Archive for Mai 2010

Gesundgeschlafen

29. Mai 2010

Sohnemann hustet zwar immer noch ziemlich stark, fieberte heute nacht gut hoch (jedenfalls fühlte er sich glühend heiß an, als ich ihn in mein Bett hinübertrug), aber insgesamt habe ich das Gefühl, daß es ihm besser geht. Die Temperatur ist wieder im normalen Bereich, er hat gut gefrühstückt und tobt schon wieder mit seiner Schwester herum.

Ich selber bin todmüde, da ich die halbe Nacht neben diesem sehr laut hustenden und unruhigen Kind lag. Ich habe zwar geschlafen, aber immer nur häppchenweise …

Nun hoffe ich, daß dieser Virus oder was auch immer es ist nicht sehr ansteckend ist, auf so eine dicke Erkältung und vor allem Husten kann ich gut verzichten momentan. Das große Kind scheint jedenfalls immun dagegen zu sein, bis auf eine leichte Rotznase hier keine Krankheitssymptome.

Habe ich schon gesagt, daß ich müde bin ? Sehr müde …

Wenn…

28. Mai 2010

… der Sohn

– 12 Stunden schläft

– trotzdem knötterig und müde ist tagsüber

– bereits gegen 16 Uhr fast einschläft

– um 18 Uhr heulend unzusammenhängendes Gestammel von sich gibt

– um 18:30 Uhr jammert, ihm sei so kalt und sich erst nach Umwickeln mit 3 Decken beruhigt

Ja, dann ist er höchstwahrscheinlich krank. Vorhin vorm Einschlafen habe ich 38,2 Grad gemessen und er schlief noch während des Vorlesens ein. Hoffentlich fiebert und schläft er sich heute Nacht gesund, und es entwickelt sich nicht mehr daraus. Etwas schleimigen Husten und eine Rotznase hatte er bereits seit Dienstag, da das aber für ein Kindergartenkind in dem Alter nichts ungewöhnliches ist, hatte ich mir nichts dabei gedacht. Vor allem weil er bis heute quietschfidel wirkte und munter herumtobte.

Außer einem kranken Kind habe ich auch noch ein hibbeliges, schlafloses Kind im Angebot, das zwar heute früh von mir gegen 6 Uhr geweckt wurde, nun aber immer noch behauptet, es sei nicht müde und könne nicht schlafen. Übersetzt heißt das „Mama, Du hast Dich nur um den kleinen Bruder gekümmert heute Abend und ich brauche dringend noch eine große Runde extra Kuscheleinheiten“ 🙂

Da ich gut im Übersetzen von solchen Botschaften bin, werde ich nun meinen Pflichten nachkommen und das große Kind noch etwas beschmusen …

Edit: Nun schläft auch das große Kind. Natürlich ist es nicht wirklich eine „Pflicht“ oder ein „Muss“, aber ich bin selber Erstgeborene und weiß, wie hart das manchmal sein kann. Wenn dann das kleine Geschwisterchen durch Krankheit auch noch mehr in den Mittelpunkt rückt, fühlt man sich als Große schnell an den Rand gedrängt. Deshalb eben noch eine Extraportion Kuscheleinheiten, obwohl ich lieber meine Ruhe gehabt hätte.

Nun aber auch Bettzeit für mich, seitdem ich schwanger bin ist auch wieder das Schlafbedürfnis gestiegen (und ich erzähle jetzt lieber nicht, wie toll die Kinder in letzter Zeit schlafen, ich will ja nichts beschreien …)

Zwischen den Stühlen

28. Mai 2010

Heute morgen ist mir ein wenig zum Heulen zumute. Mein Mann rief mich vorhin an und fragte, warum ich den Kindergarten noch nicht gekündigt hätte und diese Kündigung vor mir herschieben würde.

Es geht darum, daß unser Kindergarten laut Vertrag auf 6 Monaten Kündigungsfrist zum August besteht, sonst verlängert sich der Vertrag automatisch um ein Jahr. Diese Frist haben wir sowieso verpasst. Wobei ich mir nicht vorstellen kann, daß so ein Vertrag überhaupt rechtsgültig ist. Da alle anderen Kindergarten nur 3 Monate Kündigungsfrist haben war unsere Überlegung, diese Frist einzuhalten und das bei einem eventuellen Rechtsstreit (wobei ich nicht glaube, daß es dazu kommen würde) geltend zu machen.

Nun ist es aber so, daß wir den Vertrag für unser Grundstück noch nicht bekommen und auch noch nicht unterschrieben haben. Es sind auch noch nicht alle Angebote der von uns ausgesuchten Baufirmen eingetroffen, nichts ist sicher, nichts ist bisher entschieden.

Deshalb widerstrebt es mir, den Kindergarten jetzt zu kündigen, wenn ich noch nicht einmal weiß, wann denn unser Umzug stattfinden wird. Geplant ist Dezember, aber dieser Zeitplan ist sehr knapp gerechnet. Zudem soll ja Mitte Januar unser drittes Kind auf die Welt kommen, da ist ein Umzug auch schlecht machbar …

Außerdem freut sich unsere Tochter schon seit langem auf die Vorschule. Ich musste sie letzten Herbst schon vertrösten, weil ich dachte, sie würde sich sonst im letzten Kindergartenjahr langweilen, wenn sie vorher schon die Vorschule besucht hat. Wenn ich ihr nun sage, daß sie und ihr Bruder ab August auf unbestimmte Zeit mit mir zu Hause bleiben werden, gibt das sichere eine Katastrophe bzw. sie wird sehr unglücklich darüber sein. Und ich wiederum weiß nicht, ob ich in hochschwangerem Zustand zwei Kinder vollzeitbeschäftigen kann …

Meinem Mann wäre diese Variante am liebsten. Wir würden viel Geld sparen, müssten keine Fristen mehr einhalten und könnten ungestört umziehen. Für mich ist es aber überhaupt nicht einfach.

Am liebsten wäre es mir, wir würden abwarten, die Kinder einfach noch bis Weihnachten in den jetzigen Kindergarten gehen lassen und es drauf ankommen lassen. Falls sich der Umzug verschiebt, was nicht ganz unwahrscheinlich ist, wären sie zumindest gut aufgehoben und wir nicht so gestresst.

Falls die Kindergartenleitung am jetzigen Vertrag festhält, müssten wir im blödsten Fall bis August 2011 weiter die Monatsbeiträge zahlen (was bei insgesamt 370 Euro pro Monat eine ganze Stange Geld wäre !). Ich halte das aber für rechtlich unzulässig, weil ich, um die Plätze in Anspruch nehmen zu können, jeden Tag über 50 km einfach fahren müsste !

Insgesamt fühle ich mich total zerissen. Ich kann meinen Mann verstehen, der diese Unsummen von Geld sieht und Angst vor einem potentiellen Rechtsstreit hat, ich sehe aber auch unsere Kinder (vor allem meine Tochter), die nicht gerade glücklich damit wären, auf unbestimmte Zeit bei mir zu bleiben und dann bin da noch ich selber, im Herbst dann sehr schwanger, voll beschäftigt mit Umzug vorbereiten (falls doch alles läuft wie geplant) und höchstwahrscheinlich nicht gerade sehr belastbar und nervenstark …

Das alles macht mir Angst und bedrückt mich. Ich hoffe, es findet sich bald eine Lösung, ich würde es wie gesagt notfalls auch in Kauf nehmen, ein paar Monate Kindergarten umsonst zu bezahlen, Geld hin oder her …

Müde getobt

27. Mai 2010

Nachdem die Kinder gestern erst um 22:30 Uhr in die Kissen fielen und bereits um 6 Uhr heute morgen wieder auf der Matte standen befürchtete ich bereits, daß der Tag mit nölenden, unausgeschlafenen Kindern beginnen und enden würde.

Es war aber nicht so. Die Beiden waren quietschvergnügt, tobten den ganzen Vormittag herum und wollten auch mittags keine Pause machen. Während ich im Bett lag und eine ganze Stunde lang friedlich schlummerte (MICH hat der gestrige Tag und die kurze Nacht nämlich schon geschafft …), tanzte der Bär im Haus meiner Großeltern, der Hometrainer wurde ausgiebig benutzt, das Trampolin fast durchgehüpft und gekreischt was das Zeug hält – Uropa und Uroma wollten Leben im Haus, nun haben sie mehr als genug davon 😉

Gegen Nachmittag brach Sohnemann zwar kurzzeitig etwas ein, drehte nach dem Zwischentief jedoch wieder voll auf und hielt noch bis 18 Uhr durch. Genau um diese Zeit kam dann das Tochterkind auf mich zu (das immerhin nur 7 Stunden geschlafen hatte letzte Nacht) und meinte „Mama, darf ich hochgehen und mich umziehen, ich bin soooo müde“ 🙂

Also ging es nach oben, beide Kinder wurden bettfertig gemacht, ich las noch drei Bücher vor, anschließend wurde noch eine selbsterfundene Geschichte eingefordert (heute die Geschichte von der Maus, die unbedingt eine Tropfsteinhöhle besuchen wollte …), nach dem ersten Schlaflied war mein Sohn eingeschlafen, nach dem letzten auch die Tochter – genau um 18:30 Uhr !
Seitdem herrscht Stille und ich hoffe, diese hält bis zur gewohnten Zeit gegen 6:30 Uhr an. Dann sollten nämlich Beide wieder eingetaktet und ausgeruht sein, und der Überdrehtheitsgrad sinkt vielleicht etwas gegenüber heute.

Jedenfalls geniesse ich die Zeit hier, wenn ich mich mal hinlegen möchte werden die Kinder von meiner Tante oder dem Uropa bespaßt (die Uroma ist leider nicht mehr ganz so mobil), es fliesst alles so dahin und der wunderschöne Blick auf die Berge ist Balsam für die Seele …

Gedanken

27. Mai 2010

Seit heute bin ich in der 8.SSW. Unser drittes Kind ist jetzt ungefähr so groß wie ein Daumennagel, hat Ansätze von Händen und Füßen und wie ich ja seit gestern weiß auch ein funktionierendes kleines Herz.

Ich musste noch lange über den Frauenarzttermin gestern nachdenken. In unserer heutigen Welt gibt es soviel Mißtrauen und Angst, so wenig Urvertrauen und Zuversicht. Vielleicht mag ich dem einen oder anderen naiv und blauäugig erscheinen, aber ich versuche immer, etwas Gutes und Schönes an jeder Situation zu finden. Mein Vertrauen in die Welt ist fast nicht zu erschüttern, selbst in negativen Ereignissen gibt es etwas, das man ins Leben integrieren kann und daran wachsen kann.

Dieses Kind in mir ist für mich schon sehr real. Beim Einkaufen gehe ich immer mit 3 Kindern einkaufen, nicht mit 2. Wenn ich etwas esse oder trinke spüre ich, wie ich teilweise ziemlich fremdgesteuert werde. Oder esse bewußt etwas, wovon ich meine, daß es mir und dem Kind gut tut. Ich lege jeden Abend und teilweise auch Morgen die Hände auf meinen Bauch, denke intensiv an dieses Kind, versuche ihm mitzuteilen, wie erwünscht und willkommen es ist und stelle mir vor, wie es wohl aussehen wird, was für Charaktereigenschaften es haben wird und wie es sich in die jetzige Familie integrieren wird.

Daß ich es genauso lieben werde wie die beiden Geschwister ist jetzt schon klar. Ich liebe es ja schon, obwohl es noch so ein Zwerg ist 🙂
Und die Geschwister sind auch schon ganz vernarrt in diese 10 mm Kind. Machen Pläne, wie sie mir nach der Geburt helfen können, sorgen sich um sein Wohlergehen (mein Sohn bringt mir ständig etwas zu essen, damit das Baby nicht verhungert :-)) und versuchen jetzt schon, Kontakt aufzunehmen …

Wieso sollte man sich nicht freuen und ständig an ein Fehlgeburtsrisiko denken ? Ich finde das so schlimm, daß sich heutzutage viele Frauen in den ersten Wochen regelrecht abspalten von ihrem frisch gezeugten Kind, Angst haben sich zu freuen und keinem etwas von der Schwangerschaft erzählen. Das spürt meiner Meinung nach auch das Kind, auch wenn da die Meinungen auseinandergehen. Allerdings reagieren das Immunsystem und der Stoffwechsel immer auch auf die Psyche, es werden Stresshormone ausgeschüttet und die gelangen auch zum Kind …

Ich freue mich jedenfalls sehr und denke täglich voller Liebe an den Bauchzwerg. Risiken hin oder her, Alter hin oder her, völlig egal.

Und wenn die Schwangerschaft doch frühzeitig enden würde, hätte das bestimmt auch einen Grund. Ein gesunder Körper stößt kein gesundes Kind ab. Deshalb wäre ich dann sicher sehr traurig, andererseits vertraue ich auch in so einem Fall darauf, daß alles seinen Sinn hat und dieses Kind eben nicht dafür bestimmt war, geboren zu werden.

Alles in allem fühle ich mich bis dato aber pudelwohl, sehr positiv aufgeladen und sehe optimistisch in die Zukunft. Und die Frauenärztin wird gewechselt …

Im „Ländle“

27. Mai 2010

Gestern Abend sind wir nun also in Vorarlberg alias das „Ländle“ bei meinen Großeltern angekommen. Viel später als eigentlich geplant, was daran lag, daß meine Eltern noch Besuch bei sich zu Hause hatten und sich das Abendessen nach hinten verschoben hatte. Geplante Ankunft hier war 8 Uhr, es wurde dann 10 Uhr und somit gab es nur noch ein kurzes, müdes „Hallo“, nach welchem die Kinder umgehend ins Bett gebracht wurden, dort aber natürlich trotzdem nicht gleich einschliefen, sondern erst, nachdem ich mich dazugelegt hatte, eine Geschichte von der Bergsteigermaus erzählt und ein paar Schlaflieder gesungen hatte.

Sie waren einfach noch zu aufgeregt, das Töchterchen hatte die ganze Fahrt lang Wache gehalten und mich mit tausend Fragen gelöchert „Mama, wie schnell darfst Du hier fahren ? Mama, wann kommt die Autobahn ? Sind wir schon auf der Autobahn ? Warum brauchen wir jetzt eine Vignette ? Mama, den Tunnel kenne ich, da kommt gleich noch einer, gell ?“ :-), Sohnemann schlief zwar den größten Teil der Fahrt, aber ich merke immer wieder, daß der Autoschlaf lange nicht so erholsam ist wie der Bettschlaf …

Großeltern in Vorarlberg habe ich übrigens deswegen, weil meine Mutter von hier kommt. Ich bin somit Halbösterreicherin bzw. -vorarlbergerin, habe aber leider nie den Dialekt gelernt, was ich manchmal schon schade finde. Meine Mutter wurde von meinem Vater damals dazu angehalten, nur Hochdeutsch zu sprechen, sonst hätte das mit der „Zweisprachigkeit“ vielleicht funktioniert.

Wir werden hier jedenfalls ein paar ruhige, entspannte Tage verbringen, den Urgroßeltern mitteilen, daß sie zum dritten Mal Urgroßeltern werden und noch einige Freunde besuchen. Leider ohne meinen Mann, da dieser arbeiten muß. Dafür mit zwei süßen, lieben Kindern, die mittlerweile zu mir ins Arbeitszimmer meines Opas geschlichen kamen und grinsend und kuschelnd neben mir sitzen 🙂

Puh

26. Mai 2010

Erleichterung. Alles in Ordnung, das Herz schlägt kräftig und es ist nur EIN Kind 🙂 !

Allerdings ist die Frauenärztin ziemlich bescheuert. Erst meinte sie, mich über alle möglichen Risiken aufklären zu müssen, die ab dem 35.Geburtstag gehäuft auftreten können (ich werde erst im Juli 35 und lebe aber so gesund, daß ich biologisch gesehen bestimmt jünger bin …), dann wollte sie mir keinen Mutterpass geben (bekomme ich erst in der 9.SSW, verstehe ich nicht ganz …), meckerte zusätzlich darüber, daß ich mir schon eine Hebamme gesucht habe und bei dieser Ende Juni den ersten Vorsorgetermin habe (O-Ton: „So früh schon eine Hebamme, die braucht man doch gar nicht. Die kann doch keine wichtigen Untersuchungen durchführen“ ?!?) und war überhaupt sehr pessimistisch eingestellt „Naja, mal sehen ob das Kind überhaupt bis zur 12.SSW überlebt“ – bitte ????

Naja, ich denke, ich werde mir eine andere Frauenärztin suchen, so eine Schwarzdenkerin kann ich nicht gebrauchen. Selbst wenn ich eine Fehlgeburt haben sollte, brauche ich mir nicht vorher dauernd das Leben schwer zu machen. Und selbst wenn mein Kind eine Trisomie 21 haben sollte, wäre das für mich kein Abtreibungsgrund …

Es war aber schön, endlich einen lebenden Beweis zu haben für diese Schwangerschaft und ich war froh, daß das kleine Herz so munter blubberte. Allerdings war ich nicht so gerührt wie bei den anderen beiden Kindern, was aber denke ich an der Frauenärztin lag und nicht daran, daß ich die dritte Schwangerschaft nicht als genauso wundervoll empfinde wie die anderen beiden. Bei so einer Frau kann einfach keine positive Stimmung aufkommen 😦

Nun bin ich also ganz offiziell schwanger, obwohl, eigentlich fehlt dazu ja noch der Mutterpass. Den ich wie gesagt erst in zwei Wochen bekommen werde, falls das Kind immer noch da sein sollte …

Morgenstund

26. Mai 2010

Vor lauter Aufregung bin ich heute morgen um 5:30 Uhr aufgewacht. Wahrscheinlich hatte da mein Unterbewußtsein mitgespielt, da ich gestern Abend ein wenig Angst hatte, heute zu verschlafen …

Naja, jedenfalls war ich hellwach und bin vor allen anderen aufgestanden, da ich keinen Sinn darin sah, nochmal einzuschlafen. Jetzt sitze ich hier vor dem PC und bin todmüde – ich würde wahrscheinlich nochmal bis 10 Uhr schlafen, wenn ich mich hinlegen würde.

Hinlegen geht aber nicht, in einer Stunde sind wir beim Arzt und ich werde endlich erfahren, ob ich meine Wette gewonnen habe oder nicht. Ich habe nämlich mit einer befreundeten Hebamme gewettet, daß wir  nur ein Kind bekommen, sie hat dagegen gewettet, daß wir Zwillinge bekommen (sie kann es nicht fassen, daß man mit nur einem Kind in diesem Schwangerschaftsstadium einen so großen Bauch haben kann :-)).

Einen Vorteil hat das Ganze, die ganze Familie ist abreisebereit, das Frühstück bereits vertilgt und die Küche aufgeräumt, es wird also keinen Stress geben.

Der Stress kommt eventuell später, da ich noch für die Kinder und mich packen muß. Heute Nachmittag werden wir noch bei meinen Eltern vorbeischauen und meinem Bruder zum Geburtstag gratulieren, heute Abend oder morgen Früh brechen wir dann auf Richtung Vorarlberg, meine Großeltern besuchen. Von dort aus geht es dann Montag oder Dienstag zu den Schwiegereltern in Aschaffenburg und dort werden wir uns (wenn alles nach Plan läuft) am Feiertag mit meinem Mann treffen und anschließend am Wochenende gemeinsam zurück nach München fahren.

Vorausgesetzt natürlich, es bleiben alle gesund, das Wetter vermiest uns nicht zu sehr die Laune und die Kinder vermissen ihren Papa nicht zu sehr. Außerdem hoffe ich, daß die Kinder weiter so gut schlafen wie die letzten Tage, denn bei ständig durchwachten Nächten werde ich diese Reise auch nicht bis zum Schluß durchhalten …

Mal sehen. Wir freuen uns auf jeden Fall alle drei, mein Mann ist sicher auch mal froh, etwas Ruhe um sich zu haben (allerdings meint er immer, er könne dann nicht Schlafen …) und momentan sind wir voller Reisefieber 🙂

Jetzt aber erstmal Baby gucken gehen 🙂

Aufgeregt

25. Mai 2010

Ich bin total hibbelig. Morgen dann der erste Frauenarzttermin. Ich habe extra lang gewartet, damit man schon richtig etwas sieht. Das hat aber den Nachteil, daß ich bisher außer dem positiven Schwangerschaftstest natürlich noch keinen Beweis für die Existenz unseres dritten Kindes in der Hand halten konnte.

Nun wächst die Nervosität. Ist es ein Kind oder mehr ? Ist alles richtig angelegt ? Schlägt das Herz ?

Eigentlich vertraue ich darauf, daß alles in Ordnung ist, ich habe ein sehr gutes Gefühl. Es bleibt trotzdem eine gewisse Unsicherheit …

Morgen 8:15 Uhr !

Jetzt aber Schlafen und Nerven beruhigen 🙂

Im Stehen Schlafen

23. Mai 2010

… das könnte ich momentan. Heute nachmittag bin ich schon zusammengeklappt und auf dem Sofa eingeschlafen, jetzt höre ich schon wieder das Bett nach mir rufen. Eigentlich hatte ich geplant, heute noch mit meinem Mann ins Kino zu gehen und „Vincent will Meer“ anzuschauen, daraus wird nun nichts …

Vielleicht spiele ich noch eine Runde Couchpotatoe und wir schauen uns etwas im Fernsehen an, mal sehen.

Ich weiß nicht, ob das nun an der Schwangerschaft oder am Wetter liegt, es ist jedenfalls lästig. Fürs Wetter spricht eher, daß meine Eltern auch völlig erschöpft waren und einen Mittagsschlaf gemacht haben.

Glücklicherweise müssen wir hier nichts tun außer Essen, Trinken und Schlafen 🙂

Aus diesem Grund werde ich auch so bald wie möglich mit den Kindern zu meinen Großeltern aufbrechen, dort muß ich mich wie hier um fast nichts kümmern, die Kinder haben viel Beschäftigung und außerdem kann ich wieder mal eine Besuchsrunde machen bei allen Freunden die wir immer noch dort haben.

Nun werde ich noch schnell zwei Umstandsjeans ersteigern, dann die Beine langmachen und früh ins Bett gehen.