Umbau des ehemaligen Arbeitszimmer, das in Bälde das Zimmer unseres Aupairs werden wird. Ich räume auch dort auf, mache sauber und baue das gestern über Ebay Kleinanzeigen ergatterte Bett auf (sie wird erst Ende Mai/Anfang Juni hier eintreffen, aber ich möchte die Vorbereitungen trotzdem bald abgeschlossen haben). Danach ist noch eine Runde Wäschewaschen angesagt. Nach getaner Arbeit hole ich mir eine kleine Schale Kekse, setze mich aufs Sofa und fange an, diesen Blogartikel zu schreiben.

16-19 Uhr: ich surfe noch ein wenig herum, lese quer durch andere Blogs, dann bringe ich den großen Sohn der zwischenzeitlich zurückgekehrt ist auf seinen Wunsch hin mit dem Fahrrad zu einem anderen Freund, bei dem er noch bis 18:30 Uhr bleibt. Zurück zu Hause sichte ich wieder einmal unseren Keller, sortiere alte Kartons aus, finde einen neuen Lagerplatz für meine Seifen und verabschiede zwischendurch die Tochter, die heute aushäusig übernachtet. Nach einem Abendessen zu viert fahre ich noch schnell zum Einkaufen los.

19-21:30 Uhr: eine Stunde bin ich unterwegs, gegen 20 Uhr treffe ich wieder zu Hause ein, leider zu spät um dem Jüngsten noch Gute Nacht zu sagen :-(. Der große Sohn schaut zusammen mit seinem Papa noch ein paar Folgen “Shawn das Schaf”, während ich die Einkäufe verstaue und nochmals in den Keller gehe um zu sortieren. Gegen 20:30 Uhr ist auch der große Sohn im Bett und mein Mann verabschiedet sich in seine Wohnung. Kurz vor 21 Uhr, als ich es mir gerade gemütlich machen möchte, sehe ich, daß er sein Handy und seinen Geldbeutel vergessen hat, also schwinge ich mich nochmals ins Auto und fahre ihm nach (zum Glück sind es nur 5 km). Die Söhne haben die Aktion schön verschlafen, jetzt werde ich es mir noch eine halbe Stunde mit einem Glas Rotwein gemütlich machen und dann schnell ins Bett hüpfen …

Achterbahn

17. März 2014

Mein Leben fährt momentan Achterbahn. Und ich kann/möchte nicht alles bloggen was mich zur Zeit bewegt, ein Großteil meines Privatlebens bleibt eben privat. Darum nur Ausschnitte.
Es brechen neue Zeiten an. Ich bin zur Zeit z.B. auf Jobsuche, letzte Woche habe ich meine erste Bewerbung losgeschickt, und ich bin sehr gespannt, wie die ersten Bewerbungsgespräche seit 10 Jahren verlaufen werden. Zum Glück habe ich einen sehr gefragten Beruf studiert und mache mir nicht allzu viele Sorgen ob ich eine Stelle finde, die Frage ist eher, in welchem Bereich. Ich strebe 70% Arbeitszeit an, mal sehen, ob das mit drei Kindern vereinbar ist …
Nebenbei habe ich für den hiesigen Gemeinderat und Kreisrat kandidiert, ob ich gewählt wurde und wieviele Stimmen ich bekommen habe weiß ich noch nicht, spannend ist es aber auf jeden Fall.
Kommendes Wochenende steigt dann wieder der örtliche Kleidermarkt, für den ich dieses Mal verantwortlich zeichne als Elternbeiratsvorsitzende. Es gab im Vorfeld einige Änderungen, Probleme und Stolpersteine, ich hoffe, daß diese nun gänzlich aus dem Weg geräumt sind und ich mich am Sonntag entspannt aufs Sofa kuscheln kann. Dieses Amt würde ich sehr gerne vorzeitig niederlegen, wahrscheinlich werde ich aber doch noch bis Oktober durchhalten und hoffe, daß sich dann mehr als einer für den Job melden wird …
Der Jüngste ist mittlerweile bei einer Logopädin, zu sehr belastete uns alle das Nichtverstehenkönnen, allen voran ihn selbst. Er geht dort gerne hin, quietscht und lacht während der Sitzung (er blieb sogar gleich bei der zweiten Stunde ohne mich dort), und selbst seine “Hausaufgaben” erledigt er voller Stolz und Freude :-).
Der große Bruder ist leider seit heute krank. Gestern sah er schon recht blass um die Nase aus, letzte Nacht dann Dauerhusten und heute morgen erhöhte Temperatur und nicht-in-die-Schule-wollen. Ich liess ihn wohlweislich zu Hause, zusammen mit dem Jüngsten, gegen späten Nachmittag schlief er dann auf dem Esstischstuhl ein, um 19:30 Uhr war endgültig Schicht im Schacht, zu diesem Zeitpunkt maß ich 38,8 Grad Temperatur und er schläft seitdem tief und fest. Mal sehen, wie es morgen früh aussieht, spätestens bis zum Kleidermarkt bräuchte ich dringend ein gesundes Kind …
Damit ich gesund bleibe und alle pflegen kann die da noch umfallen, werde ich nun ins Bett kriechen und mir so viel Schlaf holen wie ich kriegen kann.

Ein Tag im Zoo

7. März 2014

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Ein schöner Tag. Endlich habe ich mal den Augsburger Zoo gesehen. Und hundemüde, gutgelaunte Kinder gab es gratis :-).

Einmal lüften bitte !

6. März 2014

Heute war wieder einer dieser Tage. Gebrülle, Geheule, Gehaue und Gestreite von allen Seiten und meine Nerven auf Zerreißprobe. Was ich dann gemacht habe ? Einfach alle drei Kinder ins Auto gepackt und ca. 8 km gefahren. Ausgestiegen und eine ganze Stunde lang durch wunderschöne Landschaft gewandert, bis alle wieder geerdet und ruhig waren. Selbst der Jüngste packte die teils beachtlichen Steigungen recht gut und bis auf ein paar wenige Versuche auf meinen Arm zu kommen blieb er friedlich.
Lüften hilft immer, auch den Großen …

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Leider war der Akku nach den ersten Fotos leer. So konnte ich die schönsten Momente nicht mehr festhalten, was mich ein wenig ärgert, aber die Stimmung vor Ort kann man trotzdem erkennen.

Piep

22. Februar 2014

Nachdem ich nun schon per Kommentarfunktion gefragt werde, ob es uns gut geht, muß ich mich doch mal melden.
Wenn es im Blog mal ruhiger zugeht, dann ist es in den meisten Fällen so, daß das Leben gerade alles andere als ruhig verläuft. Solange Alltag herrscht, der nur ab und an durch lustige oder schräge Begebenheiten unterbrochen wird, kann ich richtig gut bloggen. Ich setze mich dann einfach hin sobald Ruhe herrscht und tippe los, oft ohne lange nachzudenken.
Momentan ist es eher so, daß ich nicht einmal dazu komme, in Ruhe eine Tasse Tee zu trinken. Und wenn es so weit kommt, klappt es mit dem Schreiben auch nicht mehr, denn dafür brauche ich Ruhe und Entspannung.
Über vieles möchte ich auch einfach nicht schreiben, da es mir zu privat ist, und nur schreiben um des Schreibens willen widerstrebt mir.
Deshalb hier nur ein Piep. Und ein paar Schnipsel der vergangenen Wochen.

- die Tochter ist mittlerweile Brillenträgerin, sie ist leicht kurzsichtig, es steht ihr aber sehr gut und sie trägt es mit Fassung.

- die Halbjahreszeugnisse fielen wie erwartet sehr gut aus, beide Schulkinder wurden über die Maßen gelobt, lediglich Schriftbild und Gestaltung von Hefteinträgen wurden bemängelt, damit kann ich aber sehr gut leben.

- der jüngste Sohn ist richtig gut angekommen im Kindergarten und er fängt bereits ab 7 Uhr morgens an zu quengeln, wann wir denn endlich losgehen.

- alle Pflanzen haben den Winter (welcher Winter ?) überlebt, treiben bereits schön aus und ich freue mich auf die neue Gartensaison

- ich habe drei Kilo abgenommen, wieder mit Joggen angefangen und schaffe es sogar weitgehend, Süßem aus dem Weg zu gehen. Es muß doch auch mit fast 40 Jahren möglich sein, das Wohlfühlgewicht wieder zu erreichen.

- der Wiedereinstieg ins Berufsleben steht ganz oben auf meiner Liste, allerdings bin ich mir noch unklar, wo und als was.

- die Geschichte mit den Hebammen geht mir zur Zeit kaum aus dem Kopf. Sie sind ein so wichtiger Bestandteil unserer Gesellschaft und ich finde es schrecklich, wie massiv nicht nur der Berufsstand bedroht ist, sondern auch die Wahlfreiheit aller schwangeren Frauen. Ich bin dankbar, daß ich meine Kinder zu Hause auf die Welt bringen konnte, mit Hilfe einer kompetenten, liebevollen Hebamme, und traurig, daß meine Tochter das eventuell nicht können wird …

Unser Sonntag

12. Januar 2014

Wir hatten heute einen wirklich schönen Sonntag. Gestern Abend hatten mein Mann und ich überlegt, ob wir vielleicht heute einen Ausflug machen und beim Frühstück wurde spontan beschlossen, zum Tierpark Hellabrunn in München zu fahren.
Wir packten bergeweise Proviant ein (8 Salamibrote, 4 Käsebrote, die restlichen Grünkernbratlinge vom gestrigen Mittagessen, Kekse, Äpfel und zwei Thermoskannen Früchtetee – wir haben wahre Fressmaschinen im Haus), zogen uns allesamt warm an (hier hatte es heute eine Durchschnittstemperatur von vier Grad) und zogen am späten Vormittag los.
Zum Glück fährt man von uns aus nicht allzu weit (etwa 40 Minuten) und so konnten wir auch bald den Tierpark entern :-)
Für unseren Jüngsten war es zwar nicht das erste Mal, aber das erste Mal als Klein-/Kindergartenkind. Er war kaum zu halten, rannte vier Stunden lang im Eiltempo durch die Gegend und freute sich wirklich über jedes einzelne Tier, wobei er am meisten beeindruckt von den Löwen war. Die Großen hatten ebenfalls viel Spaß und obwohl es ziemlich voll war gefiel es auch uns Erwachsenen gut.
Hier noch ein paar Bilder, viele sind es leider nicht geworden.

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Mutter und Tochter

6. Januar 2014

Hier mal wieder ein Foto von mir. Es gibt nicht sehr viele, da ich mir meist nicht gefalle (entweder habe ich die Backen voll mit Essen oder schaue einfach blöd in die Gegend ;-)). Dieses finde ich jedoch sehr gelungen und vor allem bin ich mit einem meiner Herzensmenschen darauf zu sehen, meiner Tochter.
Es entstand auf der Geburtstagsfeier zum 90.Geburtstag meines Opas vor zwei Wochen. Wir hatten beschlossen im Mutter-Tochter-Partnerlook zu gehen, meine Tochter hat sogar extra noch einen halbwegs passenden Schal für sich herausgesucht.
Mir geht jedes Mal das Herz auf wenn ich das Bild anschaue und ich bin so stolz und glücklich, seit neun Jahren Mutter dieses bezaubernden Mädchens sein zu dürfen (im Sektglas befindet sich übrigens alkoholfreier Kindersekt).

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Tagebuchbloggen am 5.1.14

5. Januar 2014

Und wieder bin ich dabei, allerdings heute nur eingeschränkt, da unsere Tochter ihren neunten Geburtstag feiert und die Zeit zum Bloggen knapp werden wird.

5 Uhr: ich wache nach einem üblen Alptraum auf und traue mich kaum mehr, wieder einzuschlafen. Als ich leise Geräusche aus dem Tochterzimmer höre, stehe ich auf und gratuliere meinem ältesten Kind als Erste zum Geburtstag :-).

6:30-9:45 Uhr: ich koche Milchreis für 4 Kinder (ein Geburtstagsgast hat schon mal hier übernachtet), anschließend zünde ich Geburtstagskerzen an, wir singen, lassen die Tochter hochleben und dann werden erstmal Geschenke ausgepackt. Danach frühstücken wir gemütlich, die Geschenke werden in Ruhe begutachtet und bis gerade eben haben wir das erste Geschenk alle zusammen angeschaut, den Film “Ostwind”.

9:45-14:30 Uhr: ich bereite das Mittagessen vor, nebenbei knete ich den Pizzateig für die Party zusammen und setze die Tomatensauce für die Pizza an. Gegen 11:30 Uhr futtern wir die sehr leckere Lasagne, eine Stunde später bringe ich den Jüngsten ins Bett damit er fit für den Kindergeburtstag ist und bastle anschließend noch an diesem und jenem herum.

14:30-19:15 Uhr: die Gäste treffen fast alle gleichzeitig ein und es gibt erstmal ein großes Hallo. Plötzlich ist die Kinderzahl von 4 auf 12 angewachsen und es wuselt nur so. Ich bereite schnell ein paar Begrüssungskindercocktails zu, die begeistert angenommen werden, danach werden nach und nach die Geschenke der Gäste ausgepackt und der dieses Mal zumindest optisch völlig mißglückte Geburtstagskuchen gegessen.
Anschließend klatschen mein Mann und ich uns nur noch ab. Er veranstaltet im Partykeller Spiele, ich bastle oben in der Küche mit den Kindern Schmuck aus Fimo, räume ständig auf oder putze, zum Abschluß lasse ich die Kinder alle selber Pizza machen und schiebe diese im Akkord in den Ofen, während mein Mann versucht, Ordnung in das restliche Chaos zu bringen.
Irgendwann ist die Pizza gegessen, der Schmuck mit Glanzlack überzogen und wir schaffen uns für die restliche halbe Stunde bis zum Abholen eine kleine Auszeit indem wir die Kinder vor “Shaun das Schaf” parken …
Ich denke, alle waren zufrieden, es gab nur wenig Streit und es war zwar sehr anstrengend für uns Eltern, aber wir haben das ja nicht jeden Tag ;-).

19:15-21:15 Uhr: wir räumen auf, bringen nach und nach die übriggebliebenen Kinder ins Bett und versuchen, noch einen Film anzufangen, was immer wieder an aufgeregten Kindern scheitert …

21:15 Uhr bis jetzt: wir schaffen es endlich, uns aufs Sofa zu setzen und den Film anzuschauen, “Ein Schluck für die Engel”, danach werden wir erschöpft ins Bett fallen.

Hier noch ein paar wenige Bilder, leider viel zu wenige, aber zum Fotografieren blieb keine Zeit …

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Der Jüngste nimmt gleich das Geburtstagsgeschenk der Herzensfreundin unserer Tochter in Beschlag :-)

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Wir schauen uns gemeinsam das nächste Geschenk an und ich muß wie im Kino schon wieder heulen.

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Der Rest vom Geburtstagstisch, leider hatte ich die Kamera vorher nicht gefunden :-(

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Hackfleisch für die Lasagne anbraten …

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Schmuckwerkstatt, zumindest der Rest davon nachdem die Gäste verschwunden waren

Jahresrückblick in Bildern

2. Januar 2014

Hier noch ein Jahresrückblick in Bildern. Das Jahr war zwar nicht sonderlich spektakulär, aber auch nicht ereignislos …

Januar

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Das Jahr beginnt mit dem achten Geburtstag unserer Tochter. Es folgt der zweite Geburtstag des Jüngsten und gleich anschließend der 70. Geburtstag des Schwiegervaters. Wir feiern viel und fahren viel herum.

Februar

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Ich beginne mit dem Häkeln, anfangs als Alternativprogramm zu Internet und Fernseher gedacht, bald jedoch ein Hobby mit hohem Suchtfaktor. Insgesamt entstehen kurz hintereinander über 20 Mützen und ich denke darüber nach, ein Gewerbe anzumelden. Gleichzeitig fange ich an, regelmässig zu Joggen, werde allerdings um den Valentinstag abrupt durch die Influenza aus der Bahn geworfen und brauche Wochen um mich davon zu erholen.

März

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Der März bringt statt Frühling und etwas mehr Wärme nur Dunkelheit und Schnee. Wir sind alle immer wieder krank und das Feuerholz geht uns langsam aus. Ich sehne mich nicht nur nach Wärme, sondern vor allem nach Sonnenlicht.

April

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Da die Haar unserer Tochter ständig verknotet sind und sie nicht willens ist, diese regelmässig zu kämmen, schneide ich sie kurzerhand ab. Der Frühling kommt plötzlich und mit aller Kraft, wir tragen T-Shirts und die Pflanzen explodieren. Ich häkle für jedes unserer Kinder ein eigenes Kuscheltier.

Mai

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Ich besuche mit den Kindern zusammen meinen Opa in Vorarlberg und zeige dem großen Sohn sein Geburtshaus in Rankweil. Wir geniessen viele Sonnentage und der Garten läuft zu Höchstform auf.

Juni

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An unserem 10. Hochzeitstag erleben wir das schlimmste Hagelunwetter unseres bisherigen Lebens, nicht nur der Garten wird kurz und klein geschlagen, sondern auch die noch ziemlich neuen Außenjalousien. Zum Glück sind wir gut versichert. Die Tochter verliert die beiden oberen Schneidezähne beinahe gleichzeitig und bekommt eine enorme Zahnlücke. Ich beginne mit dem Seifensieden und werde süchtig danach.

Juli

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Wir feiern das letzte Sommerfest der Krabbelgruppe des Jüngsten mit einem Ausflug in den Wildpark. Mein Mann wird 40 Jahre alt und wir organisieren eine Party, welche wir bei schönstem Wetter mit leckerem Buffet und lieben Gästen feiern können. Ich werde zwei Wochen später 38 und lade zu einem Frauenfrühstück ohne Kinder ein. Ich siede Seifen wie eine Besessene trotz der Hitze und lege mir nach und nach mehr Equipment zu.

August

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Wir verbringen unseren Sommerurlaub zusammen mit den Schwiegereltern in Italien an der Adria. Ich siede weiterhin fleissig Seifen. Wir geniessen den Sommer.

September

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Noch während unseres Italienurlaubes feiern wir den siebten Geburtstag unseres großen Sohnes. Kurz darauf wird dieser eingeschult, der kleine Bruder hat gleichzeitig seinen ersten Krippentag. Ich verkaufe endlich viele getragene Schuhe unserer Kinder bei E.bay und wir feiern einen schönen Kindergeburtstag mit dem großen Sohn, inklusive Gipsmasken für alle Gäste. Ende September bin ich für eine Woche lang Strohwitwe, da mein Mann mit seinem Vater zum schon lange geplanten Segelurlaub aufbricht.

Oktober

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Die Tochter bekommt endlich die heiß ersehnten Ohrlöcher. Der Jüngste ist fertig eingewöhnt und fühlt sich richtig wohl in der Krippe, ich geniesse die paar Stunden die ich nun nur für mich habe. In den Herbstferien fahre ich mit den Kindern für ein paar Tage zu den Schwiegereltern. Anschließend feiern wir zu Hause Halloween.

November

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Ich bestelle zum ersten Mal eine Biokiste und wir sind sehr zufrieden damit. Ebenfalls zum ersten Mal mache ich beim “RUMS” mit und stelle dort meine selbstgehäkelte Lieblingsmütze vor. Ich siede 3 kg Seife für die Feier zum 90. Geburtstag meines Opas, als kleine Mitgebsel für die Gäste. Außerdem fange ich mit den Vorbereitungen für Weihnachten und die Geburtstage im Januar an.

Dezember

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Ich häkle das erste Paar Hüttenschuhe, eigentlich nur damit der Jüngste nachts keine kalten Füsse mehr bekommt. Es folgen weitere “Gammlos” für meinen Opa zum Geburtstag, den großen Sohn, die Tochter und den Schwiegervater. Dann mache ich noch welche für mich selbst und nehme damit zum zweiten Mal am “RUMS” teil. Es entstehen außerdem einige Loops und Mützen, ich bin fast pausenlos am Häkeln. Wir laden zum Geburtstag unserer Tochter Anfang Januar ein, feiern den Geburtstag meines Opas, Weihnachten und Silvester und schon ist das Jahr wieder vorbei …

Jahresrückblick

2. Januar 2014

Ich bediene mich wieder an dem allerorts auftauchenden Fragenkatalog :-) !

Ganz grob auf einer Skala von 1 bis 10: Wie war Dein Jahr?

Ich würde sagen eine 6-7.

Zugenommen oder abgenommen?

Örks, leider zugenommen (ich habe aber ganz brav wieder mit Joggen angefangen, da dürfte das bald kein Problem mehr sein)

Haare länger oder kürzer?

Eindeutig länger. Und ich bin wild entschlossen, sie weiter wachsen zu lassen !

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Kurzsichtiger oder weitsichtiger?

Sehtechnisch gesehen unverändert gute Sehleistung, vielleicht ein wenig altersweitsichtig. Ansonsten wieder ein Jahr an Erfahrung reicher :-).

Mehr ausgegeben oder weniger?

Ich sage nur drei Kinder die ständig wachsen und ein vor zwei Jahren neu gebautes Haus :-(

Der hirnrissigste Plan?

Ich bin zu alt für hirnrissige Pläne :-).

Die gefährlichste Unternehmung?

Mit einer herannahenden Influenza alleine mit drei Kindern mit dem Auto von Österreich nach Deutschland zu fahren – nie wieder …

Die teuerste Anschaffung?

Unser Gartenhäuschen

Das leckerste Essen?

Unser Weihnachtsmenü, in Weißwein geschmorte Entenkeulen mit frischem Rotkraut und Thüringer Klössen, danach Mousse au chocolat mit Zimtkirschen

Das beeindruckendste Buch?

Ich habe mehr gelesen als in den vergangenen Jahren, nur leider vergesse ich immer die Titel. Anscheinend waren sie nicht beeindruckend genug.

Der ergreifendste Film?

“Ostwind”, völlig überraschend, da ich a) dachte, daß dieser Film nur für kleine pferdebegeisterte Kinder gedacht sei und ich b) Pferden eigentlich nichts abgewinnen kann. Und dann saß ich im Kino neben meiner Tochter und musste heulen …

Die beste CD?

“Carovana” von Luca Carboni

Das schönste Konzert?

Wieder kein Konzert in 2013, aber vielleicht dieses Jahr ?

Die meiste Zeit verbracht mit…?

Meinen Kindern

Die schönste Zeit verbracht mit…?

Meinen Kindern

Vorherrschendes Gefühl 2013?

Teils vollkommene Zufriedenheit, teils abgrundtiefe Verzweiflung (das bringt die Lebensmitte denke ich automatisch mit sich)

2013 zum ersten Mal getan?

Seifen gesiedet, Mützen, Schals und Hüttenschuhe gehäkelt, meinen Mann und unsere Ehe Stück für Stück wiedergefunden

2013 nach langer Zeit wieder getan?

Genug geschlafen. Meine Kreativität ausgelebt. Mich intensiv mit meinem Mann und unserer Beziehung beschäftigt.

3 Dinge, auf die ich gut hätte verzichten mögen?

Viele Endlosdiskussionen mit meinem Mann (die waren allerdings auch nötig, deshalb war es gut, nicht darauf zu verzichten). Den ausgekugelten Arm des Jüngsten. Die Influenza im Februar.

Die wichtigste Sache, von der ich jemanden überzeugen wollte?

Wir schaffen das zusammen. Wir sind ein gutes Team.

Das schönste Geschenk, das ich jemandem gemacht habe?

Keine Ahnung.

Das schönste Geschenk, das mir jemand gemacht hat?

Das Vertrauen meines Mannes in unsere Beziehung und seine Bemühungen diese wieder zu verbessern.

Der schönste Satz, den jemand zu mir gesagt hat?

Egal was ist, ich liebe dich so wie du bist (so oder so ähnlich).

Der schönste Satz, den ich zu jemandem gesagt habe?

Du bist für mich ein sehr wertvoller und liebenswerter Mensch, wir schaffen das zusammen.

2013 war mit 1 Wort…?

Dramatisch und gleichzeitig doch irgendwie schön.


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