Zuhause ist es am schönsten

Fast zwei Wochen Osterferien liegen nun hinter uns. Nach einer turbulenten ersten Woche ging es zu den Schwiegereltern. Dort feierten wir letzten Sonntag den Geburtstag unserer Nichte, es folgten drei Tage Völlerei (schlanke Küche ist meiner Schwiegermutter leider quasi unbekannt), völlig überdrehte Kinder (am schlimmsten habe ich den Tag in Erinnerung als sie zwei Stunden fernsahen und anschließend noch einen zweistündigen Zirkusbesuch absolvierten) und wenig Schlaf.

Der Kleinste litt sehr unter dem Ortswechsel, wahrscheinlich schubbedingt, das Einschlafen wurde jedesmal von einem mindestens halbstündigen Schreianfall begleitet und auch die Nächte verliefen eher suboptimal.

Seit gestern sind wir nun wieder zu Hause und schon beim Passieren des Ortseingangs seufzte unser Mittelkind erleichtert und verkündete, daß er sich richtig freue wieder da zu sein :-). Das jüngste Familienkind konnte sein Glück ebenfalls kaum fassen, selbst das Schlafengehen verlief völlig problemlos und entspannt. Die Große ist da schon eher anpassungsfähig, ich denke sie hätte ein paar Tage mehr dort auch genossen, freute sich aber auch auf ihre Freunde hier. Ich selber bin froh, den Besuch dort ohne Gewichtszunahme überstanden zu haben, trotz unzähliger Eier in Speckbutter, Rahmsuppe und Co. …

Das Wetter störte uns keineswegs, im Gegenteil, ich mag richtiges Aprilwetter sowieso viel lieber als diesen unnatürlichen Frühsommer der letzten Jahre. Unserem Garten kommt es auch zugute, der im Herbst noch ausgesäte Rasen wird immer dichter, heute haben wir ihn noch fleissig gedüngt und müssen nicht einmal die Rasensprenger einsetzen, da es draußen eh schon feucht genug ist. Alle Pflanzen die wir im November aufgrund der warmen Witterung noch gesetzt hatten haben den strengen Frost überlebt und ich freue mich täglich über die Triebe und Knospen, die ich finde. Da wären z.B. Himbeeren, ein Apfelbaum, Gojibeeren und eine Kiwipflanze (ja, selbst diese hat -20 Grad überstanden !), außerdem diverse Thymianpflänzchen. Noch in der Warteschleife fürs Pflanzen stehen Erdbeeren, Rhabarber, Rosmarin, Salbei, Petersilie, Schnittlauch und Rucola. An Saatgut liegen hier Mangold, Spinat und Radieschen herum, die Kinder scharren bereits mit den Hufen und möchten am liebsten sofort aussäen :-). Langsam bin ich nur etwas besorgt, ob das angelegte Beet auch groß genug ist. Eigentlich wollte ich auch noch Tomaten anbauen, die müssen eventuell noch ein Jahr warten bis ein Platz frei wird.

Morgen werden wir den 60.Geburtstag meiner Mutter nachfeiern, dann wird am Montag wieder der Alltag einziehen mit Schule, Kindergarten und Berufsleben. Und vielleicht gelingt es mir dann auch wieder, das was im Kopf herumschwirrt zu bloggen …

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Eine Antwort to “Zuhause ist es am schönsten”

  1. Kathrin Says:

    Ich habe hier das Ende der Ferien ähnlich erlebt. Alle waren wieder froh nach hause zu kommen.
    Wir hatten die Kinder in der Woche vor Ostern alle bei den Großeltern untergebracht und sie dann auf dem Weg zu den anderen Großeltern abgeholt. Dazu ein Kurzbesuch bei unseren alten Nachbarn/Freunden in der alten Heimat.

    Anstrengend empfand ich den Ortswechsel mit allen fehlenden Ausweichmöglichkeiten und Ruheorten, das fehlende Spielzeug für den Sohn (der sich gerne und oft zurückzieht), das normale Essen hat mir auch gefehlt.

    Euer Gemüsegarten klingt wie mein persönlicher Traum!
    Wir haben wenig Platz, so mitten in der Stadt – haben aber die Blumenbeete der Vormieter einfach in Gemüsebeete umgewandelt. Sogar einen „Kartoffelacker“ haben wir;)

    Und Tomaten sollen am besten keinen direkten Regenguss abbekommen, die stehen also besser an der Hauswand!
    Bei uns auf dem Minibalkon vorm Mädchenzimmer mit Sonne von morgens bis fast abends.

    LG
    kathrin

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