Archive for November 2013

Freitagsfüller

29. November 2013

Den Freitagsfüller habe ich schon lange nicht mehr mitgemacht, aber da es auf meinem Blog momentan ziemlich still ist, kommt er mir gerade recht :-). Wer auch mitmachen möchte, hier entlang !

1. Drei Dinge, die ich am Advent liebe: Im Dunklen vor dem Kaminfeuer sitzen, Weihnachtsdüfte schnuppern (vor allem Zimt und Orange), mich über die Vorfreude der Kinder freuen.

2. Momentan liege ich abends am liebsten häkelnd vor dem Kaminfeuer platt auf der Couch.

3. Es war ein ereignisreiches, turbulentes, aber auch schönes Jahr.

4. Das Haus weihnachtlich dekorieren finde ich zwar schön, habe aber weder großes Talent noch viel Zeit dafür.

5. Gott sei Dank ist meine Familie auch dieses Jahr von wirklich schlimmen Ereignissen verschont geblieben.

6. In diesem Jahr werde ich perfekt die Weihnachtsvorbereitungen organisieren, um dem großen Stress am Schluß zu entgehen.

7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf Häkeln, Häkeln, Häkeln , morgen habe ich schon lange einen Besuch bei meiner Freundin in Nürnberg geplant und Sonntag möchte ich die Füsse hochlegen und eventuell noch ein paar Plätzchen backen !

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RUMS am 14.11.13

14. November 2013

Heute schaffe ich es endlich mal, am RUMS (RundumsWeib) teilzunehmen !
Und zwar mit einer der beiden Mützen, die ich gestern gehäkelt habe. In gerade mal zwei Stunden entstand dieses neue Lieblingsteil, ohne Anleitung, ohne wirklichen Plan, nur mit einer ungefähren Vorstellung im Kopf. Keine der Standardmützen gefiel mir richtig bzw. passte zu meinem etwas kantigen Gesicht, also musste ich das Rad neu erfinden ;-).
Gehäkelt mit einer 8er Nadel mit dem wundervollen Ragazza Everybody von Lana Grossa !
Hier das Ergebnis (aufgenommen früh morgens, deshalb noch reichlich zerknittert).

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Praktischerweise kann man die Mütze hinbiegen wie man möchte, ganz nach Geschmack und Tagesform. Mir gefällt sie am besten assymetrisch aufgesetzt, ich liebe das !

Tagebuchbloggen am 5.11.13

5. November 2013

Heute folge ich mal wieder Frau Brüllen und mache mit beim Tagebuchbloggen.

3:40 Uhr: mein Mann steht auf, scheinbar kann er nicht mehr schlafen

5 Uhr: ich wache erneut auf, als mein Mann das Haus verlässt, kurz danach trappelt der große Sohn ins Bad und wieder zurück in sein Zimmer

6:15 Uhr: nach einigen verzweifelten Versuchen, nochmals einzuschlafen, stehe ich zusammen mit den beiden Schulkindern auf und mache mich fertig

6:30-7:15 Uhr: es wuselt alles herum im Haus, ich koche Griessbrei für den Jüngsten (für die Großen reicht es heute nicht, da ich gestern nicht zum Milch einkaufen kam), die Großen machen sich Zwieback mit Samba (das ist hier das Notfrühstück wenn nichts anderes da ist), während ich nach dem Griessbrei kochen für alle drei Kinder Brotzeit herrichte und parallel mein Frühstück zubereite (Joghurt mit frischer Mango und Knuspermüsli). Um 7:15 Uhr verlassen die Schulkinder das Haus und ich kann mich endlich selber an den Tisch setzen.

7:15-7:45 Uhr: Frühstück mit dem Jüngsten, danach schnell Tisch und Küche aufräumen, jetzt muß ich den kleinen Sohn noch anziehen und dann geht es los zur Krippe !

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7:45-11 Uhr: nach Anziehen und Auto mit Wertstoffsachen und Pfandflaschen beladen klingelt mich das Telefon zurück ins Haus, die Schule ist es und teilt mir mit, daß die Tochter heute bereits um 11:10 Uhr Schluß hat, da die Werklehrerin krank ist. Anschließend düse ich mit dem kleinen Sohn zur Krippe, wir lesen unser tägliches Bilderbuch zusammen, danach darf ich gehen. Wieder zu Hause sichte ich noch schnell die zwischenzeitlich gelieferte Biokiste, ärgerlicherweise fehlt ein bestelltes Teil, das aber trotzdem auf der Rechnung steht. Nach telefonischer Reklamation wird mir versichert, daß nächste Woche eine Nachlieferung erfolgen wird.
Der restliche Vormittag vergeht mit Einkaufen (größtenteils für das Martinsfest des Kindergartens nächsten Dienstag), Wäsche waschen und Aufräumen, jetzt werde ich das Mittagessen zubereiten, das Töchterchen in Empfang nehmen und danach zur Krippe flitzen um den Jüngsten abzuholen bevor der große Bruder nach Hause kommt.

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11-15 Uhr: die Tochter kommt nach Hause und ich entscheide mich für ein Kürbiscurry mit Basmatireis, da noch ein riesiger Butternut-Kürbis aus der letzten Biokiste herumliegt. Nach Schnippeln und Braten lasse ich Reis und Curry vor sich hinköcheln, während ich fix mit dem Fahrrad zur Krippe düse um den Jüngsten abzuholen. In der Zwischenzeit kommt auch der große Sohn zu Hause an.
Wir essen zusammen gegen 12:15 Uhr, der Jüngste und die Tochter nur den Reis, der große Sohn und ich mit Begeisterung das Curry mit Reis. Anschließend setzen sich die Großen an die Hausaufgaben, der Kleinste hört zur Mittagsruhe Hase Felix und ich mache mit dem Haushaltsprogramm weiter. Leider hat das Gaskochfeld beim Kochen ziemlich viel Currysauce abbekommen während ich unterwegs war und so gerne ich mit Gas koche, so blöd ist doch immer wieder das Putzen.
Ich verbringe die restliche Zeit damit, das Kochfeld zu putzen, den Kompost rauszubringen, die Spülmaschine aus- und wieder einzuräumen, Abzuspülen, die gestern hergestellten Seifen zu schneiden und die Küche aufzuräumen. Immer wieder unterbrochen von diversen Zwischenrufen der Kinder, einem kurzen Puzzleintermezzo mit dem Jüngsten und Wäsche waschen bzw. zusammenlegen.
Jetzt gibt es die erste Pause, die ich mir redlich verdient habe.

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15-18 Uhr: nach einer kurzen Teepause mache ich mich mit dem jüngsten Sohn daran, den Brötchenteig fürs Abendessen herzustellen. Schon bei der Zubereitung landet ein Großteil des Teiges im Magen und an den Händen des Sohnes ;-).
Anschließend packen wir uns dick ein (draußen herrschen wahrlich winterliche Temperaturen) und machen uns auf den Weg nach draußen. Endlich frische Luft und Sonne ! Ich drehe mit meinen eigenen und einem Rudel Nachbarskindern eine Runde um unser Wohngebiet, fotografiere ein wenig, danach schaue ich noch kurz bei der Nachbarin vorbei, auf deren Geburtstag wir nächste Woche eingeladen sind, und interviewe sie wegen eines passenden Geschenks.
Der kleine Sohn ist mittlerweile todmüde, er ist seit morgens um 7 Uhr durchgehend wach, und schafft es gerade noch nach Hause.
Ich schleife schnell Brötchen und räume noch ein wenig herum bis der Teig gegangen ist, nun sind sie gerade im Ofen und backen vor sich hin.

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18-20 Uhr: ich richte das Abendessen her, mache Feuer im Kamin (je kälter es draußen wird, desto mehr übernimmt der Kamin die Heizfunktion), scheuche sämtliche Besucherkinder aus dem Haus und trommle die eigenen Kinder zusammen zum Essen. Mein Mann hat diese Woche Fortbildung und kommt später als sonst nach Hause, deshalb fangen wir schon ohne ihn an, damit unser recht straffes Abendprogramm nicht ins Schlingern gerät.
Pünktlich um 18:40 Uhr sitzen alle drei Kinder bettfertig im Wohnzimmer und holen sich ihr abendliches Suchtprogramm ab, 20 Minuten Kika. Zwischendrin kommt mein Mann nach Hause, isst zu Abend und übernimmt anschließend die Söhne, um ihnen wie jeden Abend Bücher vorzulesen. Die Tochter liest selbst in ihrem Zimmer.
Ich räume noch den Tisch und die Küche auf (seufz, die Spülmaschine ist schon wieder fertig und möchte ausgeräumt werden), und lasse mich anschließend aufs Sofa fallen, um das Kaminfeuer zu geniessen und diesen Blogbeitrag fertigzuschreiben.
In ein paar Minuten wird mein Mann zum Yoga aufbrechen und ich werde die Kinder ins Bett bringen. Danach noch einen Guten Abend Tee, ein bißchen auf dem Sofa liegen und gemütlich in andere Leben hineinlesen. Und anschließend früh ins Bett, der Tag war doch recht lang …

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