Archive for the ‘Oh diese Kinder’ Category

Hexen, Zombies und viel Süßes

31. Oktober 2013

Das alles und noch mehr gibt es heute Abend hier 🙂 !
Ich habe sämtliche Süßigkeitenreste der letzten Geburtstage und alle Seifen die optisch mißlungen sind auf dem Gruselbuffet aufgebaut, außerdem alles schön schaurig beleuchtet mit Teelichtern und Kerzen, und seit halb sechs klingelt es ca. alle 10 Minuten …
Ich wünsche allen einen gruseligen Abend und werde jetzt erstmal das Kontrastprogramm in Form von Kartoffelsuppe servieren :-).

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Einschlafgedanken

4. Oktober 2013

Der große Sohn und ich kuscheln zusammen in seinem Bett, kurz vorm Einschlafen. Plötzlich fängt er an zu erzählen.
„Mama, wenn ich mal heirate, dann möchte ich keine große Hochzeit machen. Ich will nicht soviel organisieren, organisieren, organisieren und viele Tische bestellen und bezahlen. Nur meine Verwandten und drei Freunde. Du musst auf jeden Fall dabei sein, sonst wärst Du ja traurig und eine Hochzeit ohne Mama will ich nicht !“.
Nach einer kurzen Pause geht es weiter.
„Mama, gell das geht immer so weiter. Wir sind eure Kinder, dann bekommen wir selber Kinder, die bekommen wieder Kinder und immer so weiter. Und dann sterben Menschen und es werden wieder welche geboren. Sonst wäre es ja bald viel zu voll. Dann müsste jeder ein Los ziehen und es müsste immer einer geköpft werden (an dieser Stelle kommt mein Kommentar, daß das ja ziemlich grausam wäre …). Oder man müsste eben immer mal einen zum Mond hochschiessen, damit er ein wenig herumlaufen und sich bewegen kann !“.
Ich finde es immer wieder erstaunlich, was in so jungen Köpfen vor sich geht. Wieviele ernsthafte Gedanken sich Kinder bereits im Grundschulalter machen. Und ich liebe es, meinem erstgeborenen Sohn dabei zuzuhören und ihn fest im Arm zu halten, während mir die eine oder andere Träne die Wange herunterrollt …

Entertainer

26. September 2013

Hier noch ein paar Bilder des Jüngsten. Wie fast alle Nesthäkchen ist er der geborene Entertainer. Und da kam ihm das alte Plastikmikrofon seiner Schwester genau recht :-).

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Schock am Morgen

28. Juni 2013

Wer mich kennt weiß, daß ich nicht so schnell aus der Ruhe zu bringen bin. Heute morgen war ich dann aber doch ziemlich von der Rolle. Und das kam so.
Der Jüngste und ich fuhren zum Einkaufen. Bei der letzten Station hatte er keine Lust mehr mitzukommen, protestierte mit Händen und Füßen, also ließ ich ihn im Auto, da ich sowieso nur wenige Dinge holen wollte. Er war wohlgemerkt angeschnallt und das Auto abgesperrt.
Als ich gerade an der Kasse stand, glaubte ich seine Stimme zu hören und wunderte mich, noch blieb ich aber ruhig. Wenig später kam mein weinendes Kind an der Hand einer Frau herein, laut nach mir rufend. Jede Mutter kann sich denke ich vorstellen, wie ich mich in diesem Moment gefühlt habe.
Er hatte den gesamten Parkplatz alleine überquert, der recht groß ist und zwei Zebrastreifen beinhaltet, und das richtige Geschäft angesteuert, erst vor der Tür nahm ihn die Frau an die Hand. Er erzählte mir dann auch gleich, daß er die Musik im Auto vor dem Aussteigen ausgeschaltet hätte und die Türen geschlossen.
Mir ist nach wie vor nicht klar, wie er aus dem Auto herausgekommen ist. Die Türen sind eigentlich mit einer Kindersicherung ausgestattet, er muß den zentralen Entriegelungsknopf an der Autodecke bedient haben. Aus dem Gurt muß er sich wie Houdini herausgeschlängelt haben, da das Gurtschloß noch geschlossen war.
Einerseits bin ich auch stolz auf diesen kleinen Mann, daß er so selbstständig ist und sich das überhaupt traut, andererseits bin ich nach wie vor am Zittern, da alles mögliche hätte passieren können. Ab jetzt wird er mitkommen müssen, ob er will oder nicht. Noch einmal überleben das meine Nerven nämlich nicht …

Zerissenes und Blühendes

29. April 2013

Die letzte Woche war vollgestopft bis obenhin, weshalb ich wieder nicht meinem Vorsatz nachgehen konnte, regelmässiger zu bloggen.
Die Gartensaison hat voll angefangen, ich habe bereits tonnenweise Unkraut aus der Erde gerupft, den Rasen gemäht (diese Woche wird er dann noch vertikutiert), die Hibiskusbüsche ordentlich zurechtgestutzt, Pfingstrosen, Clematis und Rosen gepflanzt und die Terrasse mit einem hübschen Mohn verschönert.
Die Kinder waren quietschvergnügt bis überdreht und sprangen den ganzen Tag in der Sonne herum, leider nicht ohne Zwischenfälle. Der große Sohn stürzte beim Herumrennen auf die Straße, der Nachbarssohn konnte sein zu großes Mountainbike nicht mehr rechtzeitig stoppen und fuhr ungebremst über den Kopf des am Boden liegenden Freundes. Folge waren dicke Reifenspuren im Gesicht und ein aufgeplatzter Ohrknorpel. Da ich weiß, wie empfindlich und schlecht heilend diese Stelle ist, ließ ich meine eben eingesetzten Rosen erstmal Rosen sein und flitzte noch schnell mit dem Sohn ins Krankenhaus. Dort trafen wir noch andere gleichaltrige Jungs, allesamt mit Platzwunden an den verschiedensten Stellen …
Die meisten Lacher hatte aber unser Sohn auf seiner Seite, da noch keiner von einem solchen Unfall gehört hatte und die Reifenspuren quer übers Gesicht wirklich irgendwie lustig aussahen. Der Sohn nahm es mit Humor :-).
Es wurden einige Steristrips verklebt, wir wurden nochmals darüber aufgeklärt, daß diese Stelle schlecht heilt und galoppierten wieder nach Hause, um endlich Abendzuessen.
Am Samstag waren wir dann bei den Nachbarn zum Essen eingeladen und es war zwar nett, beim nächsten Mal dann aber vielleicht doch ohne Kinder, denn am Abend sind alle hoffnungslos überdreht und wir kamen kaum dazu, uns in Ruhe zu unterhalten. Gestern dann ein Besuch bei meinen Eltern, zwischendurch ging ich mit den großen Kindern ins Kino und schaute mir mit ihnen den Film „Ostwind“ an, auf Wunsch der Tochter. Wider Erwarten fand ich den Film sogar richtig gut, und das obwohl ich nicht wirklich ein Pferdefan bin. Abends wurde noch über offenem Feuer gegrillt (ich rieche immer noch nach Rauch) und anschließend fielen wir alle sofort ins Bett ….
Nun hoffe ich, daß in den nächsten Stunden endlich der schon seit Tagen angesagte Regen kommt, der Garten braucht das Wasser dringend !

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3 Uhr morgens …

21. November 2012

Es ist 3 Uhr morgens. Und wir Eltern sitzen mit einem sturen Kleinkind am Esstisch und schauen zu, wie es sich mit beiden Händen Brot in den Mund stopft. Wir sind müde, sehr müde.
Der Wahnsinn, den wir schon bei den ersten beiden Kindern erleben durften, hat schon vor 2-3 Wochen begonnen. Umbau des Gehirns von Kleinkind auf Kindergartenkind, Stück für Stück. Und damit verbundenes Chaos.
Nein, unser Jüngster möchte nicht jede Nacht sein Frühstück bereits um diese Zeit einnehmen. Es lag vielmehr daran, daß er gestern wie fast immer auf seinen Mittagsschlaf verzichten wollte, dafür dann um 18 Uhr stehend ko war und vor lauter Müdigkeit nicht mehr essen konnte, sondern einfach ins Bett wollte und einschlief. Um uns dann ab 1:30 Uhr wachzuhalten, denn da hatte er ausgeschlafen, und nun eben „Frühstück“ …
Ich hoffe, es bleibt bei dieser Nacht. Ich hoffe, er findet bald seine Mitte und seinen Rhythmus wieder. Ich hoffe, wir kommen bald wieder zu mehr Schlaf ….

6 Arme bräuchte man …

19. September 2012

Ich hätte gerne mal eine Portion Langeweile. Dazu eine Prise Nachtschlaf.

Man sollte nie, aber auch wirklich NIE erzählen, daß die Kinder gerade toll schlafen. Es könnte nämlich sein, daß schon in der folgenden Nacht Schluß mit ungestörtem Nachtschlaf ist.

Erst war es nur der große Sohn, der uns jede Nacht weckte, weil er zwar den Weg aus seinem Zimmer heraus, nicht aber zum Klo und wieder zurück ins Bett fand. Er erzählte von Alpträumen, Angst, u.s.w., und wir waren ziemlich ratlos und müde irgendwann. Nachdem ich ihm aber erklärt hatte, daß jeder Mensch manchmal Angst hat und es mir selber immer noch ab und zu unheimlich im Dunkeln ist wenn ich alleine bin, nahmen die nächtlichen Besuche allmählich ab.

Bis dann vor 3 Tagen der Jüngste anfing. In der ersten Nacht meinte er noch, von 1:30 Uhr bis 5:30 Uhr Sprechübungen machen zu müssen – natürlich nur mit Publikum, sobald ich es wagte das Zimmer zu verlassen brüllte er so laut, daß ich sofort kehrtmachte, um den Rest der Familie nicht aufzuwecken. In der folgenden Nacht schliefen zwar die Söhne, dieses Mal rief jedoch die Tochter nach mir, die sonst fast immer durchschläft und anschliessend konnte ich bis zum Morgengrauen nicht mehr einschlafen.

Letzte Nacht nun wieder der kleine Sohn, der plötzlich einen fiesen Pseudokrupp samt erhöhter Temperatur bekam und die gesamte Nacht an bzw. auf mir verbrachte.

Der große Sohn hustet und schnieft ebenfalls und ist stellenweise sehr unleidlich.

Nebenbei müsste ich eigentlich den ganzen Tag Kleidung, Spielzeug und Co. aussortieren und in Kisten packen für den Kleidermarkt in drei Wochen. Den normalen Haushalt erledigen und Dinge, die seit Wochen oder Monaten schon herumliegen und darauf warten, angepackt zu werden. Die Kinderzimmer warten auf eine Entmüllung und Säuberung, der Keller beherbergt leider noch viel zu viele Kisten für meinen Geschmack.

Außerdem würde ich gerne mal Bekannte treffen, zum Frühstück einladen oder ähnliches, damit aus Bekanntschaften endlich Freundschaften werden können.

Ich versuche täglich, soviel wie möglich zu schaffen und doch habe ich das Gefühl, nie fertig zu werden. Wo bleiben bloß meine sechs Hände ? Eigentlich würde mich zur Zeit aber schon eine Mütze Schlaf glücklich machen. Und dann klappt das vielleicht auch mit den sechs Händen. Die reichen dann auch für mehr Blogeinträge, die zwar alle immer in meinem Kopf sind, aber nicht auf den Pc kommen …

20 Monate

14. September 2012

20 Monate ist unser Jüngster nun alt. Und auf der einen Seite zuckersüß, auf der anderen Seite zeitweise unausstehlich.

Das Sprechen interessiert ihn nach wie vor eher wenig bzw. es funktioniert nicht so, wie das Söhnchen gerne möchte. So kommt es vor, daß er etwas haben möchte, es aber nicht artikulieren kann, dann steigert er sich immer mehr in seine Wut hinein und rollt sich schlußendlich nur noch schreiend am Boden herum.

Alles was die Geschwister machen, möchte er auch machen. Alleine nach Draußen gehen (was ich mehr und mehr auch zulasse, da unsere Straße nicht sehr viel befahren und zudem eine Sackgasse ist), lange aufbleiben (manchmal geht das, sehr oft trage ich jedoch ein um sich schlagendes, kreischendes Kind ins Zimmer) oder Fernsehen (wenn es nichts allzu aufregendes ist, darf er manchmal mitschauen, meist schicke ich die Großen in den Keller zum Zweitfernseher).

Lieblingsspielzeuge sind Autos und Puzzle, außerdem liest das Kind unheimlich gerne. Entweder lese ich ihm vor, oft sitzt er aber alleine auf dem Sofa und blättert eifrig in den Büchern der Geschwister. Die Autoliebe gilt vor allem der Feuerwehr und der Polizei, eines der wenigen klar verständlichen Wörter ist „tatütata“ :-).

Der Mittagsschlaf ist gänzlich abgeschafft, dafür schläft das kleinste Kind nachts hervorragend (ich will nichts beschreien, aber da das nun schon einige Wochen so geht, traue ich mich mal …), meist 11-12 Stunden am Stück. Versuche ich es doch ihn tagsüber hinzulegen, endet das immer in lautem Gebrüll und Gezappel, außerdem wird dann abends bis mindestens 21 Uhr herumgehibbelt vor dem Einschlafen.

An sich ist unser Jüngster ein sehr sonniges und humorvolles Kind, die letzten Tage ist allerdings total der Wurm drin, tägliche exzessive Wutanfälle die durch nichts zu stoppen sind und schlechte Laune schon beim Aufstehen kosten mich einiges an Nerven. Vielleicht ist das doch der Knoten beim Sprechen der noch nicht geplatzt ist, vielleicht die Backenzähne oder einfach der entgültige Eintritt ins Kleinkindalter (obwohl er gefühlt schon ewig kein Babx mehr ist).

Ich hoffe, daß bald ein paar Steine ins Rollen kommen. Daß der riesige Passivwortschatz bald den Sprung in den aktiven Bereich schafft. Daß die Wutanfälle aus heiterem Himmel etwas besser unter Kontrolle gebracht werden können und an Häufigkeit abnehmen. Daß Kind (und auch Mutter) bald wieder aufatmen können und entspannter miteinander leben können. Er tut mir oft sehr leid, wenn er so seiner Raserei gefangen ist und jegliche Versuche ihm zu helfen fehlschlagen. Und manchmal bin ich selber ganz zermürbt und verzweifelt, weil mir nichts mehr einfällt außer abzuwarten bis der Sturm vorbeigezogen ist und ich mein Kind wieder in die Arme schließen kann. Es kann eigentlich nur besser werden.

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Sonnenschein

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Wutknilch

Mittelkindsyndrom ?

17. Juli 2012

Unser Mittelkind bekommt immer zu wenig. Egal um was es sich handelt, es ist grundsätzlich zu wenig.

Vorhin wieder, beim Mittagessen. Unser Sohn bekommt auf eigenen Wunsch  3 Knödel auf seinen Teller und isst sie in Windeseile auf. Anschließend verlangt er zwei weitere, versichert mir noch, daß er diese auf jeden Fall aufisst und eventuell danach noch den Rest, der in der Pfanne liegt. Keine 2 Minuten später sitzt das Kind vor seinen eineinhalb Knödeln und jammert, es hätte Bauchschmerzen und sei satt.

Eine Weile lang gebe ich ihm dann seine Essensportionen vor, ich weiß nämlich ganz genau, wieviel mein Kind essen kann. Dann bleibt auch kein Rest, es gibt allerhöchstens leises Gejammer, daß das ja viel zu wenig war, welches aber innerhalb kürzester Zeit verstummt.

Jedes Mal habe ich die Hoffnung, daß unser Sohn endlich lernt, daß sein Magen kleiner ist, als er in seinem Futterneidkoller denkt, bisher leider vergebens.

Ähnlich ist es beim Kuscheln, Vorlesen, Spielen, u.s.w., es ist einfach nie genug …

Sind alle Mittelkinder so ? Wird das irgendwann besser ?

Guter Ansatz ;-)

3. Juli 2012

Vorhin herrschte verdächtige Stille im Haus. Stille verheißt normalerweise nichts Gutes, schon gar nicht, wenn ein Kleinkind mit von der Partie ist.

Also lugte ich um die Ecke und sah meinen Jüngsten, hinter sich eine meterlange Klopapierschlange. Diese reichte einmal quer durchs Haus, das Gästebad befindet sich nämlich genau am anderen Ende von der Küche aus gesehen.

Zum Glück bemerkte ich auch noch rechtzeitig die Lache am Boden …

Prinzipiell ist der Ansatz schon mal gut. Kind macht Pipi und besorgt sich etwas zum Abputzen. Nur an der Ortwahl müssen wir noch arbeiten 🙂 …