Strohwitwenwochenende

Seit letzten Mittwoch bin ich schon Strohwitwe. Unter der Woche merke ich das kaum, da mein Mann selbst wenn er hier ist erst ab kurz nach halb sechs anwesend ist (morgens geht er, wenn wir noch alle schlafen), aber am Wochenende sieht es schon etwas anders aus.
Wir haben die Zeit allein aber sehr gut gemeistert und mit viel Programm gefüllt.
Am Samstag habe ich nach einer Aufräumaktion die Kinder eingepackt und wir fuhren nach Buchloe, einer nahegelegenen Kleinstadt, um den Tag der offenen Tür des gerade neu eröffneten Gymnasiums zu besuchen. Zwar wird unsere Tochter erst übernächstes Jahr die Schule wechseln, da aber eine gute Freundin mit ihren Eltern hinfuhr, wollte sie auch dorthin.
Es war sehr interessant, das Gebäude ist durchaus beeindruckend, gar nicht wie die Schulen, die ich bisher kannte. 24 Millionen hat allein der Bau verschlungen und ich denke, dasselbe kann man nochmal für die Einrichtung drauflegen. Überall elektronische Tafeln, Computeranschlüsse an den Schülerbänken, eine große Mensa mit elektronischem Chipsystem, u.s.w..
Es gibt einen naturwissenschaftlichen und einen sprachlichen Zweig, außerdem eine Menge Zusatzangebot von Roboter Programmieren bis hin zu Italienisch lernen.
Anschließend fuhren wir nach München, um eine meiner Freundinnen zu besuchen, wir saßen den restlichen Tag in deren Küche und unterhielten uns, während die Kinder abwechselnd drinnen und draußen spielten. Erst nach 19 Uhr machte ich mich wieder auf den Heimweg, zu Hause angekommen fielen wir alle erschöpft aber zufrieden in die Betten (der Jüngste wachte beim Transfer ins Bett nicht einmal auf).
Erst hatte ich einen ruhigen Sonntag im Kopf, dann packte ich aber kurzfristig nochmals die Kinder ein, um halb zehn saßen wir im Zug Richtung Augsburg, um das dortige Turamichele-Fest zu besuchen. Es findet immer zeitgleich mit dem Marktsonntag statt, so konnten wir sowohl das Fest als auch geöffnete Geschäfte besuchen. Insgesamt fünf Stunden hielten wir uns dort auf, bis die Kinder müde Füße bekamen (der Jüngste ließ sich schieben und schlief kurz vor der Heimfahrt im Buggy ein) und zurück zum Bahnhof laufen wollten. Wieder zurück ging es für alle drei in die Badewanne, anschließend bezogen wir gemeinsam sämtliche Betten frisch und abermals fielen die Kinder müde ins Bett, während ich noch ein wenig herumräumte um eine Stunde später nachzufolgen …
Ein schönes, prall gefülltes Wochenende liegt hinter uns und auch der Start heute morgen lief glatt, auch wenn das frischgebackene Schulkind erst ein wenig Anlaufprobleme hatte.

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Eine Antwort to “Strohwitwenwochenende”

  1. maike Says:

    Oh, Buchloe kenne ich! Dort habe ich 2004 meine Tauchlehrerprüfung gemacht. Aber ich kann mich nur noch an das Hotel, den Schlecker und das Restaurant erinnern. Mehr war da irgendwie nicht, oder? 🙂

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