Archive for Dezember 2011

Jahresrückblick

30. Dezember 2011

1. Ganz grob auf einer Skala von 1 bis 10: Wie war Dein Jahr ?

Eine 7 würde ich sagen. Geburt, Hausbau und Umzug gleichzeitig war sehr anstrengend

2. Zugenommen oder abgenommen?

Eindeutig abgenommen ;-), einfach mal das letzte Bauchbild der Schwangerschaft anschauen 🙂

3. Haare länger oder kürzer? 

Kürzer, wegen babybedingten Haarausfalls

4. Kurzsichtiger oder weitsichtiger? 
gleichbleibend, leicht kurzsichtig

5. Mehr Kohle oder weniger? 

Wesentlich weniger, ein eigenes Haus kostet eben …

6. Besseren Job oder schlechteren? 

Immer noch den schönsten Job, allerdings hätte ich gerne ein bißchen mehr Schlaf

7. Mehr ausgegeben oder weniger? 

Mehr, siehe oben

8. Dieses Jahr etwas gewonnen und wenn, was? 
Die Erkenntnis, daß eine schnelle Geburt nicht wirklich schön ist und ich die längeren eindeutig angenehmer fand (hätte ich nie gedacht, ist aber so)

9. Mehr bewegt oder weniger? 
Viel mehr als jemals in meinem Leben. Kind zur Welt gebracht, Haus gebaut, Umzug mit 3 Kindern fast im Alleingang organisiert

10. Anzahl der Erkrankungen dieses Jahr?

Zum Glück nicht allzu viele. Ein paar Erkältungen, kurz nach der Geburt eine Brustentzündung, ein Mal Noro beim Mittelkind und diverse Infekte beim Jüngsten, was aber nicht verwundert bei zwei großen Geschwistern

11. Davon war für Dich die Schlimmste?

Die Brustentzündung, große Schmerzen, hohes Fieber und richtig krank

12. Der hirnrissigste Plan? 
Innerhalb eines Jahres ein Kind auf die Welt bringen,  ein Haus zu bauen und umzuziehen

13. Die gefährlichste Unternehmung? 
Hm, mir fällt nichts ein …

14. Die teuerste Anschaffung? 
Unser Haus

15. Das leckerste Essen? 

Unser Weihnachtsessen. Gänsebraten mit selbstgemachtem Rotkraut und Thüringer Klössen ( die erstmal perfekt wurden in Optik, Geschmack und Konsistenz)

16. Das beeindruckendste Buch? 
Ich kam sogar zum Lesen dieses Jahr, aber leider habe ich die Titel vergessen

17. Der ergreifendste Film?
Siehe oben, die Erinnerung ist dank Schlafmangels gelöscht

18. Die beste CD?
?

19. Das schönste Konzert? 
Der Auftritt unserer Tochter als Engel im Weihnachtschor (war auch das einzige Konzert)

20. Die meiste Zeit verbracht mit? 
Unserem Jüngsten

21. Die schönste Zeit verbracht mit? 
Mann und Kindern im eigenen Haus

22. Zum ersten Mal getan?
Ein Haus gebaut

23. Nach langer Zeit wieder getan?
Ein Kind geboren
gestillt
Nächte durchgemacht

24. Dinge, auf die ich gut hätte verzichten mögen?

Schlaflose Nächte

Nach nur 5 Monaten wieder meine Periode bekommen, trotz Vollstillens

25. Die wichtigste Sache, von der ich jemanden überzeugen wollte?
Ein großes Gaskochfeld in der neuen Küche

26. Das schönste Geschenk, das ich jemandem gemacht habe?
Keine Ahnung

27. Das schönste Geschenk, das mir jemand gemacht hat? 
Unsere geniale Küche

28. Der schönste Satz, den jemand zu mir gesagt hat? 
?

29. Der schönste Satz, den ich zu jemandem gesagt habe? 
?

30. Dein Wort des Jahres? 
Hausbau

31. Dein Unwort des Jahres? 
Schlafentzug

32. Zum Vergleich: Verlinke Dein Stöckchen vom vorigen Jahr! 

Einfach unter Dezember 2010 nachschauen 🙂

Besserung in Sicht

27. Dezember 2011

Nach stundenlangem Herumschleppen, Betüddeln und Pflegen ist nun langsam Besserung in Sicht. Der Kleinste hat sich heute zumindest einige Minuten beschäftigt ohne ständig nach Mama zu brüllen, das Fieber ist gesunken bzw. fast weg und das Kind futtert wie ein Scheunendrescher. Heilwollebrustwickel, ausgesuchte ätherische Öle und Fussreflexzonenmassage wirken immer wieder wahre Wunder und das vor ein paar Wochen verschriebene Antibiotikum liegt nach wie vor für einen echten Notfall bereit.

Letzte Nacht hatte ich mir noch ein wenig Sorgen gemacht, da das Söhnchen sehr unruhig war und schlecht Luft bekam (ich tippe auf einen durch RS-Viren verursachten Infekt, da diese Viren nicht nur die Atemwege befallen, sondern oft begleitet werden von Mittelohrentzündungen und Bindehautentzündungen, der Sohn zeigte also das typische Bild), tagsüber war er aber fast wieder das Sonnenscheinchen wie gewohnt.

Die grossen Kinder vermissen mich überhaupt nicht, als ich heute bei den Schwiegereltern anrief schrien sie nur kurz „Gute Nacht Mama !“ und gingen wieder mit Oma spielen. Im ersten Moment bin ich dann ein wenig traurig, auf der anderen Seite zeigen mir solche Reaktionen immer wieder, dass ich alles richtig gemacht habe bisher. Die Kinder wurden als sie ganz klein waren getragen, bekuschelt und gestillt soviel und oft sie wollten, sie konnten Mama tanken bis zum Umfallen, jetzt werden sie allmählich flügge und der Abstand zu mir langsam grösser, das soll ja so sein 🙂

Jetzt liegt das kleine Kind im Bett und schläft hoffentlich besser als letzte Nacht (da lag es grösstenteils auf meiner Brust und wurschtelte ziemlich herum) und ich sitze gemütlich auf dem Sofa und geniesse es auch mal, niemanden um mich zu haben. Erst hatte ich Bedenken, dass es etwas einsam werden könnte hier im grossen Haus, da aber sonst ständig Trubel herrscht und es kaum Pausen gibt, kann ich die momentane Situation richtig geniessen …

Zwischen den Jahren

26. Dezember 2011

Erstmal wünsche ich allen noch schnell frohe Weihnachten, bevor die Feiertage schon wieder vorbei sind.

Hier waren die letzten Tage eher etwas anstrengend. Der kleine Sohn schlief ab Freitag nachts extrem schlecht, schrie am Samstag Abend sogar eine ganze Stunde durch, sämtliche Beruhigungsversuche schlugen fehl. Der Auftritt der Tochter an Heiligabend in der Kirche brachte  ungewohnte Unruhe in den Tag (sonst gehen wir nicht in die Kirche, aber diese Aufführung war der Abschluss eines Chorprojekts, an dem das Töchterchen mit Begeisterung teilgenommen hatte). Nach einer weiteren unruhigen Nacht auf Sonntag dann gegen späten Nachmittag ein völlig fertiges und krankes Baby, dem beim  kinderärztlichen Notdienst  ein geplatztes Trommelfell diagnostiziert wurde (und ich Rabenmutter hatte bei dem Geschrei nur an die durchbrechenden Zähne gedacht …), heute morgen präsentierte sich dann auch der andere Gehörgang sekretverkrustet …

Eigentlich war geplant, heute zu den Schwiegereltern zu fahren. 3 Stunden Autofahrt wollte ich unserem immer noch sehr angeschlagenem Jüngsten nicht zumuten, also schickte ich schweren Herzens die Grossen mit dem Papa los und sitze nun als Strohwitwe hier herum. Viel machen kann ich nicht, da das kranke Kind Alarm schlägt, sobald ich mich auch nur 2 cm wegbewege, ich kann nur hoffen, das bessert sich die nächsten Tage (am Freitag kehrt der Rest der Familie zurück).

Heute war mir dann eher zum Heulen zumute, da ich mir die Feiertage ein wenig anders vorgestellt hatte, dann stiess ich aber auf einer kleinen Blogrunde eher versehentlich auf den Blog einer Frau in meinem Alter, ebenfalls Mutter von drei Kindern, die an Krebs in fortgeschrittenem Stadium erkrankt ist. Als dann just in diesem Moment auch noch „Geboren um zu Leben“ im Radio lief, wurde mir ganz anders und plötzlich kamen mir meine Sorgen eher klein und nichtig vor. Ich habe eine tolle Familie, gesunde Kinder, einen tollen Mann und mir fehlt nichts, ausser ausreichend Schlaf und ab und zu etwas Ruhe. Ich wüsste nicht, wie ich auf solch eine Diagnose reagieren würde und bin dankbar, dass ich bis jetzt eine ziemlich stabile Gesundheit habe. Die paar Tage mit Klette an mir werden schnell vorbeigehen und sind schnell vergessen.

So, jetzt aber weiter aktiv den Sohn bekuscheln (er hängt gerade auf meinem Arm) und auf baldige Genesung hoffen.

Murphy

22. Dezember 2011

Hier mal wieder Murphy …

Ausgerechnet die Engelsflügel, die ich für den Chorauftritt unserer Tochter am Samstag bestellt hatte, sind verlorengegangen auf dem Weg hierher. Ja, richtig gelesen, verlorengegangen ! Am Sonntag bestellt, am Montag hieß es, sie seien versandt worden, heute kam es mir dann komisch vor, daß sie immer noch nicht hier angekommen waren. Also schrieb ich eine Mail an den Onlineversand und bekam zur Antwort, daß sie das Geld bereits an mich zurücküberwiesen hätten und die Bestellung bei DHL fehl- oder umgeleitet wurde, also verlorengegangen.

Jetzt würde ich am liebsten laut fluchen. Wo bekomme ich bis übermorgen noch schöne Engelsflügel her ? Hier im ortsansässigen Spielzeugladen gibt es welche, aber nur aus sehr häßlichem Plastik. Die die ich bestellt hatte waren bestückt mit echten Federn, wunderschön …

Wie enttäuscht das Tochterkind sein wird möchte ich mir jetzt gar nicht vorstellen. Sie hatte sich so darauf gefreut, ein echter Engel zu sein, und jetzt das. Hat vielleicht jemand einen guten Basteltipp oder sonstige Rettungsvorschläge ? Sonst muß es eben ohne Flügel gehen oder es gibt doch welche aus Plastik …

Speedy Gonzales

22. Dezember 2011

Uns jüngstes Familienmitglied möchte unbedingt den großen Geschwistern hinterher. Da das freie Laufen aber noch ein Stück weit entfernt ist, behilft er sich mit allerhand Einrichtungsgegenständen :-). Die folgenden Bilder entstanden innerhalb von etwa 10 Sekunden, das Kind wird von Tag zu Tag schneller …

 

Diese Diashow benötigt JavaScript.

Mal ehrlich …

22. Dezember 2011

… gibt es Geschwister, die nie streiten, sich nie hauen und quasi unsichtbar sind ? Mein Mann meint nämlich, daß das normalerweise so sein müsste bzw. zwischen ihm und seinem Bruder so war. Ich dagegen kann mich nur an ständige Keilereien und Streit mit meinem Bruder erinnern …

Hier gibt es momentan fast den ganzen Tag nur Gejaule. Die Kinder brüllen sich an, schlagen, treten und können kaum mal 5 Minuten friedlich spielen. Ich denke, daß das einerseits an der Vorschulhirnentwicklung des Mittelkindes liegt, andererseits am allgemeinen Vorweihnachtsstress der sich überträgt und außerdem macht sich bemerkbar, daß der große Sohn endlich eigene Wege geht und nicht mehr nur das Anhängsel der großen Schwester ist (bis zu den Sommerferien besuchten beide Kinder den gleichen Kindergarten, er kannte kein Leben ohne Schwester).

Wenn ich mich einmische gibt es noch mehr Ärger. Dann steht alle 2 Minuten ein Kind vor mir, heult laut herum und möchte, daß ich Schiedsrichter spiele, oder die Beiden tun sich zusammen und brüllen mich gemeinsam an, weil ich mich eingemischt habe. Auf Beides habe ich keine Lust und ich denke, das ist auch nicht meine Aufgabe.

Trotzdem wäre ich froh über zahlreiche Erfahrungsberichte, Meldungen und vielleicht auch Tipps wie man diese Reibereien eventuell mildern oder reduzieren könnte. Oder einfach ein „Bei uns ist es genauso !“ :-). Es ist nämlich nicht so, daß ich keine Lust habe, etwas daran zu ändern oder es mir ganz egal ist, aber bisher habe ich einfach keinen Weg gefunden, der wirklich zu einem befriedigendem Ziel führt. Und mir graut schon ein wenig vor der Pubertät, da soll es ja angeblich noch schlimmer werden mit der Streiterei zwischen den Geschwistern …

Ansonsten hat heute der Kleinste die U6 mit Bravour gemeistert, 79 cm ist er groß, 9750 g schwer und hat den Arzt regelrecht um den Finger gewickelt. Ein Dauergrinsen im Gesicht, kein einziger Heuler (nur ganz kurz, als am Schluß der Rachen inspiziert wurde) und jeden Test bestanden, was will man mehr.

Die Nächte sind nach wie vor akzeptabel, zwischen 19 und 2 Uhr ist seit ein paar Tagen immer Ruhe, danach wacht das Söhnchen meist nur noch ein Mal auf um zu stillen. Diese eine Stillmahlzeit lasse ich ihm noch ein paar Wochen, wenn er sie anschließend nicht selber auslässt, werde ich etwas nachhelfen. Zur Zeit stört es mich aber nicht und außerdem würde es sowieso zuviel Energie kosten, ihn gewaltsam hinzuhalten (die fehlt mir momentan einfach).

Insgesamt bin ich sehr zufrieden so wie alles läuft, lediglich das Geschreie und Gehaue dürfte etwas weniger werden …

Eigentlich …

19. Dezember 2011

Eigentlich darf man ja nicht darüber sprechen/schreiben. Ich mache es aber trotzdem, aus jahrelanger Erfahrung weiß ich nämlich, daß es sich höchstwahrscheinlich sowieso um eine Eintagsfliege handelt.

Der kleine Sohn hat nämlich letzte Nacht sage und schreibe 8 (!) Stunden am Stück durchgeschlafen ! Ohne Aufwachen, ohne Jammern, ohne Schreien !

So ausgeruht habe ich mich seit letztem Jahr nicht mehr gefühlt. Es ist schon fast unheimlich, wieviel Energie ein wenig mehr Schlaf plötzlich freisetzen kann.

Ob es nun das sehr turbulente Wochenende war (wir waren in Österreich auf dem Geburtstag meines Opas – wenig Schlaf, viel Verwandtschaft, zuviel Aufregung für ein Baby), ein Gehirn, das endlich Schlafreife erreicht hat oder irgendetwas anderes, ich war sehr dankbar dafür. Und natürlich hoffe ich, daß sich der Trend fortsetzt 😉

 

 

Schlimmer geht immer

15. Dezember 2011

Das Schlafen des kleinen Sohnes war ja schon immer bescheiden (bis auf die ersten Lebenswochen, da klappte es komischerweise hervorragend). Daß es aber noch schlimmer werden kann, bewies er die letzten Tage. Und die vergangene Nacht war dann die Krönung, alle 20 Minuten wachte das Kind schreiend auf, bis zum Morgengrauen …

Dazu gab es noch andere Highlights. Am Samstag kam mir die Tochter auf der Treppe entgegen, bleibt plötzlich stehen, schaut mich mit großen Kulleraugen an – und kotzt mir im nächsten Moment in hohem Boden genau vor die Füße. Und auf die Treppe. Das Geländer. Durch die offenen Stufen auf die Kellertreppe und die Glasschiebetüre im Erdgeschoß. Und das Ganze genau 30 Minuten vor Eintreffen der Schwiegereltern …

Am späten Nachmittag fing dann mein Mann an. Er fühle sich nicht gut, ihm sei so übel und er ginge wohl besser bald ins Bett. In selbigem befand er sich dann auch gegen 18 Uhr. Und ich saß mit den Schwiegereltern alleine vor einem Berg arabischen Essens, das ich am Vormittag zubereitet hatte, bevor ich um den Zustand von Tochter und Mann wusste.

Dazu noch ein kleiner Sohn, der ab Sonntag eine dicke Bronchitis entwickelte und mittlerweile aus dem letzten Loch pfeift, wenn ich nicht regelmässig mit ihm inhaliere. Und das Inhalieren mit einem 11 Monate alten Baby ist nicht witzig (wobei er heute Abend dann schon ganz schicksalsergeben in meinen Armen hing und sich nicht mehr mit Händen und Füßen wehrte …).

Gestern Nachmittag war es dann auch bei mir soweit, ich fühlte mich total elend, müde und erschlagen, außerdem machten sich Übelkeit und Schwindel breit. Am Abend trank ich nur noch eine Tasse Magentee, um anschließend gleich mit dem Babysohn ins Bett zu kriechen. Die Nacht war furchtbar. Der Kleinste wachte wie oben geschrieben im 20-Minuten-Takt auf, mir war speiübel und an Erholung war nicht zu denken. Heute Morgen alarmierte ich dann meine Familie, was ich wirklich nur dann mache wenn ich am Ende meiner Kräfte bin, und glücklicherweise konnte mein Bruder binnen kürzester Zeit kommen und mir unter die Arme greifen.

Im Lauf des Tages kamen zur Übelkeit noch unangenehme Bauch- und Rückenschmerzen dazu, alles in allem ein ganz böser Virus. Mittlerweile geht es aber wieder aufwärts und ich hoffe bald wieder richtig fit zu sein. Vielleicht hat ja der Jüngste ein Einsehen und schläft heute Nacht etwas besser …

Dies und Das

9. Dezember 2011

Hier nur ein paar müde Fetzen, die Nächte sind immer noch nicht wirklich besser …

– der kleine Sohn steht nur noch. Von morgens bis abends. Gekrabbelt wird lediglich um von einer Hochziehgelegenheit zur nächsten zu kommen

– das Elterngespräch in der Schule lief super, eigentlich hätte ich nach 2 Minuten gehen können („ihre Tochter ist in allem sehr gut. Sie hat sich super integriert. Ich kann nichts Negatives sagen“)

– der große Sohn sehnt sich nach der Einschulung. Und wird jedes Mal stinksauer, wenn ich auch nur erwähne, daß wir überlegen, ob er nicht doch noch ein Jahr im Kindergarten bleibt (er wird eine Woche vor der Einschulung erst sechs Jahre alt). Schwierig …

– Ich liebe meine neue Küche. Vor allem die „Hefeteiggehenlassen“-Funktion des Ofens, die die Temperatur konstant bei 30 °C hält. Spart Zeit, sorgt für perfekten Hefeteig (ich backe sehr viel damit) und ist für mich alles andere als purer Schnickschnack

– wann hört dieses Orkanwetter endlich wieder auf und macht den ersten liegenbleibenden Schneeflocken Platz ?

– Ich bin schon fast mit allen Weihnachtsvorbereitungen fertig, ein wahrer Rekord ! Und es liegen sogar 5 verschiedene Plätzchensorten im Keller, das habe ich glaube ich noch nie geschafft erwähnte ich bereits, wie toll ich die neue Küche finde ?

– juchu, wir haben unsere Fritzbox geliefert bekommen. Nun sollte einem baldigen Telefon- und Internetanschluß nichts mehr im Wege stehen. Für mich das schönste Weihnachtsgeschenk 🙂

Einfach nur schlafen

7. Dezember 2011

Ich würde gerne einfach mal wieder schlafen. Am besten 4-6 Stunden am Stück, ohne Störung. Nur macht mir da leider unser jüngster Sohn einen Strich durch die Rechnung. Ich bin ehrlich ratlos mittlerweile.

Ins Bett bringen lässt er sich noch einigermaßen problemlos. Zumindest dann, wenn er tagsüber nicht zuviel geschlafen hat, gestillt wird und seine 7 Gutenachtlieder vorgesungen bekommt. Bis 22/23 Uhr ist dann Ruhe. Und anschließend geht die Hölle los. Das Kind wacht alle 1-2 Stunden auf, brüllt lauthals, wenn ich versuche ihn zu beruhigen kreischt er noch mehr, macht sich brettsteif und biegt sich nach hinten durch, mache ich nichts kreischt er genauso und hoppelt heulend durch unser Bett. Ich hatte ihn letzte Woche ausquartiert in sein Zimmer, nur dann wurde er krank, kam wieder in unser Zimmer, da ich einfach keine Lust habe, nachts stündlich aufzustehen und ins Nebenzimmer zu schwanken und dort befindet er sich nun immer noch, da sich an diesem Schlafmuster eben bisher nichts geändert hat.

Ich habe es mit Schmerzmittel versucht, denn die Zähne oben brechen alle gleichzeitig durch und er brüllt, sobald ich auch nur leicht mit dem Finger gegen das geschwollene Zahnfleisch drücke. Das Resultat ist das Gleiche, vielleicht ist es auch einfach zu wenig Schmerzmittel. Stillen hilft vorübergehend, da sind es danach sogar meist 2 Stunden Schlaf am Stück, darauf habe ich aber auf Dauer auch keine Lust. In den Arm nehmen bringt gar nichts, da wird er nur noch wilder. Wenn ich Licht anmache, schaut er kurz überrascht, um dann gleich weiterzubrüllen. Auch mehr oder weniger Tagschlaf ändert nichts an diesem Verhalten, es ist einerlei ob er eine oder 3 Stunden über den Tag verteilt schläft. Genauso verhält es sich mit Ausflügen an die frische Luft, viel Bewegung tagsüber, und, und, und …

Neuerdings geht die Heulerei sogar am Tag weiter, viele Dinge kann ich nur mit Kind auf dem Rücken erledigen. Was hat er nur ? Was will er ? Wo ist der Schalter auf dem steht, was ich tun muß, um die Sache zu beenden ??