Tagebuchbloggen, Teil 2

Da ich durch diese Aktion quasi zum Bloggen gezwungen werde und mein Blog neu aktiviert wird, werde ich bis zum Ende der Woche mitmachen. Ob es nun jemand interessiert oder nicht ist mir egal, ich finde es für mich selbst einfach spannend, was ich so den ganzen Tag mache und warum es sich immer anfühlt, als ob es nicht 24, sondern nur 12 Stunden sind …

6-7:30 Uhr: ich werde abrupt aus einem Traum gerissen, dieses Mal vom kleinen Sohn, der laut herumschreit. Da er sich kaum beruhigen lässt beschliesse ich, ihn gleich mit hinunterzunehmen, obwohl er nur 9 Stunden geschlafen hat. Der große Sohn und die Tochter folgen gleich, geweckt vom Geschrei. Wir probieren den Frühstücksbrei aus, den es im Angebot beim Biosupermarkt gab und befinden ihn für gut, ansonsten das gleiche Programm wie gestern, auch die erste Waschmaschine dreht schon wieder ihre Runden, einen Teil der trockenen Wäsche von gestern habe ich schon mal sortiert.
Nun gleich Aufbruch zum Kindergarten, denn um 8:30 Uhr habe ich einen Werkstatttermin …

7:30-10:50 Uhr: Abgeben des großen Sohnes im Kindergarten, Abgeben des Hausschlüssels bei der Tochter in der Schule da sie ihn vergessen hat, los zur Werkstatt. Nach Abgeben des Autos kaufe ich noch Hausschuhe für den großen Sohn, da bei den alten schon die Zehen durchwachsen, mache kleinere Restbesorgungen und schlage die übrige Zeit mit einem Spaziergang in der Kälte tot. Dann Fahrt nach Hause.

10:50-11:15 Uhr: dank schlafenden Kleinkinds habe ich freie Bahn, räume die Waschmaschine aus und wieder ein, hänge Wäsche auf, sammle Gemüse zusammen, putze, schäle und schneide es, dann ab in den Topf. Anschließend noch schnell Brotwürfel aus zwei Brötchen von gestern Abend schneiden und anbraten, für Croutons (Gemüsesuppe ohne Croutons geht bei unseren Kindern gar nicht)

11:15-11:45 Uhr: Zeit um etwas durchzuatmen, nebenbei Tischdecken, Blogeintrag schreiben, die Tochter kommt von der Schule nach Hause

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11:45-13:30 Uhr: Suppe pürieren und abschmecken, großen Sohn vom Kindergarten abholen mit langsam erwachendem kleinen Sohn im Schlepptau, anschließend gemeinsames Mittagessen, danach Spülmaschine aus- und wieder einräumen, Küche aufräumen und putzen, auf dem Weg zum Komposter fällt mir das Chaos im Garten auf und ich fange an, es zu beseitigen. Mittlerweile schauen die Kinder ein wenig Sendung mit der Maus und ich sitze auf dem Sofa und mache eine Pause bei einem Glas Orangensaft

13:30-14:15 Uhr: Auf dem Sofa sitzen und häkeln, dem kleinen Sohn dabei zusehen, wie er fröhlich Rennen auf dem Bobbycar fährt, außerdem kurz mit meinem Mann telefonieren

14:15-16 Uhr: die Sonne scheint zum Wohnzimmerfenster hinein und ich beschließe, mich und den Kleinsten zu lüften, die Großen sind schon längst draußen. Der kleine Sohn hilft dem großen beim Traktor putzen, wir treffen zwei Freunde des Jüngsten, gucken uns die Hühner der Nachbarn an, bewundern die Knospen an unseren Sträuchern, ich schneide nebenbei noch die drei Sommerflieder, was dringend nötig war und hole mir Palmzweige von der Nachbarin, um endlich die gekauften Dekoostereier aufhängen zu können

16-19 Uhr: Business as usual, Wäsche aus der Waschmaschine holen, aufhängen, trockene Wäsche nach Bewohnern sortieren und in den Schränken verstauen (die nächste Wäsche lauert schon im Wäschekorb und wird gleich wieder in die Maschine gestopft) mit der Tochter deren Schrank ausräumen, zu klein gewordene Kleidung aussortieren, alles andere wieder sinnvoll organisieren, Abendessen vorbereiten, wir essen zusammen, Tisch abräumen und putzen, Spülmaschine aus- und einräumen, jetzt Sandmann für die Kinder und eine Blogpause für mich

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19-20 Uhr: mein Mann macht die Kinder bettfertig und liest vor, ich räume noch ein wenig in des Töchterleins Zimmer herum und sortiere ihren Mülleimerinhalt, anschließend Kuscheln und Singen für den großen Sohn, viele Küsse und einen Drücker für die Tochter, der kleine Sohn wird vom Papa ins Bett gebracht. Jetzt Beruhigungs- und Schlaftee, dann noch eine Runde Häkeln und danach ins Bett fallen, ich höre es schon laut rufen !

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Eine Antwort to “Tagebuchbloggen, Teil 2”

  1. meinereiner Says:

    Klasse, dass Du Deinen Tag mit Fotos begleitest!

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