Archive for the ‘Shopping’ Category

Müde Glücksfee

16. April 2011

Da hatte ich heute Nachmittag extra noch alle Namen einzeln auf Zettelchen geschrieben für meine Blogverlosung und wollte diese eigentlich noch ziehen lassen von der Glücksfee alias meine Tochter, allerdings war diese heute Abend so müde, daß wir die Ziehung auf morgen verschoben haben (schließlich möchte ich ja auch Fotos davon machen :-)).

Wir hatten nämlich am späten Nachmittag den spontanen Entschluß gefasst, die „Arkaden“ in Pasing zu besuchen, ein ganz neu gebautes Einkaufszentrum, riesengroß und voll mit allen Geschäften, die es auch in der Münchner Innenstadt gibt. Das Ganze zog sich dann ziemlich hin und wir saßen erst gegen 19 Uhr mit den Kindern in der S-Bahn nach Hause, dementsprechend fertig waren alle drei dann auch.

Ich finde, dieses Zentrum  hat Pasing noch gebraucht, denn bisher musste man für viele Dinge in die Innenstadt fahren, was jedes Mal Zeit und Nerven kostete. Nun haben wir unseren liebsten Gummibärenladen um die Ecke, außerdem haben sich dort alle größeren Ketten angesiedelt, von Mode bis Drogerieartikel, selbst ein A.ldi ist vor Ort. Zusätzlich gibt es einige „Futterstationen“, heute abend nahmen wir unser Abendessen dann bei einem koreanischen Schnellimbiss ein, in Form von Bratnudeln und Minifrühlingsrollen (von denen unser Sohn nicht genug bekam und im Bett immer noch schimpfte, daß er hungrig sei, obwohl er insgesamt 8 davon gefuttert hatte !).

Ansonsten machten aber die Kinder sehr gut mit. Die Großen schauten sich neugierig um, bewunderten den ausgestellten Hasenstall mit echten Häschen darin und benahmen sich sehr vorbildlich. Den Kleinsten hatte ich 3 Stunden lang im Tragetuch, zwischendurch stillte ich ihn im Wickelraum und wickelte ihn anschließend. Was mich sehr erstaunte war, daß die Windel staubtrocken war, obwohl er sie zu dem Zeitpunkt bereits 2 Stunden getragen hatte, und er sofort lospieselte, nachdem sie weg war und ich ihn abhielt. Als wir 1,5 Stunden später hier ankamen, war dieselbe Windel immer noch trocken und wieder pieselte er, sobald ich sie entfernt hatte. Das bestätigt wiederum die Aussage, daß Babies im Tragetuch genau wie während des Schlafens nicht ausscheiden. Ich bin wirklich nachhaltig beeindruckt, somit habe ich 5 Stunden lang die Windel nicht wechseln müssen und er hat sie nun immer noch an (sie war ja völlig trocken, also habe ich sie ihm für die Nacht angelassen). Außerdem schien er regelrecht darauf zu warten, ausgezogen zu werden, da er kurz vorher ungeheuer unruhig wurde im Tragetuch, hin- und herwackelte und sich erst beruhigte, als er untenherum nackt war …

Nun bin ich aber etwas vom Thema abgekommen. Morgen wird dann hier die angekündigte Losziehung stattfinden, mit hoffentlich ausgeschlafener Glücksfee und dazugehörigen Fotos 🙂

Mamashopping

2. April 2011

Der gestrige Tag stand ganz im Zeichen des Kleidershopping. Da ich wirklich nicht mehr viel zum Anziehen hatte (und das ist nicht nur leeres Gejammer, ich habe wirklich kaum mehr tragbare Sachen, einige sind nun schon fast 20 Jahre alt …), musste das einfach mal sein.

Zufällig war ich beim Herumsurfen auf den Hinweis gestoßen, daß es südlich von München einen „More&More“-Lagerverkauf gibt. Die Berichte klangen vielversprechend, also machte ich mich am Vormittag mit dem kleinen Sohn zusammen auf den Weg. Nach ca. 40 Minuten hatten wir unser Ziel erreicht und ich machte mich ans Stöbern. Mit fast 400 qm Verkaufsfläche ist dieser Laden ziemlich groß, es gibt die unterschiedlichsten Klamotten, größtenteils aus der letzten Saison. Das ist mir sowieso ziemlich egal, ich ziehe nur Dinge an, die mir gut stehen, und nicht unbedingt welche, die gerade „in“ sind.

Eine Weile lang war unser Baby auch einigermaßen kooperativ, irgendwann wurde es ihm dann aber doch zuviel und er kreischte den halben Laden zusammen (der glücklicherweise fast leer war :-)). Also schlüpfte ich in Windeseile in die ausgesuchten Sachen und hatte auch ziemlich schnell ein paar Lieblingsteile gefunden. Die Preise dort sind traumhaft, Oberteile gibt es ab ca. 12 Euro, Hosen um die 15 Euro und das Kleid, das ich gestern erstand, kostete mich gerade mal 18 Euro statt der empfohlenen 80 Euro ! Da macht das Shoppen wirklich Spaß und ich verließ den Laden mit einer Tüte Kleidung für gerade mal 80 Euro …

Endlich sehe ich wieder etwas chicer aus und fühle mich nicht mehr so „gammelig“ :-). Wurde aber langsam auch Zeit …

Nicht ohne meinen Ranzen …

2. April 2011

… das wiederum dachte sich heute unsere Tochter.

Zusammen mit dem kleinen Sohn und der Tochter fuhr ich heute zu meinen Eltern, der Schulranzenkauf stand auf dem Programm. Eigentlich hatte ich geplant, mit Mann und Kindern loszugehen, das Tochterkind wünschte sich aber, Opa und Oma mitzunehmen, und da der große Sohn heute morgen mit Fieber aufwachte, blieb er mit dem Papa zu Hause …

Im angesteuerten Laden gab es wirklich eine enorm große Auswahl, die Entscheidung fiel trotzdem binnen weniger Minuten. Es musste unbedingt der mit den vielen Herzen und Glitzersteinen sein, Liebe auf den ersten Blick, und der wurde es natürlich auch (übrigens hat unsere Tochter nun dasselbe Modell wie die Tochter von „Frau Kassiopeia“ :-)). Auch die beste Freundin hat so einen und ich bin gespannt, wie viele Mädchen in der ersten Klasse eben dieses Ranzen haben werden.

Schon beim Bezahlen leuchteten die Augen (die Oma hatte ihr das Geld ausgehändigt und sie durfte selber an die Kasse :-)) und anschließend gab sie ihn nicht mehr her. Er wurde quer durch die Stadt getragen, später noch der Uroma präsentiert, auf dem Rückweg beim Einkaufen durch den Supermarkt geschleppt und zuletzt hier im Haus noch anbehalten, bis sie ihn dann widerstrebend neben das Bett stellte vorm Schlafen …

Übermorgen dann soll er mit in den Kindergarten, unsere Tochter träumt von einer „Schulranzenparty“.

Ich finde das richtig schön, so sollte es beim ersten Schulranzen auch sein 🙂

Keine Zeit, keine Zeit

27. März 2011

Ich würde so gerne täglich bloggen. In meinem Kopf schwirren auch alle möglichen blogbaren Gedanken herum, die ich bereits fertig formuliert habe. Leider geschieht das meist nachts während der Stillpausen oder danach, wenn ich mal nicht einschlafen kann. Und am nächsten Morgen, peng, ist alles wieder weg 😦

Ein weiterer Punkt ist die Zeit. Davon bleibt momentan sehr wenig übrig, um noch Freizeitvergnügungen nachzugehen. Der Kleinste steckt mitten im 12.Woche-Schub (woran ich das merke ? Er will nur zu mir, kann höchstens 5 Minuten ohne Körperkontakt bleiben, schreit viel mehr als die letzten Tage und Wochen, und schreckt viel öfter zusammen), der Mittlere scheint auch neue Fertigkeiten auszubrüten (bei ihm äußert sich das in spontanen, scheinbar grundlosen Zornausbrüchen und Heulanfällen), lediglich die Große ist die Ruhe in Person – sie liest fast den ganzen Tag und lässt sich durch nichts und niemanden stören (erinnert mich stark an mich selbst, allerdings konnte ich glaube ich in dem Alter noch nicht so perfekt lesen, das kam erst mit der Schule …).

Außerdem bin ich dabei, das Haus endlich mal wieder auf Vordermann zu bringen. Ich sehe das nicht als Muß an, denn ich habe mit den Kindern und dem üblichen Haushalt bereits genug zu tun, aber es stört mich einfach, daß so vieles liegenbleibt. Also habe ich heute den ganzen Tag aufgeräumt, geputzt und sortiert. Abends hatte ich dann einen Riesenhunger, wie ich ihn fast seit der Geburt unseres Jüngsten nicht mehr verspürt habe, die körperliche Arbeit macht sich deutlich bemerkbar. Ich habe auch schon einiges erreicht, aber richtig zufrieden bin ich noch nicht …

Eigentlich ist es ja Sisyphosarbeit, denn wenn dann endlich mal alles aufgeräumt und sauber ist, fängt es an der anderen Ecke wieder an, zuzumüllen. Ich hege allerdings nach wie vor die vielleicht naive Hoffnung, daß ich es wenigstens schaffen werde, das Erdgeschoss vorzeig- und begehbar zu halten, und die Kinder dazu bringe, ihr Krimskrams im Kinderzimmer zu lassen und nicht wie ein Tornado im Wohnzimmer und unter dem Sofa zu verwirbeln. Fast ein Ding der Unmöglichkeit, aber wie gesagt, die Hoffnung stirbt zuletzt !

Es gibt aber natürlich auch Auszeiten. Am Donnerstag fuhr ich mit den Kindern in die Münchner Innenstadt um Gummibärchennachschub bei „Bears&Friends“ zu besorgen (das machen wir ca. 1-2 Mal im Jahr und die Kinder freut es unheimlich :-)), allerdings fragte ich mich während der S-Bahnfahrt schon, was mich nur geritten hat, mit 3 Kindern alleine mitten in die Stadt zu fahren ! Vor allem hatte ich unseren überdimensionalen Kinderwagen mitgenommen, weil ich zu müde und angestrengt war um den Kleinen im Tuch zu tragen, und der erwies sich nicht gerade als ideales Transportmittel. Die größte Hürde stellte die U-Bahn dar, denn auf einem voll besetzten Bahnsteig 2 noch recht kleine Kinder und einen Kinderwagen samt Mutter innerhalb von 20 Sekunden in die ebenfalls volle U-Bahn zu befördern, ist nicht gerade einfach und stressfrei.

Wir schafften es aber insgesamt recht gut, allerdings mied ich auf dem Rückweg die U-Bahn, siehe oben. Stattdessen liefen wir zu Fuß vom Sendlinger Tor zum Hauptbahnhof, mit einem Zwischenstopp auf einem großen Spielplatz in der Nähe der Innenstadtkliniken. Leider wählte ich eine im Nachhinein nicht besonders ideale Route, wir liefen nämlich die Schillerstraße entlang, die, wie den mitlesenden Münchner sicher bekannt ist, mit Rotlichtbars gepflastert ist. Eigentlich kein Problem, wenn es nicht schon 17 Uhr gewesen wäre und ich keinen neugierigen Vierjährigen bei mir gehabt hätte. Dieses Kind blieb an jeder um diese Uhrzeit bereits geöffneten Bar stehen, versuchte, durch den roten Samtvorhang zu lugen und fragte mich in einer Tour „Du Mama, was machen die da drin ?“. Ich antwortete stur „Da sind Frauen drin, die tanzen“, was ja auch der Wahrheit entspricht. Lustig fand ich es dann aber doch, als er sagte „Mama, ich glaube da gibt es auch Essen, ich habe da einen Ofen gesehen !“ – wahrscheinlich meinte er das rote Licht 🙂

Ziemlich blöd wäre ich dagestanden, wenn er hineingelaufen wäre. Ich wäre bestimmt der Lacher des Tages gewesen, mit dem Kinderwagen und meiner Tochter in der Bar, auf der Suche nach meinem Sohn. Nächstes Mal nehme ich die Goethestraße …

Schnäppchenjagd

6. März 2011

Derzeit läuft wieder die Basarsaison an. Und da ich eine begeisterte Schnäppchenjägerin bin, kann ich mich dem nicht entziehen …

Gestern also der erste Basarbesuch in diesem Jahr, zusammen mit der kompletten Familie. Die Kinder wollten beide mitkommen und da ich keine Lust hatte, alleine mit 3 Kindern inmitten von schubsenden, drängelnden Menschen herumzulaufen, musste uns dann auch der Mann begleiten …

Die Ausbeute kann sich sehen lassen, ein paar Shirts und Pullover für die Tochter, außerdem 2 Sommerkleidchen und ein Rock, eine Puppenbabyschale und das Superschnäppchen, ein riesengroßer Traktor 🙂

Den Traktor sah ich bereits am Eingang stehen, ein Schild klebte daran, man solle sich bei Interesse an Stand 10 melden und der Preis sei 6 Euro (Verhandlungsbasis). Nach kurzem Überlegen entschieden wir, das Ding mitzunehmen, denn unsere Kinder wünschen sich schon seit Jahren solch ein Gefährt und bei dem Preis fiel uns das auch nicht schwer. Also rannte ich nach Öffnen der Türen gleich los und machte mich auf die Suche nach Tisch 10. Dieser war schnell gefunden und die Besitzerin heilfroh, daß sie das Ding loswurde – bevor ich überhaupt etwas sagen konnte, ging sie mit dem Preis gleich noch auf 5 Euro herunter 🙂

Was sie nicht wusste war, daß einige Leute den Traktor gerne gehabt hätte. Denn kaum hatte ich die 5 Euro über den Tisch gereicht, kamen von allen Seiten Rufe wie „Ich brauche diesen Traktor !“ und „Wer verkauft den Traktor ?“. Wahrscheinlich hätte sie auch 10 Euro oder mehr verlangen können und hätte das Geld sogar bekommen. Meinen Mann beauftragte ich jedenfalls sofort, das Ding ins Auto zu packen, da ich Angst hatte, daß einer der enttäuschten Interessenten diesen einfach mitgehen lassen würde, man weiß ja nie …

Anschließend gab es dort noch Leberkässemmeln für alle und wir nahmen für jeden ein Stück vom angebotenen Kuchen mit, ein rundum gelungener Familienausflug also …

Nun sind wir stolze Treckerbesitzer, die Kinder (vor allem der Sohn) jagten gestern noch eine ganze Weile damit draußen im Garten herum und der Kauf hat sich jetzt schon gelohnt 🙂

Die Klamotten passen und gefallen dem Töchterchen sehr (das „sehr“ bat sie mich dazuzuschreiben, sie liest gerade mit ;-)), also war auch diese Anschaffung ihre 20 Euro wert 🙂 (vor allem sind es keine abgetragenen, verwaschenen Sachen, sondern durchweg sehr gut erhaltene Markenartikel, die aussehen wie neu – da lobe ich mir die Großstadt :-)).

Hier noch ein Bild vom Kindertraum 🙂

ET -10

4. Januar 2011

Nach einer weiteren bescheidenen Nacht (irgendwie kann ich vor lauter Kind nicht mehr richtig liegen, geschweige denn schlafen 😦 …) ging es heute Vormittag spontan zum gelb-blauen Möbelhaus. Eigentlich nur wegen ein wenig Kleinkrams, deshalb wollten wir danach noch eine Bodenbelag-Ausstellung anschauen, diese war jedoch geschlossen. Die Kinder vergnügten sich im Smaland, während wir zu zweit (wie erholsam !) gemütlich durch die untere Abteilung schlenderten (bzw. ich kroch eher), ein paar Gläser einpackten, außerdem 2 dieser praktischen Kruschtelkisten für die Kinder, damit die 2 Millionen Pixi-Bücher endlich ein Zuhause bekommen (wir könnten darin baden gehen !) und zu guter Letzt noch etwas für den kleinen Bruder, nämlich 40 Stück dieser überaus günstigen, genialen kleinen Frotteetüchter (ich möchte es dieses Mal ohne diese furchtbaren Feuchttücher probieren – selbst von der „Sensitiv“-Version bekamen unsere Kinder Ausschlag …) und noch zwei Frotteebezüge für die Wickelauflage, damit das arme Kind nicht immer auf einer Einmalwickelauflage oder auf dem nackten Plastik liegen muß …

Anschließend holten wir die Kinder wieder ab (die lieber noch weiter einen Film angeschaut hätten ;-)) und genehmigten uns ein zweites Frühstück im völlig überfüllten Restaurant (man merkt, daß noch Schulferien sind). Was mich dabei ziemlich ärgerte war, daß man nur noch eine Tasse zum Nachfüllen gratis bekommt mit der berühmten „Family Card“, vor 2 Jahren gab es noch für die ganze Familie Tassen. Wieso heißt die Karte eigentlich „Family“, wenn nur einer einen Vorteil daraus ziehen kann ? Naja, egal, auch I.KEA muß anscheinend sparen und sei es nur am Kaffee …

Jetzt gibt es gleich leckeren selbstgemachten Mangold-Käse-Strudel und anschließend ein Mittagsschläfchen für den Elefanten alias mich 😉

Danach werde ich losziehen und noch ein wenig Schnickeldi für den Kindergeburtstag am Samstag besorgen, unter anderem brauchen wir neue Girlanden (die alten sind nach 3 Jahren Wiederverwendung nun doch arg lädiert), außerdem muß ich unbedingt noch diesen roten Kindersekt mit Apfel-Kirsch-Geschmack einkaufen, den unsere Tochter an Silvester am liebsten literweise getrunken  hätte 🙂

Ansonsten tut sich hier nicht viel, ich werde immer langsamer und müder, aber auf eine baldige Geburt weist nichts hin …

Somit muß ich mich leider von Wunderschönbunt verabschieden und Anika wird das Rennen auch nicht machen. Wäre aber auch blöd, denn zumindest morgen soll doch der 6.Geburtstag des Tochterkindes in Ruhe gefeiert werden !

 

Flohmarktsaison

2. Oktober 2010

Nachdem ich die letzten Wochenenden bereits diverse Kleiderbasare besucht hatte (mit mehr oder weniger großem Erfolg …), war heute mal Flohmarkt in Eigenregie angesagt. Gegen 8:30 Uhr entschloss ich mich ganz spontan, an einem Flohmarkt in der Nähe teilzunehmen (liegt nur ca. 800 m Luftlinie von uns entfernt), um 9:30 Uhr waren wir gerade dabei, den Biertisch aufzubauen und die zu verkaufenden Sachen darauf zu verteilen.

Wohlgemerkt, ich hatte nichts vorbereitet, ich flog einfach durch den Keller, sammelte alles ein, was mir in dem Moment als nicht mehr brauchbar erschien und im Nu war der Kofferraum voll 🙂

Es war ein netter Vormittag, eingemummelt in eine dicke Daunenjacke, an den Füßen meine wirklich genialen Winterstiefel (von Sa.lomon, kann ich nur empfehlen !), bequem die Beine von mir gestreckt auf meinem Flohmarktstuhl (ein toller, eigentlich teurer Gartenstuhl, den ich in irgendeinem Winter im Baumarkt entdeckte – übriggeblieben und für 40 Euro statt 150 Euro :-)) mitsamt bequemem Polster. Da vergehen 3 Stunden blitzschnell, ich unterhielt mich sehr nett mit meinen Standnachbarn, das Tochterkind kassierte hocherfreut die Euromünzen und gegen Mittag zogen wir wieder nach Hause ab, mit ca. 50 Euro mehr in der Tasche.

Nicht sehr viel Geld, aber für 3 Stunden völlig ok, und außerdem ist wieder ein Stückchen Ballast weniger im Keller. Den Rest werde ich dann hoffentlich auf dem nächsten Flohmarkt unter die Leute bringen, mir ist eigentlich egal, wieviel ich einnehme, Hauptsache, das Zeug liegt nicht mehr in der Gegend herum !

Gestern Abend war ich auch noch auf einem sehr noblen Flohmarkt der Nachbargemeinde (Gräfelfing), dort schoß ich das beste Schnäppchen dieses Herbstes für meine Tochter ab, fast neue Übergangs-/Winterstiefel aus Leder, gefüttert mit Schurwolle,  genau in der richtigen Größe und der richtigen Marke (sie trägt momentan Halbschuhe dieser Firma in der gleichen Größe und die passen absolut perfekt). Eigentlich kaufe ich Schuhe nicht gebraucht, aber diese kosten normalerweise im Laden um die 100 Euro, ich bekam sie für ganze 5 Euro und es waren keinerlei Abnutzungsspuren sichtbar. Die vorherige Trägerin lernte ich gleich mit kennen (sie half der Mutter beim Verkaufen), eine kleine, zarte Elfe, die unmöglich Schuhe auslatschen könnte, selbst wenn sie sie mehrere Monate tragen würde.

2 Paar Designerjeans für jeweils 2 Euro gab es dort auch noch, die wanderten gleich mit in den Rucksack.

Die nächsten Wochen werden noch einige Märkte stattfinden und ich freue mich schon darauf. Meist kaufe ich nicht viel, aber dieses Stöbern und die Jagd nach einem schönen Teil für wenig Geld macht einfach Spaß 🙂

Edit: Äh, wenn ich meinen Text durchlese, ist plötzlich die Hälfte in viel größerer Schriftgröße als der Rest, obwohl ich nichts geändert habe ?!?

Böser Fehler

17. September 2010

Am Tag vor Oktoberfestbeginn mit zwei Kindern nachmittags in die Innenstadt von München zu fahren ist keine besonders gute Idee.

Irgendwie hatte ich das nicht auf dem Plan, daß das schon morgen beginnt und heute anscheinend bereits die „Historische Wiesn“ eröffnet wurde, anlässlich des Jubiläums.

Die Stadt war voller als voll, die Kinder klammerten sich ständig an mich, aus Angst verloren zu gehen und insgesamt ist schön anders …

Wir haben aber einiges für die Party meines Sohnes ergattert, viele Markenartikel (Mütter kennen bestimmt die einschlägigen Piratenartikel von der S.piegelburg ;-)), was ich eigentlich nicht wollte (Selbermachen ist aber fast doppelt so teuer, also doch Massenware …), das Kind ist aber sehr glücklich und das ist die Hauptsache.

Und bis auf die Tatsache, daß kaum ein Durchkommen war, war der Stadtbummel relativ stressfrei, die Kinder regelrechte Vorzeigekinder und ich an sich auch ziemlich entspannt. Das nächste Mal trotzdem ohne Oktoberfest 😉

Sintflut

14. Juni 2010

Ich hatte mir zwar etwas Abkühlung gewünscht (die kalten Wochen im Mai waren zwar nicht so toll, aber die Hitze letzte Woche fiel gleich wieder ins nächste Extrem), aber doch nicht so plötzlich und vor allem so nass !

Heute Morgen kamen Sturzbäche an Wasser vom Himmel und es hatte nur 14 °C, nachdem es gestern schon bewölkt, aber noch relativ friedlich war. Apropos gestern. Da machten wir uns einen faulen Tag, nachdem ich ja den Abend davor doch relativ spät ins Bett gekrochen war, mittags gab es Fastfood, nachmittags dann ein Schläfchen meinerseits (ich schlief eine ganze Stunde tief und fest und war anschließend immer noch müde …) und ein Besuch des Biergartens durch den Rest der Familie, um auf der Großbildleinwand Fußball zu gucken 🙂

Eigentlich ist ja mein Mann kein Fußballfan, aber die Kinder zerrten ihn am Wochenende ständig hinüber (wir wohnen direkt daneben) und wollten schauen.

Heute begann dann die Waldwoche im Kindergarten. Und die Kinder schwammen gleich fast davon, denn das am Wochenende aufgebaute Planenlager hatte den Witterungsverhältnissen nicht standgehalten und war halb eingestürzt. Ich bin gespannt, ob das Ganze nun doch noch auf nächste Woche verschoben wird, oder ob die „Matschparty“ fortgeführt wird. Den Beiden hat es natürlich trotzdem gefallen, die heute früh noch schnell beim Baumarkt eingekauften Werkzeuge wurden stolz eingeweiht (beide Kinder bekamen jeweils einen Hammer, eine Laubsäge und eine Schachtel Nägel) und morgen werde ich dann genau wie heute den ganzen Vormittag hoffen, daß die Finger dranbleiben …

Mittags fuhr ich mit den Kindern direkt von der Waldwoche zu I.KEA, dort gab es erst Mittagessen, dann einen Großeinkauf von Glasflaschen für den fertig durchgezogenen Holunderblütensirup. Außerdem mogelten sich noch ein paar Glasaufbewahrungsbehälter in den Einkaufswagen, denen konnte ich nicht widerstehen, da sie erstens unglaublich reduziert waren (das Programm läuft aus) und zweitens einfach umwerfend hübsch aussahen 🙂
Nun ist der Sirup abgefüllt, die Kinder liegen platt im Bett (wir waren nicht nur beim Möbelhaus, sondern auch noch 3 Stunden lang bei einer Kindergartenfreundin) und ich werde mir gleich noch eine DVD mit dem besten aller Männer ansehen ….