Archive for the ‘Gartensachen’ Category

Hausbaum

12. Juni 2013

Schon lange war geplant, in unseren Steingarten an der Einfahrt einen Hausbaum zu pflanzen. Wir bzw. ich (meist kamen Vorschläge von mir, mein Mann hat sie dann angeschaut) haben uns lange Gedanken über diesen Baum gemacht. Der rote japanische Ahorn hätte gepasst, aber dieser steht in so vielen Gärten, daß ich ihn schon etwas langweilig finde. In der Gärtnerei sah ich einmal einen interessanten Baum mit lustigen stacheligen Früchten, der jedoch zu wüchsig für die kleine Fläche gewesen wäre.
Einen Obstbaum fand ich nicht passend und die heruntergefallenen Früchte hätte Wespen und ähnliches angelockt. Die bunte Harlekinweide hatte ich im Visier, diese verlor aber letztendlich gegen den Gingkobaum. Ich sah ihn gestern in der Gärtnerei und verliebte mich auf der Stelle. Kurzentschlossen packte ich ihn ein und pflanzte ihn sofort nach dem Heimkommen, um meinen Mann damit überraschen zu können, daß wir nun endlich einen Hausbaum besitzen.
Ich finde, er passt richtig gut zur restlichen Bepflanzung, er wird steinalt (ich habe sogar etwas von 1000 Jahren gelesen, allerdings bezieht sich das auf richtige Bäume, nicht diese aufgepfropften Hochstämme), wächst aber sehr langsam. Und hübsch ist er. Die Blätter finde ich einzigartig schön …

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Es grünt so grün

3. Mai 2013

Zur Zeit halte ich mich überwiegend im Garten auf. Keine Zeit für Bloggen :-). Deshalb hier nur ein kurzes „Piep“ mit Bildern ….

Blumen auf der Terrasse

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Kiwi voller Kletterlust

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Die frischgepflanzten Rosen treiben aus, juchu

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Und auch der Hibiskus wird endlich grün

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Die Johannisbeeren sind ebenfalls fleissig

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Pfirsich- und Kirschbaum blühen um die Wette, der Apfelbaum steht in den Startlöchern

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Die im Herbst gepflanzte Wildrosen-/Wildfruchthecke entwickelt sich sehr gut

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Die Feige tut sich noch etwas schwer, aber sie lebt

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Genug Minze, Rosmarin und Thymian für den Sommer

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Tomaten, Tomaten, Tomaten

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Quitte und Himbeeren

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Lilien, Stockrose und Steinbrech (?)

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Zerissenes und Blühendes

29. April 2013

Die letzte Woche war vollgestopft bis obenhin, weshalb ich wieder nicht meinem Vorsatz nachgehen konnte, regelmässiger zu bloggen.
Die Gartensaison hat voll angefangen, ich habe bereits tonnenweise Unkraut aus der Erde gerupft, den Rasen gemäht (diese Woche wird er dann noch vertikutiert), die Hibiskusbüsche ordentlich zurechtgestutzt, Pfingstrosen, Clematis und Rosen gepflanzt und die Terrasse mit einem hübschen Mohn verschönert.
Die Kinder waren quietschvergnügt bis überdreht und sprangen den ganzen Tag in der Sonne herum, leider nicht ohne Zwischenfälle. Der große Sohn stürzte beim Herumrennen auf die Straße, der Nachbarssohn konnte sein zu großes Mountainbike nicht mehr rechtzeitig stoppen und fuhr ungebremst über den Kopf des am Boden liegenden Freundes. Folge waren dicke Reifenspuren im Gesicht und ein aufgeplatzter Ohrknorpel. Da ich weiß, wie empfindlich und schlecht heilend diese Stelle ist, ließ ich meine eben eingesetzten Rosen erstmal Rosen sein und flitzte noch schnell mit dem Sohn ins Krankenhaus. Dort trafen wir noch andere gleichaltrige Jungs, allesamt mit Platzwunden an den verschiedensten Stellen …
Die meisten Lacher hatte aber unser Sohn auf seiner Seite, da noch keiner von einem solchen Unfall gehört hatte und die Reifenspuren quer übers Gesicht wirklich irgendwie lustig aussahen. Der Sohn nahm es mit Humor :-).
Es wurden einige Steristrips verklebt, wir wurden nochmals darüber aufgeklärt, daß diese Stelle schlecht heilt und galoppierten wieder nach Hause, um endlich Abendzuessen.
Am Samstag waren wir dann bei den Nachbarn zum Essen eingeladen und es war zwar nett, beim nächsten Mal dann aber vielleicht doch ohne Kinder, denn am Abend sind alle hoffnungslos überdreht und wir kamen kaum dazu, uns in Ruhe zu unterhalten. Gestern dann ein Besuch bei meinen Eltern, zwischendurch ging ich mit den großen Kindern ins Kino und schaute mir mit ihnen den Film „Ostwind“ an, auf Wunsch der Tochter. Wider Erwarten fand ich den Film sogar richtig gut, und das obwohl ich nicht wirklich ein Pferdefan bin. Abends wurde noch über offenem Feuer gegrillt (ich rieche immer noch nach Rauch) und anschließend fielen wir alle sofort ins Bett ….
Nun hoffe ich, daß in den nächsten Stunden endlich der schon seit Tagen angesagte Regen kommt, der Garten braucht das Wasser dringend !

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Nur die Harten kommen in den Garten ;-)

3. April 2013

Da sich der Frühling noch nicht so richtig zeigen will (ja, man sieht überall Knospen und andere Zeichen, aber es fühlt sich immer noch sehr winterlich an), habe ich heute ganz trotzig meine Primeln, die seit 4 Wochen nach dem Motto „Friss oder stirb“ auf der immer wieder zugeschneiten und vereisten Terrasse standen, endlich eingepflanzt. Die Kinder waren begeistert, schleppten bei eisigen Temperaturen und Wind Erde und Wasser durch die Gegend, und nun sieht unser Vorgarten schön bunt aus :-).
Ich hoffe, die Blümchen werden nun auch noch die letzten Kältereste überleben und wieder richtig aufblühen, sobald es wärmer wird. Angeblich sollen sich die Temperaturen ja ab nächster Woche wieder im zweistelligen Bereich befinden, ich bin gespannt …

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Von der Maus, Schränken und Rasensaat

5. Oktober 2012

Die letzten Tage waren sehr ereignisreich und lassen sich trotzdem in eine so kurze Überschrift verpacken
😉
Am Mittwoch besuchten wir den Maus-Türöffnertag, eine Aktion der Sendung mit der Maus, die bundesweit dazu aufruft, die Türen für die Kinder aufzumachen. Aktionen gab es sehr viele, jedoch waren die meisten nicht für alle drei Kinder geeignet und so meldeten wir uns für den Maustag in der Stadt Giengen (in der Nähe von Aalen) an. Dort lud die gesamte Stadt ein, hinter sonst verschlossene Türen zu schauen und somit gab es sehr viele Angebote an einem Ort.
Wir hatten uns für eine Führung durch die Charlottenhöhle (momentan die längste Tropfsteinhöhle Süddeutschlands), eine Stadtführung und einen Besuch bei einem dort ansässigen Feuerwehrautohersteller angemeldet.
Die Führung durch die Höhle war sehr interessant (auch wenn es erst etwas Anlaufschwierigkeiten gab, da der Mann an der Kasse etwas überfordert war mit den vielen Menschen, die ihm alle erzählten, daß sie für eine kostenlose Führung angemeldet seien), wir mussten sie aber leider vorzeitig abbrechen, da wir sonst die Stadtführung versäumt hätten (die Organisatoren hatten einen ziemlich straffen Ablauf vorgegeben). Wenn ich jedoch gewusst hätte, wie wenig kindgerecht diese sein würde, hätte ich liebend gern darauf verzichtet ….
Das Highlight war dann eindeutig der Besuch der Feuerwehrautofabrik. Der große Sohn fuhr ganze vier Runden mit einem Feuerwehrauto, inklusive Sirenen- und Blinklichteinsatz. Zwischendurch war er plötzlich verschwunden, was sonst gar nicht seine Art ist, er hatte eine Spritzenvorführung entdeckt und ganz spontan und ohne Abmeldung bei uns daran teilgenommen. Nach einigen Schreckminuten hatten wir ihn wiedergefunden und es folgte eine Führung durch die Fertigungshalle.
Wir werden auf jeden Fall wieder teilnehmen am nächsten Türöffnertag, denn nicht nur die Kinder, sondern auch wir hatten viel Spaß :-).

Am Abend desselben Tages versuchte ich dann noch, via Ebay einen Schrank für unseren Keller zu ergattern. Seit langem war ich schon auf der Suche, aber entweder waren die Schränke häßlich, die Maße passten nicht oder sie waren schlichtweg zu teuer. Auch an diesem Abend hatte ich kein Glück und wurde in letzter Sekunde noch überboten. Etwas traurig schlief ich ein, denn der Schrank hatte mir wirklich gut gefallen.
Am nächsten Morgen blätterte ich dann neben dem Frühstück die kostenlose Zeitungsbeilage durch, die normalerweise fast immer sofort im Altpapier landet. Und was sah ich dort bei den Kleinanzeigen ? Zwei Kleiderschränke und diverse andere Möbel zu verschenken ! Gegen Abend machte ich mich noch auf den Weg, um diese zu besichtigen. Und war völlig überwältigt. Diese Schränke gab es nicht nur umsonst, sie waren auch noch wunderschön ! Aus massivem hellen Eichenholz vom Schreiner angefertigt, genau in der richtigen Größe und einfach zum Verlieben. Neben diesen Schränken bot die Besitzerin mir auch noch zwei Nachtkästchen und eine Spiegelkommode im selben Design an und weil ich so begeistert war, werden auch diese Möbel von meinem Mann abgeholt in diesem Moment.

Vorher machten wir uns aber an eine Arbeit, die noch dringend vor dem ersten Bodenfrost erledigt werden musste, nämlich die Rasenanlage im Vorgarten. Einen Motorpflug und eine Walze hatte ich mittags bereits besorgt und da ich die Mietzeit ausnutzen wollte, bevor mein
Mann nach Hause kam beschloß ich kurzerhand, den Pflug bereits auszuprobieren. Wer schon einmal solch einen Pflug benutzt hat, sitzt wahrscheinlich schon lachend vor dem PC. Denn dieses Ding hat unheimlich viel Power, ist immens schwer und zu allem Übel haben wir sehr schweren Lehmboden. So steuerte dann nicht ich den Pflug, sondern der Pflug mich und nach der ersten Runde war ich klatschnass geschwitzt und hatte das Gefühl, meine Arme nicht mehr bewegen zu können. Zum Glück erging es meinem Mann im Verlauf des Nachmittags nicht viel besser.
Trotzdem waren wir nach knapp drei Stunden mit allem fertig und nun hoffe ich, daß die Saat gut aufgeht und wir bald um das gesamte Haus herum einen schönen Rasen haben werden.

Morgen wird dann unser Holz für den Winter geliefert, es wird also nicht langweilig …

Ein Traum aus Stein

1. Juli 2012

Vor ein paar Wochen wurde endlich unser Eingangsbereich fertiggestellt. Und vergangene Woche habe ich es geschafft, unser Kiesbeet zu bepflanzen. Ich hatte mich bis dahin nie mit Steingärten beschäftigt, bin aber nun richtig glücklich damit 🙂
Auch die Terrasse nimmt immer mehr Gestalt an, seit vorgestern sitzen wir nun auch schon draussen, seit gestern stehen die Gartenmöbel da.
Zum Bloggen komme ich gar nicht, hier tobt das Leben. Mein Mann steht in jeder freien Minute an der Terrasse und dreht Schrauben in die Bretter, unser Jüngster war zudem die ganze Woche lang krank (Fieber und Schnupfen, einschließlich durchgehenden Quengelns und Heulens), mittlerweile hat er mich angesteckt und ich taumle etwas lahm durch die Gegend.
Hier noch ein paar Bilder, nicht nur vom Steingarten, sondern auch von meiner kleinen Gemüseplantage 😉

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Wer will fleissige Handwerker sehen …

23. Juni 2012

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… der muß in unseren Garten kommen. Seit gestern Nachmittag sind mein Mann und ein sehr kompetenter Nachbar am arbeiten, und im Moment fangen sie sogar bereits an, die Terrassenbretter zu verschrauben. Ich freue mich so sehr auf diese Terrasse. Seit Wochen lag alles brach, die Fundamente waren betoniert, aber es fehlte noch das Holz und brauchbares Wetter (nicht zu heiß und nicht zu nass).
Nun ist es soweit, in spätestens 2 Wochen können wir dann gemütlich draußen sitzen und unseren Garten in vollen Zügen geniessen 🙂
Was noch fehlt ist die Beschattung, uns schwebt ein großes Sonnensegel vor. Falls jemand Tipps haben sollte, sind diese sehr willkommen 🙂

Zwischendurch …

30. Mai 2012

Nur mal ein kleiner Piep. Ich komme kaum zum Bloggen und wenn ich mal Zeit hätte, ist mein Kopf leer und mich übermannt die Müdigkeit.

Zur Zeit habe ich noch ein viertes Kind, eine Freundin unserer Tochter ist noch bis Freitag hier, und jeder der Kinder hat kann sich vorstellen, wie wuselig es hier ist. Gestern habe ich es sogar gewagt, mit allen Kindern einkaufen zu gehen. Ich habe es zwar überlebt, aber es wird bei diesem einen Mal bleiben. 3 Kinder im Alter von 5,7 und 8 Jahren, dazu noch ein Kleinkind, das aktuell ständig versucht, sich aus dem Einkaufswagen zu stürzen (wieso sitzen, wenn man auch stehen kann ?). So pendelte ich also zwischen Fangen spielenden, kreischenden großen Kindern und dem kleinen Kamikazekind, nebenbei versuchte ich einzukaufen …

Heute dann ein wunderschöner Tag, sonnig, nicht zu warm und nicht zu kalt, viel frische Luft und Toben für die Kinder, Buddeln und Pflanzen für mich. Schon bevor wir in unser Haus einzogen hatte ich mein zukünftiges Gemüsebeet abgesteckt und als es dieses Jahr endlich warm genug wurde, fing ich an, es zu bestücken. Momentan beherbergt es Brokkoli, Lauch, Erdbeeren, Spinat, Mangold, Zucchini, Salat, Zuckerschoten, Rhabarber, Radieschen und diverse Kräuter. Und ich merke schon, daß es zu klein ist und nächstes Jahr eine Erweiterung anstehen wird. Die Nachbarin hatte dies bereits vor ein paar Wochen prophezeiht, damals schüttelte ich noch ungläubig den Kopf, dachte ich doch, mein Beet sei riesengroß :-).

Der kleine Sohn läuft immer noch nicht, aber immerhin traut er sich mittlerweile schon, 4-5 Schritte ohne Hilfe zu machen. Es fehlt einfach noch der entscheidende Kick, der den Knoten zum Platzen bringt, ich hoffe, es dauert nicht mehr allzu lange. Krabbelnderweise kommt er aber sehr schnell voran, das Nicht-Laufen-Können hält ihn nicht davon ab, blitzschnell um die nächste Ecke zu verschwinden und die Straße hinunterzuflitzen (heute fand ich ihn dann Kniebeugen machend am Zaun der Nachbarn wieder …).

Ansonsten warten wir auf den Anruf unseres Gartenbauers, der eigentlich versichert hatte, er würde diese Woche noch kommen und unseren Eingangsbereich pflastern, das Telefon schweigt aber nach wie vor beharrlich. Ich wäre so froh, wenn dieser Teil bald erledigt wäre, denn Frostschutzkies und Splitt sind nicht gerade kinderkompatibel. Ständig finde ich Steinchen im ganzen Haus, ganz zu schweigen von den weiß-staubige Fußabdrücken auf unserem eher dunklen Bodenbelag.

Die Terrasse sieht nicht viel besser aus, überall Splitt zwischen den Betonfundamenten und noch kein Holz für den Belag in Sicht. Der Kleinste hat nun diesen Platz zum Riesensandkasten auserkoren und könnte sich stundenlang damit beschäftigen, tonnenweise Splitt im Rasen und im Haus zu verteilen, wenn ich ihn nicht regelmässig davon abhalten würde.

Viel zu tun also, aber alles absehbar. Und vielleicht kehrt auch irgendwann mal etwas Ruhe und eventuell sogar ein wenig Langeweile ein …

Workout im Grünen

8. Mai 2012

So ein eigener Garten ist wirklich praktisch. Man bekommt das Workout ganz gratis und in ausreichender Menge. Heute liegen 17 m Schneckenzaun einbuddeln hinter mir, ca. 10 qm Unkrautjäten, außerdem musste ich die Sonnenblumen vereinzeln, die unsere Kinder ohne meine Aufsicht gesät hatten. Es waren nämlich alle 4 Samen pro Pflanzstelle aufgegangen und die armen Kerlchen traten sich ziemlich auf die Füße …

Leider hatte ich die Sonne etwas unterschätzt bzw. die Zeit, die ich Draußen verbrachte und nun habe ich einen Sonnenbrand, der sich gewaschen hat. Zusätzlich elende Nackenschmerzen, die allerdings eher vom Kind Herumtragen kommen, diese schreien geradezu nach einem Wärmekissen, das sich leider nicht mit der verbrannten Haut verträgt.

Spaß macht es aber allemal, ich war richtig stolz, als ich hinterher mein Werk betrachtete und nun hoffe ich, daß der Zaun auch hält was er verspricht. Probehalber habe ich danach noch 6 Salatpflänzchen gesetzt, wenn diese morgen früh noch existieren, hat sich die Arbeit voll und ganz gelohnt. Hat eigentlich jemand Ahnung, was man am besten vor und hinter einem Schneckenzaun plaziert, damit er nicht zuwächst und die Schnecken noch besser abgeschreckt werden ? Ich dachte da an eine ordentliche Portion Sand oder Rindenmulch …

Ansonsten alles wie immer, unser Jüngster ist endlich wieder auf dem Weg der Besserung nachdem er die ganze letzte Woche krank war, er läuft aber noch immer nicht (irgendwie dauert das von Kind zu Kind immer länger) und dementsprechend leidet mein Rücken. Den Knaller brachte heute noch das Tochterkind, statt das gekaufte Eis in die Tiefkühltruhe zu legen, fand ich es fast 2 Stunden später im Kühlschrank wieder – zum Glück war es noch nicht geschmolzen sondern hatte genau die richtige Esskonsistenz 🙂

Ab morgen dann wird die Straße vor unserer Haustür asphaltiert, ein Gehweg gebaut und insgesamt wird sie etwa eine Woche gesperrt sein. Da es sich um eine Sackstraße ohne weitere Zufahrt handelt wird das bestimmt lustig. Und ich habe noch keine Ahnung, wie ich Einkäufe, nicht laufendes Kleinkind und Co. von der Nachbarstraße bis zum Haus transportieren soll. Ganz zu schweigen von den Buffetbeiträgen meinerseits für das Projektfest im Kindergarten …

Zuhause ist es am schönsten

13. April 2012

Fast zwei Wochen Osterferien liegen nun hinter uns. Nach einer turbulenten ersten Woche ging es zu den Schwiegereltern. Dort feierten wir letzten Sonntag den Geburtstag unserer Nichte, es folgten drei Tage Völlerei (schlanke Küche ist meiner Schwiegermutter leider quasi unbekannt), völlig überdrehte Kinder (am schlimmsten habe ich den Tag in Erinnerung als sie zwei Stunden fernsahen und anschließend noch einen zweistündigen Zirkusbesuch absolvierten) und wenig Schlaf.

Der Kleinste litt sehr unter dem Ortswechsel, wahrscheinlich schubbedingt, das Einschlafen wurde jedesmal von einem mindestens halbstündigen Schreianfall begleitet und auch die Nächte verliefen eher suboptimal.

Seit gestern sind wir nun wieder zu Hause und schon beim Passieren des Ortseingangs seufzte unser Mittelkind erleichtert und verkündete, daß er sich richtig freue wieder da zu sein :-). Das jüngste Familienkind konnte sein Glück ebenfalls kaum fassen, selbst das Schlafengehen verlief völlig problemlos und entspannt. Die Große ist da schon eher anpassungsfähig, ich denke sie hätte ein paar Tage mehr dort auch genossen, freute sich aber auch auf ihre Freunde hier. Ich selber bin froh, den Besuch dort ohne Gewichtszunahme überstanden zu haben, trotz unzähliger Eier in Speckbutter, Rahmsuppe und Co. …

Das Wetter störte uns keineswegs, im Gegenteil, ich mag richtiges Aprilwetter sowieso viel lieber als diesen unnatürlichen Frühsommer der letzten Jahre. Unserem Garten kommt es auch zugute, der im Herbst noch ausgesäte Rasen wird immer dichter, heute haben wir ihn noch fleissig gedüngt und müssen nicht einmal die Rasensprenger einsetzen, da es draußen eh schon feucht genug ist. Alle Pflanzen die wir im November aufgrund der warmen Witterung noch gesetzt hatten haben den strengen Frost überlebt und ich freue mich täglich über die Triebe und Knospen, die ich finde. Da wären z.B. Himbeeren, ein Apfelbaum, Gojibeeren und eine Kiwipflanze (ja, selbst diese hat -20 Grad überstanden !), außerdem diverse Thymianpflänzchen. Noch in der Warteschleife fürs Pflanzen stehen Erdbeeren, Rhabarber, Rosmarin, Salbei, Petersilie, Schnittlauch und Rucola. An Saatgut liegen hier Mangold, Spinat und Radieschen herum, die Kinder scharren bereits mit den Hufen und möchten am liebsten sofort aussäen :-). Langsam bin ich nur etwas besorgt, ob das angelegte Beet auch groß genug ist. Eigentlich wollte ich auch noch Tomaten anbauen, die müssen eventuell noch ein Jahr warten bis ein Platz frei wird.

Morgen werden wir den 60.Geburtstag meiner Mutter nachfeiern, dann wird am Montag wieder der Alltag einziehen mit Schule, Kindergarten und Berufsleben. Und vielleicht gelingt es mir dann auch wieder, das was im Kopf herumschwirrt zu bloggen …