Archive for the ‘Sohn 2’ Category

Nach den Festen ist vor den Festen

1. Januar 2014

So oder so ähnlich ist das hier.
Zwei Tage vor Weihnachten feierten wir den 90. Geburtstag meines Opas. Eine große Familienfeier, die alles in allem sehr entspannt war, nur leider litt der große Sohn den ganzen Tag unter Übelkeit und Bauchschmerzen, welche mit mehrfachem Übergeben im Auto auf der Fahrt nach Hause endeten …
Zum Glück blieb es bei diesem einen Mal und wir konnten am 24. ganz in Ruhe Heiligabend feiern, es gab wie jedes Jahr seit mein Mann und ich uns kennen Ente (dieses Jahr Keulen) mit frischem Rotkraut und Thüringer Klössen, nach einem gemütlichen Nachmittag machten wir noch einen Spaziergang mit den Kindern und sangen lauthals Weihnachtslieder (da fast das ganze Dorf das Krippenspiel in der Kirche anschaute konnte uns keiner hören ;-)), anschließend gab es die Bescherung, welche auch erstaunlich friedlich und ruhig verlief.
Am nächsten Tag waren meine Eltern und meine Schwester hier auf Besuch und wir verlebten einen weiteren entspannten Nachmittag und Abend.
Am nächsten Vormittag dann trafen die Schwiegereltern hier ein, wir blieben wieder hier im Haus, aßen, tranken und unterhielten uns.
Am Freitag nach den Weihnachtsfeiertagen machten wir uns auf zu meinen Eltern sobald die Schwiegereltern abgereist waren, um dort noch meine Tante und wieder meine Schwester, diesmal allerdings mit deren Freund zu treffen.
Das Wochenende stand dann im Zeichen von Ruhe und Erholung, denn so schön und entspannt die Feiertage waren, so froh waren wir dann auch, wieder nur unter uns zu sein …
Silvester feierten wir gestern zusammen mit meinem Bruder, wir genossen ein leckeres kaltes Buffet, selbstgemachte Caipirinha (beim nächsten Mal lasse ich die zweite weg …), feinen Nachtisch (Bayerische Creme mit Himbeermark, lecker !) und erstaunlich friedliche Kinder, die mit uns zusammen gegen 1 Uhr ins Bett fielen und auch heute fast den gesamten Tag nicht quengelten, trotz massiven Schlafmangels.
Die Zeit des Feierns ist aber noch lange nicht zu Ende. Am Sonntag wird unser ältestes Kind neun Jahre alt, ist das zu fassen ? Und 9 Tage später folgt der kleine Bruder, der sein drittes Lebensjahr vollenden wird !
Am Sonntag steigt dann auch die große Party hier im Haus, inklusive unserer eigenen werden 11 Kinder anwesend sein und für 4,5 Stunden wird der Bär los sein. Ich werde mit den Mädels selbstgemachte Ohrstecker fabrizieren, die Jungs dürfen sich an Ketten verkünsteln (hier liegen schon Ohrsteckerrohlinge, schwarzes Lederband, Kettenverschlüsse und Fimo in allen Farben bereit :-)), es wird einen bunten Begrüssungscocktail geben, Kuchen, Muffins, abends selbstgemachte Pizza (das wünscht sich unsere Tochter an jedem Kindergeburtstag, natürlich inklusive Beteiligung aller Gäste) und viele Spiele. Abends werden hoffentlich alle erschöpft und glücklich ins Bett fallen.
Der Jüngste bekommt auch eine Party, allerdings noch im Miniformat, mit 2-3 Gästen, freiem Spiel und Kuchen.
In all dem Feiern und Vorbereiten habe ich es nicht geschafft, einen Jahresrückblick zusammenzuschustern, ich habe es aber noch vor, denn ich finde immer, daß das eine schöne Sache ist, ich lese auch gerne diese Rückblicke auf anderen Blogs.
In diesem Sinne wünsche ich erstmal allen Lesern einen tollen Start in das Jahr 2014, möge es ein wunderbares Jahr voller positiver Überraschungen und Ereignisse werden !

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Nie mehr kalte Füsse !

10. Dezember 2013

Der kleine Sohn strampelt seit einigen Wochen immer seine Decke weg. Nicht nur nachts im Schlaf, nein, er wehrt sich bereits beim Einschlafen dagegen.
An sich kein Problem, nur hat er morgens eiskalte Füße wenn er unter meine Decke krabbelt und die Rotznase geht einfach nicht weg.
Also musste eine Lösung her. Und da ich immer noch leidenschaftlich gerne häkle und vor kurzem über eine Anleitung für „Gammlos“ gestolpert war, hatte ich schnell eine gefunden :-).
Hier das Ergebnis, hergestellt in ca. 1,5 Stunden.

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Der Jüngste hat sich so darüber gefreut, daß er sie nicht mehr ausziehen wollte und somit wird er in Zukunft nachts keine kalten Füsse mehr bekommen :-). Problem gelöst !
Und auch wenn sie noch nicht perfekt sind, ich finde, sie sehen trotzdem einigermassen nach etwas aus und er erinnert mich ein wenig an einen Hobbit ;-). Die Farben sind deshalb unterschiedlich, weil ich zwei Restknäuel verhäkelt habe die noch von den letzten Mützen herumlagen ….

Entertainer

26. September 2013

Hier noch ein paar Bilder des Jüngsten. Wie fast alle Nesthäkchen ist er der geborene Entertainer. Und da kam ihm das alte Plastikmikrofon seiner Schwester genau recht :-).

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Frischgebackenes Krippenkind :-)

11. September 2013

Hier Bilder vom frischgebackenen Krippenkind, das heute seinen ersten Eingewöhnungstag hatte. Das Gesicht sieht etwas verkniffen aus, was aber an der tiefstehenden Sonne liegt. Unser Jüngster war nämlich sehr stolz und hat sich riesig gefreut, wollte sich allerdings heute noch keine fünf Minuten von mir trennen, jedenfalls nicht mehr als 2-3 Meter …

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Schock am Morgen

28. Juni 2013

Wer mich kennt weiß, daß ich nicht so schnell aus der Ruhe zu bringen bin. Heute morgen war ich dann aber doch ziemlich von der Rolle. Und das kam so.
Der Jüngste und ich fuhren zum Einkaufen. Bei der letzten Station hatte er keine Lust mehr mitzukommen, protestierte mit Händen und Füßen, also ließ ich ihn im Auto, da ich sowieso nur wenige Dinge holen wollte. Er war wohlgemerkt angeschnallt und das Auto abgesperrt.
Als ich gerade an der Kasse stand, glaubte ich seine Stimme zu hören und wunderte mich, noch blieb ich aber ruhig. Wenig später kam mein weinendes Kind an der Hand einer Frau herein, laut nach mir rufend. Jede Mutter kann sich denke ich vorstellen, wie ich mich in diesem Moment gefühlt habe.
Er hatte den gesamten Parkplatz alleine überquert, der recht groß ist und zwei Zebrastreifen beinhaltet, und das richtige Geschäft angesteuert, erst vor der Tür nahm ihn die Frau an die Hand. Er erzählte mir dann auch gleich, daß er die Musik im Auto vor dem Aussteigen ausgeschaltet hätte und die Türen geschlossen.
Mir ist nach wie vor nicht klar, wie er aus dem Auto herausgekommen ist. Die Türen sind eigentlich mit einer Kindersicherung ausgestattet, er muß den zentralen Entriegelungsknopf an der Autodecke bedient haben. Aus dem Gurt muß er sich wie Houdini herausgeschlängelt haben, da das Gurtschloß noch geschlossen war.
Einerseits bin ich auch stolz auf diesen kleinen Mann, daß er so selbstständig ist und sich das überhaupt traut, andererseits bin ich nach wie vor am Zittern, da alles mögliche hätte passieren können. Ab jetzt wird er mitkommen müssen, ob er will oder nicht. Noch einmal überleben das meine Nerven nämlich nicht …

Zwei und ein wenig …

23. April 2013

Nun habe ich schon länger nicht mehr über den Entwicklungsstand unseres Jüngsten geschrieben. Ich kann das einfach nicht wie andere, die beinahe monatlich oder zumindest halbjährlich ganze Romane schreiben, da er aber in letzter Zeit enorme Sprünge gemacht hat, ist das einen Blogbeitrag wert …
27 Monate ist er nun alt und eine absolute Knutschkugel :-).
Hatte ich vor ein paar Wochen noch gedacht, daß dieses Kind nie mehr als das Nötigste sprechen wird, plappert er nun den ganzen Tag. Er wiederholt jedes Wort und jeden Satz, und es ärgert ihn maßlos, wenn ich nicht jedes Mal sofort verstehe, was er von sich gibt.
Seit ein paar Tagen ist nun auch der Knoten beim Laufradfahren geplatzt und Rasen kann man das Ganze zwar noch nicht nennen, aber er kommt voran und hält einen kleinen Spaziergang lang durch.
Er ist ganz verliebt in die alte Kindergitarre seiner großen Schwester und sobald der Papa Gitarre spielt sitzt er daneben und klampft mit :-).

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Ob nun das windelfreie (zumindest größtenteils) Aufwachsen daran Anteil hat oder er einfach von selber früh dran ist, seit einem Monat ist unser Jüngster jedenfalls auch trocken, sowohl tagsüber als auch nachts, und ich freue mich über den nun sehr übersichtlichen Restmüll :-).
Hatte ich vor seiner Geburt noch Sorgen, daß er einen zu großen Altersabstand zu seinen Geschwistern haben könnte, so sehe ich nun, daß er trotz dieses Abstands sehr gut mithalten kann. Er ist immer mit dabei, egal um was es geht, mischt ordentlich mit und beweist, daß man auch mit zwei Jahren schon ganz schön groß sein kann.
So sind natürlich auch Lätzchen und Hochstuhl schon länger passé, der Mittagsschlaf wurde bereits letztes Jahr abgeschafft und wird nur dann ausnahmsweise gehalten, wenn das Söhnchen krank oder besonders früh aufgestanden ist.
Ansonsten ist der kleine Sohn typisch Zwei. Er sagt zu allem „Nein !“, teilweise bevor ich überhaupt meinen Satz beendet oder überhaupt etwas gesagt habe, er möchte alles „leine !“ machen, um sich dann „doch helfen !“ zu lassen und ist eben abwechselnd schon ganz, ganz groß und dann wieder ganz, ganz klein :-).
Mittlerweile kann ich dieses Alter größtenteils richtig geniessen, nicht so wie bei den Geschwistern, da war ich eher ziemlich verunsichert und gestresst. Dabei ist diese Phase so spannend und interessant, manchmal auch ziemlich lustig, trotz allen Geschreis und „Nein !“ …
Alles in allem ist er ein sehr süßes, wißbegieriges und hübsches Kind, in das ich ganz verliebt bin und auf dessen weitere Entwicklung ich sehr gespannt bin …

Kuschelbrüder

3. April 2013

Einfach nur so, weil ich dieses Foto so süß finde und mein Mutterherz bei diesem Anblick dahingeschmolzen ist …

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Ich-Entdeckung

22. März 2013

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26 Monate ist unser Jüngster nun schon alt. Und mitten in der Ich-Entdeckungsphase. Ich hasse das Wort Trotzphase, es klingt so dermaßen negativ und vielfach wird diese Zeit auch als sehr anstrengend und nervig erlebt. Beim ersten Kind fand ich dieses Alter ehrlich gesagt auch noch schlimm, denn ich hatte keinerlei Erfahrungen, dachte manchmal, ich mache alles verkehrt, war gestresst und frustriert, genau wie mein Kind. Beim zweiten Kind hatte ich wesentlich mehr Sicherheit, ich wusste, daß ich fast nichts falsch machen kann, wenn ich nur authentisch bleibe und mir keine Sorgen mache.
Jetzt beim dritten Kind geniesse ich dieses Alter. An manchen Tagen ist es auch sehr anstrengend, meist wenn ich selber einen schlechten Tag habe und es mir schwerfällt, mich auf unseren Jüngsten einzustellen. Generell finde ich diese riesigen Entwicklungssprünge aber sehr faszinierend. Man sieht förmlich, wie das Gehirn alles aufsaugt, Wörter, Situationen, Abläufe, und vor allem, wie mehr und mehr das „Ich“ und der eigene Wille im Raum steht. Und wie das Kind gleichzeitig die Liebe und das Verständnis der Eltern so sehr braucht. Wo ich bei den ersten beiden Kindern nicht die Ruhe hatte, genau hinzuschauen und die Nerven zu behalten, ist sie jetzt da. Und manchmal wünschte ich, ich hätte genau dieses Verständnis und die Ruhe damals auch schon gehabt. Ich habe auch da mein Bestes versucht, mich informiert, war selten laut oder ungerecht, aber oft verunsichert und gestresst.
Die Ruhe, die ich jetzt habe, überträgt sich auch auf unseren kleinen Sohn. Wenn er nicht gerade in einem der für Zweijährige typischen Konflikte steckt und sich in einem großen Wutanfall befindet, ist er so entspannt, neugierig und süß, daß ich manchmal richtig gerührt bin beim Beobachten. Meist dauern auch die Wutanfälle nicht besonders lange, da ich schnell Kompromisse mit ihm finde bzw. herausfinde, was das Kind so fürchterlich aufregt und wie ich es aus seiner Schleife herausbekomme.
Mit jedem Tag spricht er nun mehr, versteht Zusammenhänge, fängt an zu planen und behauptet und festigt seinen Platz in der Familie noch mehr. Und ich freue mich, ihn noch einige Jahre begleiten zu dürfen. Genau wie seine Geschwister, die wenigstens jetzt die Mutter haben, die ich auch schon vor 8 Jahren sein wollte …

3 Uhr morgens …

21. November 2012

Es ist 3 Uhr morgens. Und wir Eltern sitzen mit einem sturen Kleinkind am Esstisch und schauen zu, wie es sich mit beiden Händen Brot in den Mund stopft. Wir sind müde, sehr müde.
Der Wahnsinn, den wir schon bei den ersten beiden Kindern erleben durften, hat schon vor 2-3 Wochen begonnen. Umbau des Gehirns von Kleinkind auf Kindergartenkind, Stück für Stück. Und damit verbundenes Chaos.
Nein, unser Jüngster möchte nicht jede Nacht sein Frühstück bereits um diese Zeit einnehmen. Es lag vielmehr daran, daß er gestern wie fast immer auf seinen Mittagsschlaf verzichten wollte, dafür dann um 18 Uhr stehend ko war und vor lauter Müdigkeit nicht mehr essen konnte, sondern einfach ins Bett wollte und einschlief. Um uns dann ab 1:30 Uhr wachzuhalten, denn da hatte er ausgeschlafen, und nun eben „Frühstück“ …
Ich hoffe, es bleibt bei dieser Nacht. Ich hoffe, er findet bald seine Mitte und seinen Rhythmus wieder. Ich hoffe, wir kommen bald wieder zu mehr Schlaf ….

Süßling

28. Oktober 2012

Wir haben das süsseste Kind der Welt. Ich bin total verliebt in unseren Jüngsten. Obwohl momentan jedes zweite Wort „Nei !“ lautet, dieses Kind filmreife Wutanfälle hinlegt und alles doof findet, was ich mache. Aber süß ist er (natürlich sind auch die Großen sehr süß, aber dieses Alter kurz vor dem zweiten Geburtstag ist besonders knuffig :-)).

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