Archive for the ‘Familie’ Category

Unser Sonntag

12. Januar 2014

Wir hatten heute einen wirklich schönen Sonntag. Gestern Abend hatten mein Mann und ich überlegt, ob wir vielleicht heute einen Ausflug machen und beim Frühstück wurde spontan beschlossen, zum Tierpark Hellabrunn in München zu fahren.
Wir packten bergeweise Proviant ein (8 Salamibrote, 4 Käsebrote, die restlichen Grünkernbratlinge vom gestrigen Mittagessen, Kekse, Äpfel und zwei Thermoskannen Früchtetee – wir haben wahre Fressmaschinen im Haus), zogen uns allesamt warm an (hier hatte es heute eine Durchschnittstemperatur von vier Grad) und zogen am späten Vormittag los.
Zum Glück fährt man von uns aus nicht allzu weit (etwa 40 Minuten) und so konnten wir auch bald den Tierpark entern 🙂
Für unseren Jüngsten war es zwar nicht das erste Mal, aber das erste Mal als Klein-/Kindergartenkind. Er war kaum zu halten, rannte vier Stunden lang im Eiltempo durch die Gegend und freute sich wirklich über jedes einzelne Tier, wobei er am meisten beeindruckt von den Löwen war. Die Großen hatten ebenfalls viel Spaß und obwohl es ziemlich voll war gefiel es auch uns Erwachsenen gut.
Hier noch ein paar Bilder, viele sind es leider nicht geworden.

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Mutter und Tochter

6. Januar 2014

Hier mal wieder ein Foto von mir. Es gibt nicht sehr viele, da ich mir meist nicht gefalle (entweder habe ich die Backen voll mit Essen oder schaue einfach blöd in die Gegend ;-)). Dieses finde ich jedoch sehr gelungen und vor allem bin ich mit einem meiner Herzensmenschen darauf zu sehen, meiner Tochter.
Es entstand auf der Geburtstagsfeier zum 90.Geburtstag meines Opas vor zwei Wochen. Wir hatten beschlossen im Mutter-Tochter-Partnerlook zu gehen, meine Tochter hat sogar extra noch einen halbwegs passenden Schal für sich herausgesucht.
Mir geht jedes Mal das Herz auf wenn ich das Bild anschaue und ich bin so stolz und glücklich, seit neun Jahren Mutter dieses bezaubernden Mädchens sein zu dürfen (im Sektglas befindet sich übrigens alkoholfreier Kindersekt).

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Tagebuchbloggen am 5.8.13 – hoch im Norden

5. August 2013

Lange Zeit kam ich nicht mehr wirklich dazu, beim Tagebuchbloggen mitzumachen. Da ich aber heute ein großes Abenteuer vor mir hatte, nämlich alleine mit drei Kindern gen Hamburg zu fahren, konnte ich das Datum nicht übersehen und somit kommt mal wieder ein Tagebuchblogeintrag 🙂

3:40 Uhr: mein Mann steht auf, scheinbar kann er nicht mehr einschlafen

3:40-5 Uhr: ich wälze mich hin und her, döse immer mal wieder weg, an richtigen Schlaf ist aber nicht mehr zu denken, schließlich leide ich unter akutem Reisefieber !

5-6:30 Uhr: ich nutze die ruhigen Minuten, solange die Kinder noch schlafen, suche alle noch nicht eingepackten Dinge zusammen, schneide meine gestern hergestellte Minze-Joghurt-Gurkenseife in Stücke, lege Wäsche zusammen und surfe noch ein wenig im Netz

6:30-7:45 Uhr: mit nacheinander aufwachenden Kindern kontrolliere ich zum letzten Mal das Gepäck, stecke noch etwas Reiseproviant in den Rucksack, mache den Jüngsten startbereit und treibe die Großen zur Eile an

7:45-9:15 Uhr: wir verlassen das Haus, fahren zum nächstgelegenen Bahnhof und erwischen dort mit Ach und Krach und zitternden Händen den geplanten Bummelzug Richtung Augsburg, der uns zum gebuchten ICE bringen soll. Dieser steht dann kurz vor Augsburg ca. eine halbe Stunde im Stau, da die Strecke momentan nur eingleisig befahrbar ist wegen Bauarbeiten. Dank viel eingeplanter Extrazeit kommen wir aber noch rechtzeitig genug am Hauptbahnhof an.

9:15-9:40 Uhr: ich nutze die Aufenthaltszeit, um noch schnell Frühstück für die hungrigen Kinder und mich zu besorgen (der eingepackte Proviant hat gerade mal für die Hälfte der ersten Etappe gereicht …), außerdem brauchen wir dringend etwas zu Trinken, die vorbereitete Flasche steht noch zu Hause in der Küche. Der Kleinste kommt mit, die Großen lasse ich am Gleis mit der Anweisung, so laut wie möglich zu schreien, falls sich jemand an unserem Gepäck oder an ihnen zu schaffen machen sollte.

9:40-15:30 Uhr: der ICE trifft mit etwas Verspätung ein. Leider stehen wir vor Wagen Nr.20, reserviert haben wir aber in Wagen Nr.27. Also fängt die Zugfahrt an mit einer Odyssee durch 7 Wagen, gefühlt sind wir etwa eine halbe Stunde unterwegs, da die Gänge zu eng sind und die Menschen sowohl in der einen als auch in der anderen Richtung unterwegs sind. Endlich erreichen wir unsere Plätze und lassen uns erleichtert in die Sitze plumpsen, bei unserem Anblick verlässt das ältere Ehepaar neben uns sofort seine Sitze und zieht um in den nächsten Wagen. Ich hatte bei der Buchung angegeben, daß drei Kinder dabei sind, und wo befinden sich die reservierten Sitze – im Ruhebereich der ersten Klasse. Erste Klasse war schon richtig, die gab es für 20 Euro mehr also hatte ich zugeschlagen, aber Ruhebereich ?

Die Kinder bewundern die lustigen „Pssst !“- und Handyverbotaufkleber an der Wand, ich bin leicht beunruhigt, ob unsere Kinder die fast 6 Stunden Fahrt auch ruhig bleiben werden.

Wider Erwarten verläuft aber alles glatt, immer wieder betonen die Kinder, wie cool ICE-Fahren in der ersten Klasse sei, alle naselang gibt es gratis Gummibärchen, außerdem die üblichen Malsachen und einen Mini-ICE, der Jüngste macht sogar planmässig einen Mittagsschlaf im mitgeschleppten Buggy, während die Grossen lesen bzw. Monopoly auf dem mitgenommenen IPad spielen.

Kurz vor Hamburg landet dann noch mal ein Berg Gummibärchen auf unserem Tisch, dieses Mal von den Mitreisenden, die sich für die angenehme Fahrt bei mir bedanken und betonen, wie lieb und ruhig die Kinder gewesen seien und daß sie richtig erleichtert waren – und ich erst !

15:30-17 Uhr: Wir kommen in Hamburg-Altona an und werden dort von meiner Tante begrüsst, anschließend geht es mit dem Bus Richtung Eimsbüttel und zur dort befindlichen Wohnung. Nach kurzem Beschnuppern ziehen die Kinder mit meiner Tante Richtung Spielplatz ab und ich geniesse die Ruhe, schreibe diesen Blogbeitrag und werde mich gleich noch ein paar Minuten aufs Sofa legen …

Heute Abend hat meine Tante noch Grillen auf dem Einmalgrill im Park geplant und danach werden wir alle wie abgeschossen in die Betten fallen. Der Tag war lang und aufregend, die nächsten Tage werden denke ich nicht weniger gefüllt sein, deshalb wird es wahrscheinlich auch keinen weiteren Beitrag mehr geben, erst wieder zu Hause.

Falls hier Hamburger mitlesen und uns treffen möchten, einfach Kontakt über meine Mailadresse auf dem Blog aufnehmen 🙂

 

Abendgespräch

11. Oktober 2012

Gestern Abend lag ich wie immer mit dem grossen Sohn noch ein wenig im Bett, wir kuschelten und unterhielten uns.

Sohn: Du Mama, ich bin sooo froh, daß ich hier in dieser Familie lebe.

Ich: Das ist schön.

Sohn: Weißt Du Mama, wenn ich nicht hier wäre, wäre ich vielleicht bei einer ganz gemeinen Familie und wäre ganz unglücklich. Ihr seid nämlich ganz liebe Eltern …

Diese kurzen Gespräche zwischendurch zeigen mir immer, daß ich bzw. wir auf dem richtigen Weg sind. Es beruhigt mich und zeigt mir, daß auch die Ausraster oder kleinen Ungerechtigkeiten, die wie überall auch hier manchmal auftreten, nicht das Grundvertrauen und das Sicherheitsgefühl unserer Kinder erschüttern können.
Und es motiviert, so weiterzumachen wie bisher, es beruhigt in Hinsicht auf die kommenden Jahre und erfüllt mich jedes Mal noch mehr mit unendlicher Liebe zu meinen Kindern …

Maustag in Bildern

9. Oktober 2012

Hier noch ein paar Bilder vom Maustag, leider sind es nicht sehr viele. In der Höhle war es zu dunkel, während der Stadtführung blieb keine Zeit zum Fotografieren, lediglich während der Feuerwehrautofahrten holte ich die Kamera aus dem Rucksack …

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Von der Maus, Schränken und Rasensaat

5. Oktober 2012

Die letzten Tage waren sehr ereignisreich und lassen sich trotzdem in eine so kurze Überschrift verpacken
😉
Am Mittwoch besuchten wir den Maus-Türöffnertag, eine Aktion der Sendung mit der Maus, die bundesweit dazu aufruft, die Türen für die Kinder aufzumachen. Aktionen gab es sehr viele, jedoch waren die meisten nicht für alle drei Kinder geeignet und so meldeten wir uns für den Maustag in der Stadt Giengen (in der Nähe von Aalen) an. Dort lud die gesamte Stadt ein, hinter sonst verschlossene Türen zu schauen und somit gab es sehr viele Angebote an einem Ort.
Wir hatten uns für eine Führung durch die Charlottenhöhle (momentan die längste Tropfsteinhöhle Süddeutschlands), eine Stadtführung und einen Besuch bei einem dort ansässigen Feuerwehrautohersteller angemeldet.
Die Führung durch die Höhle war sehr interessant (auch wenn es erst etwas Anlaufschwierigkeiten gab, da der Mann an der Kasse etwas überfordert war mit den vielen Menschen, die ihm alle erzählten, daß sie für eine kostenlose Führung angemeldet seien), wir mussten sie aber leider vorzeitig abbrechen, da wir sonst die Stadtführung versäumt hätten (die Organisatoren hatten einen ziemlich straffen Ablauf vorgegeben). Wenn ich jedoch gewusst hätte, wie wenig kindgerecht diese sein würde, hätte ich liebend gern darauf verzichtet ….
Das Highlight war dann eindeutig der Besuch der Feuerwehrautofabrik. Der große Sohn fuhr ganze vier Runden mit einem Feuerwehrauto, inklusive Sirenen- und Blinklichteinsatz. Zwischendurch war er plötzlich verschwunden, was sonst gar nicht seine Art ist, er hatte eine Spritzenvorführung entdeckt und ganz spontan und ohne Abmeldung bei uns daran teilgenommen. Nach einigen Schreckminuten hatten wir ihn wiedergefunden und es folgte eine Führung durch die Fertigungshalle.
Wir werden auf jeden Fall wieder teilnehmen am nächsten Türöffnertag, denn nicht nur die Kinder, sondern auch wir hatten viel Spaß :-).

Am Abend desselben Tages versuchte ich dann noch, via Ebay einen Schrank für unseren Keller zu ergattern. Seit langem war ich schon auf der Suche, aber entweder waren die Schränke häßlich, die Maße passten nicht oder sie waren schlichtweg zu teuer. Auch an diesem Abend hatte ich kein Glück und wurde in letzter Sekunde noch überboten. Etwas traurig schlief ich ein, denn der Schrank hatte mir wirklich gut gefallen.
Am nächsten Morgen blätterte ich dann neben dem Frühstück die kostenlose Zeitungsbeilage durch, die normalerweise fast immer sofort im Altpapier landet. Und was sah ich dort bei den Kleinanzeigen ? Zwei Kleiderschränke und diverse andere Möbel zu verschenken ! Gegen Abend machte ich mich noch auf den Weg, um diese zu besichtigen. Und war völlig überwältigt. Diese Schränke gab es nicht nur umsonst, sie waren auch noch wunderschön ! Aus massivem hellen Eichenholz vom Schreiner angefertigt, genau in der richtigen Größe und einfach zum Verlieben. Neben diesen Schränken bot die Besitzerin mir auch noch zwei Nachtkästchen und eine Spiegelkommode im selben Design an und weil ich so begeistert war, werden auch diese Möbel von meinem Mann abgeholt in diesem Moment.

Vorher machten wir uns aber an eine Arbeit, die noch dringend vor dem ersten Bodenfrost erledigt werden musste, nämlich die Rasenanlage im Vorgarten. Einen Motorpflug und eine Walze hatte ich mittags bereits besorgt und da ich die Mietzeit ausnutzen wollte, bevor mein
Mann nach Hause kam beschloß ich kurzerhand, den Pflug bereits auszuprobieren. Wer schon einmal solch einen Pflug benutzt hat, sitzt wahrscheinlich schon lachend vor dem PC. Denn dieses Ding hat unheimlich viel Power, ist immens schwer und zu allem Übel haben wir sehr schweren Lehmboden. So steuerte dann nicht ich den Pflug, sondern der Pflug mich und nach der ersten Runde war ich klatschnass geschwitzt und hatte das Gefühl, meine Arme nicht mehr bewegen zu können. Zum Glück erging es meinem Mann im Verlauf des Nachmittags nicht viel besser.
Trotzdem waren wir nach knapp drei Stunden mit allem fertig und nun hoffe ich, daß die Saat gut aufgeht und wir bald um das gesamte Haus herum einen schönen Rasen haben werden.

Morgen wird dann unser Holz für den Winter geliefert, es wird also nicht langweilig …

Bücherwürmer

23. Juli 2012

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Ohne Kommentar …

Vatertagsmenü

17. Mai 2012

Bevor ich das Rezept für diesen superleckere Vorspeise von heute mittag vergesse, muß ich sie hier noch festhalten. Wer Avocado und Mango mag sollte sie ausprobieren, ich hätte mich reinlegen können, ebenso mein Mann.

Eigentlich wollte ich etwas ganz anderes machen, mangels Zutaten musste ich dann jedoch improvisieren. Und das ist dabei herausgekommen:

Avocado-Mango-Salat

1 reife Mango

2-3 reife Avocados (je nach Größe, ich hatte zwei kleine und eine große hier)

1 großer Bund frischer Koriander

etwa 200 g Krabben (frisch oder tiefgefroren)

100 ml Orangensaft

Saft einer halben Zitrone

Salz

Pfeffer

1 TL Senf

ca. 2-3 EL Olivenöl

Agavendicksaft

Die Avocados halbieren, das Fruchtfleisch herauslösen und in kleine Würfel schneiden. Die Mango schälen und ebenfalls würfeln. Mit etwas Zitronensaft mischen, um eine Braunfärbung zu verhindern. Dann kühlstellen. In der Zwischenzeit die Krabben auftauen oder frische Krabben gleich untermischen.

Den Orangen- mit dem Zitronensaft, Senf und Olivenöl mischen. Mit Salz, Pfeffer und Agavendicksaft abschmecken. Den Koriander kleinschneiden und unterrühren. Anschließend das Dressing mit dem Salat mischen und geniessen.

Die Krabben haben dem ganzen noch den letzten Pfiff gegeben, ich habe tiefgefrorene von Iglo verwendet, sehr lecker. Dazu habe ich selbstgebackenes Baguette serviert, ein Traum.

Außerdem gab es heute noch eine griechische Moussaka und einen Rhabarberstreuselkuchen.

Ein sehr gelungener Tag mit lieben Gästen (meine Eltern), viel Sonne und hervorragendem Essen 🙂

Schön spontan

13. Mai 2012

Am heutigen Muttertag haben wir einfach einen faulen Sonntag genossen. Morgens holten die Kinder mit ihrem Papa zusammen leckere Croissants (von denen unser Vielfraß aka der kleine Sohn zwei Stück wegfutterte), ich bekam einen etwas mageren aber mit Liebe gepflückten Wiesenblumenstrauß von unserer Tochter, außerdem die obligatorischen Geschenke aus Schule und Kindergarten (einen kleinen Spiegel mit Glasmosaiksteinen beklebt vom Sohn, eine Stein-Draht-Herzskulptur von der Tochter).

Mittags gab es leckeren Auberginenauflauf mit selbstgebackenem Baguette (viele gehen ja essen oder lassen sich von ihren Männern bekochen, ich koche auch am Muttertag lieber selber, da weiß ich, was auf den Teller kommt und kann ganz entspannt geniessen ;-)), anschließend überlegten wir hin und her, was wir noch unternehmen könnten, als die Nachbarin klingelte und nachfragte, ob wir sie und ihre Kinder auf einen Ausflug an den Lech begleiten wollten (ihr Mann hatte heute Dienst im Krankenhaus und konnte leider nicht mitkommen). Also sagten wir ihr ganz spontan zu und saßen 3 Stunden später im Auto.

Nur wenige Kilometer entfernt machten wir uns dann auf den Weg, wanderten durch den Wald, an einem Lechstausee entlang, bewunderten kleine Tümpel, die „Teufelsküchen“ genannt werden und endeckten viele schöne Ecken, die wir auf jeden Fall wieder besuchen werden. Am See gibt es auch ein nettes Ausflugslokal, die „Teufelsküche“, die aber heute viel zu voll war, vielleicht ein anderes Mal. Stattdessen machten wir Rast auf einer Bank und fielen dort über die mitgenommen Melonenstückchen und Apfelspalten her.

Am witzigsten fand ich heute den Kommentar unseres Sohnes nach den ersten zwei Kilometern. Dieses Kind das sonst nach 500 Metern bereits anfängt zu jammern meinte „das war schon alles ? Wir sind doch erst 4 Schritte gelaufen !“. Also nahmen wir die längere Route bergauf, bergab und bis auf ein zwischendurch eingestreutes „jetzt sind wir aber genug gelaufen“ gab es keinerlei Proteste. Im Gegenteil, ich denke, dieses Jahr sind unsere Kinder endlich bereit für „richtige“ Wanderungen, zumindest die großen. Perfekt für unseren Sommerurlaub, den wir wenn alles gut geht in den Bergen verbringen werden. Das Schleppen des Kleinsten blende ich jetzt einfach mal aus …

Insgesamt ein sehr schöner Tag, den wir aber natürlich auch ohne das Etikett „Muttertag“ gehabt hätten.

Zuhause ist es am schönsten

13. April 2012

Fast zwei Wochen Osterferien liegen nun hinter uns. Nach einer turbulenten ersten Woche ging es zu den Schwiegereltern. Dort feierten wir letzten Sonntag den Geburtstag unserer Nichte, es folgten drei Tage Völlerei (schlanke Küche ist meiner Schwiegermutter leider quasi unbekannt), völlig überdrehte Kinder (am schlimmsten habe ich den Tag in Erinnerung als sie zwei Stunden fernsahen und anschließend noch einen zweistündigen Zirkusbesuch absolvierten) und wenig Schlaf.

Der Kleinste litt sehr unter dem Ortswechsel, wahrscheinlich schubbedingt, das Einschlafen wurde jedesmal von einem mindestens halbstündigen Schreianfall begleitet und auch die Nächte verliefen eher suboptimal.

Seit gestern sind wir nun wieder zu Hause und schon beim Passieren des Ortseingangs seufzte unser Mittelkind erleichtert und verkündete, daß er sich richtig freue wieder da zu sein :-). Das jüngste Familienkind konnte sein Glück ebenfalls kaum fassen, selbst das Schlafengehen verlief völlig problemlos und entspannt. Die Große ist da schon eher anpassungsfähig, ich denke sie hätte ein paar Tage mehr dort auch genossen, freute sich aber auch auf ihre Freunde hier. Ich selber bin froh, den Besuch dort ohne Gewichtszunahme überstanden zu haben, trotz unzähliger Eier in Speckbutter, Rahmsuppe und Co. …

Das Wetter störte uns keineswegs, im Gegenteil, ich mag richtiges Aprilwetter sowieso viel lieber als diesen unnatürlichen Frühsommer der letzten Jahre. Unserem Garten kommt es auch zugute, der im Herbst noch ausgesäte Rasen wird immer dichter, heute haben wir ihn noch fleissig gedüngt und müssen nicht einmal die Rasensprenger einsetzen, da es draußen eh schon feucht genug ist. Alle Pflanzen die wir im November aufgrund der warmen Witterung noch gesetzt hatten haben den strengen Frost überlebt und ich freue mich täglich über die Triebe und Knospen, die ich finde. Da wären z.B. Himbeeren, ein Apfelbaum, Gojibeeren und eine Kiwipflanze (ja, selbst diese hat -20 Grad überstanden !), außerdem diverse Thymianpflänzchen. Noch in der Warteschleife fürs Pflanzen stehen Erdbeeren, Rhabarber, Rosmarin, Salbei, Petersilie, Schnittlauch und Rucola. An Saatgut liegen hier Mangold, Spinat und Radieschen herum, die Kinder scharren bereits mit den Hufen und möchten am liebsten sofort aussäen :-). Langsam bin ich nur etwas besorgt, ob das angelegte Beet auch groß genug ist. Eigentlich wollte ich auch noch Tomaten anbauen, die müssen eventuell noch ein Jahr warten bis ein Platz frei wird.

Morgen werden wir den 60.Geburtstag meiner Mutter nachfeiern, dann wird am Montag wieder der Alltag einziehen mit Schule, Kindergarten und Berufsleben. Und vielleicht gelingt es mir dann auch wieder, das was im Kopf herumschwirrt zu bloggen …