Archive for Februar 2014

Piep

22. Februar 2014

Nachdem ich nun schon per Kommentarfunktion gefragt werde, ob es uns gut geht, muß ich mich doch mal melden.
Wenn es im Blog mal ruhiger zugeht, dann ist es in den meisten Fällen so, daß das Leben gerade alles andere als ruhig verläuft. Solange Alltag herrscht, der nur ab und an durch lustige oder schräge Begebenheiten unterbrochen wird, kann ich richtig gut bloggen. Ich setze mich dann einfach hin sobald Ruhe herrscht und tippe los, oft ohne lange nachzudenken.
Momentan ist es eher so, daß ich nicht einmal dazu komme, in Ruhe eine Tasse Tee zu trinken. Und wenn es so weit kommt, klappt es mit dem Schreiben auch nicht mehr, denn dafür brauche ich Ruhe und Entspannung.
Über vieles möchte ich auch einfach nicht schreiben, da es mir zu privat ist, und nur schreiben um des Schreibens willen widerstrebt mir.
Deshalb hier nur ein Piep. Und ein paar Schnipsel der vergangenen Wochen.

– die Tochter ist mittlerweile Brillenträgerin, sie ist leicht kurzsichtig, es steht ihr aber sehr gut und sie trägt es mit Fassung.

– die Halbjahreszeugnisse fielen wie erwartet sehr gut aus, beide Schulkinder wurden über die Maßen gelobt, lediglich Schriftbild und Gestaltung von Hefteinträgen wurden bemängelt, damit kann ich aber sehr gut leben.

– der jüngste Sohn ist richtig gut angekommen im Kindergarten und er fängt bereits ab 7 Uhr morgens an zu quengeln, wann wir denn endlich losgehen.

– alle Pflanzen haben den Winter (welcher Winter ?) überlebt, treiben bereits schön aus und ich freue mich auf die neue Gartensaison

– ich habe drei Kilo abgenommen, wieder mit Joggen angefangen und schaffe es sogar weitgehend, Süßem aus dem Weg zu gehen. Es muß doch auch mit fast 40 Jahren möglich sein, das Wohlfühlgewicht wieder zu erreichen.

– der Wiedereinstieg ins Berufsleben steht ganz oben auf meiner Liste, allerdings bin ich mir noch unklar, wo und als was.

– die Geschichte mit den Hebammen geht mir zur Zeit kaum aus dem Kopf. Sie sind ein so wichtiger Bestandteil unserer Gesellschaft und ich finde es schrecklich, wie massiv nicht nur der Berufsstand bedroht ist, sondern auch die Wahlfreiheit aller schwangeren Frauen. Ich bin dankbar, daß ich meine Kinder zu Hause auf die Welt bringen konnte, mit Hilfe einer kompetenten, liebevollen Hebamme, und traurig, daß meine Tochter das eventuell nicht können wird …

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