Archive for November 2011

Nicht mein Tag

28. November 2011

Heute war definitiv nicht mein Tag.

Morgens sowieso schon spät dran auf dem Weg zum Kindergarten, kleines Kind fertig eingepackt, großes Kind startklar, da fällt mir auf, daß es komisch riecht. Also wieder zurück, Windel aufgemacht und diese voller Durchfall – scheinbar hat der Jüngste die Kiwi von gestern nicht vertragen.

Anschließend Brotteig fertiggemacht, 4 Waschmaschinen gefüllt und geleert, Zimtschnecken vorbereitet (der große Sohn bekam heute Besuch und hatte sich diese für den Nachmittag gewünscht) und irgendwie nicht zu den Sachen gekommen, die ich mir eigentlich vorgenommen hatte.

Kurz vor Schulschluß fiel mir ein, daß ich dringend ein neues Rezept für meine Tabletten brauche (Thyroxin wegen einer Schilddrüsenunterfunktion). Also noch im Schweinsgalopp zur örtlichen Arztpraxis gerannt, Rezept geholt, Tochter von der Schule abgeholt, nach Hause gelaufen, in 15 Minuten Mittagessen zusammengewürfelt, wieder los zum Kindergarten, großen Sohn abgeholt, zurück nach Hause, gegessen, Brot in den Ofen geschoben, während des Backens schnell zum Einkaufen gefahren, nach der Ankunft zu Hause Brot aus dem Ofen, Zimtschnecken fertiggemacht und hineingeschoben.

Kurz darauf kam das Besuchskind. Es folgte wildes Toben, dann gab es die Zimtschnecken mit einer großen Tasse Kakao. Und als ich mich kurz umdrehte, um die Küche fertig aufzuräumen, hörte ich nur ein lautes „Platsch“. Dieses „Platsch“ hatte unser Jüngster produziert. Das Besucherkind hatte seine Kakaotasse in Greifweite plaziert und da auch unser Baby teilhaben wollte, griff es kurzerhand danach. Leider war die Tasse zu schwer für die kleinen Hände und rutschte nach unten. Der Kakao hatte sich in einem Umkreis von etwa 2 Metern verteilt. Auf dem Holzboden (den ich am Freitag erst gewischt hatte), auf dem Stuhl (der mit hellem Textilgewebe bezogen ist), auf der Wand (dunkelbraun auf hellem Grund macht sich nicht wirklich gut), auf dem Kind und sogar unter der Plastikmatte, die zum Kleckerschutz unter dem Hochstuhl liegt …

Nach kurzem Durchatmen machte ich mich an die Beseitigung der Bescherung, wobei ich erst gar nicht wusste, wo ich anfangen sollte.

Danach gab es eine kurze Verschnaufpause, nachdem ich die Jungs ins Badezimmer geschickt hatte um mit dem Feuerwehrauto des großen Sohnes zu spielen (er besitzt so ein Auto, mit dem man wirklich „löschen“ kann und bis zu 2 Meter weit Wasser spritzen kann, das geht nur im Badezimmer bzw. im Sommer auch draußen). Während dieser Pause fütterte ich den kleinen Sohn. Mit Milchreisbrei aus dem Glas (sonst bekommt das Kind nie Gläschen), den wollte ich mal testen für unterwegs (ich möchte das Stillen wenigstens tagsüber weitestgehend abschaffen). Der Sohn futterte voller Begeisterung (beim Zutatenlistelesen wurde mir auch klar warum – viel Zucker, Sahne und Vanille ist drin), nach einem halben Glas war dann aber Schluß (kein Wunder bei dem Inhalt).

Soweit, so gut. Ich setzte mir den kleinen Sohn auf die Schultern, um noch nach einer Rechnung zu suchen (Baby im Arbeitszimmer auf dem Boden geht gar nicht, vor allem wenn dieses gerade vom Hochzieh- und Papierzerreissfieber gepackt ist). In diesem Moment macht es „Börp“ und mein Kopf fühlte sich feucht an. Als sich noch ein säuerlicher Geruch dazugesellte, schwante mir übles. Und als ich in den Spiegel im Gästebad schaute, präsentierte sich meine Frisur mit einer Portion vorverdautem Milchreisbrei verziert – bäh, das brauche ich nicht jeden Tag !

Also schnell den Brei notdürftig mit Wasser entfernt, für mehr blieb keine Zeit, da ich zusammen mit den drei Jungs die Tochter vom Turnen abholen gehen musste.

Am Ende gab es nur noch Gekreische, Gerenne und Gehaue und ich war heilfroh, als endlich mein Mann seinen Kopf  zur Tür hereinstreckte. Versöhnt mit dem Tag hat mich der übriggebliebene Bratapfel samt Vanillesauce von gestern und ein kleiner Sohn, der für seine Verhältnisse blitzschnell einschlief. Bleibt nur zu hoffen, daß auch die Nacht ruhiger wird als die letzten Nächte …

 

Advertisements

Bloggt Landsberg ?

27. November 2011

Nur so eine kleine Zwischenfrage, die mir gerade im Kopf herumspukt. Gibt es eigentlich auch Blogger(innen) aus Landsberg und Umgebung ? Ich war letztes Jahr auf meinem ersten und bisher letzten Bloggertreffen in München und fand es wirklich lustig. Gibt es sowas auch in Landsberg bzw. hätte jemand Lust ?

Mmhhh, wie das duftet !

27. November 2011

Heute lecker Mittagessen (Spaghetti mit Mangold-Feta-Creme), danach eine Runde Weihnachtsmarkt (bei sonnigem Wetter und marktoffenem Sonntag mit Tausenden anderen, war aber trotzdem schön) und anschließend das Highlight des Tages, Bratäpfel mit echter Vanillesauce.

Die Kinder lagen mir schon seit Wochen in den Ohren, ich solle doch bitte einmal Bratäpfel machen. Für dieses Wochenende hatte ich ihnen diese dann versprochen und machte mich gegen Abend ans Werk. Leckere Boskoopäpfel, gemahlene Haselnüsse, etwas Butter, rote Johannisbeermarmelade und eine gute Portion Zimt vereinten sich in einer Auflaufform, anschließend machte ich mich an die Vanillesauce. Dank des Backwerks von gestern (Zimtsterne) hatte ich noch Eigelb übrig und somit gab es eine echte Vanillesauce, keine Stärkepampe oder Sauce aus der Tüte. Die Kinder schwärmten noch auf dem Weg ins Bett von der Sauce und ich muß sagen, auch ich finde immer wieder, daß sich der Aufwand lohnt 🙂

Am liebsten mag ich aber den Duft, der bei der Zubereitung von Bratäpfeln in der Luft hängt. Diese Mischung aus Nuss-, Apfel- und Zimtgeruch ist unschlagbar und verbreitet richtige Adventsstimmung. Wird es auf jeden Fall dieses Jahr noch einmal geben, ich denke sogar über einen „Bratapfeladventssonntag“ nach 😉

Ich sehe Sterne

26. November 2011

Und zwar einige 😉
Gestern waren normale Butterplätzchen an der Reihe hier in unserer Weihnachtsbäckerei, heute Zimtsterne. Lange bin ich um die Zimtsterne herumgeschlichen, hatte riesigen Respekt davor, weil ich ständig von den Pleiten anderer las und hörte, heute also die Premiere. Und ich muß sagen, ich fand das gar nicht so schwer. Ich hatte mir einige Tipps aus dem Netz zusammengesucht, war also bestens vorbereitet und so schafften es die Tochter und ich, innerhalb von 2 Stunden vier Bleche von dieser Leckerei zu produzieren 🙂

Sehr lecker sind sie geworden. Und auch sehr schön. Mindestens 20 Stück sind schon in den Mägen der Familienmitglieder verschwunden, eines davon sogar in dem unseres Jüngsten – sowas hätte es bei den Geschwistern nicht gegeben !

Gestern sah ich übrigens auch Sterne, allerdings anderer Art. Hier im neuen Haus befindet sich zwischen Eingangsbereich und Wohnbereich eine Schiebetüre aus Glas. Eine, die absolut klar ist, nur mit einer kleinen Griffmuschel zum Auf- und Zuziehen. Der Leser ahnt wahrscheinlich schon, was nun kommt. Gestern Abend war ich ziemlich flott in Richtung Küche unterwegs. Und da die Türe den ganzen Tag über offengestanden war, verschwendete ich keinen Gedanken daran, genauer hinzuschauen. Und rannte prompt mit voller Wucht gegen die Glasscheibe. Aua ! Das tat vielleicht weh !

Die Abdrücke an der Tür sieht man immer noch sehr gut, es sieht genauso aus wie in manchen Comics, wenn die Helden gegen ein Hindernis rennen. Und meine Stirn ziert eine kleine blaue Beule. Die Zähne blieben zum Glück unverletzt, nur die Lippe erwischte es ziemlich.

Es wird wirklich Zeit, daß ich die bereits besorgten weihnachtlichen Fensterbilder an die Scheibe klebe, denn dieses war zwar für mich das erste verunfallte Zusammentreffen mit der Tür, vorher waren aber bereits einige Kinder dagegengerannt. Fazit, eine vollkommen durchsichtige Schiebetür ist nicht unbedingt optimal für die Gesundheit. Aber sie sieht schön aus 😉

Herdentrieb

26. November 2011

Bisher hatten wir ein ruhiges Leben. In München gab es in der Nachbarschaft kaum Kinder zum Spielen (bis auf eines, das Einzelkind und total zickig war), Verabredungen trafen die Mütter und nicht die Kinder und Herdentrieb oder ähnliches gab es kaum.

Nun ist vieles anders. Die Kinder verschwinden nach Draußen sobald das Mittagessen beendet und die Hausaufgaben gemacht sind und treffen sich mit unzähligen Kindern. Und damit beginnt nun auch etwas, was ich bisher von meinen Kindern nicht kannte, jedenfalls nicht in diesem Ausmaß.

Zwei Beispiele möchte ich hier nennen. Zum einen gibt es einen Fahrbäcker. Dieser kommt zwei Mal die Woche, hält hier in der Straße und verkauft nicht nur Brot und anderes Gebäck, sondern auch kleine Süssigkeitentüten, das Stück für 50 Cent. Einige Kinder kaufen jedes Mal eine dieser Tüten oder Brezen. Ab und zu habe ich meinen Kindern auch mal Geld gegeben, das Ganze nahm aber überhand und ich möchte das nicht mehr unterstützen. Trotzdem klingelt vor allem der große Sohn immer Sturm wenn der Bäcker kommt und brüllt mich beim Türe öffnen an, ich solle ihm sofort einen Euro geben, er wolle Süssigkeitentüten kaufen. Ich weigere mich seit ca. 3 Wochen und habe nun immer ein heulendes, kreischendes und um sich schlagendes Kind vor mir, das einfach nicht einsehen möchte, daß es nicht drin ist, jede Woche dort einzukaufen …

Das zweite Beispiel sind diese blöden Starwars-Karten. Aus für mich unerfindlichen Gründen ist Starwars ja gerade wieder in aller Munde bzw. es werden Millionen von Merchandisingartikeln auf den Markt geworfen. Ein paar Jungs in der Nachbarschaft haben sich nun von ihrem Taschengeld eine Metallbox voller Karten gekauft. Für 15 Euro ! Auch hier wieder der große Sohn, er forderte ich solle sofort mit ihm zum Spielzeugladen fahren und genau diese Karten kaufen. Ich erklärte ihm, daß dann sein Konto leer  und nächste Woche vielleicht etwas anderes cool sei. Er bestand auf diesen Karten. Kurze Zeit später kam der Nachbarsjunge und präsentierte stolz seine Box. Und ich konnte es nicht fassen, wie billig diese gemacht ist und wie wenig Karten sich darin befinden. Also setzte ich mich nochmals mit meinem Sohn zusammen und erklärte ihm, warum ich auf keinen Fall mit ihm diese Karten einkaufen gehen werde. Ich erntete wildes Gebrüll, Tränen und Wutschreie, ein Kind, das sich am Boden herumwälzte und um sich schlug, wirklich anstrengend.

Einerseits kann ich ihn gut verstehen. Er möchte dazugehören, möchte auch cool sein und mitreden können. Aber mir stößt es sauer auf, daß das nur über solche Spielzeugartikel möglich sein soll, die völlig überteuert und gleich wieder uninteressant sind. Ich habe versucht ihm zu erklären, daß das nicht cool ist. Daß seine Freunde keine wirklichen Freunde sind, wenn sie ihn nur mitspielen lassen, wenn er sein ganzes Taschengeld für Müll ausgibt (natürlich ist es kein Müll in den Augen 5-8jähriger Jungs, das verstehe ich schon, aber er hat eben nicht viel Taschengeld und noch einige andere Wünsche).

Es gibt Herzenswünsche, die werden oft auch erfüllt und es gibt Wünsche, die eben nur aus dem Herdentrieb heraus entstehen. Und die kann ich nicht unterstützen. Mein Gefühl sagt mir, daß es falsch ist. Jetzt sind es diese Karten, später im Leben dann bestimmte Kleidung, eine bestimmte Automarke oder andere Dinge. Hauptsache man gehört dazu, egal zu welchem Preis und ohne Rücksicht auf die eigene Individualität. Aber es ist wirklich schwer, sein vom Kummer gebeuteltes Kind im Arm zu halten, das Rotz und Wasser heult und völlig verzweifelt ist. Das Problem ist nur, daß ebendieses Kind bei jeder Gelegenheit Rotz und Wasser heult, da die Artikel die als „cool“ gelten beinahe wöchentlich wechseln.

Wie macht das denn meine Leserschaft ? Gibt es da einen Mittelweg ?

Klar gibt es auch hier mal Ausnahmen. Die Tochter bekommt einen „Filly“-Adventskalender, sie findet diese Viecher seit Monaten toll, ich finde sie gräßlich, aber ich muß sie auch nicht mögen. Der Sohn bekommt die heißersehnte Legofeuerwehr (endlich das kleine Lego, nicht mehr das „Baby“-Lego), da weiß ich auch, daß er sich diese schon sehr lange wünscht und auch viel damit spielen wird. Und vielleicht auch neidische Blicke von den Freunden ernten wird und in diesem Fall der Coole sein wird. Was mich stört ist dieses beinahe wöchentliche Herumgejaule, dieser Konsum- und Herdentrieb …

Hart im Nehmen

24. November 2011

Der kleine Sohn krabbelt ja nun bereits seit 2 Monaten. Und seit einer Woche auch die Treppe hinauf. Anfangs schaffte er es nur auf das Podest im Erdgeschoß. Bald dann auch die ersten 2-3 Stufen. Und am Wochenende dann der Durchbruch, ganz alleine von unten bis ganz oben !

Eigentlich finde ich das toll. Er ist so begeistert und ehrgeizig, am liebsten würde er den ganzen Tag hinaufklettern. Das Problem ist nur, daß er das Hinuntersteigen noch nicht beherrscht. Und daß er das nicht einsehen möchte. Treppengitter können wir nicht befestigen, allerdings ist es mir auch lieber er lernt das Klettern schnell, denn auch das beste Treppengitter kann einen bösen Sturz nicht verhindern, wenn sich das Kind darüberhängt. Außerdem verlässt man sich dann darauf und ist im Ernstfall nicht zur Stelle …

So saß ich am Montag an der Treppe und beobachtete mit halbem Augen meinen Sohn. Die andere Hälfte ruhte auf einem Zeitungsartikel und meiner Teetasse. Plötzlich hörte ich einen Schrei, richtete meine voll Aufmerksamkeit auf den oberen Teil der Treppe und sah nur noch, wie mir unser Baby Kopf voraus entgegenratterte ! Auf der fünften Stufe fing ich ihn auf und das Gebrüll war natürlich groß. Glücklicherweise ist unsere Treppe aber aus Holz und die Kanten sind schön abgerundet, so daß eigentlich nichts wirklich Schlimmes passieren kann. Es war denke ich mehr der Schreck über den Sturz und die Tatsache, daß eine Mama eben nicht rund um die Uhr direkt neben ihrem Baby sitzt.

Nach ausgiebigem Trösten setzte ich ihn im Erdgeschoß auf den Boden, nur um ihn Sekunden später schon wieder auf der Hälfte der Treppe zu finden. Der Wille ist eben doch größer als der Schreck und Schmerz.

Ich hoffe trotzdem, daß er bald herausfindet, daß es gesünder und einfacher ist, rückwärts hinunterzusteigen. Mir ist das momentan dann doch etwas zuviel Nervenkitzel und schließlich gibt es hier auch noch mehr zu tun, als den halben Tag die Treppe zu bewachen 😉

Kurzes Gastspiel

23. November 2011

Nachdem ich noch so freudig gebloggt hatte, daß wir nun endlich wieder eine Internetverbindung haben, war diese auch schon wieder tot …

Das lag daran, daß das gebuchte Datenvolumen nicht besonders hoch war und ich nicht wusste, daß Fotos anschauen viel Datenvolumen kostet. Und schwups, schon konnte ich nicht mehr surfen …

Nun also eine weitere Verlängerung (auch hier wieder ein dickes Danke an meinen Vater) und dieses Mal werde ich versuchen, etwas vorsichtiger damit umzugehen.

Vorgestern habe ich es sogar geschafft, die Bauherrenhotline der Telekom zu erreichen, nach 6 langen und ergebnislosen Wochen. Dort wurde mir gesagt, es könne sich nur noch um maximal 2 Wochen handeln, bis wir unseren Anschluß haben, mal sehen ob das auch so ist. Ich bin mittlerweile sehr vorsichtig geworden und traue mich gar nicht mehr zu sagen, daß wir bestimmt bis Weihnachten Telefon und Internet haben.

Irgendwann wird es aber so sein und wir werden wieder ohne Reue und Hindernisse telefonieren und ins Internet gehen können. Ich hoffe noch dieses Jahr.

Abgefackelt

18. November 2011

Heute habe ich zum ersten Mal erlebt, daß das Kochen mit offenem Feuer ziemlich gefährlich werden kann.

Ich brutzelte gerade fröhlich Auberginen in der Pfanne, als plötzlich um mich herum lauter Ascheteilchen schwebten und es anfing ziemlich übel zu riechen. Erst konnte ich überhaupt nicht einordnen, woher Asche und Geruch kamen, bis mir klar wurde, daß mein Pulloverärmel anfing zu schwelen !

Irgendwie war etwas Mehl von den Auberginen auf das Pullovergewebe geraten, ich war damit in die Nähe der Flamme gekommen (die ich etwas zu hoch geschaltet hatte für die verwendete Pfannengröße) und zack war der Funke übergesprungen, im wahrsten Sinne des Wortes.

Eifriges Herumklopfen und fixes Ausziehen des Kleidungsstückes bewahrten mich vor Schlimmerem, aber ab heute werde ich nur noch mit T-Shirt kochen. Lieber eine kleine Brandwunde, als eine lebende Fackel zu sein !

Mal sehen ob ich den Brandgeruch wieder herausbekomme, ansonsten muß  der Pulli leider in den Müll wandern …

Wo ist Frau Bauchherzklopfen ???

18. November 2011

Da ist man ein paar Tage nicht online, gezwungenermaßen, und plötzlich ist eine meiner Lieblingsbloggerinnen nicht mehr da. Einfach so, Seite gelöscht 😦

Weiß jemand, was passiert ist ?

Ich habe diesen Blog von Anfang an gerne mitgelesen. Schön geschrieben, viele gute Tipps, schöne Bilder, einfach toll. Und jetzt soll er einfach so weg sein ? Das geht nicht.

Das süße Rasseleis das ich auf diesem Blog für meinen Sohn gewonnen hatte liegt immer noch hier herum und wird eifrigst bespielt, es erinnert mich ständig an den Blog.

Ich wäre sehr, sehr dankbar, wenn ich zumindest erfahren würde was passiert ist, daß der Blog so plötzlich verschwunden ist. Schließlich wurden doch eifrig Häkelblümchen fürs zweite Baby hergestellt und ständig darüber berichtet, vielleicht ist der Blog einfach umgezogen ??

Tor zur Welt

17. November 2011

Endlich mal wieder online. Die letzten Tage hatten wir keinerlei Internetverbindung und an solchen Tagen merke ich dann immer, wie sehr ich daran gewöhnt bin, jederzeit online gehen zu können. Mal schnell nach einem leckeren Rezept für den Fenchel im Kühlschrank gucken ? Kurz eine Telefonnummer raussuchen ? Nach dem Wetterbericht für die nächsten Tage schauen ? Emails lesen ? Normalerweise kein Problem, dank immer noch ausstehendem Telekombesuch aber nicht möglich.

Mein Vater hat glücklicherweise die Laufzeit unseres Internetsticks verlängert (vielen Dank dafür !), ich hoffe aber trotzdem, daß wir noch vor Weihnachten einen normalen Anschluß haben werden.

Ansonsten viel Arbeit, wenig Schlaf, also alles wie immer. Zur Zeit ist meine Tante zu Besuch, sie darf das Gästezimmer unseres Hauses einweihen (und findet es ganz wunderbar :-)) und wird mir die nächsten Tage helfen, weiter Ordnung in unsere Behausung zu bringen. Diese Hilfe wird denke ich vor allem darin bestehen, den Kleinsten zu bespaßen, damit er mir nicht ununterbrochen am Bein hängt (Schub, Schub, Hurra !) und den Mittleren vom Kindergarten abzuholen (das kostet jedes Mal Zeit und Nerven, da ich den Kleinsten und mich komplett kältefest einpacken muß, er dann meist unterwegs quakt, da hungrig oder müde, und ich mich auf dem Rückweg von einem weiteren hungrigen und müden Kind anmaulen lassen muß). Zwischendurch werden wir es uns auch mal gemütlich machen, einen leckeren Tee trinken und quatschen.

Vielleicht gibt es demnächst auch noch den einen oder anderen Blogbeitrag, denn während der blogfreien Zeit gab es unheimlich viel Erlebnisse und Gedanken, die ich hätte aufschreiben wollen.

Nun aber erstmal ab ins Bett, das kleinste Kind ist nach wie vor nicht wirklich schlafwillig, das Minimum liegt bei zwei Unterbrechungen pro Nacht und selbst das ist auf Dauer schon zuviel.