Archive for Juli 2011

Nie mehr ohne !

30. Juli 2011

Von was ich spreche ? Von meiner kürzlich erworbenen „Mondtasse“, bzw. meinen, ich hatte nämlich noch eine weitere bestellt und zu dieser noch ein zusätzliches Muster beigelegt bekommen, also besitze ich nun insgesamt 3 Stück 🙂

Dieses Ding ist einfach so toll, daß es noch einen eigenen Artikel verdient (ich schrieb bereits ein Mal davon, aber im Zusammenhang mit anderen Dingen).

Sie ist nun den zweiten Zyklus im Einsatz und mittlerweile bin ich voll und ganz überzeugt.

Allem voran lobe ich mir die Müllvermeidung. Diese Berge von Binden&Co. nervten mich schon immer und mir wurde regelmässig schlecht, wenn ich daran dachte, wieviel Müll weltweit dadurch produziert wird. Vor allem Müll, der nicht wirklich recyclebar ist oder einfach zu beseitigen. Die Mondtasse spüle ich einfach nur zwischendurch mit warmem Wasser aus, am Ende meiner Regel wird sie sterilisiert, entweder in kochendem Wasser oder mit etwas Chlorlösung. Sie hält 5-10 Jahre, also auch in dieser Hinsicht sehr wirtschaftlich.

Ein weiterer Vorteil ist der Komfort. Konnte ich vorher die ersten 2-3 Tage nur mit den dicksten Wochenbettbinden überstehen (Tampons vertrug ich nach den Geburten meiner Kinder gar nicht mehr und bekam jedesmal Bauchkrämpfe, wenn ich welche benutzte) und traute mich kaum aus dem Haus, so merke ich jetzt kaum, daß ich überhaupt meine Periode habe ! Manchmal stehe ich morgens auf, gehe auf die Toilette und dann fällt es mir plötzlich ein ;-). Die Tasse muß ca. alle 4-8 Stunden ausgeleert werden, aber mehr aus hygienischen Gründen, eine ganze Nacht hält sie hier locker aus. Schwimmen ist problemlos möglich, keine Infektionsgefahr oder herausbaumelnde Schnüre, nichts was sich vollsaugen kann. Außerdem werden die Schleimhäute nie trocken und es entsteht kein unangenehmes Kratzen beim Entfernen …

In der Anschaffung ist sie äußerst günstig, das erste Modell kostete mich 23 Euro, danach entdeckte ich einen anderen Onlineshop, der diese Tassen für nur 13 Euro verkauft (und ich bin sogar noch zufriedener damit). Es gibt sie in verschiedenen Größen, verschiedenen Härtegraden und sogar in verschiedenen Farben 🙂

Sicher ist es anfangs gewöhnungsbedürftig. Wer sich vor seinem eigenen Körper und dessen Ausscheidungen gruselt, der hat vielleicht wirklich Probleme mit der Anwendung. Aber wenn man ein paar Mal damit hantiert hat, wird es genauso zur Gewohnheit wie alle anderen gängigen Hygieneartikel. Einzig unterwegs auf öffentlichen Toiletten ist es eventuell etwas schwieriger, da steht mein Alltagstest noch aus.

Insgesamt kann ich die Mondtasse aber uneingeschränkt weiterempfehlen, zudem senkt sie das Risiko von Pilzinfektionen und ähnlichem. Ich habe bisher nur gute Erfahrungen damit gemacht und möchte sie nicht mehr missen. Zum zusätzlichen Wäscheschutz (ich weiß natürlich nie, wann sie voll ist, bisher gab es aber keinen „Unfall“) benutze ich mittlerweile waschbare Binden aus reiner Baumwolle, die ich wesentlich angenehmer als die üblichen finde und zudem wiederverwenden kann …

Wer sich für das Thema interessiert kann bei mir gerne Internetlinks erfragen oder mich anmailen 🙂

Bestens ausgerüstet

29. Juli 2011

Da unser Sohn mit Brei so gar nichts anfangen kann, führte mich gestern mein erster Gang zum Babyfachgeschäft. Und nach langem Suchen und Fragen fand ich endlich was ich suchte, nämlich einen Teller mit Saugnapf. Das Gemansche auf der Tischplatte mit Obststücken ging mir nämlich ziemlich auch die Nerven und ein normaler Plastikteller taugte nicht wirklich, denn der Kleinste patschte ihn jedesmal vom Tisch …

Zusätzlich besorgte ich einen „Nibbler“, also so ein Teil, in das man Obststücke hineinstecken kann und dann dem Kind in die Hand drücken kann. Das Kind kaut und lutscht dann darauf herum und der Saft bzw. das Obstmus läuft dann durch die Maschen …

Von diesem Säckchenteil bin ich nur eingeschränkt begeistert, es wird bisher größtenteils als Hammer benutzt bzw. der Sohn findet es nicht so prickelnd, auf einem Stück Netz mit Obstinhalt herumzukauen.

Der Teller jedoch ist super, er liebt ihn schon jetzt und nahm heute morgen gemeinsam mit uns ein kleines Frühstück ein 🙂

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36

27. Juli 2011

Die Zahl des Tages 🙂

Und ich fühle mich irgendwie weder älter noch sonst irgendwie verändert 😉

Ein schöner Tag, trotz sehr sehr wenig Schlaf in der Nacht davor, viel gutes Essen, liebe Menschen und tolle Geschenke …

Auf in das 37.Lebensjahr, das bestimmt sehr aufregend werden wird !

Willensstark

27. Juli 2011

Unser Jüngster ist schon jetzt ein sehr willensstarkes Kind. Vielleicht auch verstärkt durch sein Sternzeichen, geboren ist er im Zeichen des Steinbocks (genau wie die große Schwester, die auch schon immer mit dem Kopf durch die Wand wollte).

Gerade mal 6 Monate alt weiß er schon genau was er will und versucht auch, es durchzusetzen. Z.B. das Thema Beikost. Mit Brei brauche ich unserem Sohn gar nicht erst zu kommen. Egal welche Konsistenz er hat, egal aus was er hergestellt wurde, egal ob selbstgekocht oder gekauft, jegliche Breikostversuche werden mit einem angeekelten Würgen quittiert und es kommt mehr heraus aus dem Mund, als hineingefüttert wurde …

Wenn er aber mit am Tisch sitzen kann (und das wird lautstark eingefordert), dann futtert er wie ein Wilder. Und zwar nichts Püriertes, sondern ganze Stücke, die er selber halten kann (selbst Versuche, ihm diese von uns aus anzubieten, scheitern kläglich). Ganze Brotscheiben, halbe Pfirsiche, Käsestücke, alles wird in den Mund gestopft und so weit es geht auch geschluckt (mangels Zähnen funktioniert das nur eingeschränkt, er versucht es aber trotzdem …). Selbst wenn er sich mal verschluckt (kommt erstaunlicherweise selten vor) hustet er ein paar Mal und der Übeltäter fliegt in einer Spuckefontäne wieder aus dem Mund heraus :-). Natürlich gebe ich ihm trotzdem noch nichts in die Hand, was wirklich zum Ersticken führen könnte, wie z.B. Apfelstücke oder ähnliches.

Genauso lautstark tut er kund, wenn er mit seinen Geschwistern spielen möchte und diese ihn ignorieren bzw. wenn er auf meinen Arm möchte und ich ihn gerade nicht nehmen kann. Manchmal habe ich das Gefühl, ich habe ein wesentlich älteres Kind vor mir, das ist schon ein wenig merkwürdig.

Selbst wenn er nicht schlafen möchte, kann er stundenlang wachbleiben ohne Einzunicken. Der größere Bruder hingegen hatte es sogar ein Mal geschafft, vor der laufenden Waschmaschine am Boden einzuschlafen – da war er allerdings bereits 3 Jahre alt ! Genauso energisch wird er aber, wenn er unbedingt jetzt sofort und gleich ins Bett möchte, dann hört er nicht auf zu strampeln und zu schreien, bis ich ihn hingelegt habe.

Manchmal ist das alles ziemlich anstrengend, ich finde es aber sehr gut, daß er sich durchsetzen kann und sich nichts aufschwatzen lässt was er nicht möchte, später wird ihm das sicher zugute kommen. Im Gegenteil, ich bewundere dieses kleine Wesen, das sich seinen Platz längst erobert hat und diesen vehement verteidigt und ausbaut 🙂

Eilige Schnipsel

26. Juli 2011

Wo bleibt nur die Zeit ? Wieder eine Woche ohne Blogeintrag vergangen. Und wieder nur einzelne Schnipsel …

– morgen vollende ich ein weiteres Lebensjahr, habe ich nicht erst gestern meinen letzten Geburtstag gefeiert ??

– der Kleinste übt Krabbeln. Tagsüber, nachts, ständig.

– überall Wäsche. Schon gewaschen und getrocknet, aber noch nicht zusammengelegt und weggeräumt – wo bleibt nur die Zeit ?

– spontan für 3 Tage nach Vorarlberg gefahren, um meinen Opa zu besuchen. War sehr schön, aber viel zu kurz – wie war das mit der Zeit ?

– nur noch gute 5 Wochen bis zum Geburtstag des Mittleren. Geschenkideen habe ich viele, aber umgesetzt habe ich noch keine …

– nur noch 7 Wochen bis zur Einschulung der Großen. Was soll ich nur in die Schultüte füllen ?

– nur noch ca. 9 Wochen bis zum Umzug ins eigene Haus, aufregend !

– ich bin sehr, sehr müde. Das ist aber nichts wirklich Neues 😉

Hach

20. Juli 2011

Wie kann man diesem Kind überhaupt böse sein. Selbst wenn es mir den letzten Nerv, jede Stunde Schlaf und alle Rückenmuskeln raubt …

Und natürlich sind die großen Kinder mindestens genauso süß und bekommen Beachtung. Aber dieses Alter in dem sich der Kleinste befindet ist einfach bezaubernd 🙂

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Erziehung – Beziehung

20. Juli 2011

Als ich gerade bei „Mairlynd“ den letzten Blogbeitrag las ging mir so einiges durch den Kopf.

Ich dachte über die Erziehung unserer Kinder nach. Über meine eigene Erziehung. Was Erziehung in den jeweiligen Jahrzehnten/Jahrhunderten bedeutete. Und daß eigentlich alle Kinder zum etwa gleichen Zeitpunkt gewisse Phasen durchmachen. Phasen, die in der Summe dann im Erwachsensein münden. Oder zumindest münden sollten, wenn sie ungestört durchlaufen werden konnten.

ERziehung ist in meinen Augen vor allem auch BEziehung. Was nützt mir alles Bitten, Schimpfen, Drohen, Belohnen und anderes, wenn ich nicht die gleiche Sprache spreche wie mein Kind ? Was bringen jegliche Kommunikationsversuche, wenn sie am Kind vorbeigehen ? Wie soll Respekt entstehen, wenn kein Gegenrespekt besteht ?

Beim ersten Kind war ich noch fast panisch, als es in die berühmte „Trotzphase“ oder die „Terrible Two“ kam. Bis dahin war unsere Tochter ein Traumkind. Ruhig, höflich, fröhlich und freundlich, beinahe nie laut oder aggressiv. Dann wurde sie zweieinhalb. Und ich erkannte mein Kind nicht wieder. Sie schlug nach mir. Sie provozierte, wo es nur ging. Sie hörte nicht auf mich, egal um was es ging. Und ich verzweifelte. Probierte alles mögliche aus. Vor lauter Schlafmangel und Stress (als sie 20 Monate alt war, kam unser Sohn auf die Welt) schrie ich dann doch oft nur noch herum, drohte und schimpfte, was die ganze Sache noch schlimmer machte. Ich hatte keinerlei Vertrauen mehr in meine Erziehungsfähigkeiten und dachte, ich hätte alles falsch gemacht.

Und dann, irgendwann kurz vor ihrem dritten Geburtstag, war es als ob jemand einen Schalter umgelegt hätte. Plötzlich war sie wieder ruhig, freundlich und ausgeglichen. Wir konnten miteinander reden ohne Streit, sie hörte auf Warnungen oder Verbote und alles war wieder harmonisch. Bis sie etwa dreieinhalb Jahre alt war und das Spiel von Neuem begann. Dieses Mal war ich allerdings schon vorbereitet, außerdem stand ja Kind Nr.2 bereits in den Startlöchern für Phase Nr.1 …

Seitdem wiederholen sich solche Phasen regelmässig. Und meist wenn ich denke, ich drehe bald durch und halte es nicht mehr aus, endet die Phase wieder. Es ist immer noch anstrengend und zeitweise sehr nervenaufreibend, aber ich kann mittlerweile gut damit umgehen.

In den letzten Jahren habe ich sehr viele Bücher über Erziehung gelesen. In machen habe ich mich wiedergefunden, viele fand ich furchtbar einseitig und starr. Sehr gefallen mir die Bücher von Jesper Juul, der Ansatz, das Kind zu größtmöglicher Selbstständigkeit zu erziehen und es als intelligenten, kooperationswilligen Menschen und nicht als niedere, rohe Kreatur anzusehen, ist meines Erachtens ein sehr guter. Keinesfalls muß man Kinder zurechtbiegen, -schleifen, – was auch immer, das Meiste steckt schon in ihnen und muß höchstens den jeweiligen Gesellschaftsregeln etwas angepasst werden. Kinder sind in vielem klüger, ehrlicher und vorurteilsfreier als die meisten Erwachsenen und ich finde es sehr schade, daß dies im Lauf der Zeit oft verlorengeht bzw. ausgetrieben wird.

Jede „Phase“ ist ein Reifungsprozess. Und wenn ich in den letzten Jahren etwas gelernt habe, dann ist es, während dieser Phasen einfach Ruhe zu bewahren. Mit dem Strom zu schwimmen und nicht versuchen, dagegenzurudern. Das Kind als einen Schiffbrüchigen anzusehen, der gegen hohen Seegang ankämpft und ihm, statt es unter Wasser zu drücken, dann und wann einen Rettungsring zuwirft.

Jetzt in diesem Moment liegt ein noch sehr kleiner Mensch neben mir. Gerade 6 Monate alt geworden ist er, und kämpft doch schon mit den verschiedensten Veränderungen, ist unruhig, kann nicht schlafen, motzt und schreit teilweise sehr viel, aber es macht mir nicht mehr viel aus. Ich weiß, daß danach wieder eine wunderbare Phase der Zufriedenheit und vieler überraschender neuer Fähigkeiten kommen wird. Daß er, obwohl ich ihn ab und zu an die Wand klatschen möchte, momentan alle Liebe und Zuwendung braucht, die ich habe. Genau wie ein 3-, 4- oder 15-Jähriger, der im Umbruch steckt.

Alles was man für eine gute Erziehung braucht ist tonnenweise Geduld, Vertrauen und eine gute Selbstkenntnis. Am Wichtigsten ist nämlich denke ich für jedes Kind, authentische Eltern vor sich zu haben. Die sagen, was sie denken und fühlen, und nicht versuchen, ein anderer zu sein. Und vor allem Eltern, die das, was sie beim Kind an Eigenschaften sehen möchten, selber vorleben. Das fängt an beim höflichen Umgang mit dem Kind und hört auf beim Fahrradhelm aufsetzen bei der gemeinsamen Radtour …

Und wer glaubt, beim zweiten, dritten, vierten Kind alles perfekt machen zu können, der irrt. Jedes Kind ist anders, obwohl jedes Kind ähnliche Phasen durchläuft. Und jedes Kind wird auf das Auftreten der Eltern anders reagieren. Die Kunst ist es, wie oben geschrieben die Nerven zu bewahren und alles in Ruhe auf sich zukommen zu lassen. Und dann individuell zu reagieren. Und darauf zu vertrauen, daß sich auch dieses Mal alles mit der Zeit von selber fügt ..

Was guckst Du ?

17. Juli 2011

 

 

Was guckst Du so Mama ? Ich werde eben langsam mobil 🙂

Ja, mir san mi`m Radl da

16. Juli 2011

Heute Sommerfest im Kindergarten. Und die ersten 3 Stunden kämpften sich insgesamt rund 100 Eltern und Kinder mit den Fahrrädern durch den Wald. Die Aussage „Die Wege sind für Fahrradanhänger geeignet“ war nur bedingt richtig, ich war froh, daß wir eine gute Federung haben und trotzdem heulte der Babysohn nach der halben Strecke ziemlich. Also kam Plan B zum Einsatz, ich schnallte mir das Kind im Ergo Carrier auf den Rücken und weiter gings durchs Unterholz (der Großteil der Fotos zeigt die normalen Forststraßen, der Hauptteil der Strecke führte jedoch durch ziemlich enge, holprige Schneisen …).

Zwischendurch gab es immer wieder Stationen mit Aufgaben für die Kinder bzw. Eltern, am Ziel wartete ein großes Buffet, zusammengestellt von den Eltern außerdem ca. 1 Million Wespen, die es sich schmecken ließen und einige Kinder stachen … .

Ein schönes Fest, nur leider viel zu kurz oder ich werde langsam alt und die gefühlte Zeit vergeht viel schneller 😉

Hier noch ein paar Impressionen

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Baufortschritt in Bildern

16. Juli 2011

Hier mal wieder ein paar Bilder. Neben anhänglichem Jüngsten, durchgemachten Nächten und Co. schreitet natürlich auch der Hausbau in großen Schritten voran.

Mein neues Mantra lautet „Nur noch 10 Wochen bis zum Umzug, nur noch 10 Wochen bis zum Umzug, ….“ 😉

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