Archive for Februar 2011

Fauler Sonntag

27. Februar 2011

Nachdem hier gestern Action angesagt war (Besuch von meiner Freundin samt 3 Kindern), schieben wir heute eher eine ruhige Kugel. Gut, am Vormittag noch nicht (auswärts Frühstücken gehen mit einem 6 Wochen alten Kind ist definitiv nicht wirklich entspannt, aber es ging besser als ich dachte), mittags fiel ich dann aber ins Bett und schlief erstmal eine Stunde lang mit Söhnchen im Arm, anschließend weckte mich das Tochterkind und fragte nach, ob wir denn schon Mittagessen gegessen hätten (jaja, Kinder sind eben Gewohnheitstiere …).

Aufgrund es üppigen Frühstücks ließen wir das Mittagessen einfach ausfallen, stattdessen gab es Krapfen aus der Lieblingskonditorei (mmmmhhh, ich hatte heute zwei Stück, einen „Germknödel“, gefüllt mit Zwetschgenmus und Vanillecreme, verziert mit Mohn, und einen „Jacko“, gefüllt mit Limettencreme und Mascarpone, lecker !) 🙂

Das Mittagessen wird einfach auf heute Abend verschoben, mir schwebt eine Mangoldquiche vor …

So gefällt mir der Sonntag sehr gut, einfach Herumgammeln, keine Termine, kein Besuch, kein geregelter Tagesablauf, gemütlich auf dem Sofa sitzen mit Laptop, während das jüngste Familienmitglied friedlich im Nebenzimmer schlummert, die Großen im Kinderzimmer spielen und der Mann ein Buch liest …

Plüschbär :-)

25. Februar 2011

Der Mann von heute trägt Plüsch in Bärchenform 😉

Diesem Anzug konnte die Oma nicht widerstehen und obwohl ich dachte, er würde frühestens im April passen (Größe 68 !), sitzt er jetzt 6 Wochen nach der Geburt schon nahezu perfekt !

Ich finde, er sieht richtig putzig aus in dem Overall und das Söhnchen selber fühlt sich auch ziemlich wohl darin – der Blick täuscht, den hat er vom Papa geerbt, da kann er nichts dafür 😉

Wenigstens friert er nicht mehr bei den momentanen Temperaturen und ist immer mollig warm eingepackt. Und sieht obendrein noch zum Anbeißen aus 🙂

Platt

24. Februar 2011

Heute unternahm ich den ersten größeren Ausflug alleine mit 3 Kindern, wir machten uns auf in die Innenstadt, um das „Museum für Kinder“ am Hauptbahnhof zu besuchen. Die Kinder waren bereits am Samstag mit dem Papa losgefahren, um sich die neueste Ausstellung anzuschauen, leider war das Museum derart überfüllt, daß eine Art „Blockabfertigung“ durchgeführt wurde und die 3 nach 20 Minuten in beißender Kälte enttäuscht abzogen und wieder nach Hause zurück kamen.

Die zwei Großen waren so enttäuscht, daß ich am Wochenende versprach, unter der Woche mit ihnen zusammen einen neuen Versuch zu wagen.

Heute also nach dem Mittagessen und Stillen vom Söhnchen diesen ins Tragetuch gepackt, meinen „Hackenporsche“ mit heute morgen gebackenen Zimtschnecken, frischer Ananas und Getränken gefüllt, außerdem kamen noch sämtliche Babyutensilien mit hinein (wenn ich mit Tragetuch hinausgehe, möchte ich nicht noch zusätzlichen Ballast an mir hängen haben) und wir machten uns auf den Weg zu S-Bahn. Auf der Fahrt zum Hauptbahnhof wurde ich von meinem Gegenüber ständig angestarrt, bis er sich dann doch traute und die immergleiche Frage stellte die da lautet „Bekommt das Kind da drin überhaupt Luft ??“ – „Nein, es ist bereits erstickt !!“ habe ich mir nur gedacht und ihm stattdessen von Studien erzählt, die bewiesen haben, daß die Kinder lediglich 1% weniger Sauerstoff abkriegen, als außerhalb vom Tuch …

Glücklich am Hbf angekommen stiefelten wir zum Museum, das heute glücklicherweise fast leer war und machten uns auf Entdeckungsreise. Um was es dort dieses Jahr geht kann man nachlesen unter http://www.kindermuseum-muenchen.de/de/ausstellung.html !

Eigentlich ist das Angebot ganz interessant und die Kinder können viel ausprobieren, anschauen und basteln, mir (und dem kleinen Sohn) war es aber eindeutig zu laut. Auch die Großen waren nach einer Stunde ziemlich überdreht und überreizt, so daß ich nur noch die vorher versprochene Ess- und Trinkpause am Eingang einlegte (das Söhnchen hatte ich auf Lufthansasitzen, die ebenfalls ausgestellt sind, einigermaßen bequem stillen können) und dann mit meiner „Minikarawane“ wieder zur S-Bahn marschierte.

Auf der Rückfahrt dann glücklicherweise keine Fragen bezüglich des Sauerstoffgehaltes unter den Tuchbahnen, lediglich ein paar Blicke wegen der überdrehten großen Kinder, die während der Fahrt ständig am Quasseln waren und einige Male den Sitzplatz wechselten …

Heute Abend eine ziemlich aufgedrehte Tochter, die noch 2 Mal aus dem Zimmer kam und meinte, sie könne nicht schlafen, ein noch mehr aufgedrehter Sohn, der aber nach einer Heulattacke (ein Buch war ihm auf den Zeh gefallen …) in einen komatösen Tiefschlaf fiel und ein ganz kleiner aufgedrehter Sohn, der mich ca. 30 Minuten lang anschrie, bis er völlig heiser war und ebenfalls nach dem letzten Schreier umgehend einschlief …

Und ich ? Ich bin ziemlich platt. Noch sitze ich auf dem Sofa, werde mich aber gleich auch auf den Weg ins Bett machen. Und Ausflüge in die Innenstadt werden erst wieder gemacht, wenn der Frühling endlich da ist und unser Baby etwas älter ist, vorher nur in Begleitung eines weiteren Erwachsenen …

So schlimm kann es nicht sein …

24. Februar 2011

Schrieb ich erst kürzlich über Eifersucht, kam heute morgen eine Schote vom Tochterkind die zeigt, daß doch nicht alles so schlimm ist wie es aussieht.

Folgender Dialog spielte sich am Frühstückstisch ab:

Tochter: Du Mama, ihr könnt es doch eigentlich nochmal probieren …

Ich: ???

Tochter: Na Papa und Du könnt nochmal probieren zusammen zu schlafen und dann bekommen wir noch eine Schwester !

Ich: …

Das kam so trocken und nüchtern rüber, vor allem so ohne Zusammenhang, wir saßen eben da und aßen unser Frühstück, und mir stand erstmal der Mund offen 🙂

Der Bruder war auch gleich ganz begeistert und ich stellte dann klar, daß a) man sich eine Schwester nicht einfach so bestellen kann, es besteht dann durchaus die Gefahr, daß es noch ein Bruder wird und b) ich nicht weiß, ob ich überhaupt noch ein Kind haben möchte, egal ob Sohn oder Tochter …

Jedenfalls sind unsere Kinder ganz wild auf weitere Geschwister, dann kann es so schlimm ja nicht sein 😉

Muß ich das verstehen ?

23. Februar 2011

Der kleine Sohn gibt mir heute gleich mehrere Rätsel auf. Erst schlief er fast den gesamten Tag, bis auf wenige wirklich kurze Wachphasen (maximal 10 Minuten z.B. beim Wickeln oder Stillen). Nachmittags war ich noch mit ihm im Tragetuch unterwegs, ich besuchte eine Freundin auf eine Tasse Tee, brachte ein paar Briefe weg und kaufte noch Brötchen fürs Abendessen. Nichts Aufregendes also. Die großen Geschwister waren die ganze Zeit über bei einer Kindergartenfreundin, es war also auch zu Hause absolut ruhig.

Heute Abend war das Kind dann ziemlich quengelig und knatschig und ich wunderte mich, warum er nach dem vielen Schlafen tagsüber nicht wenigstens ein bißchen gute Laune zeigte. Ich stellte die Diagnose „Müdigkeit“, obwohl ich es kaum glauben konnte, und machte ihn bettfertig. Nach dem Stillen herrschte dann immer noch Unruhe, also dachten wir, er sei noch zu wach und mein Mann nahm ihn mit zum Vorlesen für die Großen. Dort wieder nur Nölen.

Ich schnappte mir das Kind, ging wieder ins abgedunkelte Schlafzimmer und dann machte er etwas, das er eigentlich normalerweise nur macht, wenn er völlig übermüdet und reizüberflutet ist, er schrie wie am Spieß und das ganze 20 Minuten lang …

Anschließend war plötzlich Ruhe, das Kind klappte die Augen zu und liegt nun oben in seinem Bett und schläft seit einer halben Stunde. Und ich sitze hier und überlege immer noch, was denn so schlimm war heute. Vielleicht war das Synapsenverschalten und Wachsen besonders anstrengend ? Oder die Geschwister waren am Abend doch etwas zu wild mit ihm ? Oder er hat einfach das Schreimaximum erreicht (mit 6 Wochen schreien laut Statistik alle Säuglinge am meisten, ganz egal ob Schreibaby oder „normales“ Baby) und wollte das noch loswerden, da er ja ansonsten den ganzen Tag verschlafen hatte 😉

Manchmal (bzw. mit Kindern sehr oft) bleiben solche Fragen eben unbeantwortet, etwas anderes als zuhören und im Arm halten kann man in dem Moment sowieso nicht machen, selbst wenn man wüsste, was das gute Kind so plagt …

Der Schlaf des Gerechten

23. Februar 2011

Tja, da liegt er nun unser Sohn. Und schläft und schläft und schläft …

Habe ich ihn vielleicht einfach zu wenig schlafen lassen in den letzten Wochen und er war deswegen teilweise so mies gelaunt ?

Seit heute morgen um 9 Uhr bietet sich nun schon obiges Bild, er wacht ab und zu auf zum Stillen und Wickeln, nur um dann weiterzuschlafen. Wenn er nicht ab und zu den Kopf von einer Seite auf die andere drehen würde, könnte man meinen er sei eine Puppe …

Oder er wächst mal wieder, das macht ja auch müde.

Ich hoffe nur, er ist dann am Nachmittag noch eine Weile wach, sonst sehe ich schwarz für das früh Einschlafen am Abend.

Zwickmühle

23. Februar 2011

Ich habe ein Problem. Kein großes, aber für unseren Sohn eventuell schon. Normalerweise stillt er gegen 5:30 Uhr, schläft dann bis kurz nach 7 Uhr, stillt wieder und jetzt kommt der Punkt, ich habe das Gefühl, er würde dann gerne noch eine Runde weiterschlafen …

Momentan ziehe ich ihn dann gleich an, nehme ihn mit zu uns und kurz darauf fahren wir Richtung Kindergarten. Er heult dann aber nach dem Aufstehen fast die ganze Zeit, jammert herum und schläft irgendwann dann doch im Auto ein, meist aber erst auf dem Rückweg, vorher findet er einfach nicht zur Ruhe.

Nun frage ich mich, was ich machen soll. Wenn ich das so weitermache wie bisher, gewöhnt er sich vielleicht in 2-3 Wochen daran und 7 Uhr wird irgendwann seine offizielle Aufstehzeit. Oder ich lege ihn nochmal ins Bett, schaue, wie lang er dann noch schläft und passe den Morgenablauf an ihn an und nicht umgekehrt. Praktischer für mich ist es natürlich, wenn ich ihn um 7 Uhr schon fertigmachen kann, es muß aber nicht unbedingt sein. Für unser beider Nerven ist es vielleicht aber besser, ich lasse ihn noch eine Runde schlummern.

Morgen werde ich einen Versuch starten, und ihn einfach nochmal hinlegen. Ich bin gespannt, was passiert, vielleicht wacht er ja schon eine halbe Stunde später auf und ist putzmunter und gut gelaunt 🙂

Bauchfoto 5 Wochen danach

22. Februar 2011

Dieses Mal traue ich mich ohne Passwortschutz. Hier also mein Bauch 5 Wochen nach der Geburt. Noch bin ich nicht völlig zufrieden, in 3 Wochen fange ich aber mit der Rückbildungsgymnastik an und ich denke, dann wird sich noch einiges tun.

Gerne hätte ich auch einen Vergleich zum letzten Bild vor der Geburt gezeigt, dieses Foto ist nur leider auf dem anderen Computer und somit muß es warten bis morgen …

Ich bin wirklich erstaunt und auch erleichtert, wie schnell sich der Bauch zurückgebildet hat, obwohl es ja immerhin schon die dritte Schwangerschaft war. Dieses Mal hatte ich den Bauch nach der Geburt regelmässig mit dem Wochenbettöl von S.tadelmann eingeölt und massiert, und ich habe das Gefühl, daß das viel gebracht hat, ich kann es also wärmstens empfehlen ! Außerdem hatte ich viel weniger zugenommen als während der anderen beiden Schwangerschaften, Süßes war komplett gestrichen und viel Obst und Gemüse stand auf dem Speiseplan. Das Kind ist trotzdem riesengroß geworden, das wird mir immer ein Rätsel bleiben, wieso mein Körper solche übergroßen Babies produziert …

Der Riesenelch

22. Februar 2011

Dieses Baby ist so groß, mir glaubt keiner, daß er erst 5 Wochen alt ist ! Mittlerweile sind wir bei Größe 68 angekommen, 62 passt nur noch, wenn es groß ausfällt. Da bin sogar ich baff, obwohl die anderen Beiden ja auch groß waren und sind …

Hier mal ein Beweisbild vom „Riesenelch“ 😉

Vater und Sohn

22. Februar 2011

Vater und Sohn beim Blödeln 🙂

Ich finde das Foto richtig niedlich 🙂