Archive for the ‘Einfach nur so’ Category

Von Zähnen und Bambus

5. Mai 2017

Vor ungefähr 4 Wochen habe ich es zum ersten Mal bemerkt. Das Zahnfleisch am unteren rechten Backenzahn ganz hinten war entzündet. Da ich immer mal wieder kleinere Verletzungen oder Entzündungen im Mundraum habe, dachte ich mir nichts dabei, massierte die Stelle täglich mit etwas Teebaumöl, und nach wenigen Tagen war wieder Ruhe.

Zwei Wochen später schmerzte dieselbe Stelle erneut und ich schaute genauer hin. Was ich dann sah, versetzte mich erst einmal in Panik. Ich pflege meine Zähne sehr gut und hatte seit 35 Jahren keinerlei Probleme, zum Zahnarzt ging ich nur zur Kontrolle und es war immer alles in Ordnung. Scheinbar hatte ich aber zu viel gepflegt, im Sinne von zu festem Bürsten, oder mein Immunsystem funktioniert stressbedingt nur eingeschränkt, jedenfalls entdeckte ich am hintersten Backenzahn eine dunkelbraun gefärbte Stelle außen am Zahnfleischrand.

Natürlich googelt ein moderner Mensch wie ich sofort unter Zahnhalskaries und mir graute es noch mehr. Da war die Rede von Aufbohren, Zahnmark entfernen, Zahnwurzelbehandlung, u.s.w. … .  Ich googelte weiter und stieß dabei auf einige interessante Dinge. Ich entdeckte Blogs und Youtube Videos zum Thema Selbstheilung bei Karies. Einen Zahnarzttermin hatte ich schon vereinbart, da dieser aber erst in der nächsten Woche lag, fing ich an, die Tipps der „Selbstheiler“ auszuprobieren. Ich ziehe seitdem zwei Mal täglich Kokosöl, jeweils 20 Minuten (das geht auch unter der Dusche :-)), spüle meinen Mund drei Mal am Tag mit Xylit, verwende solehaltige Zahnpasta (Salz mögen die Kariesbakterien nicht besonders), und eine weiche Zahnbürste. Jahrelang habe ich mit einer elektrischen Zahnbürste geputzt und oft sehr fest angedrückt, das hat weder meinem Zahnfleisch noch meinen Zähnen gut getan. Die Zähne sind seit diesem Pflegeprogramm viel glatter und heller geworden, das Zahnfleisch fester und nicht mehr entzündet. Zusätzlich habe ich den Konsum von raffiniertem Zucker komplett gestrichen, das wollte ich schon länger machen, nun hatte ich aber einen handfesten Grund, dies endlich umzusetzen.

Bei der ganzen Recherche entdeckte ich aber noch etwas anderes und heute kam meine Lieferung. Zahnbürsten ganz ohne Plastik. Sie sind komplett aus schnell nachwachsendem Bambus gefertigt, sogar die Borsten (sie bestehen aus Bambusviskose) und können nach einer Gebrauchsdauer von 2-3 Monaten ganz einfach im Kompost oder im Holzofen entsorgt werden. Mich hat der ganze Plastikmüll in letzter Zeit immer mehr gestört und ich bin so glücklich, endlich auch in diesem Bereich eine gute Alternative gefunden zu haben. Auch sämtliches Verpackungsmaterial kommt ohne Plastik aus.

Der Zahnarztbesuch 6 Tage nach Beginn meines neuen Pflegeprogramms verlief sehr erfreulich. Die Zahnfleischentzündung war bereits fast ganz verschwunden, die verfärbte Stelle zwar noch vorhanden, diese wird auch bleiben, ich bekam aber grünes Licht für eine weitere Beobachtung. Da die Stelle nicht aufgeweicht ist und das Entzündungsbild rückläufig, bin ich nochmal mit einem blauen Auge davongekommen.

Da mir meine Entdeckungen sehr geholfen haben und es immer noch tun, möchte ich diese einfach mit allen teilen, die ihren Zähnen Gutes tun wollen und vielleicht auch ihren Plastikmüll reduzieren wollen. Ich bekomme nichts für diesen Artikel und wurde auch nicht darum gebeten, diesen zu schreiben. Ich bin einfach begeistert. Den ersten Test hat die Bürste gut überstanden, sie kommt auch in die hintersten Ecken, ist weder zu weich noch zu hart, und die Zähne fühlen sich nach dem Putzen gut an. Weitere Tests folgen und wenn es hier jemanden interessiert wie diese ausfallen, werde ich auch öffentlich davon berichten.

Wer mehr erfahren möchte und auch interessiert ist, kann hier nachschauen.

 

 

 

 

 

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Freitagsfüller

26. Februar 2016

Da heute ausnahmsweise der Freitag mal entspannter ist, kann ich endlich mal wieder beim Freitagsfüller mitmachen, was mich sehr freut :-).

1. Unser Lied für Stockholm kenne ich leider nicht.

2. Meine Oma hatte ein Herz aus Gold.

3. Langsam könnte mein Leben mal etwas weniger turbulent verlaufen.

4. Mit soviel Schnee am Ende vom offiziellen Winter habe ich nicht gerechnet.

5. Der Druck von seiten der Klinikleitung ist manchmal fast zuviel.

6. Die Zeugnisse meiner Kinder waren absolut super.

7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf Füße hochlegen, morgen habe ich Skypen mit dem neuen Aupair geplant und Sonntag möchte ich einfach einen gemütlichen Tag mit meinen Kindern verbringen.

Neuer Header, kaputte Schulter

23. Februar 2016

Der Wunsch zu bloggen ist immer wieder da. Entweder scheitert es aber an der Zeit oder an meiner Energie. Was ich nun endlich geschafft habe ist, ein neues Headerbild zu installieren. Meine Kinder haben sich schon länger darüber beschwert, daß es nicht mehr passt und viel zu alt ist. Als wir nun vorletzte Woche am See waren und ich ein paar schöne Fotos schiessen konnte, war es endlich so weit und ich habe ein hübsches herausgesucht.
Fünf Jahre älter sind die Kinder immerhin, ein ganzes Stück größer und die Älteste schon beinahe kein Mädchen mehr, sondern eine hübsche energische junge Frau :-).
Was mich betrifft, so fühle ich mich zur Zeit steinalt. Anfang November schon bin ich gestürzt, mit meinem ganzen Gewicht auf den rechten Ellenbogen. Lange habe ich die Schmerzen ignoriert, bis ich kurz vor Weihnachten dann doch zum Orthopäden gegangen bin. Der meinte, es handle sich um eine Bizepssehnenquetschung und schickte mich weiter zur Physiotherapeutin. Da war ich nun bereits sieben Mal und es wurde leider schlimmer statt besser. Mittlerweile ist es sogar so weit, daß ich den Arm nicht mehr richtig anheben und z.B. nichts vom Regal angeln kann. Außerdem schiessen bei jeder blöden Bewegung übelste Schmerzen ein, die mich nach Luft schnappen lassen.
Heute also nochmal Orthopäde. Er hat mich ganze zwei Minuten untersucht, meinte nur, daß sich der Befund ja drastisch verschlechtert hätte und ich ein MRT machen lassen soll …
Den Termin habe ich nun erst in fünf Wochen, keine Ahnung wie ich das überleben soll. Vielleicht rufe ich morgen nochmal an und schildere meine Beschwerden etwas dramatischer.
Die Arbeit macht mir immer noch sehr viel Spaß, ich habe nun auch die Aussicht darauf, bald ein wenig die Stundenzahl zu reduzieren, von 32 auf 28 Stunden, und ich bin mir sicher, daß dieser Schritt einige Dinge positiv verändern wird. Bis auf mein Gehalt natürlich.
Die Frage ist jedoch, was wichtiger ist. Mehr Lebensqualität und Gesundheit für mich, damit auch glücklichere Kinder. Oder 10% mehr Gehalt, die mich aber den letzten Nerv und jegliche Energie kosten.
Vielleicht kommt aber auch alles anders und die neue Station auf die ich im Juni rotieren werde hat so eine entspannte Atmosphäre, daß mir die Stundenzahl nicht mehr soviel ausmacht. Wir werden sehen …
Ansonsten gibt es nicht viel Neues, die großen Kinder haben hervorragende Zeugnisse nach Hause gebracht, ausschließlich Einser und Zweier, was für mich nicht im Mittelpunkt steht, aber mich natürlich stolz macht und beruhigt. Denn trotz aller Unruhe in den letzten zwei Jahren sind die Kinder entspannt und größtenteils glücklich, was das Lernen erheblich erleichtert, da sie den Kopf frei haben.

Unser Sonntag

12. Januar 2014

Wir hatten heute einen wirklich schönen Sonntag. Gestern Abend hatten mein Mann und ich überlegt, ob wir vielleicht heute einen Ausflug machen und beim Frühstück wurde spontan beschlossen, zum Tierpark Hellabrunn in München zu fahren.
Wir packten bergeweise Proviant ein (8 Salamibrote, 4 Käsebrote, die restlichen Grünkernbratlinge vom gestrigen Mittagessen, Kekse, Äpfel und zwei Thermoskannen Früchtetee – wir haben wahre Fressmaschinen im Haus), zogen uns allesamt warm an (hier hatte es heute eine Durchschnittstemperatur von vier Grad) und zogen am späten Vormittag los.
Zum Glück fährt man von uns aus nicht allzu weit (etwa 40 Minuten) und so konnten wir auch bald den Tierpark entern 🙂
Für unseren Jüngsten war es zwar nicht das erste Mal, aber das erste Mal als Klein-/Kindergartenkind. Er war kaum zu halten, rannte vier Stunden lang im Eiltempo durch die Gegend und freute sich wirklich über jedes einzelne Tier, wobei er am meisten beeindruckt von den Löwen war. Die Großen hatten ebenfalls viel Spaß und obwohl es ziemlich voll war gefiel es auch uns Erwachsenen gut.
Hier noch ein paar Bilder, viele sind es leider nicht geworden.

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Jahresrückblick in Bildern

2. Januar 2014

Hier noch ein Jahresrückblick in Bildern. Das Jahr war zwar nicht sonderlich spektakulär, aber auch nicht ereignislos …

Januar

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Das Jahr beginnt mit dem achten Geburtstag unserer Tochter. Es folgt der zweite Geburtstag des Jüngsten und gleich anschließend der 70. Geburtstag des Schwiegervaters. Wir feiern viel und fahren viel herum.

Februar

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Ich beginne mit dem Häkeln, anfangs als Alternativprogramm zu Internet und Fernseher gedacht, bald jedoch ein Hobby mit hohem Suchtfaktor. Insgesamt entstehen kurz hintereinander über 20 Mützen und ich denke darüber nach, ein Gewerbe anzumelden. Gleichzeitig fange ich an, regelmässig zu Joggen, werde allerdings um den Valentinstag abrupt durch die Influenza aus der Bahn geworfen und brauche Wochen um mich davon zu erholen.

März

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Der März bringt statt Frühling und etwas mehr Wärme nur Dunkelheit und Schnee. Wir sind alle immer wieder krank und das Feuerholz geht uns langsam aus. Ich sehne mich nicht nur nach Wärme, sondern vor allem nach Sonnenlicht.

April

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Da die Haar unserer Tochter ständig verknotet sind und sie nicht willens ist, diese regelmässig zu kämmen, schneide ich sie kurzerhand ab. Der Frühling kommt plötzlich und mit aller Kraft, wir tragen T-Shirts und die Pflanzen explodieren. Ich häkle für jedes unserer Kinder ein eigenes Kuscheltier.

Mai

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Ich besuche mit den Kindern zusammen meinen Opa in Vorarlberg und zeige dem großen Sohn sein Geburtshaus in Rankweil. Wir geniessen viele Sonnentage und der Garten läuft zu Höchstform auf.

Juni

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An unserem 10. Hochzeitstag erleben wir das schlimmste Hagelunwetter unseres bisherigen Lebens, nicht nur der Garten wird kurz und klein geschlagen, sondern auch die noch ziemlich neuen Außenjalousien. Zum Glück sind wir gut versichert. Die Tochter verliert die beiden oberen Schneidezähne beinahe gleichzeitig und bekommt eine enorme Zahnlücke. Ich beginne mit dem Seifensieden und werde süchtig danach.

Juli

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Wir feiern das letzte Sommerfest der Krabbelgruppe des Jüngsten mit einem Ausflug in den Wildpark. Mein Mann wird 40 Jahre alt und wir organisieren eine Party, welche wir bei schönstem Wetter mit leckerem Buffet und lieben Gästen feiern können. Ich werde zwei Wochen später 38 und lade zu einem Frauenfrühstück ohne Kinder ein. Ich siede Seifen wie eine Besessene trotz der Hitze und lege mir nach und nach mehr Equipment zu.

August

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Wir verbringen unseren Sommerurlaub zusammen mit den Schwiegereltern in Italien an der Adria. Ich siede weiterhin fleissig Seifen. Wir geniessen den Sommer.

September

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Noch während unseres Italienurlaubes feiern wir den siebten Geburtstag unseres großen Sohnes. Kurz darauf wird dieser eingeschult, der kleine Bruder hat gleichzeitig seinen ersten Krippentag. Ich verkaufe endlich viele getragene Schuhe unserer Kinder bei E.bay und wir feiern einen schönen Kindergeburtstag mit dem großen Sohn, inklusive Gipsmasken für alle Gäste. Ende September bin ich für eine Woche lang Strohwitwe, da mein Mann mit seinem Vater zum schon lange geplanten Segelurlaub aufbricht.

Oktober

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Die Tochter bekommt endlich die heiß ersehnten Ohrlöcher. Der Jüngste ist fertig eingewöhnt und fühlt sich richtig wohl in der Krippe, ich geniesse die paar Stunden die ich nun nur für mich habe. In den Herbstferien fahre ich mit den Kindern für ein paar Tage zu den Schwiegereltern. Anschließend feiern wir zu Hause Halloween.

November

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Ich bestelle zum ersten Mal eine Biokiste und wir sind sehr zufrieden damit. Ebenfalls zum ersten Mal mache ich beim „RUMS“ mit und stelle dort meine selbstgehäkelte Lieblingsmütze vor. Ich siede 3 kg Seife für die Feier zum 90. Geburtstag meines Opas, als kleine Mitgebsel für die Gäste. Außerdem fange ich mit den Vorbereitungen für Weihnachten und die Geburtstage im Januar an.

Dezember

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Ich häkle das erste Paar Hüttenschuhe, eigentlich nur damit der Jüngste nachts keine kalten Füsse mehr bekommt. Es folgen weitere „Gammlos“ für meinen Opa zum Geburtstag, den großen Sohn, die Tochter und den Schwiegervater. Dann mache ich noch welche für mich selbst und nehme damit zum zweiten Mal am „RUMS“ teil. Es entstehen außerdem einige Loops und Mützen, ich bin fast pausenlos am Häkeln. Wir laden zum Geburtstag unserer Tochter Anfang Januar ein, feiern den Geburtstag meines Opas, Weihnachten und Silvester und schon ist das Jahr wieder vorbei …

Jahresrückblick

2. Januar 2014

Ich bediene mich wieder an dem allerorts auftauchenden Fragenkatalog 🙂 !

Ganz grob auf einer Skala von 1 bis 10: Wie war Dein Jahr?

Ich würde sagen eine 6-7.

Zugenommen oder abgenommen?

Örks, leider zugenommen (ich habe aber ganz brav wieder mit Joggen angefangen, da dürfte das bald kein Problem mehr sein)

Haare länger oder kürzer?

Eindeutig länger. Und ich bin wild entschlossen, sie weiter wachsen zu lassen !

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Kurzsichtiger oder weitsichtiger?

Sehtechnisch gesehen unverändert gute Sehleistung, vielleicht ein wenig altersweitsichtig. Ansonsten wieder ein Jahr an Erfahrung reicher :-).

Mehr ausgegeben oder weniger?

Ich sage nur drei Kinder die ständig wachsen und ein vor zwei Jahren neu gebautes Haus 😦

Der hirnrissigste Plan?

Ich bin zu alt für hirnrissige Pläne :-).

Die gefährlichste Unternehmung?

Mit einer herannahenden Influenza alleine mit drei Kindern mit dem Auto von Österreich nach Deutschland zu fahren – nie wieder …

Die teuerste Anschaffung?

Unser Gartenhäuschen

Das leckerste Essen?

Unser Weihnachtsmenü, in Weißwein geschmorte Entenkeulen mit frischem Rotkraut und Thüringer Klössen, danach Mousse au chocolat mit Zimtkirschen

Das beeindruckendste Buch?

Ich habe mehr gelesen als in den vergangenen Jahren, nur leider vergesse ich immer die Titel. Anscheinend waren sie nicht beeindruckend genug.

Der ergreifendste Film?

„Ostwind“, völlig überraschend, da ich a) dachte, daß dieser Film nur für kleine pferdebegeisterte Kinder gedacht sei und ich b) Pferden eigentlich nichts abgewinnen kann. Und dann saß ich im Kino neben meiner Tochter und musste heulen …

Die beste CD?

„Carovana“ von Luca Carboni

Das schönste Konzert?

Wieder kein Konzert in 2013, aber vielleicht dieses Jahr ?

Die meiste Zeit verbracht mit…?

Meinen Kindern

Die schönste Zeit verbracht mit…?

Meinen Kindern

Vorherrschendes Gefühl 2013?

Teils vollkommene Zufriedenheit, teils abgrundtiefe Verzweiflung (das bringt die Lebensmitte denke ich automatisch mit sich)

2013 zum ersten Mal getan?

Seifen gesiedet, Mützen, Schals und Hüttenschuhe gehäkelt, meinen Mann und unsere Ehe Stück für Stück wiedergefunden

2013 nach langer Zeit wieder getan?

Genug geschlafen. Meine Kreativität ausgelebt. Mich intensiv mit meinem Mann und unserer Beziehung beschäftigt.

3 Dinge, auf die ich gut hätte verzichten mögen?

Viele Endlosdiskussionen mit meinem Mann (die waren allerdings auch nötig, deshalb war es gut, nicht darauf zu verzichten). Den ausgekugelten Arm des Jüngsten. Die Influenza im Februar.

Die wichtigste Sache, von der ich jemanden überzeugen wollte?

Wir schaffen das zusammen. Wir sind ein gutes Team.

Das schönste Geschenk, das ich jemandem gemacht habe?

Keine Ahnung.

Das schönste Geschenk, das mir jemand gemacht hat?

Das Vertrauen meines Mannes in unsere Beziehung und seine Bemühungen diese wieder zu verbessern.

Der schönste Satz, den jemand zu mir gesagt hat?

Egal was ist, ich liebe dich so wie du bist (so oder so ähnlich).

Der schönste Satz, den ich zu jemandem gesagt habe?

Du bist für mich ein sehr wertvoller und liebenswerter Mensch, wir schaffen das zusammen.

2013 war mit 1 Wort…?

Dramatisch und gleichzeitig doch irgendwie schön.

Nach den Festen ist vor den Festen

1. Januar 2014

So oder so ähnlich ist das hier.
Zwei Tage vor Weihnachten feierten wir den 90. Geburtstag meines Opas. Eine große Familienfeier, die alles in allem sehr entspannt war, nur leider litt der große Sohn den ganzen Tag unter Übelkeit und Bauchschmerzen, welche mit mehrfachem Übergeben im Auto auf der Fahrt nach Hause endeten …
Zum Glück blieb es bei diesem einen Mal und wir konnten am 24. ganz in Ruhe Heiligabend feiern, es gab wie jedes Jahr seit mein Mann und ich uns kennen Ente (dieses Jahr Keulen) mit frischem Rotkraut und Thüringer Klössen, nach einem gemütlichen Nachmittag machten wir noch einen Spaziergang mit den Kindern und sangen lauthals Weihnachtslieder (da fast das ganze Dorf das Krippenspiel in der Kirche anschaute konnte uns keiner hören ;-)), anschließend gab es die Bescherung, welche auch erstaunlich friedlich und ruhig verlief.
Am nächsten Tag waren meine Eltern und meine Schwester hier auf Besuch und wir verlebten einen weiteren entspannten Nachmittag und Abend.
Am nächsten Vormittag dann trafen die Schwiegereltern hier ein, wir blieben wieder hier im Haus, aßen, tranken und unterhielten uns.
Am Freitag nach den Weihnachtsfeiertagen machten wir uns auf zu meinen Eltern sobald die Schwiegereltern abgereist waren, um dort noch meine Tante und wieder meine Schwester, diesmal allerdings mit deren Freund zu treffen.
Das Wochenende stand dann im Zeichen von Ruhe und Erholung, denn so schön und entspannt die Feiertage waren, so froh waren wir dann auch, wieder nur unter uns zu sein …
Silvester feierten wir gestern zusammen mit meinem Bruder, wir genossen ein leckeres kaltes Buffet, selbstgemachte Caipirinha (beim nächsten Mal lasse ich die zweite weg …), feinen Nachtisch (Bayerische Creme mit Himbeermark, lecker !) und erstaunlich friedliche Kinder, die mit uns zusammen gegen 1 Uhr ins Bett fielen und auch heute fast den gesamten Tag nicht quengelten, trotz massiven Schlafmangels.
Die Zeit des Feierns ist aber noch lange nicht zu Ende. Am Sonntag wird unser ältestes Kind neun Jahre alt, ist das zu fassen ? Und 9 Tage später folgt der kleine Bruder, der sein drittes Lebensjahr vollenden wird !
Am Sonntag steigt dann auch die große Party hier im Haus, inklusive unserer eigenen werden 11 Kinder anwesend sein und für 4,5 Stunden wird der Bär los sein. Ich werde mit den Mädels selbstgemachte Ohrstecker fabrizieren, die Jungs dürfen sich an Ketten verkünsteln (hier liegen schon Ohrsteckerrohlinge, schwarzes Lederband, Kettenverschlüsse und Fimo in allen Farben bereit :-)), es wird einen bunten Begrüssungscocktail geben, Kuchen, Muffins, abends selbstgemachte Pizza (das wünscht sich unsere Tochter an jedem Kindergeburtstag, natürlich inklusive Beteiligung aller Gäste) und viele Spiele. Abends werden hoffentlich alle erschöpft und glücklich ins Bett fallen.
Der Jüngste bekommt auch eine Party, allerdings noch im Miniformat, mit 2-3 Gästen, freiem Spiel und Kuchen.
In all dem Feiern und Vorbereiten habe ich es nicht geschafft, einen Jahresrückblick zusammenzuschustern, ich habe es aber noch vor, denn ich finde immer, daß das eine schöne Sache ist, ich lese auch gerne diese Rückblicke auf anderen Blogs.
In diesem Sinne wünsche ich erstmal allen Lesern einen tollen Start in das Jahr 2014, möge es ein wunderbares Jahr voller positiver Überraschungen und Ereignisse werden !

Freitagsfüller

13. Dezember 2013

Heute ist wieder der Freitagsfüller dran. Wer mitmachen möchte, schaut am besten hier vorbei !

1. Diese Woche ist mir eingefallen, daß ich noch dringend die Weihnachtsgeschenke für das Kindergartenteam packen muß !

2. Da alles völlig überteuert und oft kitschig ist, gehe ich nicht gerne auf den Weihnachtsmarkt.

3. Um die Wahrheit zu sagen, ich würde am liebsten den lieben langen Tag auf dem Sofa sitzen und häkeln.

4. Gammlos sind neuerdings mein Rezept für warme Füße.

5. Ich halte nichts von autoritäter Erziehung, es geht auch anders.

6. Weit und breit ist kein Schnee zu sehen, darum wahrscheinlich kommt keine Weihnachtsstimmung auf.

7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf einen netten Abend mit einer Bekannten mit der ich die Weihnachtsgeschenke für den Kindergarten zusammenbastle , morgen habe ich noch nicht wirklich viel geplant und Sonntag möchte ich lieben Besuch empfangen, meine ehemalige Schulfreundin aus Nürnberg !

Nie mehr kalte Füsse !

10. Dezember 2013

Der kleine Sohn strampelt seit einigen Wochen immer seine Decke weg. Nicht nur nachts im Schlaf, nein, er wehrt sich bereits beim Einschlafen dagegen.
An sich kein Problem, nur hat er morgens eiskalte Füße wenn er unter meine Decke krabbelt und die Rotznase geht einfach nicht weg.
Also musste eine Lösung her. Und da ich immer noch leidenschaftlich gerne häkle und vor kurzem über eine Anleitung für „Gammlos“ gestolpert war, hatte ich schnell eine gefunden :-).
Hier das Ergebnis, hergestellt in ca. 1,5 Stunden.

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Der Jüngste hat sich so darüber gefreut, daß er sie nicht mehr ausziehen wollte und somit wird er in Zukunft nachts keine kalten Füsse mehr bekommen :-). Problem gelöst !
Und auch wenn sie noch nicht perfekt sind, ich finde, sie sehen trotzdem einigermassen nach etwas aus und er erinnert mich ein wenig an einen Hobbit ;-). Die Farben sind deshalb unterschiedlich, weil ich zwei Restknäuel verhäkelt habe die noch von den letzten Mützen herumlagen ….

Gegen das Wintergrau …

4. Dezember 2013

… helfen quietschebunte Mützen 🙂 !
Am liebsten würde ich sie ja für mich behalten, es ist allerdings eine Auftragsarbeit zum Geburtstag einer Bekannten. Passend dazu ein langer, kuschliger Loop, alles heute in knapp drei Stunden gehäkelt. Ich bin ganz verliebt in diese Wolle, leider handelt es sich um Auslaufware und wird in Kürze nicht mehr erhältlich sein.
Das Unregelmässige entsteht durch die Wolle, die mal dicker, mal dünner ist.

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