Archive for April 2013

Zerissenes und Blühendes

29. April 2013

Die letzte Woche war vollgestopft bis obenhin, weshalb ich wieder nicht meinem Vorsatz nachgehen konnte, regelmässiger zu bloggen.
Die Gartensaison hat voll angefangen, ich habe bereits tonnenweise Unkraut aus der Erde gerupft, den Rasen gemäht (diese Woche wird er dann noch vertikutiert), die Hibiskusbüsche ordentlich zurechtgestutzt, Pfingstrosen, Clematis und Rosen gepflanzt und die Terrasse mit einem hübschen Mohn verschönert.
Die Kinder waren quietschvergnügt bis überdreht und sprangen den ganzen Tag in der Sonne herum, leider nicht ohne Zwischenfälle. Der große Sohn stürzte beim Herumrennen auf die Straße, der Nachbarssohn konnte sein zu großes Mountainbike nicht mehr rechtzeitig stoppen und fuhr ungebremst über den Kopf des am Boden liegenden Freundes. Folge waren dicke Reifenspuren im Gesicht und ein aufgeplatzter Ohrknorpel. Da ich weiß, wie empfindlich und schlecht heilend diese Stelle ist, ließ ich meine eben eingesetzten Rosen erstmal Rosen sein und flitzte noch schnell mit dem Sohn ins Krankenhaus. Dort trafen wir noch andere gleichaltrige Jungs, allesamt mit Platzwunden an den verschiedensten Stellen …
Die meisten Lacher hatte aber unser Sohn auf seiner Seite, da noch keiner von einem solchen Unfall gehört hatte und die Reifenspuren quer übers Gesicht wirklich irgendwie lustig aussahen. Der Sohn nahm es mit Humor :-).
Es wurden einige Steristrips verklebt, wir wurden nochmals darüber aufgeklärt, daß diese Stelle schlecht heilt und galoppierten wieder nach Hause, um endlich Abendzuessen.
Am Samstag waren wir dann bei den Nachbarn zum Essen eingeladen und es war zwar nett, beim nächsten Mal dann aber vielleicht doch ohne Kinder, denn am Abend sind alle hoffnungslos überdreht und wir kamen kaum dazu, uns in Ruhe zu unterhalten. Gestern dann ein Besuch bei meinen Eltern, zwischendurch ging ich mit den großen Kindern ins Kino und schaute mir mit ihnen den Film „Ostwind“ an, auf Wunsch der Tochter. Wider Erwarten fand ich den Film sogar richtig gut, und das obwohl ich nicht wirklich ein Pferdefan bin. Abends wurde noch über offenem Feuer gegrillt (ich rieche immer noch nach Rauch) und anschließend fielen wir alle sofort ins Bett ….
Nun hoffe ich, daß in den nächsten Stunden endlich der schon seit Tagen angesagte Regen kommt, der Garten braucht das Wasser dringend !

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Zwei und ein wenig …

23. April 2013

Nun habe ich schon länger nicht mehr über den Entwicklungsstand unseres Jüngsten geschrieben. Ich kann das einfach nicht wie andere, die beinahe monatlich oder zumindest halbjährlich ganze Romane schreiben, da er aber in letzter Zeit enorme Sprünge gemacht hat, ist das einen Blogbeitrag wert …
27 Monate ist er nun alt und eine absolute Knutschkugel :-).
Hatte ich vor ein paar Wochen noch gedacht, daß dieses Kind nie mehr als das Nötigste sprechen wird, plappert er nun den ganzen Tag. Er wiederholt jedes Wort und jeden Satz, und es ärgert ihn maßlos, wenn ich nicht jedes Mal sofort verstehe, was er von sich gibt.
Seit ein paar Tagen ist nun auch der Knoten beim Laufradfahren geplatzt und Rasen kann man das Ganze zwar noch nicht nennen, aber er kommt voran und hält einen kleinen Spaziergang lang durch.
Er ist ganz verliebt in die alte Kindergitarre seiner großen Schwester und sobald der Papa Gitarre spielt sitzt er daneben und klampft mit :-).

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Ob nun das windelfreie (zumindest größtenteils) Aufwachsen daran Anteil hat oder er einfach von selber früh dran ist, seit einem Monat ist unser Jüngster jedenfalls auch trocken, sowohl tagsüber als auch nachts, und ich freue mich über den nun sehr übersichtlichen Restmüll :-).
Hatte ich vor seiner Geburt noch Sorgen, daß er einen zu großen Altersabstand zu seinen Geschwistern haben könnte, so sehe ich nun, daß er trotz dieses Abstands sehr gut mithalten kann. Er ist immer mit dabei, egal um was es geht, mischt ordentlich mit und beweist, daß man auch mit zwei Jahren schon ganz schön groß sein kann.
So sind natürlich auch Lätzchen und Hochstuhl schon länger passé, der Mittagsschlaf wurde bereits letztes Jahr abgeschafft und wird nur dann ausnahmsweise gehalten, wenn das Söhnchen krank oder besonders früh aufgestanden ist.
Ansonsten ist der kleine Sohn typisch Zwei. Er sagt zu allem „Nein !“, teilweise bevor ich überhaupt meinen Satz beendet oder überhaupt etwas gesagt habe, er möchte alles „leine !“ machen, um sich dann „doch helfen !“ zu lassen und ist eben abwechselnd schon ganz, ganz groß und dann wieder ganz, ganz klein :-).
Mittlerweile kann ich dieses Alter größtenteils richtig geniessen, nicht so wie bei den Geschwistern, da war ich eher ziemlich verunsichert und gestresst. Dabei ist diese Phase so spannend und interessant, manchmal auch ziemlich lustig, trotz allen Geschreis und „Nein !“ …
Alles in allem ist er ein sehr süßes, wißbegieriges und hübsches Kind, in das ich ganz verliebt bin und auf dessen weitere Entwicklung ich sehr gespannt bin …

Jetzt auch mit Gesicht

23. April 2013

Nun hat das Kätzchen auch endlich ein Gesicht. Etwas alienmäßig, aber der Tochter und mir gefällt es :-).

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Der Elefant des großen Sohnes hat bereits ein Auge, das zweite und die gewünschten Stosszähne fehlen noch. Wie um alles in der Welt häkelt man nur Elefantenstoßzähne, Hilfe !

Blumig

16. April 2013

Wenn man Kinder hat, bekommt man viele selbstgebastelte Sachen geschenkt. Heute mal die Frühjahrsversion, die ich auch gleich bloggen soll auf Wunsch der Tochter. Denn jetzt gerade wird die schöne Kette mit großer Begeisterung wieder auseinandergepflückt und soll in einen Salat für heute Abend umgewandelt werden 🙂

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Miezekatze

16. April 2013

Hier nun das Häkeltier Nummer Zwei, die Katze für die Tochter. Es wurde zwar bemängelt, daß der Kopf zu groß und die Ohren nicht genug katzenähnlich seien, sie gefällt der Tochter aber trotzdem und sie hat angekündigt, sie heute Abend gleich mit in ihr Bett zu nehmen. Es fehlt, genau wie beim Elefanten des Bruders, noch das Gesicht, das werde ich aber baldmöglichst nachholen. Auch die Maus des Jüngsten braucht noch etwas Tuning, sie ist nicht nur gesichts- sondern auch ohrenlos bis jetzt …
Nächstes Projekt ist ein Häkelkleid oder eine Häkeltunika für die Tochter, je nachdem, wie weit mein Garn und meine Motivation reichen ..

Von vorne

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Von hinten

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Das komische Ding auf der Brust sollte ein Herz werden. Den Mehraufwand war es nicht wert, beim nächsten Mal werde ich einfach ein Herz separat häkeln und aufnähen …

Alles beim Alten

16. April 2013

Vielen Dank für die vielen Antworten auf den letzten Artikel !
Die ersten Worte unserer Tochter heute beim Abholen aus der Schule waren „Mama, ich habe vorhin meine Sachen wieder in meine Klasse geräumt !“. Damit ist die Frage „Springen oder nicht“ geklärt, sie wird in der zweiten Klasse bleiben und ganz normal Ende diesen Jahres in die dritte Klasse wechseln.
Gestern, am ersten Schnuppertag, war das Töchterchen sehr aufgeregt. Ich musste mitkommen in die Klasse und sie dort abgeben (das kam seit dem ersten Schultag nicht mehr vor), zum Glück konnte sie dann neben einer ihrer besten Freundinnen sitzen. Der Tenor nach der Schule war „ging so, war ganz interessant“, die Drittklasshausaufgaben hatte sie innerhalb von 10 Minuten ohne Probleme erledigt, zu meinem Erstaunen, aber auch da meinte sie bereits, daß sie am Mittwoch wahrscheinlich wieder in ihre alte Klasse gehen würde.
Heute wurde sie scheinbar morgens schon mit Hänseleien empfangen, sämtliche Jungs zeigten mit dem Finger auf sie und riefen „da ist ja wieder die Neue !“. Da sie ein sehr sensibles Kind ist, hat sie sich das sehr zu Herzen genommen und blieb zwar dort, fühlte sich aber ziemlich unwohl.
Ich kann ihren Entschluss gut verstehen und werde nicht versuchen, sie umzustimmen. Rein vom Stoff her würde sie einen Sprung bestimmt gut bewältigen, die emotionale Komponente ist aber mindestens genauso wichtig. Sie müsste es wirklich wollen und den Ehrgeiz entwickeln alles nachzuholen und die Hänseleien ignorieren. Das kann und möchte sie nicht, lieber langweilt sie sich in ihrer jetzigen Klasse, ist dafür aber sehr beliebt und hat einen großen Freundeskreis.
Vielleicht verschwindet auch die Langeweile in den nächsten Jahren, spätestens im Gymnasium, mit höheren Anforderungen und eventuell spannenderem Lernstoff …

Springen oder nicht springen …

11. April 2013

Ab Montag geht unsere Tochter Schnuppern in der dritten Klasse. Schon länger ist immer wieder im Gespräch, sie eine Klasse überspringen zu lassen, nun hat mir die Klassenlehrerin empfohlen, sie einfach ein paar Tage „Urlaub“ in der nächsthöheren Klasse machen zu lassen.
Ich bin nach wie vor hin- und hergerissen.
Unser ältestes Kind war schon immer ein Überflieger. Mit 20 Monaten konnte sie in der Ich-Form und in ganzen Sätzen sprechen, mit zwei Jahren fragte sie nach jedem Buchstaben und jeder Zahl die ihr vor die Nase kam, mit vier konnte sie das Alphabet aufsagen (sie hatte es mit der Babysitterin geübt …), mit fünf Jahren dann Bücher flüssig lesen.
Aufgrund der Geburt ihres kleinen Bruders und unseres Hausbaus samt Umzugs verzichteten wir aber auf eine vorzeitige Einschulung und sie kam regulär, mit fast sieben Jahren in die Schule.
Seitdem langweilt sie sich immer wieder, mal mehr, mal weniger, sie möchte aber die zusätzlichen Arbeitsblätter die ihr die Lehrerin anbietet nicht nehmen, sie will nicht auffallen und das machen, was alle anderen machen.
Der Gedanke der Lehrerin ist nun, daß sie, wenn sie in der höheren Klasse wäre, nicht mehr auffallen würde, denn vom Wissensstand wäre sie auf einem ähnlichen Niveau und auch körperlich und sozial ist sie den Älteren gewachsen.
Die Begeisterung der Tochter hält sich in Grenzen, sie gibt ungern Gewohntes auf, und ich bin gespannt, was sie nächste Woche erzählen wird. Die entgültige Entscheidung liegt sowieso bei ihr allein, ich werde mich nicht einmischen und möchte einfach, daß unser Kind glücklich ist.
Falls sie springen würde, wäre sie Ende nächsten Jahres schon auf dem Gymnasium und müsste allein mit dem Bus in die nächste Stadt fahren, mit neun Jahren. Für mich ein eher gewöhnungsbedürftiger Gedanke.
Andererseits wäre sie endlich richtig gefordert und würde sich nicht mehr als Sonderling fühlen, wie es jetzt ab und zu der Fall ist …
Hat jemand hier Erfahrungen mit diesem Thema ? Ich wäre froh über jeden hilfreichen Kommentar …
Hier noch ein aktuelles Foto vom Töchterlein, kurz nach einer Hauruckaktion in Sachen Haare abschneiden – um sechs Uhr morgens stand sie vor mir und bat mich, ihr umgehend eine Kurzhaarfrisur zu zaubern. In solchen Dingen ist sie mehr als spontan …

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Töröööö

11. April 2013

Gestatten, mein erster selbstgehäkelter Elefant

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Nachdem ich dem Jüngsten eine Schlenkermaus gehäkelt hatte (die leider noch nicht ganz fertig ist), wollten die großen Geschwister unbedingt auch ein selbstgemachtes Kuscheltier haben. Und da ich die Idee so schön fand, daß jedes Kind ein von Mama handgemachtes Unikat besitzt, erfragte ich die Tierwünsche und legte los. Das erste Mal sogar ohne jegliche Anleitung, was ich mir selbst vorher nie zugetraut hätte. Das Ergebnis gefällt aber sowohl den Kinder als auch mir sehr gut, es ist nicht perfekt, aber man kann gut erkennen, was es sein soll. Die Nachbarskinder haben auch schon Bedarf angemeldet …
Als nächstes ist die Katze für die Tochter dran. In Pink und Lila. Ich freue mich schon aufs Experimentieren …

Frühjahrskollektion :-)

6. April 2013

Neulich beim Spazierengehen konnten die Kinder endlich die neuen Frühjahr-/Sommermützen aufsetzen. Ich habe ein bißchen experimentiert und das Ergebnis gefällt mir sehr gut. Den Models übrigens auch :-).

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Tagebuchbloggen am 5.4.2013

5. April 2013

Frau Brüllen hat vorgeschlagen, an jedem 5. eines Monats Tagebuchbloggen zu betreiben und da es mir das letzte Mal großen Spaß gemacht hat, nehme ich wieder teil …

4:45 Uhr: mein Mann steht auf, um zur Arbeit zu fahren, ich werde ebenfalls wach

5:30 Uhr: da sämtliche Versuche wieder einzuschlafen fehlschlagen, stehe ich auf und gehe duschen

6:00 Uhr: ich suche im Internet Zugverbindungen heraus, da ich geplant habe, mit den Kindern heute einen Ausflug nach Augsburg zu machen, werde aber vom jüngsten Kind unterbrochen, das lautstark nach mir verlangt

7:00 Uhr: wir sitzen gemeinsam am Tisch und frühstücken, die Kinder selbstgemachten Hirse-Reis-Brei (gibt es immer wenn ich meine Getreidemühle saubermache – das mache ich mit einer Handvoll Milchreis, der sie entfettet, anschließend wird das entstandene Reismehl z.B. für Brei verwendet), für mich gibt es ein Brot mit Samba und eine große Tasse Tee

8:00 Uhr: nach Aufräumen, Waschmaschine beladen, Kinder zum Aufbruch scheuchen und noch schnell eine Übersicht der Augsburger Innenstadt ausdrucken geht es endlich los Richtung Bahnhof, unterwegs lade ich noch meine Geldkarte auf, ich liebe diesen Chip 🙂

8:30 Uhr: wir sitzen im Zug und warten auf die Abfahrt, der Jüngste wiederholt mantraartig „Tututut ab ! Tututut ab !“, die Großen wollen mit mir Uno spielen, da ich aber schon beim ersten Mal gewinne, wird das Spiel wieder eingepackt. Mit 3 Minuten Verspätung starten wir, begleitet von lauten „Tututut los ! Tututut nell !“-Rufen begleitet, das Kind fährt zum ersten Mal im Leben Zug.

9:15 Uhr: nach einer entspannten Fahrt erreichen wir den Hauptbahnhof Augsburg und nach einigem Buggygeschleppe können wir diesen auch verlassen (gibt es dort wirklich keine Aufzüge ?). Bei eisigen Temperaturen und grauem Himmel steuern wir die Innenstadt an, mein erstes Ziel ist eine Wolle Rödel Filiale, die sich allerdings schnell als Reinfall entpuppt (weder das Angebot noch die miesepetrige Verkäuferin konnten überzeugen). Also brechen wir zum zweiten Wollladen auf, dort ist nicht nur der Empfang wesentlich freundlicher, auch das Sortiment gefällt mir gut und glücklicherweise werde ich in der Angebotskiste mit Auslaufknäueln gleich fündig :-). Die Kinder sind auch die erste halbe Stunde erstaunlich ruhig, erst danach fängt das Mittelkind an, sich „Mir ist so laaangweilig !“ brüllend am Boden zu wälzen, der Jüngste verteilt derweil eine zerbröselte Semmel auf dem Teppich. Die Verkäuferin bleibt aber nach wie vor freundlich und ich verlasse mit einer vollen Tüte das Geschäft 🙂

10:15 Uhr: da die Kinder so kooperativ waren, gehen wir anschließend zu „ihrem“ Laden, der Filiale einer Gummibärchenkette, und wir erstehen drei kleinere Tütchen der süßen Dinger. Danach gibt es laute „Hunger !!“ Rufe (die zwei Butterbrezen, eine normale Breze und eine Semmel waren anscheinend nur für den hohlen Zahn) und ich beschließe spontan, zur Feier dieses Ausflugstages mit den Kindern Fish und chips bei der „Nordsee“ zu essen. Dort gibt es allerdings laut Aussage des Personals keine Toiletten für Gäste (obwohl es einen Restaurantbereich gibt) und da der Jüngste neuerdings ohne Windeln unterwegs ist, müssen wir den Besuch leider abbrechen. Frierend und enttäuscht wollen die Kinder gleich und sofort nach Hause, am Bahnhof erstehe ich aber noch schnell ein paar Pommes, damit ich nicht gemeuchelt werden von den hungrigen Kindern.

11:40 Uhr: wir sitzen wieder im Zug und ich versuche den Jüngsten davon zu überzeugen, daß er nach nunmehr fast fünf Stunden vielleicht doch mal die Toilette besuchen sollte, er lehnt aber freundlich laut kreischend ab und geniesst lieber die Aussicht aus dem Panoramafenster und das Schaukeln des Zuges. Auch die Rückfahrt verläuft ruhig, die Kinder sind mit Gummibärchenessen beschäftigt (das heute war wahrlich kein gesunder Tag …) und geniessen die Zugfahrt.

12:30 Uhr: wir kommen in Kaufering an und mir fällt ein, daß noch ein paar Dinge auf der Einkaufsliste stehen, also machen wir noch eine kleine Supermarktrundfahrt, außerdem schaue ich nochmals bei dem bald komplett schließenden Sportgeschäft vorbei und finde dort eine superschöne Joggingjacke für nur noch 10 Euro :-). Natürlich sind die Kinder vollkommen überdreht, jagen durch das Geschäft, schlagen sich die Köpfe ein, irgendwann schläft der Jüngste erschöpft im Buggy ein, aber ich bleibe beinahe entspannt. Auf dem Rückweg fragen die Kinder bereits nach ihrem Papa und sind völlig erstaunt, daß es erst 15:30 Uhr ist – bei dem grauen Wetter sieht aber auch jede Tageszeit gleich aus.

15:30 Uhr: wir kommen zu Hause an und sehen uns den Rest des gestern angefangenen Filmes gemeinsam an, danach gehen die Großen mit Freunden spielen, ich schaue nach der Wäsche, räume die Einkäufe weg und tobe eine Runde mit dem kleinen Sohn herum, nebenbei versuche ich immer wieder, an meiner gerade angefangenen Sommermütze weiterzuhäkeln

17:15 Uhr: mein Mann kommt nach Hause und löst mich beim Toben ab, ich fahre nochmals zum Supermarkt um das vergessene Waschmittel, Shampoo für meinen Mann und Mayonaise zu holen, danach essen wir Abendbrot, es gibt Würstchen mit Senf und Brot.

18:30 Uhr: die Tochter verabschiedet sich zur Nachbarstochter zum Übernachten, wir bringen die Söhne ins Bett.

20:15 Uhr: die Tochter möchte nun doch wieder nach Hause und wird vom Papa abgeholt, der kleine Sohn kann immer noch nicht schlafen vor lauter Aufregung „Mama, Tututut, nell, toll, hin, her !!“ und da er heute erstmalig auch ohne Nachtwindel schläft, setze ich ihn nach soviel Gequatsche nochmal auf die Toilette, mit Erfolg. Ich möchte wenigstens dem großen Sohn noch Gutenacht sagen und versuche den kleinen Bruder dazu zu überreden, in seinem Bett auf mich zu warten, er möchte aber mit, also lege ich ihn zum großen Bruder und singe ihnen noch eine Runde vor – danach schlafen sie engumschlungen auf einer Matratze 🙂

20:30 Uhr: nach ein paar Küssen und Drückern schlüpft auch die Tochter unter ihre Decke und ich setze mich endlich zum Häkeln aufs Sofa, danach blogge ich. Gerade vorhin hat sich nun der kleine Sohn gemeldet und wurde doch in sein Bett verfrachtet, nun sind wieder alle da, wo sie hingehören ;-).

22:20 Uhr: Ende, aus, fertig, jetzt machen wir das Licht aus und gehen schlafen …