Noch 4 Tage

Am Montag öffnet der Kindergarten wieder seine Tore. Nach zwei langen Wochen. Und nicht nur die Kinder freuen sich darauf …

Letzte Woche gestaltete sich alles noch ziemlich entspannt. Nach der Hälfte der ersten Woche fuhren die großen Kinder zu meinen Eltern und wurden dort bis Sonntag ausgiebigst bespaßt (an dieser Stelle nochmals ein großes Danke !). Die Zeit nutzten wir leider nicht nur zur Erholung, sondern größtenteils dafür, endlich Ordnung ins häusliche Chaos zu bringen.

Seit Dienstag bin ich nun allein mit unseren Dreien. Und da die Großen schon ziemliche Kindergartenentzugserscheinungen zeigten, waren es bisher 3 wirklich anstrengende Tage. Nachts Geblöke vom Kleinsten, er schubt mal wieder (bitte Kind, hoffentlich weißt Du danach endlich, wie man richtig greift und kannst Rollen – das wird nämlich ausgiebigst geübt). Morgens Gezicke von der Großen („Nein, DU musst mich anziehen, ich bin viel zu müde und hab kein Lust !“, auf mein „Nein“ folgt ausgiebiges Motzen, halbnackt auf den Boden legen und teilweise sogar Heulen). Den ganzen Tag über Geschrei und Gezanke der beiden älteren Geschwister, einschließlich handfeste Prügeleien, Schubserei auf dem Trampolin verbunden mit erneutem Geheul und Tränen, u.s.w. …

Heute dann ein riesengroßer Streit zwischen meiner Tochter und ihrer besten Freundin, mit anschließendem Gebrülle, Geheule und Sätzen wie „Du bist jetzt nicht mehr meine Freundin !!“ und „Du bist die blödste Freundin auf der ganzen Welt !“ – das war bisher wirklich die lauteste und heftigste Szene der Woche. Natürlich vertrugen sie sich nach ca. 15 Minuten Gejaule wieder und schworen mir, daß alles wieder gut sei, aber gut für meine Nerven war es nicht. Was allerdings auch daran lag, daß ich bis dahin keinerlei Pause gehabt und nachts kaum geschlafen hatte.

Nun freuen wir uns alle sehr auf Montag. Endlich wieder 4 Stunden nur für mich (naja fast, aber unser Baby fällt noch nicht wirklich ins Gewicht). Endlich wieder etwas Ruhe im Haus, kein Türenknallen, kein Streit. Wieder klare Gedanken fassen können und den Adrenalinspiegel herunterschrauben.

Ich liebe meine drei Kinder und bin sehr gerne mit ihnen zusammen. Aber alle auf einmal, rund um die Uhr, das schlaucht. Dazu tagsüber alle 2 Stunden Stillen, 7 zwar süße aber sehr schwere Kilo herumwuchten und -tragen, nachts alle 2 Stunden geweckt werden (gestillt wird das Kind nachts nur noch 1 bis maximal 2 Mal, darüber hinaus weigere ich mich und halte ihn eben kreischend im Arm – er hat genug Speckringe und ich bin kein lebender Schnuller) und zwischendurch den Haushalt am Laufen halten (ich weiß, ich weiß, da kommen immer diese Tipps von wegen „lass doch einfach liegen“, aber das mag ich nicht, da fühle ich mich selber richtig unwohl) …

Ein Hoch also auf das Ende der Osterferien. Die nächsten werden bestimmt entspannter, denn erstens wohnen wir dann bereits in unserem eigenen, größeren Haus und zweitens ist der Jüngste dann schon groß genug, um auf längere Ausflüge mitgenommen zu werden und mehr Action auszuhalten. Noch möchte ich das ihm und auch mir nicht zumuten.

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