35

Die Zahl des Tages. Und zwar stand diese heute auf der Temperaturanzeige unseres Autos. Um 18:30 Uhr am Abend …

Wenn ich nicht unseren Umzug organisieren müsste, würde ich wahrscheinlich den halben Tag mit nackten Füßen in einem Trog mit kaltem Wasser hängen und im Schatten sitzen. Das ist aber leider nicht drin und so packe ich und räume ich, schiebe Kisten von einer Ecke in die andere, und der Schweiß fliesst aus jeder Pore.

Heute ein wenig Ablenkung, wir fuhren zu fünft an einen nahegelegenen Badesee, fanden dort nach etwa 2 Stunden heraus, daß wir immer noch keine Wasserratten sind (bis auf unsere Tochter, die schlägt irgendwie aus der Art) und fuhren dann wieder nach Hause. Ich mag das irgendwie nicht. Überall Wespen, ein Babysohn, der ständig davonrobbt, um Gras zu pflücken und zu verspeisen, Wasser, in dem alle möglichen Teilchen herumschwimmen, Steine, die pieksen, wenn man ins Wasser hineingeht, stechende Sonne, u.s.w. …

Freibad ist keine Alternative, da ich das gechlorte Wasser noch viel weniger mag. Dann schon lieber ans Meer. Das ist aber leider viel zu weit weg.

Also bin ich etwas frustriert und schwitze und packe weiter vor mich hin. Und mein Mann geht zur Zeit die Wände streichen im neuen Haus, bei ebengenannten 35 °C und zusätzlich laufendem Heizprotokoll (die Heizung läuft um den Estrich zu trocknen und der Fußboden ist richtig schön kuschlig warm, passend zur Außentemperatur ;-)).

Es wird Zeit, daß wir umziehen. Die Nerven liegen blank, der Stress erreicht seinen Höhepunkt und die Energie wird rapide weniger (die schlaflosen Nächte tragen nicht gerade zur Erholung bei). Die Treppe ins obere Stockwerk wird nun voraussichtlich erst in der ersten Oktoberwoche eingebaut, da wollten wir eigentlich schon im Haus wohnen. Der Estrich ist noch zu feucht für die Fliesen, also werden ab Mittwoch Bautrockner aufgestellt, um die Sache etwas zu beschleunigen. Aber insgesamt ist das Ende absehbar. Einzige Hürde sind nun noch die ersten Schulwochen unserer Tochter. Solange wir nicht ins Haus können, werde ich wahrscheinlich pendeln müssen. Und das heißt, jeden Morgen mit 3 Kindern pünktlich um 6:45 Uhr aus dem Haus, 30-40 Minuten Autofahrt, 3 Stunden zur Baustelle und mir dort die Zeit vertreiben, anschließend die Großen wieder abholen und nach Hause düsen …

 

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2 Antworten to “35”

  1. engelswelt Says:

    Ich schicke ne Riesenportion gute Nerven und viel Geduld 🙂

  2. Ingeborg ohne Blog Says:

    Ich schließe mich der Vorschreiberin an und kann sehr gut nachfühlen, wie es Dir geht!
    Ganz viele liebe Grüße!

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