Archive for the ‘Tagebuchbloggen’ Category

Tagebuchbloggen am 5.1.14

5. Januar 2014

Und wieder bin ich dabei, allerdings heute nur eingeschränkt, da unsere Tochter ihren neunten Geburtstag feiert und die Zeit zum Bloggen knapp werden wird.

5 Uhr: ich wache nach einem üblen Alptraum auf und traue mich kaum mehr, wieder einzuschlafen. Als ich leise Geräusche aus dem Tochterzimmer höre, stehe ich auf und gratuliere meinem ältesten Kind als Erste zum Geburtstag :-).

6:30-9:45 Uhr: ich koche Milchreis für 4 Kinder (ein Geburtstagsgast hat schon mal hier übernachtet), anschließend zünde ich Geburtstagskerzen an, wir singen, lassen die Tochter hochleben und dann werden erstmal Geschenke ausgepackt. Danach frühstücken wir gemütlich, die Geschenke werden in Ruhe begutachtet und bis gerade eben haben wir das erste Geschenk alle zusammen angeschaut, den Film „Ostwind“.

9:45-14:30 Uhr: ich bereite das Mittagessen vor, nebenbei knete ich den Pizzateig für die Party zusammen und setze die Tomatensauce für die Pizza an. Gegen 11:30 Uhr futtern wir die sehr leckere Lasagne, eine Stunde später bringe ich den Jüngsten ins Bett damit er fit für den Kindergeburtstag ist und bastle anschließend noch an diesem und jenem herum.

14:30-19:15 Uhr: die Gäste treffen fast alle gleichzeitig ein und es gibt erstmal ein großes Hallo. Plötzlich ist die Kinderzahl von 4 auf 12 angewachsen und es wuselt nur so. Ich bereite schnell ein paar Begrüssungskindercocktails zu, die begeistert angenommen werden, danach werden nach und nach die Geschenke der Gäste ausgepackt und der dieses Mal zumindest optisch völlig mißglückte Geburtstagskuchen gegessen.
Anschließend klatschen mein Mann und ich uns nur noch ab. Er veranstaltet im Partykeller Spiele, ich bastle oben in der Küche mit den Kindern Schmuck aus Fimo, räume ständig auf oder putze, zum Abschluß lasse ich die Kinder alle selber Pizza machen und schiebe diese im Akkord in den Ofen, während mein Mann versucht, Ordnung in das restliche Chaos zu bringen.
Irgendwann ist die Pizza gegessen, der Schmuck mit Glanzlack überzogen und wir schaffen uns für die restliche halbe Stunde bis zum Abholen eine kleine Auszeit indem wir die Kinder vor „Shaun das Schaf“ parken …
Ich denke, alle waren zufrieden, es gab nur wenig Streit und es war zwar sehr anstrengend für uns Eltern, aber wir haben das ja nicht jeden Tag ;-).

19:15-21:15 Uhr: wir räumen auf, bringen nach und nach die übriggebliebenen Kinder ins Bett und versuchen, noch einen Film anzufangen, was immer wieder an aufgeregten Kindern scheitert …

21:15 Uhr bis jetzt: wir schaffen es endlich, uns aufs Sofa zu setzen und den Film anzuschauen, „Ein Schluck für die Engel“, danach werden wir erschöpft ins Bett fallen.

Hier noch ein paar wenige Bilder, leider viel zu wenige, aber zum Fotografieren blieb keine Zeit …

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Der Jüngste nimmt gleich das Geburtstagsgeschenk der Herzensfreundin unserer Tochter in Beschlag 🙂

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Wir schauen uns gemeinsam das nächste Geschenk an und ich muß wie im Kino schon wieder heulen.

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Der Rest vom Geburtstagstisch, leider hatte ich die Kamera vorher nicht gefunden 😦

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Hackfleisch für die Lasagne anbraten …

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Schmuckwerkstatt, zumindest der Rest davon nachdem die Gäste verschwunden waren

Tagebuchbloggen am 5.12.13

5. Dezember 2013

Auch diesen Monat folge ich wieder Frau Brüllen und mache mit beim Tagebuchbloggen.

Heute begann der Tag schon recht früh. Mein Mann steht jeden Morgen um 4:30 Uhr auf, um zum Zug zu fahren, und heute morgen kruschtelte er noch so lange im Schrank herum, daß ich richtig wach wurde. Meist schlafe ich nämlich noch weiter, bis die Kinderhorde mich weckt.
Zeit also für den Beginn des Tagebuchbloggens, denn eine Stunde Herumwälzen macht wenig Sinn. Es ist mittlerweile 5:40 Uhr, ich sitze angezogen auf dem Sofa und der Tag kann beginnen !

5:40-7:30 Uhr: ich mache eine kleine Blog- und Mailrunde. Leider habe ich anscheinend mit meinem frühen Aufstehen die Kinder alarmiert, denn von 5:55 Uhr bis 6:05 Uhr trudeln sie nach und nach im Wohnzimmer ein und machen sich über ihre Adventskalender her. Um 6:20 Uhr steht schon der schnell gekochte Griessbrei auf dem Tisch, der gierig verspeist wird, während ich mich parallel um die Muffins kümmere, die ich der Kindergartenleiterin heute früh zusammen mit einem Geschenk vom Elternbeirat vorbeibringen möchte, sie hat Geburtstag.

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Bis 7 Uhr bin ich beschäftigt mit Muffins backen, Brotzeit herrichten, Tee kochen (aus dem Teeadventskalender der Schwiegermutter) und Küche aufräumen, anschließend schiebe ich die großen Kinder zur Tür hinaus und kann mich danach endlich mit meinem Tee und dem Rest des Griessbreis an den Tisch setzen (normalerweise esse ich Joghurt mit Obst und Müsli, es blieb heute aber soviel übrig, daß ich mich erbarmte).
Ein erster kurzer ruhiger Moment, zumindest fast, denn der Jüngste fährt währenddessen laut kreischend auf dem Bobbycar seine Runden :-). Nebenbei kratze ich das fünfte Bildchen auf der Adventskalendertasse frei, die mir mein Mann geschenkt hat, Danke nochmal dafür !
Jetzt ist es 7:30 Uhr, ich werde gleich den Jüngsten anziehen, die Muffins und das Geschenk für die Erzieherin einpacken, außerdem die gestern gehäkelte Mütze und den Loop für meine Bekannte, und dann alles nacheinander abliefern …

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8-14 Uhr: gegen 8 Uhr sind wir fertig und verlassen das Haus. Erst geht es zum Kindergarten, dort gratulieren der Jüngste und ich der Leiterin und überreichen das Geschenk und die Muffins. Sie freut sich riesig, da sie eigentlich selber Kuchen mitbringen wollte, aber keine Zeit mehr zum Backen hatte. Außerdem übergeben wir noch die restlichen gestern gepackten Nikolaussäckchen, da diese heute den Kindern überreicht werden sollen.
Anschließend packe ich den Sohn wieder ins Auto und wir düsen weiter zu meiner Bekannten. Dort überreiche ich Loop und Mütze, auch sie freut sich sehr und lädt uns noch zu einer Tasse Tee und einem Teller Plätzchen ein. Gestärkt gehen wir zurück zum Auto und düsen gegen 9 Uhr los zu Ikea. Dort treffen wir kurz nach 9:30 Uhr ein und entern die SB-Halle, um einen Wagen voll mit Bügelverschlußgläsern und Gewürzgläschen zu packen, diese werden bis nächste Woche noch befüllt mit einer selbstkreierten Backmischung und aromatisiertem Zucker (entweder Zitrusschale oder Gewürze) und dem Kindergartenpersonal als Weihnachtsgeschenk überreicht. Falls ich dazu komme, wollte ich noch eine Manschette um die Gläser herumhäkeln, mal sehen …
Natürlich hüpft auch noch das eine oder andere für uns in den Wagen, insgesamt bleibe ich aber standhaft.
Um 11 Uhr sitzen wir wieder im Auto und brettern zurück nach Hause, vorher machen wir noch einen kleinen Stopp am Kindergarten um das Nikolaussäckchen des Jüngsten abzuholen.
Gegen 11:40 Uhr sind wir zu Hause, ich verstaue die Einkäufe und mache mich ans Kochen, heute stehen Curry-Hack-Lauch-Möhren-Nudeln auf dem Plan. Das Hackfleisch wird schockaufgetaut, da ich es heute morgen vergessen habe, nebenbei schnipple ich Möhren und Lauch, der zwischenzeitlich von der Schule heimgekommene große Sohn wird in den Keller geschickt um Nudeln zu holen.
Während des Kochens verziert der Jüngste mal wieder den Boden mit tausenden von Papierschnipseln, nach wie vor sein größtes Hobby.
Um 12:30 Uhr steht das Essen auf dem Tisch, leider etwas zu früh, da die Tochter am Donnerstag erst um ca. 13 Uhr von der Schule kommt. Wir essen trotzdem schon, da wir alle drei sehr hungrig sind, dazwischen muß ich den kleinen Sohn ausziehen, da er vor lauter müde und hungrig vergessen hat, aufs Klo zu gehen.
Die Tochter kommt und isst zusammen mit dem kleinen Sohn, ich spüle schon mal ab und räume die Küche auf.
Jetzt werde ich noch den kleinen Sohn duschen und frisch anziehen, bevor er eine Runde ins Bett wandert (er ist nach wie vor in dieser Phase, in der er zwar den Mittagsschlaf verweigert und auch ohne auskommt, dann allerdings entweder gegen frühen Abend auf dem Sofa oder im Auto einschläft, je nachdem wo wir uns befinden, also lege ich ihn meist doch noch hin).

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14-17:30 Uhr: nachdem der Jüngste eingeschlafen ist, mache ich eine kurze Sofapause samt kleiner Blogrunde. Danach ist wieder der Haushalt dran, ich hänge Wäsche auf, räume die übriggebliebenen und endlich aufgetauten Blumentöpfe im Garten weg, entferne die schon ziemlich mitgenommenen Chrysanthemen und Zierkürbisse vor der Haustür und sorge für andere Deko (ist noch nicht fertig, momentan sieht es noch ein wenig kahl aus …), mache Feuer im Ofen, abschließend räume ich die Papierschnipsel des kleinen Sohnes weg und sauge das Erdgeschoss. Der Staubsauger weckt diesen auch endlich auf, bis 16 Uhr hat er heute geschlafen !
Ich richte eine kleine Brotzeit her, es gibt Khakis und Mandarinen, und alle stürzen sich darauf. Nach dem Essen mummeln wir uns dick ein und gehen noch hinaus an die frische Luft, wir bringen der Nachbarin die schon lange versprochene Ziegenmilchseife vorbei die ich mit ihr zusammen gesiedet hatte und suchen danach noch den Nikolaus ;-).

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17:30-20 Uhr: mein Mann kommt nach Hause und wir machen uns an die Raubtierfütterung. Da noch so viele Nudeln vom Mittagessen übrig sind, brauchen wir nichts anderes.
Anschließend hüpfen die Kinder völlig aufgeregt durchs Haus und überlegen, wann wohl der Nikolaus kommen wird. Um ihm eine Freude zu machen stellen sie noch Schokolade und eine Flasche Schnaps vor die Tür (keine Ahnung wie sie darauf kommen, daß der Nikolaus gerne Schnaps trinkt, wir trinken nie welchen und die besagte Flasche war mal ein Geschenk, das immer mehr verstaubt).
Danach machen sie sich schnell bettfertig, denn das Highlight des Tages steht kurz bevor, die Weihnachtsgeschichte mit „Beutholomäus“ im Kinderkanal. Währenddessen räumen wir auf.
Um 19 Uhr verschwindet mein Mann zum Vorlesen nach oben, während ich ein wenig häkle und die zunehmende Sturmaktivität besorgt beobachte.
Bis 20 Uhr wird noch erzählt und gekuschelt, jetzt schlafen alle drei Kinder. Wr werden noch eine Weile auf dem Sofa sitzen, mein Mann wird Gitarre spielen und ich noch eine Runde häkeln, dann gibt es noch einen Schlaftee und ab ins Bett …

Tagebuchbloggen am 5.11.13

5. November 2013

Heute folge ich mal wieder Frau Brüllen und mache mit beim Tagebuchbloggen.

3:40 Uhr: mein Mann steht auf, scheinbar kann er nicht mehr schlafen

5 Uhr: ich wache erneut auf, als mein Mann das Haus verlässt, kurz danach trappelt der große Sohn ins Bad und wieder zurück in sein Zimmer

6:15 Uhr: nach einigen verzweifelten Versuchen, nochmals einzuschlafen, stehe ich zusammen mit den beiden Schulkindern auf und mache mich fertig

6:30-7:15 Uhr: es wuselt alles herum im Haus, ich koche Griessbrei für den Jüngsten (für die Großen reicht es heute nicht, da ich gestern nicht zum Milch einkaufen kam), die Großen machen sich Zwieback mit Samba (das ist hier das Notfrühstück wenn nichts anderes da ist), während ich nach dem Griessbrei kochen für alle drei Kinder Brotzeit herrichte und parallel mein Frühstück zubereite (Joghurt mit frischer Mango und Knuspermüsli). Um 7:15 Uhr verlassen die Schulkinder das Haus und ich kann mich endlich selber an den Tisch setzen.

7:15-7:45 Uhr: Frühstück mit dem Jüngsten, danach schnell Tisch und Küche aufräumen, jetzt muß ich den kleinen Sohn noch anziehen und dann geht es los zur Krippe !

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7:45-11 Uhr: nach Anziehen und Auto mit Wertstoffsachen und Pfandflaschen beladen klingelt mich das Telefon zurück ins Haus, die Schule ist es und teilt mir mit, daß die Tochter heute bereits um 11:10 Uhr Schluß hat, da die Werklehrerin krank ist. Anschließend düse ich mit dem kleinen Sohn zur Krippe, wir lesen unser tägliches Bilderbuch zusammen, danach darf ich gehen. Wieder zu Hause sichte ich noch schnell die zwischenzeitlich gelieferte Biokiste, ärgerlicherweise fehlt ein bestelltes Teil, das aber trotzdem auf der Rechnung steht. Nach telefonischer Reklamation wird mir versichert, daß nächste Woche eine Nachlieferung erfolgen wird.
Der restliche Vormittag vergeht mit Einkaufen (größtenteils für das Martinsfest des Kindergartens nächsten Dienstag), Wäsche waschen und Aufräumen, jetzt werde ich das Mittagessen zubereiten, das Töchterchen in Empfang nehmen und danach zur Krippe flitzen um den Jüngsten abzuholen bevor der große Bruder nach Hause kommt.

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11-15 Uhr: die Tochter kommt nach Hause und ich entscheide mich für ein Kürbiscurry mit Basmatireis, da noch ein riesiger Butternut-Kürbis aus der letzten Biokiste herumliegt. Nach Schnippeln und Braten lasse ich Reis und Curry vor sich hinköcheln, während ich fix mit dem Fahrrad zur Krippe düse um den Jüngsten abzuholen. In der Zwischenzeit kommt auch der große Sohn zu Hause an.
Wir essen zusammen gegen 12:15 Uhr, der Jüngste und die Tochter nur den Reis, der große Sohn und ich mit Begeisterung das Curry mit Reis. Anschließend setzen sich die Großen an die Hausaufgaben, der Kleinste hört zur Mittagsruhe Hase Felix und ich mache mit dem Haushaltsprogramm weiter. Leider hat das Gaskochfeld beim Kochen ziemlich viel Currysauce abbekommen während ich unterwegs war und so gerne ich mit Gas koche, so blöd ist doch immer wieder das Putzen.
Ich verbringe die restliche Zeit damit, das Kochfeld zu putzen, den Kompost rauszubringen, die Spülmaschine aus- und wieder einzuräumen, Abzuspülen, die gestern hergestellten Seifen zu schneiden und die Küche aufzuräumen. Immer wieder unterbrochen von diversen Zwischenrufen der Kinder, einem kurzen Puzzleintermezzo mit dem Jüngsten und Wäsche waschen bzw. zusammenlegen.
Jetzt gibt es die erste Pause, die ich mir redlich verdient habe.

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15-18 Uhr: nach einer kurzen Teepause mache ich mich mit dem jüngsten Sohn daran, den Brötchenteig fürs Abendessen herzustellen. Schon bei der Zubereitung landet ein Großteil des Teiges im Magen und an den Händen des Sohnes ;-).
Anschließend packen wir uns dick ein (draußen herrschen wahrlich winterliche Temperaturen) und machen uns auf den Weg nach draußen. Endlich frische Luft und Sonne ! Ich drehe mit meinen eigenen und einem Rudel Nachbarskindern eine Runde um unser Wohngebiet, fotografiere ein wenig, danach schaue ich noch kurz bei der Nachbarin vorbei, auf deren Geburtstag wir nächste Woche eingeladen sind, und interviewe sie wegen eines passenden Geschenks.
Der kleine Sohn ist mittlerweile todmüde, er ist seit morgens um 7 Uhr durchgehend wach, und schafft es gerade noch nach Hause.
Ich schleife schnell Brötchen und räume noch ein wenig herum bis der Teig gegangen ist, nun sind sie gerade im Ofen und backen vor sich hin.

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18-20 Uhr: ich richte das Abendessen her, mache Feuer im Kamin (je kälter es draußen wird, desto mehr übernimmt der Kamin die Heizfunktion), scheuche sämtliche Besucherkinder aus dem Haus und trommle die eigenen Kinder zusammen zum Essen. Mein Mann hat diese Woche Fortbildung und kommt später als sonst nach Hause, deshalb fangen wir schon ohne ihn an, damit unser recht straffes Abendprogramm nicht ins Schlingern gerät.
Pünktlich um 18:40 Uhr sitzen alle drei Kinder bettfertig im Wohnzimmer und holen sich ihr abendliches Suchtprogramm ab, 20 Minuten Kika. Zwischendrin kommt mein Mann nach Hause, isst zu Abend und übernimmt anschließend die Söhne, um ihnen wie jeden Abend Bücher vorzulesen. Die Tochter liest selbst in ihrem Zimmer.
Ich räume noch den Tisch und die Küche auf (seufz, die Spülmaschine ist schon wieder fertig und möchte ausgeräumt werden), und lasse mich anschließend aufs Sofa fallen, um das Kaminfeuer zu geniessen und diesen Blogbeitrag fertigzuschreiben.
In ein paar Minuten wird mein Mann zum Yoga aufbrechen und ich werde die Kinder ins Bett bringen. Danach noch einen Guten Abend Tee, ein bißchen auf dem Sofa liegen und gemütlich in andere Leben hineinlesen. Und anschließend früh ins Bett, der Tag war doch recht lang …

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Tagebuchbloggen 5.10.13

6. Oktober 2013

Da ich gestern vor lauter Programm nicht mehr zum Bloggen kam, kommt das Tagebuchbloggen etwas verspätet.

6:15 Uhr: der große Sohn schlüpft unter meine Decke, ich hatte am Vortag versehentlich seinen Wecker aktiviert …

6:45 Uhr: alle Familienmitglieder stehen auf, nur ich bleibe noch liegen, döse immer wieder ein und geniesse es, nicht wie sonst aufstehen zu müssen

7:30 Uhr: ich schäle mich ebenfalls aus dem Bett und mache mich auf den Weg nach unten, um den heißbegehrten Griessbrei für unsere Kinder zu kochen, für uns Eltern gibt es die Reste des am Freitag gebackenen Zwetschgendatschis mit einer Tasse Milchkaffee.

10 Uhr: nach Frühstück wegräumen und Küche aufräumen (später steht nämlich gemeinsames Kochen mit der Nachbarin auf dem Plan) packe ich die Tochter ein und wir fahren bei strömendem Regen nach Landsberg. Ziel ist der Juwelier, da die Tochter endlich Ohrringe stechen lassen möchte.

10:30-12:30 Uhr: vor dem Ohrlochstechen machen wir noch Halt beim Schuhladen, da die Tochter momentan nur ein einziges Paar Schuhe besitzt, die beim Eintreffen in der Stadt bereits völlig durchgeweicht sind. Nach gefühlt stundenlangem Anprobieren (leider hat die Tochter meine Füsse geerbt, die sehr lang und schmal, aber vorne breit sind …) verlassen wir den Laden mit ein paar neuen Gummistiefeln in Lila und der Erkenntnis, daß die Tochter mal eben eine Schuhgrösse übersprungen hat und nun bei 38 angelangt ist – mit noch nicht mal 9 Jahren !
Danach geht es zum Juwelier, die Tochter ist sehr tapfer und macht kaum einen Mucks als die Ohrringe geschossen werden, anschließend jammert sie zwar etwas über das Brennen und Ziepen, ist aber sehr stolz darauf, daß sie sich getraut hat.
Zuletzt gehen wir noch kurz einkaufen und machen uns danach auf den Heimweg.

13-16:30 Uhr: ich koche ein schnelles Mittagessen (Kartoffelsuppe mit Speckwürfeln), wir essen gemeinsam, danach geht es für den Kleinsten ins Bett und ich mache weiter klar Schiff für später.

16:30-19 Uhr: die Nachbarin trifft ein und wir beginnen mit Schälen, Schnippeln, Hacken und Reiben, Dünsten und Braten, ein vietnamesisches Menü ist unser Ziel. Unterstützt werden wir von einer Schar fleissiger Helfer, insgesamt 5 Kinder schwirren durch die Küche, streiten sich um den besten Job, versuchen sich am Frühlingsrollen rollen und Fleisch und Gemüse zerkleinern, bis wir irgendwann um Ruhe bitten und wieder alleine sind und in Ruhe arbeiten können ;-).

19-20:30 Uhr: nach getaner Arbeit setzen wir uns gemeinsam an den schön gedeckten Tisch und geniessen. Es gibt einen vietnamesischen Salat mit Chinakohl, Huhn und Erdnüssen, Frühlingsrollen mit Gemüse, Kräutern und gehacktem Garnelenfleisch, Betelblattrollen mit gewürztem Hackfleisch gefüllt, pfannengerührtes Rindfleisch in Sesamsauce und zum Abschluß noch eine Crème caramel mit Kokosmilch (dort findet man die französischen Einflüsse der vietnamesischen Küche).

20:30-21:30 Uhr: ich räume die zugemüllte Küche weitestgehend auf während mein Mann die Kinder bettfertig macht (plus die Tochter der Nachbarin, die sich als spontaner Übernachtungsgast angemeldet hat), anschließend verschwinden auch wir im Bad und fallen erschöpft ins Bett …

Tagebuchbloggen 5.9.13

5. September 2013

So, nun ist es wieder soweit und dieses Mal habe ich sogar rechtzeitig daran gedacht. An das von „Frau Brüllen“ ins Leben gerufene Tagebuchbloggen.
Sehr spannend wird es heute nicht werden, da wir immer noch im Urlaub sind, aber vielleicht interessiert es doch jemanden.

23-1:30 Uhr: Ich kann nicht einschlafen, zudem höre ich noch unsere beiden großen Kinder nacheinander aufs Klo gehen, irgendwann gleite ich dann doch ziemlich gerädert in den Schlaf

6-7 Uhr: Ich bin wieder wach und lausche dem Rauschen der Klimaanlage unserer Nachbarn (obwohl es hier nicht wirklich richtig heiß ist läuft diese Tag und Nacht), gegen 6:30 Uhr steht mein Mann auf und setzt sich im Nebenzimmer an sein Laptop, auch er kann nicht mehr schlafen.

7-8 Uhr: Alle drei Kinder wachen gleichzeitig auf und fangen an zu Toben, mein Mann versucht mit Vorlesen Ruhe hineinzubringen (schließlich wollen die Nachbarn ihren Urlaub geniessen und noch etwas schlafen) während ich in Ruhe dusche. Anschließend geht es zum nahegelegenen Bäcker, um unser tägliches Frühstück abzuholen, das aus frischen Ciabattas, Zuckerkringeln und italienischen „Brioche“ (gefüllt mit „Crema“ oder „Cioccolata“) besteht, lecker !

Morgenstimmung

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Noch etwas verschlafen

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8-9 Uhr: Wir frühstücken in aller Ruhe, danach wird schnell aufgeräumt, jetzt folgt das tägliche Pflichtprogramm, am Strand liegen und lesen 🙂

Frühstück

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Büchervorrat

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9-12 Uhr: Wir verbringen den Vormittag am Strand, ich fange mein letztes Buch an zu lesen, „Hector und das Wunder der Freundschaft“. Nebenbei schwimme ich eine Runde im Meer mit meiner Tochter (erwähnte ich bereits, daß große Töchter einerseits anstrengender werden, andererseits ganz wunderbar sind ?) und beobachte ein wenig das Strandleben.

12-15 Uhr: Zurück in die Ferienwohnung, dort koche ich für uns alle „Risotto alle zucchine“, dazu gibt es eine große Schale Salat, nach dem Aufräumen lege ich erst den kleinen Sohn zum Mittagsschlaf hin, danach kuschle ich mich selber ins Bett. Jetzt wird es Zeit für den täglichen Nachmittagsespresso.

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15-18 Uhr: Den Nachmittag verbringen wir mit ein wenig Lesen, anschließend verschwinde ich nochmals mit der Tochter alleine ans Meer, wir führen fast schon richtige Frauengespräche und ich geniesse das sehr :-).
Nach der Rückkehr toben die großen Kinder noch im Swimmingpool herum, während wir Erwachsenen uns um Abendessen und den „Aperitivo“ kümmern (zuhause trinke ich so gut wie nie Alkohol, im Urlaub gab es vor dem Essen täglich ein Glas „Aperol Sprizz“). Der kleine Sohn reagiert etwas verstimmt, als er auf Nachfrage keinen anderen Aperitiv als ein Glas Fanta bekommen …

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18-20 Uhr: Wir essen in Ruhe zu Abend, anschließend folgt die letzte Runde Eisessen-Minizugfahren-durchdenParkzurückjagen, die Kinder fallen völlig erledigt in ihre Betten.

20-22 Uhr: Wir sitzen noch kurz mit den Schwiegereltern auf der Terrasse und schauen auf unseren schönen Urlaub zurück, anschließend ziehen wir uns zurück, lesen, und unterhalten uns zu zweit noch ein wenig. Dann schlafen auch wir ein, denn am nächsten Tag ist die Fahrt nach Hause geplant ….

Tagebuchbloggen am 5.8.13 – hoch im Norden

5. August 2013

Lange Zeit kam ich nicht mehr wirklich dazu, beim Tagebuchbloggen mitzumachen. Da ich aber heute ein großes Abenteuer vor mir hatte, nämlich alleine mit drei Kindern gen Hamburg zu fahren, konnte ich das Datum nicht übersehen und somit kommt mal wieder ein Tagebuchblogeintrag 🙂

3:40 Uhr: mein Mann steht auf, scheinbar kann er nicht mehr einschlafen

3:40-5 Uhr: ich wälze mich hin und her, döse immer mal wieder weg, an richtigen Schlaf ist aber nicht mehr zu denken, schließlich leide ich unter akutem Reisefieber !

5-6:30 Uhr: ich nutze die ruhigen Minuten, solange die Kinder noch schlafen, suche alle noch nicht eingepackten Dinge zusammen, schneide meine gestern hergestellte Minze-Joghurt-Gurkenseife in Stücke, lege Wäsche zusammen und surfe noch ein wenig im Netz

6:30-7:45 Uhr: mit nacheinander aufwachenden Kindern kontrolliere ich zum letzten Mal das Gepäck, stecke noch etwas Reiseproviant in den Rucksack, mache den Jüngsten startbereit und treibe die Großen zur Eile an

7:45-9:15 Uhr: wir verlassen das Haus, fahren zum nächstgelegenen Bahnhof und erwischen dort mit Ach und Krach und zitternden Händen den geplanten Bummelzug Richtung Augsburg, der uns zum gebuchten ICE bringen soll. Dieser steht dann kurz vor Augsburg ca. eine halbe Stunde im Stau, da die Strecke momentan nur eingleisig befahrbar ist wegen Bauarbeiten. Dank viel eingeplanter Extrazeit kommen wir aber noch rechtzeitig genug am Hauptbahnhof an.

9:15-9:40 Uhr: ich nutze die Aufenthaltszeit, um noch schnell Frühstück für die hungrigen Kinder und mich zu besorgen (der eingepackte Proviant hat gerade mal für die Hälfte der ersten Etappe gereicht …), außerdem brauchen wir dringend etwas zu Trinken, die vorbereitete Flasche steht noch zu Hause in der Küche. Der Kleinste kommt mit, die Großen lasse ich am Gleis mit der Anweisung, so laut wie möglich zu schreien, falls sich jemand an unserem Gepäck oder an ihnen zu schaffen machen sollte.

9:40-15:30 Uhr: der ICE trifft mit etwas Verspätung ein. Leider stehen wir vor Wagen Nr.20, reserviert haben wir aber in Wagen Nr.27. Also fängt die Zugfahrt an mit einer Odyssee durch 7 Wagen, gefühlt sind wir etwa eine halbe Stunde unterwegs, da die Gänge zu eng sind und die Menschen sowohl in der einen als auch in der anderen Richtung unterwegs sind. Endlich erreichen wir unsere Plätze und lassen uns erleichtert in die Sitze plumpsen, bei unserem Anblick verlässt das ältere Ehepaar neben uns sofort seine Sitze und zieht um in den nächsten Wagen. Ich hatte bei der Buchung angegeben, daß drei Kinder dabei sind, und wo befinden sich die reservierten Sitze – im Ruhebereich der ersten Klasse. Erste Klasse war schon richtig, die gab es für 20 Euro mehr also hatte ich zugeschlagen, aber Ruhebereich ?

Die Kinder bewundern die lustigen „Pssst !“- und Handyverbotaufkleber an der Wand, ich bin leicht beunruhigt, ob unsere Kinder die fast 6 Stunden Fahrt auch ruhig bleiben werden.

Wider Erwarten verläuft aber alles glatt, immer wieder betonen die Kinder, wie cool ICE-Fahren in der ersten Klasse sei, alle naselang gibt es gratis Gummibärchen, außerdem die üblichen Malsachen und einen Mini-ICE, der Jüngste macht sogar planmässig einen Mittagsschlaf im mitgeschleppten Buggy, während die Grossen lesen bzw. Monopoly auf dem mitgenommenen IPad spielen.

Kurz vor Hamburg landet dann noch mal ein Berg Gummibärchen auf unserem Tisch, dieses Mal von den Mitreisenden, die sich für die angenehme Fahrt bei mir bedanken und betonen, wie lieb und ruhig die Kinder gewesen seien und daß sie richtig erleichtert waren – und ich erst !

15:30-17 Uhr: Wir kommen in Hamburg-Altona an und werden dort von meiner Tante begrüsst, anschließend geht es mit dem Bus Richtung Eimsbüttel und zur dort befindlichen Wohnung. Nach kurzem Beschnuppern ziehen die Kinder mit meiner Tante Richtung Spielplatz ab und ich geniesse die Ruhe, schreibe diesen Blogbeitrag und werde mich gleich noch ein paar Minuten aufs Sofa legen …

Heute Abend hat meine Tante noch Grillen auf dem Einmalgrill im Park geplant und danach werden wir alle wie abgeschossen in die Betten fallen. Der Tag war lang und aufregend, die nächsten Tage werden denke ich nicht weniger gefüllt sein, deshalb wird es wahrscheinlich auch keinen weiteren Beitrag mehr geben, erst wieder zu Hause.

Falls hier Hamburger mitlesen und uns treffen möchten, einfach Kontakt über meine Mailadresse auf dem Blog aufnehmen 🙂

 

Tagebuchbloggen 5.6.2013

6. Juni 2013

Nachdem ich mich in letzter Zeit so gar nicht zum Bloggen motivieren konnte, mache ich mal wieder beim Tagebuchbloggen mit …

Der Tag fängt nach einer kurzen Nacht (öffentliche Elternbeiratsitzung mit Bürgermeister am Vorabend) viel zu früh an, die Tochter weckt mich nicht wie sonst um 6:20 Uhr, sondern um 6:05 Uhr, da ihr laut eigenen Angaben langweilig wurde.
Es folgt das übliche Programm, die erste Waschmaschine anwerfen, Griessbrei für die Kinder kochen, Brotzeit für alle herrichten (Mittwoch gehe ich mit dem Jüngsten am Vormittag zu einer Krabbelgruppe), die Tochter zieht um 7:10 Uhr los zur Schule und ich komme endlich selber zum Frühstücken.
Danach wecke ich den Jüngsten, wir absolvieren das Morgenprogramm (erst aufs Klo, Katzenwäsche, Anziehen, Frühstück) und sausen mit den Fahrrädern gegen 8:20 Uhr zum Kindergarten. Nach dem Abliefern des großen Sohnes geht es ins sechs Kilometer entfernte Landsberg, zur Krabbelgruppe.
Eineinhalb Stunden Ratschen, Brotzeiten und Spielen später schwinge ich mich wieder aufs Rad und strample zurück nach Hause, der Anhänger kommt mir doppelt so schwer vor wie auf dem Hinweg.
Wir kommen gleichzeitig mit der Tochter an, auf ihren Wunsch koche ich schnell Spaghetti carbonara, wir sitzen bis 12:30 Uhr gemütlich auf der Terrasse und essen (endlich wieder Sonne, wie ist das schön :-)). Danach schicke ich die Tochter an ihre Hausaufgaben, der kleine Sohn wird zum Mittaggsschlaf hingelegt, während der große noch im Kindergarten weilt.
Während der Mittagspause des Jüngsten mähe ich schnell den Rasen, schneide das Gras an den Rasenkanten (noch per Hand, da wir bislang keinen Rasentrimmer besitzen) und räume auf, anschließend hüpfe ich noch kurz unter die Dusche.
Gegen 15 Uhr wacht das Söhnchen auf, um 15:30 Uhr brechen wir zusammen zum Kinderturnen auf (deshalb so früh, weil der Sohn mit dem Laufrad hinfahren möchte und er noch nicht wirklich schnell fährt), auf dem Weg dorthin sammeln wir noch den großen Bruder ein und rennen bis 17 Uhr durch die Turnhalle.
Wieder zu Hause wurschtle ich nochmals im Garten herum und erfahre anschließend von der Tochter, daß zwischenzeitlich mein Mann angerufen hat und ihr mitgeteilt hat, daß er aufgrund einer Störung auf der Bahnstrecke später kommen wird. Leider hat er sein Handy zu Hause liegenlassen und ich kann nicht in Erfahrung bringen, wo er sich gerade befindet.
Also lasse ich das Abendprogramm wie immer ablaufen, wir essen, die Kinder toben noch ein wenig draußen herum, danach machen sie sich bettfertig und ich lese noch ein paar Geschichten vor.
Meinen Rückenkurs sehe ich bereits davonschwimmen, als plötzlich mein Mann auftaucht und ich gerade noch rechtzeitig abdüsen kann.
Eine Stunde später, gegen 20:40 Uhr, komme ich wieder zu Hause an, völlig zerschlagen, pflanze noch schnell zwei Sommerstauden die ich am Vortag gekauft habe und falle danach erst aufs Sofa, dann ins Bett.

Tagebuchbloggen am 5.4.2013

5. April 2013

Frau Brüllen hat vorgeschlagen, an jedem 5. eines Monats Tagebuchbloggen zu betreiben und da es mir das letzte Mal großen Spaß gemacht hat, nehme ich wieder teil …

4:45 Uhr: mein Mann steht auf, um zur Arbeit zu fahren, ich werde ebenfalls wach

5:30 Uhr: da sämtliche Versuche wieder einzuschlafen fehlschlagen, stehe ich auf und gehe duschen

6:00 Uhr: ich suche im Internet Zugverbindungen heraus, da ich geplant habe, mit den Kindern heute einen Ausflug nach Augsburg zu machen, werde aber vom jüngsten Kind unterbrochen, das lautstark nach mir verlangt

7:00 Uhr: wir sitzen gemeinsam am Tisch und frühstücken, die Kinder selbstgemachten Hirse-Reis-Brei (gibt es immer wenn ich meine Getreidemühle saubermache – das mache ich mit einer Handvoll Milchreis, der sie entfettet, anschließend wird das entstandene Reismehl z.B. für Brei verwendet), für mich gibt es ein Brot mit Samba und eine große Tasse Tee

8:00 Uhr: nach Aufräumen, Waschmaschine beladen, Kinder zum Aufbruch scheuchen und noch schnell eine Übersicht der Augsburger Innenstadt ausdrucken geht es endlich los Richtung Bahnhof, unterwegs lade ich noch meine Geldkarte auf, ich liebe diesen Chip 🙂

8:30 Uhr: wir sitzen im Zug und warten auf die Abfahrt, der Jüngste wiederholt mantraartig „Tututut ab ! Tututut ab !“, die Großen wollen mit mir Uno spielen, da ich aber schon beim ersten Mal gewinne, wird das Spiel wieder eingepackt. Mit 3 Minuten Verspätung starten wir, begleitet von lauten „Tututut los ! Tututut nell !“-Rufen begleitet, das Kind fährt zum ersten Mal im Leben Zug.

9:15 Uhr: nach einer entspannten Fahrt erreichen wir den Hauptbahnhof Augsburg und nach einigem Buggygeschleppe können wir diesen auch verlassen (gibt es dort wirklich keine Aufzüge ?). Bei eisigen Temperaturen und grauem Himmel steuern wir die Innenstadt an, mein erstes Ziel ist eine Wolle Rödel Filiale, die sich allerdings schnell als Reinfall entpuppt (weder das Angebot noch die miesepetrige Verkäuferin konnten überzeugen). Also brechen wir zum zweiten Wollladen auf, dort ist nicht nur der Empfang wesentlich freundlicher, auch das Sortiment gefällt mir gut und glücklicherweise werde ich in der Angebotskiste mit Auslaufknäueln gleich fündig :-). Die Kinder sind auch die erste halbe Stunde erstaunlich ruhig, erst danach fängt das Mittelkind an, sich „Mir ist so laaangweilig !“ brüllend am Boden zu wälzen, der Jüngste verteilt derweil eine zerbröselte Semmel auf dem Teppich. Die Verkäuferin bleibt aber nach wie vor freundlich und ich verlasse mit einer vollen Tüte das Geschäft 🙂

10:15 Uhr: da die Kinder so kooperativ waren, gehen wir anschließend zu „ihrem“ Laden, der Filiale einer Gummibärchenkette, und wir erstehen drei kleinere Tütchen der süßen Dinger. Danach gibt es laute „Hunger !!“ Rufe (die zwei Butterbrezen, eine normale Breze und eine Semmel waren anscheinend nur für den hohlen Zahn) und ich beschließe spontan, zur Feier dieses Ausflugstages mit den Kindern Fish und chips bei der „Nordsee“ zu essen. Dort gibt es allerdings laut Aussage des Personals keine Toiletten für Gäste (obwohl es einen Restaurantbereich gibt) und da der Jüngste neuerdings ohne Windeln unterwegs ist, müssen wir den Besuch leider abbrechen. Frierend und enttäuscht wollen die Kinder gleich und sofort nach Hause, am Bahnhof erstehe ich aber noch schnell ein paar Pommes, damit ich nicht gemeuchelt werden von den hungrigen Kindern.

11:40 Uhr: wir sitzen wieder im Zug und ich versuche den Jüngsten davon zu überzeugen, daß er nach nunmehr fast fünf Stunden vielleicht doch mal die Toilette besuchen sollte, er lehnt aber freundlich laut kreischend ab und geniesst lieber die Aussicht aus dem Panoramafenster und das Schaukeln des Zuges. Auch die Rückfahrt verläuft ruhig, die Kinder sind mit Gummibärchenessen beschäftigt (das heute war wahrlich kein gesunder Tag …) und geniessen die Zugfahrt.

12:30 Uhr: wir kommen in Kaufering an und mir fällt ein, daß noch ein paar Dinge auf der Einkaufsliste stehen, also machen wir noch eine kleine Supermarktrundfahrt, außerdem schaue ich nochmals bei dem bald komplett schließenden Sportgeschäft vorbei und finde dort eine superschöne Joggingjacke für nur noch 10 Euro :-). Natürlich sind die Kinder vollkommen überdreht, jagen durch das Geschäft, schlagen sich die Köpfe ein, irgendwann schläft der Jüngste erschöpft im Buggy ein, aber ich bleibe beinahe entspannt. Auf dem Rückweg fragen die Kinder bereits nach ihrem Papa und sind völlig erstaunt, daß es erst 15:30 Uhr ist – bei dem grauen Wetter sieht aber auch jede Tageszeit gleich aus.

15:30 Uhr: wir kommen zu Hause an und sehen uns den Rest des gestern angefangenen Filmes gemeinsam an, danach gehen die Großen mit Freunden spielen, ich schaue nach der Wäsche, räume die Einkäufe weg und tobe eine Runde mit dem kleinen Sohn herum, nebenbei versuche ich immer wieder, an meiner gerade angefangenen Sommermütze weiterzuhäkeln

17:15 Uhr: mein Mann kommt nach Hause und löst mich beim Toben ab, ich fahre nochmals zum Supermarkt um das vergessene Waschmittel, Shampoo für meinen Mann und Mayonaise zu holen, danach essen wir Abendbrot, es gibt Würstchen mit Senf und Brot.

18:30 Uhr: die Tochter verabschiedet sich zur Nachbarstochter zum Übernachten, wir bringen die Söhne ins Bett.

20:15 Uhr: die Tochter möchte nun doch wieder nach Hause und wird vom Papa abgeholt, der kleine Sohn kann immer noch nicht schlafen vor lauter Aufregung „Mama, Tututut, nell, toll, hin, her !!“ und da er heute erstmalig auch ohne Nachtwindel schläft, setze ich ihn nach soviel Gequatsche nochmal auf die Toilette, mit Erfolg. Ich möchte wenigstens dem großen Sohn noch Gutenacht sagen und versuche den kleinen Bruder dazu zu überreden, in seinem Bett auf mich zu warten, er möchte aber mit, also lege ich ihn zum großen Bruder und singe ihnen noch eine Runde vor – danach schlafen sie engumschlungen auf einer Matratze 🙂

20:30 Uhr: nach ein paar Küssen und Drückern schlüpft auch die Tochter unter ihre Decke und ich setze mich endlich zum Häkeln aufs Sofa, danach blogge ich. Gerade vorhin hat sich nun der kleine Sohn gemeldet und wurde doch in sein Bett verfrachtet, nun sind wieder alle da, wo sie hingehören ;-).

22:20 Uhr: Ende, aus, fertig, jetzt machen wir das Licht aus und gehen schlafen …