Archive for the ‘10.SSW’ Category

Zupf, zupf

15. Juni 2010

Heute Abend kam endlich die ersehnte Lieferung, die ich am Freitag bestellt hatte. Sie beinhaltete 500 ml Mandelöl, 1 ml echtes Rosenöl und eine braune 100ml-Tropfflasche.

Wozu ich das brauche ? Für meine Lieblings-Bauchmassage-Ölmischung 🙂

Viele behaupten ja, das Massieren und Zupfen der Haut am Bauch würde nichts helfen gegen Schwangerschaftsstreifen. Ich bin überzeugt davon, daß es funktioniert, habe ich doch eigentlich kein besonders tolles Bindegewebe und hatte bereits zwei äußerst große schwere Kinder im Bauch, trotzdem ziert denselben kein einziger Streifen. Ich hatte in den letzten beiden Schwangerschaften 7 Monate lang jeden Morgen und Abend den Bauch großzügig mit der Ölmischung eingerieben und anschließend kräftig gezupft – ohne Zupfen ist die Massage wirkungslos. Erstens wird durch das Zupfen das Gewebe kräftig durchblutet (so können auch die ätherischen Öle besser einziehen) und zweitens dehnt man die Haut vor, so daß sie besser nachgeben kann wenn das Kind wächst.

Hier meine Spezialmischung, der ich auch jetzt treu bleibe:

100 ml Mandelöl, kaltgepresst, kba

1 Tropfen echtes Rosenöl (sauteuer, aber eine Investition wert)

1 Tropfen Neroliöl

3 Tropfen Zedernholzöl

3 Tropfen Sandelholzöl

7 Tropfen Lavendelöl

Alles miteinander mischen und anschließend mindestens 2 Mal täglich damit massieren und zupfen. Eine Garantie kann ich natürlich nicht geben, aber bei mir hat es super funktioniert, es fühlt sich gut an auf der Haut und riecht lecker. Außerdem war es das einzige Öl, auf das ich nicht mit Ausschlag oder Juckreiz reagiert habe …

Heute Abend zum ersten Mal wieder ausprobiert und es genossen 🙂

Geschützt: Bauchfoto 10.SSW

15. Juni 2010

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Blöde Kuh

10. Juni 2010

Jetzt wird entgültig gewechselt. Der heutige Frauenarzttermin war genauso eine Enttäuschung wie beim letzten Mal. Dem Kind geht es wunderbar, es mißt sogar schon knapp 3 cm vom Scheitel bis zum Steiß, das Herzchen hat munter geklopft, mein Eisenspiegel ist etwas niedrig, aber alles kein Problem.

Das Problem habe ich mit der Ärztin. Sie fing erneut an, von Risikowahrscheinlichkeiten und Privatleistungen zu schwafeln, obwohl ich bereits beim letzten Mal gesagt hatte, daß mich das nicht interessiert. Sie war sogar fast beleidigt, daß ich den Zettel mit den Zusatzleistungen noch nicht gelesen oder unterschrieben hatte, ich finde das unglaublich !

Beim Terminausmachen fiel mir dann ein, daß wir Anfang Juli zwei Wochen in Italien sein werden. Also habe ich einen Termin in 6 Wochen statt in 4 Wochen vereinbart. Sie bekam das zufällig mit und rief dann nur „Das geht doch nicht ! Da müssen wir doch die Nackenfaltenmessung machen !“ – Hallo, ich hatte bereits mehrmals gesagt, daß ich das nicht machen lassen möchte.

Ich teilte ihr dann mit, daß die Nackenfaltenmessung völlig sinnlos sei in meinen Augen, da die Ergebnisse einfach zu ungenau und zu wenig aussagekräftig sind, und bei einem auffälligen Befund ist dann eine Fruchtwasseruntersuchung angeraten, die ich nicht machen möchte, Punkt ! Ich denke es geht nur ums Geld, denn sie verlangt stolze 150 Euro (!) für die Nackenfaltenmessung.

Verabschiedet habe ich mich mit den Worten „Ich will einfach nur schwanger sein !“. Die Sprechstundenhilfe konnte sich ein Lachen nicht verkneifen, die Ärztin fand es irgendwie nicht witzig. Mir egal. Ich habe eben einen Termin bei einem anderen Arzt ausgemacht, der sogar von der Adresse her noch günstiger liegt und außerdem erst vor 2 Jahren seine Praxis aufgemacht hat, also wahrscheinlich noch voller Tatendrang und Idealismus ist. Jedenfalls wurde er mir von einer anderen Kindergartenmutter (Hebamme und selber Mutter von 4 Kindern) empfohlen bzw. sie meinte, einige ihrer Patientinnen seien begeistert von diesem Arzt.

Auf zu neuen Ufern 🙂 !

Termin

10. Juni 2010

Heute nun der zweite Frauenarzttermin, in einer Stunde werde ich bereits im Wartezimmer sitzen. Die zwei Wochen sind sehr schnell vergangen, beim ersten Kind fiebert man noch jeden Tag und kann es kaum erwarten, beim dritten hat man gar keine Zeit zu fiebern 😉

Ich fühle mich aber sehr gut und brauche den Termin eigentlich nicht um bestätigt zu bekommen, daß alles in Ordnung ist. Vielmehr freue ich mich darauf, unser Kind zu sehen und endlich den Mutterpass zu bekommen – den wollte mir die Frauenärztin beim letzten Termin noch nicht geben.

So langsam merke ich deutlich, wie sich der Körper verändert, die Oberweite hat enorm zugenommen (und ziept endlich nicht mehr so schlimm wie am Anfang …), der Bauch sieht mehr und mehr wie ein Babybauch aus (klar ist das Kind noch nicht übers Schambein hinausgewachsen, aber trotzdem sieht der Speck nicht mehr nur wie Speck aus ;-)) und ich komme sehr schnell aus der Puste (was dadurch verstärkt wird, daß es zur Zeit so furchtbar schwül ist). Ich freue mich schon auf die ersten Bewegungen, bei der ersten Schwangerschaften habe ich das Strampeln in der 17.SSW gespürt, bei der zweiten eine Woche früher, mal sehen wie es diesmal sein wird …

Die Frauenärztin habe ich noch nicht gewechselt, da ich ihr noch eine zweite Chance geben möchte, vielleicht hatte sie einfach einen miesen Tag beim letzten Mal. Außerdem ist sie sowieso für mich nur der „technische“ Beistand, für die Seele und fürs Reden habe ich meine Hebamme. Diese lerne ich in zwei Wochen kennen und bin schon sehr gespannt. Sie hat selber 5 Kinder und klang am Telefon sehr entspannt und freundlich. Sie ist die letzte Hebamme im Landsberger Raum, die noch Hausgeburten macht, und würde entweder nach München oder nach Igling, unserem zukünftigen Standort kommen. So wie es aussieht, wird das Kind aber eher noch hier zur Welt kommen, denn ich zweifle langsam am Hausbauzeitplan. Selbst wenn wir im August anfangen könnten, wäre es schon ziemlich knapp bis Dezember …

Die Vorsorgeuntersuchungen werde ich dann abwechselnd bei der Frauenärztin und bei der Hebamme machen, somit sehe ich die Ärztin ohnehin nur alle 8 Wochen. Kurz vor der Geburt werde ich mich dann nur noch von der Hebamme betreuen lassen, denn sonst wird wieder Panik gemacht wegen des Gewichts. Die ersten beiden Kinder waren schon ziemlich schwer (ohne Schwangerschaftsdiabetes, es liegt einfach in den Genen), aber auch groß, und die meisten Frauenärzte geraten in Panik, sobald das Kind auf die 4 kg-Marke zugeht. Für mich ist das kein Problem, nur der Kopfumfang sollte wenn möglich im Normbereich bleiben …

Andererseits, vielleicht wird dieses Kind ganz anders als seine Geschwister. Zierlicher und kleiner.

So, nun muß ich noch schnell das Mittagessen vorbereiten (die Kinder müssen gleich nach dem FA-Termin vom Kindergarten abgeholt werden) und dann geht es los …