Neuer Header, kaputte Schulter

Der Wunsch zu bloggen ist immer wieder da. Entweder scheitert es aber an der Zeit oder an meiner Energie. Was ich nun endlich geschafft habe ist, ein neues Headerbild zu installieren. Meine Kinder haben sich schon länger darüber beschwert, daß es nicht mehr passt und viel zu alt ist. Als wir nun vorletzte Woche am See waren und ich ein paar schöne Fotos schiessen konnte, war es endlich so weit und ich habe ein hübsches herausgesucht.
Fünf Jahre älter sind die Kinder immerhin, ein ganzes Stück größer und die Älteste schon beinahe kein Mädchen mehr, sondern eine hübsche energische junge Frau :-).
Was mich betrifft, so fühle ich mich zur Zeit steinalt. Anfang November schon bin ich gestürzt, mit meinem ganzen Gewicht auf den rechten Ellenbogen. Lange habe ich die Schmerzen ignoriert, bis ich kurz vor Weihnachten dann doch zum Orthopäden gegangen bin. Der meinte, es handle sich um eine Bizepssehnenquetschung und schickte mich weiter zur Physiotherapeutin. Da war ich nun bereits sieben Mal und es wurde leider schlimmer statt besser. Mittlerweile ist es sogar so weit, daß ich den Arm nicht mehr richtig anheben und z.B. nichts vom Regal angeln kann. Außerdem schiessen bei jeder blöden Bewegung übelste Schmerzen ein, die mich nach Luft schnappen lassen.
Heute also nochmal Orthopäde. Er hat mich ganze zwei Minuten untersucht, meinte nur, daß sich der Befund ja drastisch verschlechtert hätte und ich ein MRT machen lassen soll …
Den Termin habe ich nun erst in fünf Wochen, keine Ahnung wie ich das überleben soll. Vielleicht rufe ich morgen nochmal an und schildere meine Beschwerden etwas dramatischer.
Die Arbeit macht mir immer noch sehr viel Spaß, ich habe nun auch die Aussicht darauf, bald ein wenig die Stundenzahl zu reduzieren, von 32 auf 28 Stunden, und ich bin mir sicher, daß dieser Schritt einige Dinge positiv verändern wird. Bis auf mein Gehalt natürlich.
Die Frage ist jedoch, was wichtiger ist. Mehr Lebensqualität und Gesundheit für mich, damit auch glücklichere Kinder. Oder 10% mehr Gehalt, die mich aber den letzten Nerv und jegliche Energie kosten.
Vielleicht kommt aber auch alles anders und die neue Station auf die ich im Juni rotieren werde hat so eine entspannte Atmosphäre, daß mir die Stundenzahl nicht mehr soviel ausmacht. Wir werden sehen …
Ansonsten gibt es nicht viel Neues, die großen Kinder haben hervorragende Zeugnisse nach Hause gebracht, ausschließlich Einser und Zweier, was für mich nicht im Mittelpunkt steht, aber mich natürlich stolz macht und beruhigt. Denn trotz aller Unruhe in den letzten zwei Jahren sind die Kinder entspannt und größtenteils glücklich, was das Lernen erheblich erleichtert, da sie den Kopf frei haben.

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