Archive for the ‘33.SSW’ Category

Bauchfoto 33.SSW

25. November 2010

Ja, so langsam wird es enger im Bauch. Ich habe das Gefühl, der Umfang hat deutlich zugenommen seit letzter Woche und wenn ich die Muskeln entspanne, dann sieht es sogar so aus, als ob er sich ein wenig gesenkt hätte …

Vom Atemvolumen her merke ich aber gar nichts, ich japse nach wie vor 😦

Noch genau 7 Wochen, so langsam ist der restliche Zeitraum wirklich gut überschaubar !

Es steht nun wirklich alles bereit, selbst die Windeln, die ich bisher noch nicht besorgt hatte, liegen im Regal, das Schlafsofa ist ausgeklappt und fertig präpariert für die Hausgeburt und das Wochenbett, bzw. für die Besucher, die sich noch für die Adventszeit angekündigt haben, alles was nun noch bleibt ist Abwarten.

Nebenbei plane ich schon mal den 6.Geburtstag unserer Tochter, 9 Tage vorm Entbindungstermin ist es soweit und vielleicht schaffe ich es doch noch, eine Party auf die Beine zu stellen, mal sehen …

Das nächste Mal per Post …

23. November 2010

Seit kurzem weiß ich wieder, warum ich meinem Mann immer gesagt hatte, daß ein drittes Kind sehr erwünscht wäre, aber doch bitte per Post hier angeliefert werden sollte !

Eine Schwangerschaft ist lange Zeit ganz nett und die wenigen Zipperlein gut zu ertragen. Aber jetzt, wo das Kind an den Rippen anstößt, fängt der weniger spaßige Teil an.

Das Problem ist, daß ich wahnsinnig gerne esse. Sieht man mir nicht unbedingt an, aber eine Gewichtszunahme hängt ja auch immer davon ab, WAS man isst, nicht WIEVIEL man isst.

Nun hatte ich vor ein paar Tagen schon das Problem, daß ich ein ungeheuer leckeres Chili con carne gekocht hatte. Und leider am Abend immer noch eine schöne Portion übrig war, die wir unter uns vier aufteilten. Bereits an diesem Abend bzw. in dieser Nacht hatte ich schlimmes Sodbrennen.

Gestern hatte ich dann meine Lieblingsbrötchen gebacken. Mit Grünkern, Dinkel und nur ganz wenig weißem Mehl. Frisch aus dem Ofen, duftend, mit leckerer Kruste – hmmm, da könnte ich Tonnen davon essen, auch ohne Belag, nur mit etwas Butter drauf. Ich aß also, und aß und aß, außerdem futterte ich zu den Brötchen dazu noch eine dicke Scheibe Hähnchen in Aspik (manche hassen es, ich liebe es).

Wir gingen relativ früh zu Bett und dann lag ich da. Und litt. Ich hatte das Gefühl, die Magensäure brennt mir ein Loch in die Speiseröhre und ich erlebe gleich ein Wiedersehen mit Brötchen und Huhn 😦

Ich finde das so dermaßen gemein. Die Lösung wäre, abends nichts mehr oder wenn dann nur wenig zu essen. Es ist aber einfach so schön, in Gesellschaft dazusitzen, an diesem und jenem zu knabbern, einfach zu geniessen. Ich muß es mir wohl doch für die nächsten Wochen abgewöhnen, denn das Vergnügen mit der Brennerei hatte ich die halbe Nacht. Irgendwann gegen 1 Uhr wurde es besser und ich konnte endlich richtig tief schlafen …

Hebammenbesuch

22. November 2010

Heute war wieder eine Vorsorge bei meiner Hebamme. Wie immer unterhielten wir uns sehr gut, dieses Mal bei einer Tasse Ingwertee und Plätzchen, bei der anschließenden Untersuchung war alles in bester Ordnung, die Gebärmutter hat mittlerweile den Rippenbogen erreicht (und ich schnaufe deswegen wie eine Lokomotive …), das Kind liegt nach wie vor brav mit dem Köpfchen nach unten (mit dem Rücken stur rechts, genau wie der große Bruder damals), allerdings noch über dem Beckeneingang (was bei Drittgebärenden aber Normalzustand ist) und auch sonst gab es keinerlei Auffälligkeiten.

Zugenommen habe ich bisher noch nicht mal ganz 8 kg, auch dieser Punkt also bilderbuchmäßig. Heute habe ich spaßeshalber auch mal verglichen, in der Schwangerschaft mit meinem ersten Sohn hatte ich bis zu diesem Zeitpunkt ganze 5 kg (!) mehr zugenommen ! Ich hatte damals zwar 4 kg weniger Ausgangsgewicht als dieses Mal, macht aber immer noch 1 ganzes Kilo weniger.

Das macht mir Hoffnung, daß dieses Mal auch das Kind nicht ganz so riesig ist wie sein Vorgänger und die Geburt eventuell auch etwas einfacher vonstatten geht.

Apropos Geburt. Einer Hausgeburt steht nach wie vor nichts im Wege und die Wahrscheinlichkeit, daß noch Komplikationen auftreten die diese unmöglich machen könnten, sinkt nun von Tag zu Tag. Das beruhigt mich ungemein und nun muß das gute Kind nur noch 4,5 Wochen in meinem Bauch bleiben, damit es auch keine Frühgeburt wird. Auch da mache ich mir aber keine Sorgen, denn die ersten beiden Kinder kamen ja ziemlich genau am Termin und waren so wehen- und belastungsresistent wie nur irgendwas, da wird das dritte Kind keine Ausnahme machen.

4,5 Wochen. Als mir das heute so durch den Kopf schoß, klang das schon etwas beängstigend. Unter Umständen könnten wie noch dieses Jahr zu fünft sein ! Ich tippe jedoch auf den Zeitraum vom 9.-12. Januar, mal sehen, ob ich Recht behalten werde 🙂

Es ist vollbracht

21. November 2010

Endlich sind wir fertig mit fast allem. Heute kam meine beste Freundin samt Mann und Kindern zu Besuch, wir räumten das gesamte Arbeitszimmer leer, der Inhalt inklusive aller Möbel wanderte in unser bisheriges Schlafzimmer im Dachgiebel, gleichzeitig hievten die Männer das Bett samt Zubehör vom Dach ins ehemalige Arbeitszimmer herunter.

Streckenweise sah es ziemlich wild aus, die totale Verwüstung, manchmal dachte ich, einer von den Beiden stürzt die doch recht schmale „Hexenleiter“ herunter, es ging aber glücklicherweise alles gut und ab heute Nacht muß ich nicht mehr mit dem dicken Bauch herumbalancieren, sondern kann mich ganz bequem auf einer Ebene bewegen (Kinderzimmer, Bad und das jetzige Schlafzimmer liegen nun auf einem Stockwerk). Selbst nach der Geburt wäre das Zimmer völlig ungeeignet gewesen, da es sehr gefährlich gewesen wäre, sich mit Baby im Arm hochzuhangeln bzw. mit einem mobilen Baby dort zu „hausen“.

Trotzdem vermisse ich unser Schlafzimmer jetzt schon ein wenig, da es einfach so gemütlich und kuschlig unterm Dachgiebel war, außerdem hatten wir unsere Ruhe (die Kinder kletterten eher selten dort hinauf, jetzt rennen sie natürlich ständig vom Kinderzimmer ins Schlafzimmer und zurück) und es hatte immer eine angenehme Schlaftemperatur (im Sommer riesige Dachfenster, die wir einfach nachts offenließen, im Winter ein zwar gut isoliertes Dach, aber keine Heizung, bis auf einen kleinen Elektrowärmestrahler). Der Raum hat zudem eine wunderbare Atmosphäre, die aber natürlich auch dem Arbeitszimmer guttut (nur muß man hier oben zum Arbeiten bald eine Daunenjacke anziehen, siehe Heizungsproblem).

Dieses war nun der größte „To-Do“-Posten, den ich noch auf meiner Liste der „muß ich vor der Geburt noch erledigen“-Dinge stehen hatte, das Einzige was nun noch fehlt, sind Windeln (meine Freundin meinte heute, diese seien das erste gewesen, was sie besorgt hätte vor der Geburt des dritten Kindes – so verschieden sind die Prioritäten ;-)).

Ich bin zwar völlig fertig (die 33.Schwangerschaftswoche eignet sich nicht gerade optimal für große Umräumaktionen …), aber glücklich, entspannt und kann mich nun zurücklehnen in den nächsten 7 Wochen. Egal wann unser zweiter Sohn ankommen wird, alles steht bereit und wartet auf ihn 🙂