Archive for the ‘Opa und Oma’ Category

Irrgarten, Sphinx und Schloss

29. Oktober 2013

Zum allerersten Mal waren wir heute im Park Schönbusch bei Aschaffenburg und das, obwohl ich bereits seit Jahren mit einem Mann verheiratet bin, der in dieser Gegend aufgewachsen ist !
Meine Schwiegermutter hatte die Idee, vor dem Mittagessen noch schnell mit den Kindern hinzufahren, um sie etwas auszupowern, und der kurze Ausflug war ein voller Erfolg.
Bereits das Wort „Irrgarten“ löste Vorfreude aus, in diesem verbrachte ich dann mit den Kindern auch eine knappe Stunde ! Anschließend liefen wir noch eine Runde durch den sehr schön angelegten Park, bis die Kinder langsam anfingen zu meckern und es wieder in Richtung Parkplatz ging.
Wir haben die Tage hier sehr genossen, morgen nach dem Frühstück machen wir uns wieder auf den Weg nach Hause – 3 Stunden Autobahn alleine mit drei Kindern ist zwar nichts, was ich jede Woche machen möchte, aber es ist durchaus machbar. Einzig diese üble Erkältung die ich bereits besiegt geglaubt hatte, die hier aber plötzlich wiederauferstand, hätte ich lieber zu Hause gelassen …

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Der Irrgarten von Oben

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Mittendrin

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Geschafft ! (der grosse Sohn brauchte noch etwas Hilfe und kam verspätet beim Gingkobaum an)

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Kinder, Kinder, Kinder und Parkbilder

Vatertagsmenü

17. Mai 2012

Bevor ich das Rezept für diesen superleckere Vorspeise von heute mittag vergesse, muß ich sie hier noch festhalten. Wer Avocado und Mango mag sollte sie ausprobieren, ich hätte mich reinlegen können, ebenso mein Mann.

Eigentlich wollte ich etwas ganz anderes machen, mangels Zutaten musste ich dann jedoch improvisieren. Und das ist dabei herausgekommen:

Avocado-Mango-Salat

1 reife Mango

2-3 reife Avocados (je nach Größe, ich hatte zwei kleine und eine große hier)

1 großer Bund frischer Koriander

etwa 200 g Krabben (frisch oder tiefgefroren)

100 ml Orangensaft

Saft einer halben Zitrone

Salz

Pfeffer

1 TL Senf

ca. 2-3 EL Olivenöl

Agavendicksaft

Die Avocados halbieren, das Fruchtfleisch herauslösen und in kleine Würfel schneiden. Die Mango schälen und ebenfalls würfeln. Mit etwas Zitronensaft mischen, um eine Braunfärbung zu verhindern. Dann kühlstellen. In der Zwischenzeit die Krabben auftauen oder frische Krabben gleich untermischen.

Den Orangen- mit dem Zitronensaft, Senf und Olivenöl mischen. Mit Salz, Pfeffer und Agavendicksaft abschmecken. Den Koriander kleinschneiden und unterrühren. Anschließend das Dressing mit dem Salat mischen und geniessen.

Die Krabben haben dem ganzen noch den letzten Pfiff gegeben, ich habe tiefgefrorene von Iglo verwendet, sehr lecker. Dazu habe ich selbstgebackenes Baguette serviert, ein Traum.

Außerdem gab es heute noch eine griechische Moussaka und einen Rhabarberstreuselkuchen.

Ein sehr gelungener Tag mit lieben Gästen (meine Eltern), viel Sonne und hervorragendem Essen 🙂

Zuhause ist es am schönsten

13. April 2012

Fast zwei Wochen Osterferien liegen nun hinter uns. Nach einer turbulenten ersten Woche ging es zu den Schwiegereltern. Dort feierten wir letzten Sonntag den Geburtstag unserer Nichte, es folgten drei Tage Völlerei (schlanke Küche ist meiner Schwiegermutter leider quasi unbekannt), völlig überdrehte Kinder (am schlimmsten habe ich den Tag in Erinnerung als sie zwei Stunden fernsahen und anschließend noch einen zweistündigen Zirkusbesuch absolvierten) und wenig Schlaf.

Der Kleinste litt sehr unter dem Ortswechsel, wahrscheinlich schubbedingt, das Einschlafen wurde jedesmal von einem mindestens halbstündigen Schreianfall begleitet und auch die Nächte verliefen eher suboptimal.

Seit gestern sind wir nun wieder zu Hause und schon beim Passieren des Ortseingangs seufzte unser Mittelkind erleichtert und verkündete, daß er sich richtig freue wieder da zu sein :-). Das jüngste Familienkind konnte sein Glück ebenfalls kaum fassen, selbst das Schlafengehen verlief völlig problemlos und entspannt. Die Große ist da schon eher anpassungsfähig, ich denke sie hätte ein paar Tage mehr dort auch genossen, freute sich aber auch auf ihre Freunde hier. Ich selber bin froh, den Besuch dort ohne Gewichtszunahme überstanden zu haben, trotz unzähliger Eier in Speckbutter, Rahmsuppe und Co. …

Das Wetter störte uns keineswegs, im Gegenteil, ich mag richtiges Aprilwetter sowieso viel lieber als diesen unnatürlichen Frühsommer der letzten Jahre. Unserem Garten kommt es auch zugute, der im Herbst noch ausgesäte Rasen wird immer dichter, heute haben wir ihn noch fleissig gedüngt und müssen nicht einmal die Rasensprenger einsetzen, da es draußen eh schon feucht genug ist. Alle Pflanzen die wir im November aufgrund der warmen Witterung noch gesetzt hatten haben den strengen Frost überlebt und ich freue mich täglich über die Triebe und Knospen, die ich finde. Da wären z.B. Himbeeren, ein Apfelbaum, Gojibeeren und eine Kiwipflanze (ja, selbst diese hat -20 Grad überstanden !), außerdem diverse Thymianpflänzchen. Noch in der Warteschleife fürs Pflanzen stehen Erdbeeren, Rhabarber, Rosmarin, Salbei, Petersilie, Schnittlauch und Rucola. An Saatgut liegen hier Mangold, Spinat und Radieschen herum, die Kinder scharren bereits mit den Hufen und möchten am liebsten sofort aussäen :-). Langsam bin ich nur etwas besorgt, ob das angelegte Beet auch groß genug ist. Eigentlich wollte ich auch noch Tomaten anbauen, die müssen eventuell noch ein Jahr warten bis ein Platz frei wird.

Morgen werden wir den 60.Geburtstag meiner Mutter nachfeiern, dann wird am Montag wieder der Alltag einziehen mit Schule, Kindergarten und Berufsleben. Und vielleicht gelingt es mir dann auch wieder, das was im Kopf herumschwirrt zu bloggen …

Zwischen den Welten

26. September 2011

Zur Zeit ist alles durcheinander. Ein Teil unseres Haushaltes ist noch in München. Ein großer Teil im neuen Haus im Keller. Und ein weiterer, kleiner Teil hier in der zwischengemieteten Wohnung. Wir leben momentan aus Umzugskisten, einzige Möbel sind unser Ehebett, Tisch und Stühle, ein Sofa und zwei kleine Metallküchenregale. 2-3 Mal die Woche fahre ich nach München mit dem Kleinsten, packe dort unter großen Geheule und Protesten seinerseits die letzten Kisten, zwischendurch versuche ich, Ordnung in den Haushalt hier in der Wohnung zu bringen, am liebsten würde ich auch noch im neuen Haus aufräumen und putzen, aber mit Baby im Schlepptau und ohne wirklich Zeit übrig zu haben ist das sehr schwierig.

Zum Glück habe ich meine Mutter, sie ist seit Wochen unsere Vertretung auf der Baustelle, sie räumt, putzt, malt, organisiert und passt bei Bedarf auf die großen Kinder auf, wenn ich mal wieder länger in München bin. Ohne sie würde ich das alles kaum schaffen, zu viel ist zu tun und ich muß an zu vielen Orten gleichzeitig sein. Zudem ist der Jüngste momentan nur am Weinen, sobald ich ihn absetze oder aus dem Raum gehe, die Kisten in München packe und trage ich überwiegend mit ihm auf dem Rücken, denn dieses verweifelte, fast panische Weinen und Schreien ertrage ich einfach nicht. Wahrscheinlich kommt alles zusammen, Entwicklungsschub, Krabbelnlernen, Umzug, Zahnen, u.s.w. …

Manchmal möchte ich einfach nur meine Sachen packen und wegfahren. Der Druck und Stress ist groß, wir sind nirgendwo richtig zuhause, es gibt kaum Ruhepausen (die Nächte sind dank zahnendem Baby immer noch sehr kurz) und ich sehne mich danach, endlich an einem Platz bleiben zu können, wieder Wurzeln schlagen zu können und neue Energie zu tanken.

Es ist nun alles absehbar und das hält mich noch über Wasser. Ich denke oft schon an Weihnachten, wie ich mit den Kindern zusammen in unserer neuen Küche Plätzchen backe, wir zusammen nach einem Winterspaziergang am Esstisch sitzen und Punsch trinken und es wieder viele gemütliche, ruhige Momente gibt. Noch etwa 5-6 anstrengende Wochen (dazu rechne ich nicht nur den Einzug ins Haus, sondern auch das Kisten auspacken, einräumen, u.s.w. …), die schaffen wir nun auch noch ….

Einzahn

1. September 2011

Der Jüngste ist seit letzter Nacht ein Einzahn 😉

Nach etwa einer Woche Unruhe, stündlichem Aufwachen und einem nahezu nicht zu beruhigenden Baby entdeckte ich heute morgen (nach einer sehr ruhigen Nacht) den Übeltäter – den ersten Zahn, und zwar der untere linke Schneidezahn.

Mit 7,5 Monaten genau im Durchschnitt, für viele vielleicht sogar etwas spät, allerdings ist er hier unangefochtener Spitzenreiter. Die große Schwester bekam erst mit 12 Monaten Zähne (ich dachte damals schon, sie bliebe zahnlos), der große Bruder mit etwas über 9 Monaten.

Er setzt ihn auch schon ganz fleißig ein, zerfleddert mit dem Zahn alles, was in den Mund hineinkommt (die Penne von heute abend sahen aus wie in Streifen geschnitten :-)) und natürlich sieht man bisher nur die Spitze, aber ich denke in ein paar Tagen wird er dann auch richtig zu sehen sein (und vielleicht schaffe ich es dann, ein „Einzahn“-Foto zu schießen).

Ansonsten hier Land unter, übermorgen Geburtstag des Mittleren, Kindergeburtstag und Eintreffen der Schwiegereltern am späten Nachmittag.

Eigentlich müsste ich jetzt noch in den Keller schleichen und weiter sortieren und einpacken. Eigentlich müsste ich die Wäsche aus dem Trockner holen und zusammenlegen. Eigentlich müsste ich noch die Küche putzen. Aber jetzt im Moment will ich einfach nur mal auf dem Sofa sitzen und „Pffff“ sagen. Zumindest so lange, bis wieder ein bißchen Energie nachgewachsen ist …

Kinderfrei

8. August 2011

Diese Woche habe ich kinderfrei 🙂

Zwar wuselt hier immer noch der Babysohn herum (momentan hält er aber gerade sein Vormittagsschläfchen, bei dem ich ihm gleich Gesellschaft leisten werde), die Großen sind aber bis nächstes Wochenende bei meinen Eltern. Dort werden sie einige Workshops und Kurse mitmachen, die meine Mutter im Rahmen einer Ferienfreizeit für sie gebucht hat und ich bin schon sehr gespannt, was sie berichten werden (von einem Besuch bei der Feuerwehr bis zum Kinderyoga ist alles dabei :-)).

Die Zeit werde ich vor allem zum Erholen nutzen (bis auf Mittwoch und Freitag, da springe ich wieder als Babysitter für meine Freundin ein), mich soviel wie möglich mit dem Söhnchen zusammen hinlegen (die Nächte sind zwar seit der Pilzbehandlung etwas ruhiger geworden, aber alle 3 Stunden findet trotzdem eine Schlafunterbrechung statt) und die Stille geniessen. Außerdem möchte ich eine kleine Pilzkur durchführen, die nächsten Wochen sind Weißmehl und Zucker von meinem Ernährungsplan gestrichen und ich werde versuchen, mich möglichst ballaststoffreich und gesund zu ernähren. Das mache ich zwar sonst auch, gerade in letzter Zeit griff ich aber stressbedingt gerade abends oft zu Schokolade&Co. Das muß wirklich nicht sein, es gibt ja genug andere Alternativen, nur der Anfang ist etwas zäh. Ich erhoffe mir davon ein Ende dieses „Pilz-Ping-Pong“ und vielleicht verbessert es auch insgesamt mein Wohlbefinden 🙂

Nun aber erstmal eine Runde Nickerchen, bevor der Jüngste wieder wach wird ! Im Lauf des Tages dann noch neue Bilder vom Haus, der Estrich ist nun drin und heute fängt der Fliesenleger mit den Wandfliesen an, juchu !

Blogmüde

20. Mai 2011

Über eine Woche habe ich nicht gebloggt. Gründe gibt es dafür mehrere. Hauptsächlich war ich etwas blogmüde. Wir waren viel unterwegs (zum 60.Geburtstag meiner Schwiegermutter in der Nähe von Frankfurt), hatten Besuch (die Tante meines Mannes, die nach der Geburtstagsfeier gleich mit nach München fuhr) und am meisten wird das Bloggen momentan von unserem kleinen Sohn gebremst.

Die Nächte waren so schlimm, daß ich morgens kaum wusste, wie ich heiße. Ich stolperte blind und taub durch den Tag, und war einfach nur noch müde. Die viele Fahrerei, der Geburtstag und der Besuch machten das Ganze nicht gerade besser ..

Vorgestern kam dann auch noch eine Mittelohrentzündung dazu, das Söhnchen schrie abends 3 Stunden durch und war durch nichts zu beruhigen, am nächsten Morgen dann bei der Kinderärztin die Diagnose. Ich hoffe, er stellt nicht neue Rekorde auf, hatte doch der große Bruder bis zum vierten Geburtstag jedes Jahr mindestens 6 MOE !

Seit heute ist der Besuch weg (normalerweise mag ich die Tante sehr gerne und Besuch ist auch immer herzlich willkommen, aber in der momentanen Situation war ich dann doch froh über die Abfahrt …), dem kleinen Sohn geht es wesentlich besser (letzte Nacht schlief er nach langer Zeit mal wieder 3-4 Stunden am Stück) und der Mehrschlaf und das reinigende Gewitter gestern Nacht haben auch mich wieder mit Energie aufgeladen 🙂

Die Bloggerei hat mir aber nicht wirklich gefehlt, es tat sogar richtig gut, den PC längere Zeit ausgeschaltet zu lassen. Ob ich das nun zum Anlaß nehme, weniger zu bloggen oder ganz damit aufzuhören weiß ich noch nicht, mal sehen. Auf jeden Fall sollte ich öfter darauf verzichten, vor allem, wenn es wenig Ruhepausen gibt und die Zeiten so turbulent sind …

Der Hausbau schreitet übrigens in großen Schritten voran, in 5 Tagen ist es soweit, da wird das Haus angeliefert und aufgebaut ! Ich kann es kaum glauben, daß wir in nicht mal einer Woche Hausbesitzer sein werden, auch wenn außer den Außenwänden und dem Dach noch nicht viel dastehen wird …

Entspanntes Elterndasein

23. April 2011

Unsere großen Kinder weilen nun schon seit Donnerstag bei Opa und Oma. Und hier herrscht manchmal fast unheimliche Ruhe, unterbrochen von einzelnen Plapperlauten des Söhnchens und dem Klappern des Vertikutiergerätes, mit dem mein Mann heute den Garten bearbeitete.

Plötzlich ist das Elterndasein ganz entspannt. Nur ein Kind, das beaufsichtigt und betreut werden muß. Keine streitenden, lärmenden Geschwister. In Ruhe Mahlzeiten einnehmen können. Unterhaltungen ohne Unterbrechung. Mehrfachelternparadies 😉

Natürlich freue ich mich darauf, die Kinder bald wieder hier zu haben. Und es ist mir nicht zu stressig, wenn alle 3 hier sind. Aber so ab und zu Zwei- bzw. Dreisamkeit geniessen zu können hat auch seinen Reiz.

Auch der Kleinste freut sich über die volle Aufmerksamkeit seiner Eltern, seine Fortschritte werden ständig beobachtet und er wird angefeuert von beiden Seiten 🙂

Außerdem haben wir das komplette Kinderzimmer aufgeräumt, sortiert und entmüllt, Wahnsinn, was da alles aus den Ecken kriecht ! Die Küche und das Bad erstrahlen auch in neuem Glanz und selbst wenn das Alles von kurzer Dauer sein wird, ich freue mich trotzdem darüber 🙂

Heute Nachmittag vielleicht noch ein Spaziergang in der Sonne und ein gemütlicher Tee im Garten, mal sehen 🙂

Großwerden

20. April 2011

Der Kleinste bekommt (fast) schon die ersten Zähne, aber auch an anderer Front passieren Dinge, die das Großwerden wieder mal deutlich machen.

Gestern waren die beiden Großen zusammen auf dem Kindergeburtstag der besten Freundin unserer Tochter, 7 Jahre alt ist sie nun. Und unsere Tochter durfte als beste Freundin natürlich anschließend dort übernachten. Nun hat sie zwar schon aushäusig übernachtet, aber bisher nur ein Mal bei meinen Eltern. Also eine Premiere.

Ich saß dann hier am Abend, beide Söhne im Bett, mein Mann beim Fechten, und wartete schon auf einen Anruf, daß ich sie abholen kommen soll. Es kam jedoch kein Anruf. Am nächsten Tag rief ich dann bei der Freundin an, einfach um mich zu erkundigen, wie es gelaufen ist, und statt einem „Wann holt ihr mich ab ?“ kam lediglich ein „Darf ich noch eine Nacht hier bleiben ?“ 🙂
Ich würde sagen, die Abnabelung ist zu einem großen Teil vollzogen und bisher haben weder die Tochter noch ich/wir Probleme damit. Ich bin auch gar nicht wehmütig oder sonstiges, eher erleichtert, bedeutet das doch auch wieder ein Stück Freiheit für uns als Paar …

Heute Morgen dann auch der Entschluß der Tochter, mit der Herzensfreundin und deren Eltern zu I.KEA zu fahren, und nur einen kurzen Abstecher nach Hause zu machen, um den Kindersitz fürs Auto abzuholen. Erst gegen 16 Uhr trudelte ein rotbackiges, glückliches und etwas überdrehtes Kind hier ein, das gestern erst gegen 22 Uhr eingeschlafen und heute morgen um 7 Uhr aufgestanden war, und nun seit 19 Uhr bereits schläft 😉

Was mir allerdings etwas Bauchschmerzen bereitet ist die Tatsache, daß wir spätestens im Oktober umziehen werden und die Freundin dann nicht mehr so schön um die Ecke wohnt, sondern 50 km entfernt sein wird. Es ist nämlich nicht irgendeine beliebige Freundin, sondern die erste echte beste Freundin. Die Freundin, mit der man stundenlang quatschen kann, mit der man zusammen im Bett liegt und sich Bücher anschaut und mit der man einfach glücklich ist. Mein Kind tut mir jetzt schon leid. Im Herbst kommt sie an einen neuen Ort, mit unbekannten Kindern, einem neuen Lebensabschnitt (Schule) und muß sich erneut eingewöhnen (der erste bewußte Umzug fand vor 2,5  Jahren statt, auch da litt sie schon …). Aber auch das gehört zum Großwerden und Reifen dazu, und ich hoffe, wir werden den Kontakt einigermaßen halten können bzw. sie findet dort eine ähnliche Freundschaft …

Somit hatte ich heute nur die beiden Söhne hier, was auch mal ganz schön war. Kein Gekeife und Gestreite zwischen den großen Geschwistern, eher Kuscheln der beiden Brüder (nur einmal gab es großes Geschrei, als der große Bruder versuchte, den kleinen vom Bauch auf den Rücken umzudrehen – ich weiß bis jetzt nicht, wie er ihn dabei gepackt hat, auf jeden Fall muß es wehgetan haben …), ein gemütliches Mittagessen nur mit einem Kind, und ein großer Sohn, der abschließend meinte „Du Mama, das ist doch mal ganz schön ohne Schwester !“ 🙂

Ab Morgen wird es dann richtig entspannt, da werden die beiden Großen abgeholt von meiner Mutter und bleiben dann ein paar Tage (bzw. solange sie sich trauen) bei Opa und Oma. Ab Morgen also „Ein-Kind-Eltern“ und das auch noch über die Feiertage. Da ja bekanntlich EIN Kind KEIN Kind ist, werden mein Mann und ich das ausgiebig geniessen und die Kinder wirklich erst dann abholen, wenn sie nach uns schreien …

Nicht ohne meinen Ranzen …

2. April 2011

… das wiederum dachte sich heute unsere Tochter.

Zusammen mit dem kleinen Sohn und der Tochter fuhr ich heute zu meinen Eltern, der Schulranzenkauf stand auf dem Programm. Eigentlich hatte ich geplant, mit Mann und Kindern loszugehen, das Tochterkind wünschte sich aber, Opa und Oma mitzunehmen, und da der große Sohn heute morgen mit Fieber aufwachte, blieb er mit dem Papa zu Hause …

Im angesteuerten Laden gab es wirklich eine enorm große Auswahl, die Entscheidung fiel trotzdem binnen weniger Minuten. Es musste unbedingt der mit den vielen Herzen und Glitzersteinen sein, Liebe auf den ersten Blick, und der wurde es natürlich auch (übrigens hat unsere Tochter nun dasselbe Modell wie die Tochter von „Frau Kassiopeia“ :-)). Auch die beste Freundin hat so einen und ich bin gespannt, wie viele Mädchen in der ersten Klasse eben dieses Ranzen haben werden.

Schon beim Bezahlen leuchteten die Augen (die Oma hatte ihr das Geld ausgehändigt und sie durfte selber an die Kasse :-)) und anschließend gab sie ihn nicht mehr her. Er wurde quer durch die Stadt getragen, später noch der Uroma präsentiert, auf dem Rückweg beim Einkaufen durch den Supermarkt geschleppt und zuletzt hier im Haus noch anbehalten, bis sie ihn dann widerstrebend neben das Bett stellte vorm Schlafen …

Übermorgen dann soll er mit in den Kindergarten, unsere Tochter träumt von einer „Schulranzenparty“.

Ich finde das richtig schön, so sollte es beim ersten Schulranzen auch sein 🙂