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Geschützt: Bauchbild 11.SSW

23. Juni 2010

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Herzschmerz

21. Juni 2010

Heute morgen habe ich mich ziemlich zum Horst gemacht im Kindergarten, aber das ist mir egal, es musste einfach sein.

Wie es dazu kam ? Nun ja, mein Sohn verweigerte mal wieder den Kindergartenbesuch, sträubte sich mit Händen und Füßen und jammerte mich an, ich solle ihn wieder mit nach Hause nehmen. Ich dachte mir in dem Moment „Nicht schon wieder !“  und reagierte etwas genervt. Ich setzte ihn auf die Treppe, sagte ihm, daß ich möchte, daß er im Kindergarten bleibt und mir meinetwegen noch winken kann, dann machte ich die Türe zu und ging hinaus.

Hinter mir hörte ich mein Kind weinen und schreien, ich ging trotzdem nach draußen und wartete am Fenster, um ihm noch zu winken. Dort erschien er dann auch, auf dem Arm der Erzieherin, völlig verzweifelt um sich schlagend und heulend 😦

Ich winkte noch, dann stieg ich ins Auto und fuhr los zum Einkaufen. Im Supermarkt angekommen hatte ich schon ein ganz schlechtes Gefühl, an der Kasse fing ich fast an zu Heulen (diese Schwangerschaftshormone sind schrecklich !) und wieder im Auto machte ich mich auf den Weg zurück zum Kindergarten. Die Vorstellung, mein Kind ohne nochmalige Aussprache bis mittags im Kindergarten alleine zu lassen, machte mich völlig fertig …

Dort angekommen schloß ich meinen Sohn erstmal fest in die Arme und fing dann an, hemmungslos zu weinen – die Erzieherin wird sich wieder gedacht haben, was für eine hysterische Mutter ich bin, aber egal. Er freute sich sichtlich und versicherte mir dann, daß er jetzt im Kiga bleiben würde, außerdem bestand noch die Aussicht auf ein Riesenblech Smartie-Muffins (ein Kind feiert heute seinen 5.Geburtstag), das war der größte Anreiz.

Ich möchte einfach, daß meine Kinder gerne in den Kindergarten gehen und dort Spaß haben. Und nicht nur wegen mir dort bleiben und die Zeit absitzen …

Dieses verzweifelte Weinen heute früh hat mir das Herz zerrissen, ich hätte nie und nimmer einen ruhigen Vormittag haben können. So bin ich nun entspannt, ich weiß, daß er freiwillig dort geblieben ist und bestimmt viel Spaß hat.

In solchen Situationen handle ich immer nach meinem Instinkt. Und der sagte mir, daß die Verabschiedung so nicht in Ordnung war und wir beide unglücklich gewesen wären. Mir ist so egal, was andere darüber denken, wenn es sich nicht richtig anfühlt, dann mache ich es nicht. Natürlich bin ich in der glücklichen Lage, daß ich noch nicht wieder berufstätig bin. Aber dann hätte ich zumindest einen guten Grund und könnte meinem Kind das auch so vermitteln. Nämlich daß er quasi zu seiner „Arbeit“ geht und ich zu meiner.

Am schlimmsten ist für mich aber momentan diese Emotionalität. Ich bin im Normalzustand schon ein sehr sensibler Mensch, wenn dann noch Schwangerschaftshormone dazukommen, ist es vorbei. Ich kann die Tränen dann nicht zurückhalten, es muß alles sofort raus. Noch 7 Monate, dann kehrt wieder etwas Ruhe ein …

Siebenschläfer

18. Juni 2010

Ich fühle mich wie ein Siebenschläfer. Keine Ahnung ob das vom Wetter (es schüttet immer noch wie aus Eimern) oder der Schwangerschaft (vielleicht wächst das Kind gerade) kommt, jedenfalls könnte ich einschlafen, egal wo ich gerade gehe oder stehe …

Diese Müdigkeit ist so dermaßen penetrant, schlafen hilft blöderweise kaum und ich hoffe, daß wenigstens mal ein paar Sonnenstrahlen kommen in den nächsten Tagen, das macht zumindest subjektiv wacher.

Deshalb heute auch kaum Bloginhalt, ich schlafe beinahe auf der Tastatur ein 😉