Archive for Dezember 2013

RUMS am 19.12.13

19. Dezember 2013

Mal wieder geschafft :-).
Hier mein RUMS am 19.12., nur für mich allein gehäkelte „Gammlos“ ! Sind superbequem, sehr kuschlig und warm, etwas krumm, aber das stört mich überhaupt nicht (meine Tochter klaut sie mir übrigens bei jeder Gelegenheit, sie wartet bereits auf eigene …).
Sehr toll z.B. auch im Bett vorm Einschlafen, wenn die Füße etwas kalt sind. Oder beim Häkeln auf dem Sofa, richtig zum Reinkuscheln.
Pro Gammlo habe ich ganze 150 g Wolle verwendet, insgesamt also 300 g, zum Einsatz kam meine geliebte „Everybody“ von Lana Grossa in Dunkelrot/Burgund/Zyklam. Und ja, ich habe sehr lange, aber sehr schmale Füsse, deshalb die Form :-).

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Weitere selbstgemachte Sachen rund ums Weib gibt es hier zu bewundern !

Freitagsfüller

13. Dezember 2013

Heute ist wieder der Freitagsfüller dran. Wer mitmachen möchte, schaut am besten hier vorbei !

1. Diese Woche ist mir eingefallen, daß ich noch dringend die Weihnachtsgeschenke für das Kindergartenteam packen muß !

2. Da alles völlig überteuert und oft kitschig ist, gehe ich nicht gerne auf den Weihnachtsmarkt.

3. Um die Wahrheit zu sagen, ich würde am liebsten den lieben langen Tag auf dem Sofa sitzen und häkeln.

4. Gammlos sind neuerdings mein Rezept für warme Füße.

5. Ich halte nichts von autoritäter Erziehung, es geht auch anders.

6. Weit und breit ist kein Schnee zu sehen, darum wahrscheinlich kommt keine Weihnachtsstimmung auf.

7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf einen netten Abend mit einer Bekannten mit der ich die Weihnachtsgeschenke für den Kindergarten zusammenbastle , morgen habe ich noch nicht wirklich viel geplant und Sonntag möchte ich lieben Besuch empfangen, meine ehemalige Schulfreundin aus Nürnberg !

12 von 12 am 12.12.13

12. Dezember 2013

Endlich schaffe ich es, wieder mal bei 12 von 12 mitzumachen :-).

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Der Tag fängt natürlich mit dem Frühstück an, gleich danach mache ich mich aber an das Quellstück, das in mein selbstgebackenes Brot hineinkommt. Heute sind wie eigentlich fast immer Sonnenblumenkerne, Leinsamen, Dinkelflocken, Sesam und geschroteter Grünkern dabei.

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Anschließend spiele ich mit dem Jüngsten, der sich riesig über die Mamazeit freut. Memory klappt noch nicht so richtig, also spielen wir nach seinen eigenen Regeln.

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Nach einem Abstecher in den Nachbarort zu Wertstoffhof, Post und Supermarkt bereite ich das Mittagessen vor, heute gibt es Penne mit Fenchel-Karotten-Rahmsauce, lecker !

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Danach ist der Brotteig dran, bestehend aus selbstgemachtem Roggensauerteig, frisch gemahlenem Roggen und Dinkel, dem Quellstück vom morgens und Salz.

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Der Blick nach draußen zeigt immer das gleiche Bild, seit Tagen, Nebel, Nebel, Nebel …

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Gegen das Grau hilft die Weihnachtsduftmischung in der Duftlampe (die müsste mal wieder geputzt werden …).

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Nachmittags mache ich noch schnell Feuer im Ofen und das Brot wird entgültig fertiggestellt, danach geht es los zur Bücherei und zum Drogeriemarkt.

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Juchu, ich habe die Bilder für die Kalender 2014 schon in der Tasche, so früh war ich noch nie dran 🙂 !

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Das Brot auf dem Weg in den Ofen !

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Aufgewärmtes Mittagessen, fast so lecker wie frisch

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Zum Abschluß noch die schnuckligen Weihnachtsmänner, die ich heute in der Restewühlkiste des Bastelladens gefunden habe, sind sie nicht süß ?

Mehr Teilnehmer gibt es hier

Albtraum

11. Dezember 2013

Nein, es handelt sich nicht um meinen persönlichen Albtraum, aber mich beschäftigt diese Sache sehr …
Der Mann meiner Bekannten ist seit Samstag verschwunden. Er fuhr zu einem Freund, verabschiedete sich dort mit den Worten, er müsse schnell nach Hause, da seine Kinder aus erster Ehe gerade auf Besuch seien, kam aber dort nie an.
Da das Handy immer wieder an und aus war, er diverse Geldbeträge abgehoben hat, er in eine Verkehrskontrolle kam und das Auto getankt hat, scheint ihm nichts passiert zu sein. Aber nach wie vor weiß keiner, wo er sich gerade befindet. Und an seinem Arbeitsplatz ist er seitdem auch nicht mehr erschienen …
Meine Bekannte ist völlig verzweifelt, sie hat zwei kleine Kinder, 6 Wochen und 4 Jahre alt, mit denen sie nun fast ohne Geld und ohne Auto dasitzt. Sie musste am Wochenende nicht nur ihre eigenen, sondern auch die beiden größeren Stiefkinder alleine betreuen. Keine Nachricht, nichts …
Die Polizei hat ihr mitgeteilt, daß sie nichts machen könne, da er weder ein Verbrechen begangen hat noch ernsthaft gefährdet scheint. Sie hat lediglich alles zu Protokoll genommen und beobachtet das Ganze.
Meine Gedanken drehen sich ständig um diese Frau. Ich habe ihr bereits Hilfe angeboten, daß sie hier schlafen oder ich mit ihr einkaufen fahren könne, daß sie sich jederzeit an uns wenden kann.
So kurz vor Heiligabend, ich finde das furchtbar …
Vor allem diese Ungewissheit. Warum macht ihr Mann das ? Und wann kommt er zurück ? Wenn überhaupt.
Die Vierjährige bekommt auch schon soviel aktiv mit und ist völlig verstört. Wie kann man sowas jemals wieder gutmachen ?
Ich habe keine Idee, was man in einer solchen Situation machen kann außer abzuwarten. Und selbst wenn er zurück kommt, wie geht man mit einer solchen Situation um ? Wie kann jemals wieder Vertrauen entstehen in einer solchen Beziehung.
Ich hoffe, daß alles doch noch ein einigermassen glimpfliches Ende findet und werde zumindest da sein, wenn Not am Mann ist, mehr kann ich nicht machen …

Nie mehr kalte Füsse !

10. Dezember 2013

Der kleine Sohn strampelt seit einigen Wochen immer seine Decke weg. Nicht nur nachts im Schlaf, nein, er wehrt sich bereits beim Einschlafen dagegen.
An sich kein Problem, nur hat er morgens eiskalte Füße wenn er unter meine Decke krabbelt und die Rotznase geht einfach nicht weg.
Also musste eine Lösung her. Und da ich immer noch leidenschaftlich gerne häkle und vor kurzem über eine Anleitung für „Gammlos“ gestolpert war, hatte ich schnell eine gefunden :-).
Hier das Ergebnis, hergestellt in ca. 1,5 Stunden.

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Der Jüngste hat sich so darüber gefreut, daß er sie nicht mehr ausziehen wollte und somit wird er in Zukunft nachts keine kalten Füsse mehr bekommen :-). Problem gelöst !
Und auch wenn sie noch nicht perfekt sind, ich finde, sie sehen trotzdem einigermassen nach etwas aus und er erinnert mich ein wenig an einen Hobbit ;-). Die Farben sind deshalb unterschiedlich, weil ich zwei Restknäuel verhäkelt habe die noch von den letzten Mützen herumlagen ….

Tagebuchbloggen am 5.12.13

5. Dezember 2013

Auch diesen Monat folge ich wieder Frau Brüllen und mache mit beim Tagebuchbloggen.

Heute begann der Tag schon recht früh. Mein Mann steht jeden Morgen um 4:30 Uhr auf, um zum Zug zu fahren, und heute morgen kruschtelte er noch so lange im Schrank herum, daß ich richtig wach wurde. Meist schlafe ich nämlich noch weiter, bis die Kinderhorde mich weckt.
Zeit also für den Beginn des Tagebuchbloggens, denn eine Stunde Herumwälzen macht wenig Sinn. Es ist mittlerweile 5:40 Uhr, ich sitze angezogen auf dem Sofa und der Tag kann beginnen !

5:40-7:30 Uhr: ich mache eine kleine Blog- und Mailrunde. Leider habe ich anscheinend mit meinem frühen Aufstehen die Kinder alarmiert, denn von 5:55 Uhr bis 6:05 Uhr trudeln sie nach und nach im Wohnzimmer ein und machen sich über ihre Adventskalender her. Um 6:20 Uhr steht schon der schnell gekochte Griessbrei auf dem Tisch, der gierig verspeist wird, während ich mich parallel um die Muffins kümmere, die ich der Kindergartenleiterin heute früh zusammen mit einem Geschenk vom Elternbeirat vorbeibringen möchte, sie hat Geburtstag.

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Bis 7 Uhr bin ich beschäftigt mit Muffins backen, Brotzeit herrichten, Tee kochen (aus dem Teeadventskalender der Schwiegermutter) und Küche aufräumen, anschließend schiebe ich die großen Kinder zur Tür hinaus und kann mich danach endlich mit meinem Tee und dem Rest des Griessbreis an den Tisch setzen (normalerweise esse ich Joghurt mit Obst und Müsli, es blieb heute aber soviel übrig, daß ich mich erbarmte).
Ein erster kurzer ruhiger Moment, zumindest fast, denn der Jüngste fährt währenddessen laut kreischend auf dem Bobbycar seine Runden :-). Nebenbei kratze ich das fünfte Bildchen auf der Adventskalendertasse frei, die mir mein Mann geschenkt hat, Danke nochmal dafür !
Jetzt ist es 7:30 Uhr, ich werde gleich den Jüngsten anziehen, die Muffins und das Geschenk für die Erzieherin einpacken, außerdem die gestern gehäkelte Mütze und den Loop für meine Bekannte, und dann alles nacheinander abliefern …

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8-14 Uhr: gegen 8 Uhr sind wir fertig und verlassen das Haus. Erst geht es zum Kindergarten, dort gratulieren der Jüngste und ich der Leiterin und überreichen das Geschenk und die Muffins. Sie freut sich riesig, da sie eigentlich selber Kuchen mitbringen wollte, aber keine Zeit mehr zum Backen hatte. Außerdem übergeben wir noch die restlichen gestern gepackten Nikolaussäckchen, da diese heute den Kindern überreicht werden sollen.
Anschließend packe ich den Sohn wieder ins Auto und wir düsen weiter zu meiner Bekannten. Dort überreiche ich Loop und Mütze, auch sie freut sich sehr und lädt uns noch zu einer Tasse Tee und einem Teller Plätzchen ein. Gestärkt gehen wir zurück zum Auto und düsen gegen 9 Uhr los zu Ikea. Dort treffen wir kurz nach 9:30 Uhr ein und entern die SB-Halle, um einen Wagen voll mit Bügelverschlußgläsern und Gewürzgläschen zu packen, diese werden bis nächste Woche noch befüllt mit einer selbstkreierten Backmischung und aromatisiertem Zucker (entweder Zitrusschale oder Gewürze) und dem Kindergartenpersonal als Weihnachtsgeschenk überreicht. Falls ich dazu komme, wollte ich noch eine Manschette um die Gläser herumhäkeln, mal sehen …
Natürlich hüpft auch noch das eine oder andere für uns in den Wagen, insgesamt bleibe ich aber standhaft.
Um 11 Uhr sitzen wir wieder im Auto und brettern zurück nach Hause, vorher machen wir noch einen kleinen Stopp am Kindergarten um das Nikolaussäckchen des Jüngsten abzuholen.
Gegen 11:40 Uhr sind wir zu Hause, ich verstaue die Einkäufe und mache mich ans Kochen, heute stehen Curry-Hack-Lauch-Möhren-Nudeln auf dem Plan. Das Hackfleisch wird schockaufgetaut, da ich es heute morgen vergessen habe, nebenbei schnipple ich Möhren und Lauch, der zwischenzeitlich von der Schule heimgekommene große Sohn wird in den Keller geschickt um Nudeln zu holen.
Während des Kochens verziert der Jüngste mal wieder den Boden mit tausenden von Papierschnipseln, nach wie vor sein größtes Hobby.
Um 12:30 Uhr steht das Essen auf dem Tisch, leider etwas zu früh, da die Tochter am Donnerstag erst um ca. 13 Uhr von der Schule kommt. Wir essen trotzdem schon, da wir alle drei sehr hungrig sind, dazwischen muß ich den kleinen Sohn ausziehen, da er vor lauter müde und hungrig vergessen hat, aufs Klo zu gehen.
Die Tochter kommt und isst zusammen mit dem kleinen Sohn, ich spüle schon mal ab und räume die Küche auf.
Jetzt werde ich noch den kleinen Sohn duschen und frisch anziehen, bevor er eine Runde ins Bett wandert (er ist nach wie vor in dieser Phase, in der er zwar den Mittagsschlaf verweigert und auch ohne auskommt, dann allerdings entweder gegen frühen Abend auf dem Sofa oder im Auto einschläft, je nachdem wo wir uns befinden, also lege ich ihn meist doch noch hin).

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14-17:30 Uhr: nachdem der Jüngste eingeschlafen ist, mache ich eine kurze Sofapause samt kleiner Blogrunde. Danach ist wieder der Haushalt dran, ich hänge Wäsche auf, räume die übriggebliebenen und endlich aufgetauten Blumentöpfe im Garten weg, entferne die schon ziemlich mitgenommenen Chrysanthemen und Zierkürbisse vor der Haustür und sorge für andere Deko (ist noch nicht fertig, momentan sieht es noch ein wenig kahl aus …), mache Feuer im Ofen, abschließend räume ich die Papierschnipsel des kleinen Sohnes weg und sauge das Erdgeschoss. Der Staubsauger weckt diesen auch endlich auf, bis 16 Uhr hat er heute geschlafen !
Ich richte eine kleine Brotzeit her, es gibt Khakis und Mandarinen, und alle stürzen sich darauf. Nach dem Essen mummeln wir uns dick ein und gehen noch hinaus an die frische Luft, wir bringen der Nachbarin die schon lange versprochene Ziegenmilchseife vorbei die ich mit ihr zusammen gesiedet hatte und suchen danach noch den Nikolaus ;-).

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17:30-20 Uhr: mein Mann kommt nach Hause und wir machen uns an die Raubtierfütterung. Da noch so viele Nudeln vom Mittagessen übrig sind, brauchen wir nichts anderes.
Anschließend hüpfen die Kinder völlig aufgeregt durchs Haus und überlegen, wann wohl der Nikolaus kommen wird. Um ihm eine Freude zu machen stellen sie noch Schokolade und eine Flasche Schnaps vor die Tür (keine Ahnung wie sie darauf kommen, daß der Nikolaus gerne Schnaps trinkt, wir trinken nie welchen und die besagte Flasche war mal ein Geschenk, das immer mehr verstaubt).
Danach machen sie sich schnell bettfertig, denn das Highlight des Tages steht kurz bevor, die Weihnachtsgeschichte mit „Beutholomäus“ im Kinderkanal. Währenddessen räumen wir auf.
Um 19 Uhr verschwindet mein Mann zum Vorlesen nach oben, während ich ein wenig häkle und die zunehmende Sturmaktivität besorgt beobachte.
Bis 20 Uhr wird noch erzählt und gekuschelt, jetzt schlafen alle drei Kinder. Wr werden noch eine Weile auf dem Sofa sitzen, mein Mann wird Gitarre spielen und ich noch eine Runde häkeln, dann gibt es noch einen Schlaftee und ab ins Bett …

Gegen das Wintergrau …

4. Dezember 2013

… helfen quietschebunte Mützen 🙂 !
Am liebsten würde ich sie ja für mich behalten, es ist allerdings eine Auftragsarbeit zum Geburtstag einer Bekannten. Passend dazu ein langer, kuschliger Loop, alles heute in knapp drei Stunden gehäkelt. Ich bin ganz verliebt in diese Wolle, leider handelt es sich um Auslaufware und wird in Kürze nicht mehr erhältlich sein.
Das Unregelmässige entsteht durch die Wolle, die mal dicker, mal dünner ist.

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