Schlimmer geht immer

Das Schlafen des kleinen Sohnes war ja schon immer bescheiden (bis auf die ersten Lebenswochen, da klappte es komischerweise hervorragend). Daß es aber noch schlimmer werden kann, bewies er die letzten Tage. Und die vergangene Nacht war dann die Krönung, alle 20 Minuten wachte das Kind schreiend auf, bis zum Morgengrauen …

Dazu gab es noch andere Highlights. Am Samstag kam mir die Tochter auf der Treppe entgegen, bleibt plötzlich stehen, schaut mich mit großen Kulleraugen an – und kotzt mir im nächsten Moment in hohem Boden genau vor die Füße. Und auf die Treppe. Das Geländer. Durch die offenen Stufen auf die Kellertreppe und die Glasschiebetüre im Erdgeschoß. Und das Ganze genau 30 Minuten vor Eintreffen der Schwiegereltern …

Am späten Nachmittag fing dann mein Mann an. Er fühle sich nicht gut, ihm sei so übel und er ginge wohl besser bald ins Bett. In selbigem befand er sich dann auch gegen 18 Uhr. Und ich saß mit den Schwiegereltern alleine vor einem Berg arabischen Essens, das ich am Vormittag zubereitet hatte, bevor ich um den Zustand von Tochter und Mann wusste.

Dazu noch ein kleiner Sohn, der ab Sonntag eine dicke Bronchitis entwickelte und mittlerweile aus dem letzten Loch pfeift, wenn ich nicht regelmässig mit ihm inhaliere. Und das Inhalieren mit einem 11 Monate alten Baby ist nicht witzig (wobei er heute Abend dann schon ganz schicksalsergeben in meinen Armen hing und sich nicht mehr mit Händen und Füßen wehrte …).

Gestern Nachmittag war es dann auch bei mir soweit, ich fühlte mich total elend, müde und erschlagen, außerdem machten sich Übelkeit und Schwindel breit. Am Abend trank ich nur noch eine Tasse Magentee, um anschließend gleich mit dem Babysohn ins Bett zu kriechen. Die Nacht war furchtbar. Der Kleinste wachte wie oben geschrieben im 20-Minuten-Takt auf, mir war speiübel und an Erholung war nicht zu denken. Heute Morgen alarmierte ich dann meine Familie, was ich wirklich nur dann mache wenn ich am Ende meiner Kräfte bin, und glücklicherweise konnte mein Bruder binnen kürzester Zeit kommen und mir unter die Arme greifen.

Im Lauf des Tages kamen zur Übelkeit noch unangenehme Bauch- und Rückenschmerzen dazu, alles in allem ein ganz böser Virus. Mittlerweile geht es aber wieder aufwärts und ich hoffe bald wieder richtig fit zu sein. Vielleicht hat ja der Jüngste ein Einsehen und schläft heute Nacht etwas besser …

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4 Antworten to “Schlimmer geht immer”

  1. féizào Says:

    Ach herrje! Gute Besserung an die ganze Familie! Gut, dass wenigstens jemand zum helfen kommen konnte!

  2. aleXXblume Says:

    Oh ja! Genau diesen hatten wir diese Woche auch…. alle Mann hoch! Gute Besserung noch weiterhin! Außer der ganz Kleinen haben wir ihn alle in ca. 3 Tagen so einigermaßen hinter uns gebracht…

  3. Kathrin Says:

    Oh je.
    Gut, dass Dein Bruder helfen kann.

    Euch allen gute Besserung.

  4. Anna Says:

    Gute Besserung!

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