Aufräumen XXL

Heute haben mir diese praktischen XXL-Kartons von O.bi das Leben gerettet. Natürlich wurde ich nicht rechtzeitig fertig mit „Schönräumen“ bevor Vermieter, Makler und Maler anrückten. Hier sind einfach zuviele Kinder, zuviele Bedürfnisse zu erfüllen und zuviel sonstiger Alltagskram zu erledigen.

Also schnappte ich mir 3 Stunden vor dem angekündigten Besuch 5 dieser besagten Kartons (sie fassen 120 Liter), vier davon wurden mit Krimskrams aus dem Erdgeschoß gefüllt am liebsten würde ich sie jetzt auch so mitnehmen ohne nochmal zu sortieren, oder wegwerfen, aber da muß ich noch durch … einen stellte ich ins Kinderzimmer und forderte die Kinder auf das zu tun, was sie sonst am liebsten tun, nämlich alles Spielzeug das am Boden verteilt lag in diesen Karton zu werfen. Das funktionierte nur bedingt, aber auch dieser Karton war irgendwann gefüllt und fand praktischerweise ziemlich genau Platz auf der im Kinderzimmer befindlichen Kommode.

Ich glaube so aufgeräumt sah es bei uns seit der Geburt des Jüngsten nicht mehr aus. Und ich sehe zu solchen Anlässen mal wieder, woran es hauptsächlich mangelt, nämlich schlicht an Stauraum. Und festen Plätzen für bestimmte Dinge, die mal hierhin, mal dorthin wandern, ohne wirklich aufgeräumt zu werden. Und daran, daß die Kinder von überall her Dinge anschleppen, geschenkt bekommen, u.s.w., die nach 2 Tagen unter dem Sofa landen und von da an nicht mehr interessant sind.

Jedenfalls schaffte ich es in diesen 3 Stunden, nicht nur die Kartons zu füllen, sondern auch sämtliche Böden zu reinigen, die Treppe zu putzen und die Diele zu saugen. Auch der Keller wurde nochmal durchforstet und die Speisekammer ein wenig umsortiert. Ich hatte schlichtweg keine Lust, den Makler ein zweites Mal hier durchlatschen zu lassen um Fotos zu machen, außerdem war mir das Szenario vor dem Vermieter peinlich, Umzug hin oder her.

Was ich auch gemerkt habe ist, daß jeder, der einen Gegenstand verwendet, ihn auch sofort wieder an seinen Aufbewahrungsort zurückbringen muß bzw. Alltagstätigkeiten am besten sofort erledigt werden müssen. Nicht nur die Kinder, sondern auch mein Mann und teilweise auch ich selbst. Sehr oft ertappe ich mich dabei, daß ich mir denke „Ach, jetzt bin ich zu müde, das räume ich nachher weg“ (was allerdings zur Zeit auch nicht wirklich verwunderlich ist), immer öfter erinnere ich mich aber an mein Vorhaben und packe die Arbeit sofort an.

Trotzdem wird ein Haus mit 5 Bewohnern nicht immer ein Vorzeigeobjekt sein und das muß es auch nicht. Zum Wohlfühlen brauche ich das auch nicht. Aber zumindest ein Grundgerüst an Ordnung und Sauberkeit, das möchte ich im neuen Haus unbedingt erhalten wenn es mal gar nicht anders geht auch mit XXL-Kartons 😉

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Eine Antwort to “Aufräumen XXL”

  1. h1ddenl1dar Says:

    Das kenne ich! Ich denke auch oft, dass wir entweder zu wenig Stauraum oder aber zu viel Zeug haben. Seit unserem Umzug letzten Sommer steht unser komplettes Arbeitszimmer in Kisten verpackt unter dem Dach. Wir haben hier ein Zimmer weniger und uns fehlen wirklich einfach Schränke und Regale. Interessanterweise haben wir die Kartons allerdings bisher nur zwei drei Mal geöffnet um nach irgendetwas zu suchen. Vielleicht also doch eher zu viel Zeug?
    Ich habe außerdem beim letzten Umzug alle Kisten, die seit zwei Jahren ungeöffnet in der Garage standen, entsorgt. Ohne noch einmal hineinzuschauen.
    Weiterhin viel Muße! Wegschmeißen befreit ja auch.

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