Sommerpause

Da ich sowieso zur Zeit kaum zum Bloggen komme, läute ich eine kleine Sommerpause ein. Nicht ohne Unterbrechungen denke ich, aber es wird ein paar Wochen so ruhig wie bisher bleiben.

Hier tobt wie immer das Leben. Der Garten muß regelmässig versorgt werden, das Haus ist der Stein des Sisyphos und nicht zu vergessen gibt es auch noch drei mehr als lebhafte Kinder.

Das jüngste Kind läuft nun fast ausschließlich, wird zunehmend schneller und das erleichtert vieles. Allerdings wird es dadurch nicht etwa schneller müde. Immer wieder höre ich, wie geschafft die meisten Kinder sind, wenn sie mit Laufen anfangen. Und unsere ? Der große Sohn war eine Ausnahme, der kleine Sohn präsentiert sich aber genau wie seine Schwester als Duracellhase. Ein kleines Nickerchen zwischendurch im Auto, mehr ist nicht. Mittagsschlaf ? Gibt es hier schon lange nicht mehr, zumindest nicht regelmässig. Abends Schlafengehen ? Nein, erst noch eine Runde Fangen oder Aufs-Hochbett-Klettern spielen …

Die großen Kinder freuen sich auf die Sommerferien, allerdings meinte das Tochterkind bereits, diese seien viel zu lang. Viele ihrer Freunde fahren dann weg wenn wir aus unserem Urlaub zurückkommen, es wird dann kaum jemand zum Spielen da sein, außerdem freut sie sich schon sehr auf den Schulbeginn und die zweite Klasse. Überhaupt geht sie nach wie vor sehr gerne in die Schule, kümmert sich um alles was diese angeht selbstständig, ich bekomme nur ab und zu eine Lernzielkontrolle zur Unterschrift vorgelegt. Letztere sind überwiegend fehlerfrei und mit lachenden Gesichtern oder Krönchen ausgezeichnet, was mich immer darin bestärkt, sie weiterhin sich selbst zu überlassen, wie bisher.

Der große Sohn wird nun endlich auch zum Vorschulkind, am liebsten wäre er dieses Jahr schon in die Schule gegangen, ich denke aber nach wie vor, daß es eine kluge Entscheidung war ihn zurückstellen zu lassen. Er wird sich noch mehr hier einleben, die bestehenden Freundschaften können sich vertiefen und bis zum Schulbeginn wird er entgültig angekommen sein. Das fällt meines Erachtens leichter im Kindergarten durch das gemeinsame Spielen und den fehlenden Leistungsdruck. Wir merken jetzt schon, wie er mehr und mehr integriert wird und sich wohlfühlt, das hat lange genug gedauert. Zudem ist er bis dato nicht sehr interessiert an Buchstaben und Co., im Gegensatz zu seiner Schwester, die schon ein Jahr vor der Einschulung fehlerfrei lesen konnte und bereits vor ihrem sechsten Geburtstag mehr als schulreif war.

Wir Eltern brauchen denke ich insgesamt am längsten um anzukommen, ich merke, wie es mit zunehmendem Alter schwieriger wird, Freundschaften zu knüpfen, einerseits aufgrund der bereits jahrelang bestehenden Freundeskreise der anderen, andererseits mangels Zeit und eingeschränkter Spontanität. Die eine oder andere Bekanntschaft besteht bereits, ich bin beileibe kein kontaktscheuer Mensch, diese gilt es aber noch zu vertiefen und ich hoffe, daß aus der einen oder anderen auch echte Freundschaft wird …

Jetzt aber erstmal Sommerferien, in 10 Tagen ist Ferienbeginn, 6 Wochen lang drei Kinder von Früh bis Spät, davon zwei Wochen in den Bergen. Es wird anstrengend werden, aber auch sehr schön und vielleicht auch teilweise erholsam …

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