Tagebuchbloggen – Alltag einer kleinen Großfamilie

Frau Brüllen rief zum Tagebuchbloggen auf und da mein Blog sowieso mehr und mehr verwaist, mache ich mal mit.
Hier kommt nun die erste Hälfte unseres Tages …

5:00 Uhr: ich werde wach und stelle fest, daß der Wecker meines Mannes nicht losgegangen ist (er steht um 4:45 Uhr normalerweise auf und fährt zum Bahnhof, um den Zug nach München zur Arbeit zu erwischen), wecke ihn und drehe mich noch einmal um, um eine Viertelstunde später nochmal einzuschlafen

6:15 Uhr: meine Tochter steht in der Schlafzimmertür und weckt mich aus etwas wirren Träumen mit den Worten „Mama, Frühstück !“

6:15-6:45 Uhr: Duschen, Dusche putzen, Anziehen

6:45-7:15 Uhr: Frühstück für alle drei Kinder herrichten, Brotzeit für Kindergarten- und Schulkind einpacken, erste Waschmaschine anwerfen und Trockner leerräumen, Tochter aus der Tür schieben, kleinen Sohn wecken

7:15-8:10 Uhr: kleinen Sohn fertigmachen und vor sein Frühstück setzen, Ofen anfeuern, Auto mit Leergut und Wertstoffsachen beladen, kurz selber frühstücken, anschließend Frühstückstisch abräumen, putzen, Kleinkind und mich selber anziehen, gleichzeitig den großen Sohn mehrmals antreiben

8:10-10:30 Uhr: großen Sohn im Kindergarten abliefern, Wertstoffsachen wegbringen, Wocheneinkauf erledigen und 80 Leergutflaschen vom Kleidermarkt am Wochenende in den Automaten werfen mit „Hilfe“ vom kleinen Sohn, auf dem Rückweg noch schnell tanken

10:30-12:15 Uhr: Einkäufe verstauen, Waschmaschine ent- und wieder beladen, Wäsche aufhängen, Kartoffeln kochen und Kartoffelsalat zubereiten, Tisch decken, Schnitzel panieren, zwischendurch Küche aufräumen, Sohn wickeln und wieder abfahrtsbereit machen

12:15-13:15 Uhr: großen Sohn schnell vom Kindergarten abholen, Schnitzel braten, gegen 13 Uhr Eintreffen der großen Schwester, gemeinsames Mittagessen, Tisch abräumen

13:15-14:15 Uhr: Mittagspause, die Kinder schauen eine halbe Stunde fern und spielen anschließend, ich blogge und werde gleich noch eine Runde weiter an der Sommermütze für die Nichte häkeln

Später dann mehr, hier noch ein paar Bilder zum Vormittag …

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15-16 Uhr: ups, doch noch eine halbe Stunde länger gehäkelt, mit heulendem Kleinkind am Bein Spülmaschine ein- und ausräumen, letzte Spuren vom Mittagessen beseitigen, nebenbei großen Sohn zum Turnen schicken, Brötchenteig fürs Abendessen ansetzen

16-16:20 Uhr: heulendes Kleinkind auf dem Sofa sitzend trösten, anschließend schlafendes Kleinkind auf dem Sofa liegenlassen (21:30 Uhr war wohl doch etwas spät gestern Abend – schuld war der außerplanmässige Mittagsschlaf, den braucht das Kind nämlich eigentlich nicht mehr)

16:20-16:45 Uhr: ohne Kind am Bein die fertige Wäsche aus der Maschine holen, diese neu bestücken, dann Wäsche zum Trocknen aufhängen, Nachbarin bitten, den großen Sohn zusammen mit ihrer Tochter vom Turnen abzuholen, damit ich den kleinen Sohn noch ein wenig schlafen lassen kann, Tochter zu ihrem Turnen schicken, ganz kurz zeigt sich beim Blick aus dem Fenster ansatzweise die Sonne

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16:45-20 Uhr: kleinen Sohn wieder wecken damit er nicht allzu spät ins Bett geht, mit protestheulendem Sohn am Bein Brötchen schleifen und schon mal den Ofen vorheizen, heulenden Sohn auf den Arm nehmen und herumtragen bis mein Mann um 17:40 kommt, zwischendurch Brötchen in den Ofen schieben. Um 17:45 Uhr Abfahrt zum Sport, dem hiesigen Bauch-muss-weg-Kurs, Ankunft zu Hause ziemlich fertig und verschwitzt gegen 19:15 Uhr, Abendessen für mich, Geschichte vorlesen vom Papa für die Kinderschar, eben noch letztes Aufräumen und Putzen der Küche.
Jetzt kommt noch eine Runde Kuscheln und Singen für alle von mir, anschließend noch ein wenig Rumgammeln und Häkeln auf dem Sofa, dann ziemlich bald Bett, ich bin müde …

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Edit: erstens kommt es anders und zweitens als man denkt. Der Jüngste hüpfte noch bis 21 Uhr im Wohnzimmer herum, fuhr mit dem Bobbycar Rennen und brabbelte vor sich hin. Seit 21:30 Uhr schläft er nun endlich. In seinem Gehirn bilden sich gerade gefühlte 2 Millionen neue Synapsen in Sachen Sprechen, deshalb wahrscheinlich der mangelnde Schlafbedarf. Nun noch ein Tee und danach ins Bett, Häkeln fällt leider heute aus 😦

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Eine Antwort to “Tagebuchbloggen – Alltag einer kleinen Großfamilie”

  1. Doris Says:

    Hallo! Die Brötchen sehen extrem gelungen aus! Da ich ein großer Vollkornfan bin, aber mit Brötchen immer Probleme habe, würde ich mich sehr freuen, wenn Du vielleicht das Rezept veröffentlichen könntest? Sonst gerne auch an meine e-mail, falls Du die Zeit gelegentlich hast.
    Danke, liebe Grüße, Doris

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