M wie Mittelohrentzündung

…oder M wie Mist oder Musste das sein.

Dies war nun schon die dritte Mittelohrentzündung im kurzen Leben unseres Jüngsten und wir alle hätten gut darauf verzichten können. War er vor ein paar Tagen lediglich etwas erkältet, so wurde er bis vorgestern abend zusehends unruhiger, bis das Ganze in eine durchwachte Nacht mit nicht zu beruhigendem, völlig verzweifeltem Geschrei mündete, in deren Verlauf mir schlagartig klar wurde, womit wir es zu tun hatten.

Ein Besuch beim Kinderarzt am nächsten Morgen brachte die traurige Gewissheit, das Trommelfell auf der rechten Seite war bereits gerissen, trotz sofort noch nachts eingeleiteter Gegenmaßnahmen. Diese Kind ist unglücklicherweise recht leidensfähig und meldet sich erst dann lautstark, wenn es bereits zu spät ist.

Mittlerweile bin ich ernsthaft am Überlegen, doch einmal zu einem Homöopathen zu gehen, vielleicht hilft es ja vorzubeugen. Ansonsten gibt es hier keinerlei Risikofaktoren, das Kind ist seit einem Monat komplett schnullerfrei (Schnullern erhöht die Wahrscheinlichtkeit einer MOE), wir rauchen beide nicht (auch das ist nachgewiesenermaßen ein Risikofaktor), ich habe lange vollgestillt und stille immer noch 1-2 Mal in 24 Stunden (Stillkinder haben deutlich weniger Mittelohrentzündungen normalerweise), ich habe unseren Sohn sogar vor einem halben Jahr gegen Pneumokokken impfen lassen, welche einen Großteil der Entzündungen auslösen …

Da der große Sohn ebenfalls auffallend häufig unter Mittelohrentzündungen litt tippe ich auch auf eine potentielle genetisch bedingte Neigung, nur ist mir nichts bekannt, daß es in unseren Ursprungsfamilien jemanden mit diesem Problem gab. Bleibt zu hoffen, daß der Spuk wie beim großen Sohn nach dem vierten Geburtstag ein Ende haben wird. Bei diesem ist seit letztem Jahr Ruhe in Sachen Ohren und ich hatte damals eigentlich aufgeatmet und gedacht, ich könne Heilwolle und Zwiebelwickel aus unserem Repertoire verbannen …

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3 Antworten to “M wie Mittelohrentzündung”

  1. nilaja Says:

    Oje, dann wünsche ich euch mal gute Besserung.

  2. Corinna Says:

    Das hört sich nicht gut an. Zum Glück kennen wir sowas gar nicht: unsere Tochter ist jetzt 4,5 Jahre alt und hat noch nie in ihrem Leben was schlimmeres als Erkältung und ein Mal Magendarm gehabt.
    Ich wünsche euch gute Besserung!!!
    LG

  3. geologenkinder Says:

    Hmm das ist tatsächlich Mist, ich wünsch euch gute Besserung.

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