Archive for the ‘Einfach nur ich’ Category

Von Zähnen und Bambus

5. Mai 2017

Vor ungefähr 4 Wochen habe ich es zum ersten Mal bemerkt. Das Zahnfleisch am unteren rechten Backenzahn ganz hinten war entzündet. Da ich immer mal wieder kleinere Verletzungen oder Entzündungen im Mundraum habe, dachte ich mir nichts dabei, massierte die Stelle täglich mit etwas Teebaumöl, und nach wenigen Tagen war wieder Ruhe.

Zwei Wochen später schmerzte dieselbe Stelle erneut und ich schaute genauer hin. Was ich dann sah, versetzte mich erst einmal in Panik. Ich pflege meine Zähne sehr gut und hatte seit 35 Jahren keinerlei Probleme, zum Zahnarzt ging ich nur zur Kontrolle und es war immer alles in Ordnung. Scheinbar hatte ich aber zu viel gepflegt, im Sinne von zu festem Bürsten, oder mein Immunsystem funktioniert stressbedingt nur eingeschränkt, jedenfalls entdeckte ich am hintersten Backenzahn eine dunkelbraun gefärbte Stelle außen am Zahnfleischrand.

Natürlich googelt ein moderner Mensch wie ich sofort unter Zahnhalskaries und mir graute es noch mehr. Da war die Rede von Aufbohren, Zahnmark entfernen, Zahnwurzelbehandlung, u.s.w. … .  Ich googelte weiter und stieß dabei auf einige interessante Dinge. Ich entdeckte Blogs und Youtube Videos zum Thema Selbstheilung bei Karies. Einen Zahnarzttermin hatte ich schon vereinbart, da dieser aber erst in der nächsten Woche lag, fing ich an, die Tipps der „Selbstheiler“ auszuprobieren. Ich ziehe seitdem zwei Mal täglich Kokosöl, jeweils 20 Minuten (das geht auch unter der Dusche :-)), spüle meinen Mund drei Mal am Tag mit Xylit, verwende solehaltige Zahnpasta (Salz mögen die Kariesbakterien nicht besonders), und eine weiche Zahnbürste. Jahrelang habe ich mit einer elektrischen Zahnbürste geputzt und oft sehr fest angedrückt, das hat weder meinem Zahnfleisch noch meinen Zähnen gut getan. Die Zähne sind seit diesem Pflegeprogramm viel glatter und heller geworden, das Zahnfleisch fester und nicht mehr entzündet. Zusätzlich habe ich den Konsum von raffiniertem Zucker komplett gestrichen, das wollte ich schon länger machen, nun hatte ich aber einen handfesten Grund, dies endlich umzusetzen.

Bei der ganzen Recherche entdeckte ich aber noch etwas anderes und heute kam meine Lieferung. Zahnbürsten ganz ohne Plastik. Sie sind komplett aus schnell nachwachsendem Bambus gefertigt, sogar die Borsten (sie bestehen aus Bambusviskose) und können nach einer Gebrauchsdauer von 2-3 Monaten ganz einfach im Kompost oder im Holzofen entsorgt werden. Mich hat der ganze Plastikmüll in letzter Zeit immer mehr gestört und ich bin so glücklich, endlich auch in diesem Bereich eine gute Alternative gefunden zu haben. Auch sämtliches Verpackungsmaterial kommt ohne Plastik aus.

Der Zahnarztbesuch 6 Tage nach Beginn meines neuen Pflegeprogramms verlief sehr erfreulich. Die Zahnfleischentzündung war bereits fast ganz verschwunden, die verfärbte Stelle zwar noch vorhanden, diese wird auch bleiben, ich bekam aber grünes Licht für eine weitere Beobachtung. Da die Stelle nicht aufgeweicht ist und das Entzündungsbild rückläufig, bin ich nochmal mit einem blauen Auge davongekommen.

Da mir meine Entdeckungen sehr geholfen haben und es immer noch tun, möchte ich diese einfach mit allen teilen, die ihren Zähnen Gutes tun wollen und vielleicht auch ihren Plastikmüll reduzieren wollen. Ich bekomme nichts für diesen Artikel und wurde auch nicht darum gebeten, diesen zu schreiben. Ich bin einfach begeistert. Den ersten Test hat die Bürste gut überstanden, sie kommt auch in die hintersten Ecken, ist weder zu weich noch zu hart, und die Zähne fühlen sich nach dem Putzen gut an. Weitere Tests folgen und wenn es hier jemanden interessiert wie diese ausfallen, werde ich auch öffentlich davon berichten.

Wer mehr erfahren möchte und auch interessiert ist, kann hier nachschauen.

 

 

 

 

 

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Neuer Header, kaputte Schulter

23. Februar 2016

Der Wunsch zu bloggen ist immer wieder da. Entweder scheitert es aber an der Zeit oder an meiner Energie. Was ich nun endlich geschafft habe ist, ein neues Headerbild zu installieren. Meine Kinder haben sich schon länger darüber beschwert, daß es nicht mehr passt und viel zu alt ist. Als wir nun vorletzte Woche am See waren und ich ein paar schöne Fotos schiessen konnte, war es endlich so weit und ich habe ein hübsches herausgesucht.
Fünf Jahre älter sind die Kinder immerhin, ein ganzes Stück größer und die Älteste schon beinahe kein Mädchen mehr, sondern eine hübsche energische junge Frau :-).
Was mich betrifft, so fühle ich mich zur Zeit steinalt. Anfang November schon bin ich gestürzt, mit meinem ganzen Gewicht auf den rechten Ellenbogen. Lange habe ich die Schmerzen ignoriert, bis ich kurz vor Weihnachten dann doch zum Orthopäden gegangen bin. Der meinte, es handle sich um eine Bizepssehnenquetschung und schickte mich weiter zur Physiotherapeutin. Da war ich nun bereits sieben Mal und es wurde leider schlimmer statt besser. Mittlerweile ist es sogar so weit, daß ich den Arm nicht mehr richtig anheben und z.B. nichts vom Regal angeln kann. Außerdem schiessen bei jeder blöden Bewegung übelste Schmerzen ein, die mich nach Luft schnappen lassen.
Heute also nochmal Orthopäde. Er hat mich ganze zwei Minuten untersucht, meinte nur, daß sich der Befund ja drastisch verschlechtert hätte und ich ein MRT machen lassen soll …
Den Termin habe ich nun erst in fünf Wochen, keine Ahnung wie ich das überleben soll. Vielleicht rufe ich morgen nochmal an und schildere meine Beschwerden etwas dramatischer.
Die Arbeit macht mir immer noch sehr viel Spaß, ich habe nun auch die Aussicht darauf, bald ein wenig die Stundenzahl zu reduzieren, von 32 auf 28 Stunden, und ich bin mir sicher, daß dieser Schritt einige Dinge positiv verändern wird. Bis auf mein Gehalt natürlich.
Die Frage ist jedoch, was wichtiger ist. Mehr Lebensqualität und Gesundheit für mich, damit auch glücklichere Kinder. Oder 10% mehr Gehalt, die mich aber den letzten Nerv und jegliche Energie kosten.
Vielleicht kommt aber auch alles anders und die neue Station auf die ich im Juni rotieren werde hat so eine entspannte Atmosphäre, daß mir die Stundenzahl nicht mehr soviel ausmacht. Wir werden sehen …
Ansonsten gibt es nicht viel Neues, die großen Kinder haben hervorragende Zeugnisse nach Hause gebracht, ausschließlich Einser und Zweier, was für mich nicht im Mittelpunkt steht, aber mich natürlich stolz macht und beruhigt. Denn trotz aller Unruhe in den letzten zwei Jahren sind die Kinder entspannt und größtenteils glücklich, was das Lernen erheblich erleichtert, da sie den Kopf frei haben.

Jahresrückblick in Bildern

2. Januar 2014

Hier noch ein Jahresrückblick in Bildern. Das Jahr war zwar nicht sonderlich spektakulär, aber auch nicht ereignislos …

Januar

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Das Jahr beginnt mit dem achten Geburtstag unserer Tochter. Es folgt der zweite Geburtstag des Jüngsten und gleich anschließend der 70. Geburtstag des Schwiegervaters. Wir feiern viel und fahren viel herum.

Februar

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Ich beginne mit dem Häkeln, anfangs als Alternativprogramm zu Internet und Fernseher gedacht, bald jedoch ein Hobby mit hohem Suchtfaktor. Insgesamt entstehen kurz hintereinander über 20 Mützen und ich denke darüber nach, ein Gewerbe anzumelden. Gleichzeitig fange ich an, regelmässig zu Joggen, werde allerdings um den Valentinstag abrupt durch die Influenza aus der Bahn geworfen und brauche Wochen um mich davon zu erholen.

März

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Der März bringt statt Frühling und etwas mehr Wärme nur Dunkelheit und Schnee. Wir sind alle immer wieder krank und das Feuerholz geht uns langsam aus. Ich sehne mich nicht nur nach Wärme, sondern vor allem nach Sonnenlicht.

April

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Da die Haar unserer Tochter ständig verknotet sind und sie nicht willens ist, diese regelmässig zu kämmen, schneide ich sie kurzerhand ab. Der Frühling kommt plötzlich und mit aller Kraft, wir tragen T-Shirts und die Pflanzen explodieren. Ich häkle für jedes unserer Kinder ein eigenes Kuscheltier.

Mai

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Ich besuche mit den Kindern zusammen meinen Opa in Vorarlberg und zeige dem großen Sohn sein Geburtshaus in Rankweil. Wir geniessen viele Sonnentage und der Garten läuft zu Höchstform auf.

Juni

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An unserem 10. Hochzeitstag erleben wir das schlimmste Hagelunwetter unseres bisherigen Lebens, nicht nur der Garten wird kurz und klein geschlagen, sondern auch die noch ziemlich neuen Außenjalousien. Zum Glück sind wir gut versichert. Die Tochter verliert die beiden oberen Schneidezähne beinahe gleichzeitig und bekommt eine enorme Zahnlücke. Ich beginne mit dem Seifensieden und werde süchtig danach.

Juli

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Wir feiern das letzte Sommerfest der Krabbelgruppe des Jüngsten mit einem Ausflug in den Wildpark. Mein Mann wird 40 Jahre alt und wir organisieren eine Party, welche wir bei schönstem Wetter mit leckerem Buffet und lieben Gästen feiern können. Ich werde zwei Wochen später 38 und lade zu einem Frauenfrühstück ohne Kinder ein. Ich siede Seifen wie eine Besessene trotz der Hitze und lege mir nach und nach mehr Equipment zu.

August

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Wir verbringen unseren Sommerurlaub zusammen mit den Schwiegereltern in Italien an der Adria. Ich siede weiterhin fleissig Seifen. Wir geniessen den Sommer.

September

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Noch während unseres Italienurlaubes feiern wir den siebten Geburtstag unseres großen Sohnes. Kurz darauf wird dieser eingeschult, der kleine Bruder hat gleichzeitig seinen ersten Krippentag. Ich verkaufe endlich viele getragene Schuhe unserer Kinder bei E.bay und wir feiern einen schönen Kindergeburtstag mit dem großen Sohn, inklusive Gipsmasken für alle Gäste. Ende September bin ich für eine Woche lang Strohwitwe, da mein Mann mit seinem Vater zum schon lange geplanten Segelurlaub aufbricht.

Oktober

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Die Tochter bekommt endlich die heiß ersehnten Ohrlöcher. Der Jüngste ist fertig eingewöhnt und fühlt sich richtig wohl in der Krippe, ich geniesse die paar Stunden die ich nun nur für mich habe. In den Herbstferien fahre ich mit den Kindern für ein paar Tage zu den Schwiegereltern. Anschließend feiern wir zu Hause Halloween.

November

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Ich bestelle zum ersten Mal eine Biokiste und wir sind sehr zufrieden damit. Ebenfalls zum ersten Mal mache ich beim „RUMS“ mit und stelle dort meine selbstgehäkelte Lieblingsmütze vor. Ich siede 3 kg Seife für die Feier zum 90. Geburtstag meines Opas, als kleine Mitgebsel für die Gäste. Außerdem fange ich mit den Vorbereitungen für Weihnachten und die Geburtstage im Januar an.

Dezember

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Ich häkle das erste Paar Hüttenschuhe, eigentlich nur damit der Jüngste nachts keine kalten Füsse mehr bekommt. Es folgen weitere „Gammlos“ für meinen Opa zum Geburtstag, den großen Sohn, die Tochter und den Schwiegervater. Dann mache ich noch welche für mich selbst und nehme damit zum zweiten Mal am „RUMS“ teil. Es entstehen außerdem einige Loops und Mützen, ich bin fast pausenlos am Häkeln. Wir laden zum Geburtstag unserer Tochter Anfang Januar ein, feiern den Geburtstag meines Opas, Weihnachten und Silvester und schon ist das Jahr wieder vorbei …

Jahresrückblick

2. Januar 2014

Ich bediene mich wieder an dem allerorts auftauchenden Fragenkatalog 🙂 !

Ganz grob auf einer Skala von 1 bis 10: Wie war Dein Jahr?

Ich würde sagen eine 6-7.

Zugenommen oder abgenommen?

Örks, leider zugenommen (ich habe aber ganz brav wieder mit Joggen angefangen, da dürfte das bald kein Problem mehr sein)

Haare länger oder kürzer?

Eindeutig länger. Und ich bin wild entschlossen, sie weiter wachsen zu lassen !

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Kurzsichtiger oder weitsichtiger?

Sehtechnisch gesehen unverändert gute Sehleistung, vielleicht ein wenig altersweitsichtig. Ansonsten wieder ein Jahr an Erfahrung reicher :-).

Mehr ausgegeben oder weniger?

Ich sage nur drei Kinder die ständig wachsen und ein vor zwei Jahren neu gebautes Haus 😦

Der hirnrissigste Plan?

Ich bin zu alt für hirnrissige Pläne :-).

Die gefährlichste Unternehmung?

Mit einer herannahenden Influenza alleine mit drei Kindern mit dem Auto von Österreich nach Deutschland zu fahren – nie wieder …

Die teuerste Anschaffung?

Unser Gartenhäuschen

Das leckerste Essen?

Unser Weihnachtsmenü, in Weißwein geschmorte Entenkeulen mit frischem Rotkraut und Thüringer Klössen, danach Mousse au chocolat mit Zimtkirschen

Das beeindruckendste Buch?

Ich habe mehr gelesen als in den vergangenen Jahren, nur leider vergesse ich immer die Titel. Anscheinend waren sie nicht beeindruckend genug.

Der ergreifendste Film?

„Ostwind“, völlig überraschend, da ich a) dachte, daß dieser Film nur für kleine pferdebegeisterte Kinder gedacht sei und ich b) Pferden eigentlich nichts abgewinnen kann. Und dann saß ich im Kino neben meiner Tochter und musste heulen …

Die beste CD?

„Carovana“ von Luca Carboni

Das schönste Konzert?

Wieder kein Konzert in 2013, aber vielleicht dieses Jahr ?

Die meiste Zeit verbracht mit…?

Meinen Kindern

Die schönste Zeit verbracht mit…?

Meinen Kindern

Vorherrschendes Gefühl 2013?

Teils vollkommene Zufriedenheit, teils abgrundtiefe Verzweiflung (das bringt die Lebensmitte denke ich automatisch mit sich)

2013 zum ersten Mal getan?

Seifen gesiedet, Mützen, Schals und Hüttenschuhe gehäkelt, meinen Mann und unsere Ehe Stück für Stück wiedergefunden

2013 nach langer Zeit wieder getan?

Genug geschlafen. Meine Kreativität ausgelebt. Mich intensiv mit meinem Mann und unserer Beziehung beschäftigt.

3 Dinge, auf die ich gut hätte verzichten mögen?

Viele Endlosdiskussionen mit meinem Mann (die waren allerdings auch nötig, deshalb war es gut, nicht darauf zu verzichten). Den ausgekugelten Arm des Jüngsten. Die Influenza im Februar.

Die wichtigste Sache, von der ich jemanden überzeugen wollte?

Wir schaffen das zusammen. Wir sind ein gutes Team.

Das schönste Geschenk, das ich jemandem gemacht habe?

Keine Ahnung.

Das schönste Geschenk, das mir jemand gemacht hat?

Das Vertrauen meines Mannes in unsere Beziehung und seine Bemühungen diese wieder zu verbessern.

Der schönste Satz, den jemand zu mir gesagt hat?

Egal was ist, ich liebe dich so wie du bist (so oder so ähnlich).

Der schönste Satz, den ich zu jemandem gesagt habe?

Du bist für mich ein sehr wertvoller und liebenswerter Mensch, wir schaffen das zusammen.

2013 war mit 1 Wort…?

Dramatisch und gleichzeitig doch irgendwie schön.

RUMS am 19.12.13

19. Dezember 2013

Mal wieder geschafft :-).
Hier mein RUMS am 19.12., nur für mich allein gehäkelte „Gammlos“ ! Sind superbequem, sehr kuschlig und warm, etwas krumm, aber das stört mich überhaupt nicht (meine Tochter klaut sie mir übrigens bei jeder Gelegenheit, sie wartet bereits auf eigene …).
Sehr toll z.B. auch im Bett vorm Einschlafen, wenn die Füße etwas kalt sind. Oder beim Häkeln auf dem Sofa, richtig zum Reinkuscheln.
Pro Gammlo habe ich ganze 150 g Wolle verwendet, insgesamt also 300 g, zum Einsatz kam meine geliebte „Everybody“ von Lana Grossa in Dunkelrot/Burgund/Zyklam. Und ja, ich habe sehr lange, aber sehr schmale Füsse, deshalb die Form :-).

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Weitere selbstgemachte Sachen rund ums Weib gibt es hier zu bewundern !

Nie mehr kalte Füsse !

10. Dezember 2013

Der kleine Sohn strampelt seit einigen Wochen immer seine Decke weg. Nicht nur nachts im Schlaf, nein, er wehrt sich bereits beim Einschlafen dagegen.
An sich kein Problem, nur hat er morgens eiskalte Füße wenn er unter meine Decke krabbelt und die Rotznase geht einfach nicht weg.
Also musste eine Lösung her. Und da ich immer noch leidenschaftlich gerne häkle und vor kurzem über eine Anleitung für „Gammlos“ gestolpert war, hatte ich schnell eine gefunden :-).
Hier das Ergebnis, hergestellt in ca. 1,5 Stunden.

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Der Jüngste hat sich so darüber gefreut, daß er sie nicht mehr ausziehen wollte und somit wird er in Zukunft nachts keine kalten Füsse mehr bekommen :-). Problem gelöst !
Und auch wenn sie noch nicht perfekt sind, ich finde, sie sehen trotzdem einigermassen nach etwas aus und er erinnert mich ein wenig an einen Hobbit ;-). Die Farben sind deshalb unterschiedlich, weil ich zwei Restknäuel verhäkelt habe die noch von den letzten Mützen herumlagen ….

Gegen das Wintergrau …

4. Dezember 2013

… helfen quietschebunte Mützen 🙂 !
Am liebsten würde ich sie ja für mich behalten, es ist allerdings eine Auftragsarbeit zum Geburtstag einer Bekannten. Passend dazu ein langer, kuschliger Loop, alles heute in knapp drei Stunden gehäkelt. Ich bin ganz verliebt in diese Wolle, leider handelt es sich um Auslaufware und wird in Kürze nicht mehr erhältlich sein.
Das Unregelmässige entsteht durch die Wolle, die mal dicker, mal dünner ist.

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RUMS am 14.11.13

14. November 2013

Heute schaffe ich es endlich mal, am RUMS (RundumsWeib) teilzunehmen !
Und zwar mit einer der beiden Mützen, die ich gestern gehäkelt habe. In gerade mal zwei Stunden entstand dieses neue Lieblingsteil, ohne Anleitung, ohne wirklichen Plan, nur mit einer ungefähren Vorstellung im Kopf. Keine der Standardmützen gefiel mir richtig bzw. passte zu meinem etwas kantigen Gesicht, also musste ich das Rad neu erfinden ;-).
Gehäkelt mit einer 8er Nadel mit dem wundervollen Ragazza Everybody von Lana Grossa !
Hier das Ergebnis (aufgenommen früh morgens, deshalb noch reichlich zerknittert).

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Praktischerweise kann man die Mütze hinbiegen wie man möchte, ganz nach Geschmack und Tagesform. Mir gefällt sie am besten assymetrisch aufgesetzt, ich liebe das !

20 Dinge …

17. Oktober 2013

Um die Blogmüdigkeit zu überwinden mache ich auch mal bei diesem Stöckchen mit, das gerade munter herumgereicht wird.
20 Dinge über mich, ob ich so viele zusammenbekomme ?

1. Ich dachte immer, ich würde sterben bevor ich 30 bin. Mittlerweile bin ich 38 und erfreue mich glücklicherweise bester Gesundheit !

2. Außerdem wollte ich zwar schon immer Kinder haben, konnte mir aber nicht vorstellen, je schwanger zu sein und sie auf die Welt zu bringen. Nun habe ich drei Kinder, wobei ich beim ersten bis zum Ende der Geburt hin dachte, daß da bestimmt kein Kind herauskommen wird :-).

3. Ich hasse Rosenkohl. In allen Variationen und Zubereitungen. Und obwohl ich alles probiere und sehr experimentierfreudig bin, wird mich keiner je von diesem Gemüse überzeugen können.

4. Ich liebe Gartenarbeit. Kaum etwas anderes wirkt so entspannend und ausgleichend.

5. Ich bin ein sehr mitfühlender Mensch. Wenn seelische Grausamkeiten in meiner Nähe stattfinden, kann ich meine Tränen und Mißempfindungen kaum im Zaum halten.

6. Essen ist meine Leidenschaft. Sowohl es zu verzehren als auch es zu kochen. Allerdings habe ich hohe Ansprüche und nerve meine Mitmenschen manchmal damit …

7. Wenn ich am Meer bin, ganz gleich an welchem, bin ich ganz im Einklang mit mir selbst und der Welt, dann gibt es nur noch das Rauschen, die Wellen und mich.

8. Italien ist meine Wahlheimat, mich begeistern die Menschen, die Sprache, die Landschaften, Essen und Trinken immer wieder aufs Neue !

9. Ich liebe mein Bett und vermisse es, sobald ich ein paar Tage aushäusig bin. Überhaupt baue ich schnell eine persönliche Beziehung zu Gegenständen auf und brauche oft lange, bis ich mich davon trennen kann.

10. Ich habe Medizin studiert, meine Traumberufe wären aber Psychologin oder Köchin gewesen.

11. Als Kind habe ich mal den Film „Die Zeitmaschine“ gesehen und träume immer noch ab und zu von den „Morloks“ bzw. fühle mich im dunklen Keller von ihnen verfolgt.

12. Nach wie vor bin ich ein Schisshase bei Gruselfilmen oder auch Thrillern, viel besser gefallen mir Komödien oder Liebesfilme :-).

13. Seit Jahren höre oder sehe ich mir keine Nachrichten mehr an, es gibt schon soviel Elend direkt vor der Haustür, da muß ich nicht noch das der ganzen Welt anschauen, vor allem da ich daran nicht wirklich viel ändern kann.

14. Ich war in Handarbeit nie besonders gut, geschweige denn hatte ich großen Spaß daran. Letzten Winter habe ich dann plötzlich das Häkeln wiederentdeckt und spontan 25 Mützen hintereinander gehäkelt. So geht es mir mit fast allem, einmal infiziert bekomme ich eine Art „Fieber“ und muß das neue Hobby exzessiv ausleben.

15. Ich habe bereits mit 7 Jahren angefangen Tagebuch zu schreiben. Damals noch auf Papier, mittlerweile lebe ich das eher auf meinem Blog aus (wobei es nach wie vor Themen gibt, die ich lieber nur für mich handschriftlich festhalte).

16. Trotz Smartphone, Ipad und Co. fällt es mir schwer, Block und Stift hinter mir zu lassen. Termine, Einkaufslisten und ähnliches schreibe ich nach wie vor ganz altmodisch auf Zettel :-).

17. Ich bin sehr spontan und mag langfristige Planung nicht besonders, außer es muß sein.

18. Ich vertraue in den meisten Situationen auf meine innere Stimme. Etwas zu tun nur „weil es sich gehört“ oder „weil alle es so machen“ widerstrebt mir zutiefst und ich hinterfrage die meisten Dinge in meinem Leben sehr gründlich.

19. Für mich ist es zweitrangig, was meine Kinder einmal aus ihrem Leben machen. Wichtig ist, daß sie glücklich damit sind und auf ihr Herz hören. Alles andere ergibt sich von selbst.

20. Ich liebe das Leben mit allem was dazugehört und empfinde es als großes Geschenk. Ob danach noch etwas anderes kommt weiß ich nicht und das kann mir auch niemand garantieren.

Abtauchen

12. Oktober 2013

Abtauchen, das würde ich momentan gerne. Hier ist alles in Bewegung, es gibt kaum eine Minute Stillstand und ich wüsste auch nicht, wie ich meinen Alltag entschleunigen könnte.
Eigentlich wollte ich ja mindestens ein Jahr Pause vom Kindergartenelternbeirat machen, nur leider kommt es erstens anders und zweitens als man denkt. Bei der diesjährigen Wahl waren erstens überhaupt kaum Eltern da und zweitens hatte sich niemand, wirklich kein einziger, aufstellen lassen.
Ich schaute mir das Ganze erst eine Weile an, als sich nach einer Stunde aber gerade mal drei Leute gefunden hatten, meldete ich mich doch für ein weiteres Jahr an. Meine Nachbarin holte ich auch noch mit ins Boot (sie arbeitet fast Vollzeit und hatte nicht wirklich Lust darauf, im Elternbeirat zu sein) und wir konnten die Wahl endlich durchführen und abschließen.
Da sich aber keiner der neuen Mitglieder wirklich auskennt außer mir, wurde ich kurzerhand zum Vorstand gewählt und werde seitdem von allen Seiten mit Fragen, Bitten und Vorschlägen bombardiert. Heute fand der hiesige Kleidermarkt statt, den ebenfalls der Eternbeirat organisiert, jetzt gerade habe ich eine Stunde Erholungspause, da unser Jüngster dringend ins Bett musste, bevor ich dann wieder zurückfahren werde und weiter beim Rücksortieren und Aufräumen dabei bin.
Wenn gerade mal keine Kinder im Haus sind bzw. keine anderweitigen Verpflichtungen rufen, versuche ich das Kellerchaos zu beseitigen. Es sind nur noch wenige Kisten im Keller, die ausgeräumt werden müssen, diese wenigen sind aber die chaotischsten und müssen sorgfältig sortiert und ausgemistet werden, seit Jahren standen sie herum, weil einfach keine Zeit war, um dieses Vorhaben anzugehen.
Insgesamt bin ich viel am Ausmisten, Sortieren und Ordnen, endlich kann ich nämlich nachts meist durchschlafen, habe 12 Stunden vormittags kinderfrei pro Woche und soviel Energie wie seit Jahren nicht mehr.
Wenn dann mal Zeit zum Bloggen wäre, wird diese meist eher dazu genutzt, endlich mal nichts zu tun und einfach auf dem Sofa zu liegen.
So gerne hätte ich heute bei 12von12 mitgemacht, aber wen interessieren schon diverse Schnappschüsse von einem Kinderkleidermarkt ….
Demnächst vielleicht trotzdem wieder regelmässigere Blogeinträge, ich lese nämlich immer gerne nach, was so passiert ist in den vergangenen Monaten und möchte manche Ereignisse dauerhaft festhalten.