Tagebuchbloggen Teil 4

Und wieder nehme ich teil.

1:10 Uhr: ich werde wach und bilde mir ein, ich hätte ein Piepsen gehört

1:20 Uhr: ich lausche angespannt in die Dunkelheit hinein und da ist das Piepsen wieder, eindeutig ein Feuermelder, dieses Mal der in unserem Schafzimmer. Mein Mann steht auf, holt die große Leiter aus dem Keller und montiert das Ding ab.

2:50 Uhr: wir wälzen uns immer noch schlaflos herum, als es wieder zu piepsen anfängt. Ein Feuermelder, aber welcher ? Es ist der in der oberen Diele, der am höchsten hängt. Mehrere Versuche die Leiter anzustellen scheitern. Zuletzt hält mein Mann die Leiter im freien Raum und ich klettere hinauf, direkt neben mir geht es ca. 4 m in die Tiefe. Ich schaffe es gerade so, das blöde Ding abzuschrauben, dann geht es wieder ins Bett

3:20 Uhr: nach soviel Adrenalin kann ich kaum mehr einschlafen, außerdem bekomme ich langsam Hunger. In dem Moment fängt es wieder an zu piepsen – wtf ? Wir stehen beide erneut auf und schauen in die Kinderzimmer hinein – dieses Mal ist es das Gerät im Tochterzimmer. Mein Mann steigt auf deren Hochbett (dieses Mal zum Glück keine Leiter) und schraubt den Melder ab, danach fallen wir wieder ins Bett bzw. mein Mann überlegt, ob er nicht gleich aufstehen soll, da sein Wecker sowieso in einer Stunde losgeht. Er versucht dann doch, weiterzuschlafen.

4 Uhr: langsam döse ich ein

6:38-8 Uhr: ich wache auf und wundere mich, daß es schon so hell ist, ein Blick auf den Wecker zeigt, daß die Tochter verschlafen hat (sie weckt mich sonst jeden Morgen). Ich gehe sie wecke, ziehe mich blitzschnell an und erledige das übliche Programm. Wir werden rechtzeitig fertig, ich schiebe sie wie immer gegen 7:10 Uhr aus der Tür. Kurz darauf wacht der Jüngste auf mit richtig mieser Laune und schreit mich erstmal eine Viertelstunde lang an. Als ich dann auch noch darauf bestehe, daß er dieses Mal vor dem Frühstück aufs Klo geht, gibt es noch mehr Geschrei, er geht aber dann doch. Jetzt noch warten, bis das Kleinkind mit dem Frühstück fertig ist, währenddessen bloggen und gleichzeitig einem schier endlosen Redeschwall des großen Sohnes lauschen, dann Abfahrt zum Kindergarten.

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8-10 Uhr: die Abfahrt verzögert sich noch bis 8:45 Uhr, der große Sohn trödelt, der kleine Sohn spielt Fangen mit mir, als ich ihn fertig anziehen möchte. Ankunft im Kindergarten 8:50 Uhr, als ich wieder losfahre ist es schon 9 Uhr. Noch schnell Brotbelag einkaufen, der ist nämlich schon wieder alle dank gefräßiger Kinder, außerdem besorge ich in der Apotheke noch eine Kanüle für meine Eierausblaspumpe, die ich jetzt gleich einsetzen werde, um die vom Kindergarten gewünschten ausgeblasenen Eier mitbringen zu können. Der Sohn möchte noch ein paar Minuten draußen spielen, diese Zeit nutze ich zum bloggen. Danach räume ich die Einkäufe weg, hole wieder einmal Wäsche aus dem Keller, nachher ist die Spülmaschine dran, die sich eben gemeldet hat. Vorher aber noch die Eier und das Mittagessen, denn auch heute kommt die Tochter gegen 11:30 Uhr spätestens nach Hause.

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10-11 Uhr: ich blogge nochmals kurz, mache eine etwas längere Blogrunde und spitzel neugierig in den Alltag der anderen hinein. Dann geht es schnell zum Zucchinischnippeln für die Zucchininudeln, der Sohn muß zwischendrin getröstet werden, weil er vom Sofa gestürzt ist (wie er das geschafft hat weiß ich immer noch nicht, er redet noch nicht wirklich viel).

11-12 Uhr: Kochen, Essen, Bloggen (das Brötchenrezept von gestern)

12-18 Uhr: bis 14 Uhr erledige ich noch dies und das (Haushalt eben), setze mich zwischendurch aufs Sofa und schaue der Tochter und dem Jüngsten beim Toben zu (der große Sohn ist auch Donnerstag bis 16 Uhr im Kindergarten, er liebt die Kreativgruppe am Nachmittag). Anschließend brechen wir auf Richtung Bücherei, das machen wir immer am Donnerstag, da es mit zwei Kinder einfach viel entspannter ist (meist verschläft der kleine Sohn den Aufenthalt sowieso im Auto) und die Öffnungszeiten am besten passen, auf der Fahrt schneit es wieder kräftig. Nach Abgabe der gelesenen Bücher und einsammeln von neuen kaufen wir noch Hallenturnschuhe für den Kleinsten fürs Kinderturnen, auf dem Rückweg besorge ich neue Batterien für die Feuermelder und Kaminstreichhölzer (aufgrund des langen, dunklen Winters hat der im Herbst gekaufte Vorrat doch nicht ausgereicht). Der große Sohn wird um Punkt vier von uns im Kindergarten abgeholt und präsentiert mir stolz sein Filzosterei, auf das er mit einer Filznadel bunte Punkte aufgebracht hat, dann fahren wir nach Hause, suchen schnell die Flötensachen der Tochter zusammen, sammeln die Nachbarstochter ein und fahren weiter zum Flötenunterricht. Dort bleibe ich mit beiden Söhnen bis der Unterricht um 17:30 Uhr vorbei ist und wir treffen kurz darauf wieder zu Hause ein. Ich mache Feuer, räume die hingeschmissenen Jacken und Schuhe der Kinder auf (sie sind müde und spielen noch mit den Nachbarskindern, da mache ich eine Ausnahme) und setze mich anschließend noch aufs Sofa, um die geknipsten Bilder hochzuladen und diesen Text zu bloggen.

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18-20:30 Uhr: wir richten gemeinsam das Abendessen her, scheuchen die Nachbarskinder danach aus dem Haus und essen alle zusammen. Danach macht mein Mann die Kinder bettfertig, ich räume auf, die Kinder schauen Ben&Holly und Sandmännchen, anschließend liest mein Mann dem großen Sohn vor, ich dem kleinen, die Tochter liest wie immer alleine. Es wird gesungen und gekuschelt (beim Kleinsten dauert es etwas länger, er ist so mit Synapsenbildung beschäftigt, daß er abends kaum zur Ruhe kommt), um kurz vor halb neun herrscht endlich Ruhe. Mein Mann hat während ich noch bei den Söhnen festhing den Abwasch gemacht, Feierabend !
Nun wie jeden Abend noch eine große Tasse Schlaftee und danach hoffentlich eine ruhige, schlafreiche Nacht, ohne Feuermelder, erkrankende oder schlecht träumende Kinder oder ähnliches …

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3 Antworten to “Tagebuchbloggen Teil 4”

  1. maike Says:

    Genau das hatten wir mit den Batterie Feiermeldern auch. Ist ja auch irgendwie logisch, dass die Batterien alle zeitgleich leer sind. Und nachts. Wir haben jetzt strombetriebene Feuermelder.

  2. maike Says:

    soll natürlich Feuermelder heissen…

  3. Astrid Says:

    Bei uns sind auch immer alle Feuermelder nachts leer – egal wann wir die neue Batterie einsetzen – nicht erklärbar!
    Dafür ersetzen wir dann immer alle Feuermelder-Batterien, wenn sich die erste sich meldet. Unsere piepsen ein paar Mal und hören dann auch wieder für ein paar Stunden auf, mit Glück schläft man weiter und kann die Tausch-Aktion tagsüber machen.

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