Tagebuchbloggen 5.10.13

Da ich gestern vor lauter Programm nicht mehr zum Bloggen kam, kommt das Tagebuchbloggen etwas verspätet.

6:15 Uhr: der große Sohn schlüpft unter meine Decke, ich hatte am Vortag versehentlich seinen Wecker aktiviert …

6:45 Uhr: alle Familienmitglieder stehen auf, nur ich bleibe noch liegen, döse immer wieder ein und geniesse es, nicht wie sonst aufstehen zu müssen

7:30 Uhr: ich schäle mich ebenfalls aus dem Bett und mache mich auf den Weg nach unten, um den heißbegehrten Griessbrei für unsere Kinder zu kochen, für uns Eltern gibt es die Reste des am Freitag gebackenen Zwetschgendatschis mit einer Tasse Milchkaffee.

10 Uhr: nach Frühstück wegräumen und Küche aufräumen (später steht nämlich gemeinsames Kochen mit der Nachbarin auf dem Plan) packe ich die Tochter ein und wir fahren bei strömendem Regen nach Landsberg. Ziel ist der Juwelier, da die Tochter endlich Ohrringe stechen lassen möchte.

10:30-12:30 Uhr: vor dem Ohrlochstechen machen wir noch Halt beim Schuhladen, da die Tochter momentan nur ein einziges Paar Schuhe besitzt, die beim Eintreffen in der Stadt bereits völlig durchgeweicht sind. Nach gefühlt stundenlangem Anprobieren (leider hat die Tochter meine Füsse geerbt, die sehr lang und schmal, aber vorne breit sind …) verlassen wir den Laden mit ein paar neuen Gummistiefeln in Lila und der Erkenntnis, daß die Tochter mal eben eine Schuhgrösse übersprungen hat und nun bei 38 angelangt ist – mit noch nicht mal 9 Jahren !
Danach geht es zum Juwelier, die Tochter ist sehr tapfer und macht kaum einen Mucks als die Ohrringe geschossen werden, anschließend jammert sie zwar etwas über das Brennen und Ziepen, ist aber sehr stolz darauf, daß sie sich getraut hat.
Zuletzt gehen wir noch kurz einkaufen und machen uns danach auf den Heimweg.

13-16:30 Uhr: ich koche ein schnelles Mittagessen (Kartoffelsuppe mit Speckwürfeln), wir essen gemeinsam, danach geht es für den Kleinsten ins Bett und ich mache weiter klar Schiff für später.

16:30-19 Uhr: die Nachbarin trifft ein und wir beginnen mit Schälen, Schnippeln, Hacken und Reiben, Dünsten und Braten, ein vietnamesisches Menü ist unser Ziel. Unterstützt werden wir von einer Schar fleissiger Helfer, insgesamt 5 Kinder schwirren durch die Küche, streiten sich um den besten Job, versuchen sich am Frühlingsrollen rollen und Fleisch und Gemüse zerkleinern, bis wir irgendwann um Ruhe bitten und wieder alleine sind und in Ruhe arbeiten können ;-).

19-20:30 Uhr: nach getaner Arbeit setzen wir uns gemeinsam an den schön gedeckten Tisch und geniessen. Es gibt einen vietnamesischen Salat mit Chinakohl, Huhn und Erdnüssen, Frühlingsrollen mit Gemüse, Kräutern und gehacktem Garnelenfleisch, Betelblattrollen mit gewürztem Hackfleisch gefüllt, pfannengerührtes Rindfleisch in Sesamsauce und zum Abschluß noch eine Crème caramel mit Kokosmilch (dort findet man die französischen Einflüsse der vietnamesischen Küche).

20:30-21:30 Uhr: ich räume die zugemüllte Küche weitestgehend auf während mein Mann die Kinder bettfertig macht (plus die Tochter der Nachbarin, die sich als spontaner Übernachtungsgast angemeldet hat), anschließend verschwinden auch wir im Bad und fallen erschöpft ins Bett …

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