Umdenken

So langsam merke ich, an welchen Punkten ich umdenken muß als Dreifachmutter. „Mal schnell“ Einkaufen gehen ist zum Beispiel nicht mehr drin. Also genaue Listen machen, was wir brauchen und dann möglichst ganz ohne Kinder am Abend losfahren. Alles nach der Reihe erledigen ? Nein, eher nicht, sondern dann, wenn ich gerade einen Moment Zeit habe, möglichst viele Dinge gleichzeitig (habe ich vorher auch schon gemacht, jetzt eben verstärkt …). Abends noch gemütlich dasitzen, bloggen oder mit dem Mann unterhalten – wenn, dann nur kurz, ansonsten gleich ab ins Bett, Freizeitwunsch hin oder her. Mir würden noch ein paar Punkte mehr einfallen, aber das reicht fürs erste.

Hier nun ein kleiner Überblick, wie unser Tag momentan so abläuft:

Ca. 5:30 Uhr: letzte Nachtmahlzeit des Söhnchens und Mann geht aus dem Haus

6 Uhr: Aufstehen für mich

bis 6:30 Uhr: mich selbst fertigmachen, Frühstück aufdecken, Brotzeit für die Kinder einpacken

6:30 Uhr: große Kinder aufwecken, ihnen beim Fertigmachen helfen, anschließend Frühstück hinstellen

7 Uhr: wenn ich Glück habe, schläft der Kleinste noch und ich kann schnell selber Frühstücken, ansonsten gehe ich Stillen

7:30 Uhr: auch der Kleinste hat gegessen und ist angezogen, kurzes Frühstück für mich (falls nicht vorher schon passiert) und Tisch aufräumen

7:45 Uhr: alle werden abfahrtbereit gemacht

8-8:10 Uhr: Abfahrt zum Kindergarten

bis ca. 9 Uhr: evtl. Einkäufe oder sonstige Dinge erledigen

ab 9 Uhr: Stillen, Aufräumen, Telefonate, Wäsche waschen, u.s.w. …

ab 11:30 Uhr: Mittagessen kochen

12 Uhr: Stillen, dann Abfahrt zum Kindergarten

13 Uhr: Mittagessen

bis 14 Uhr: Küche aufräumen, Kleinsten zum Schlafen bringen

ab 14 Uhr: unterschiedlich, entweder Nachmittagsprogramm (z.B. Bücherei, Spielplatz), nochmals Haushaltsarbeit oder nölendes Baby beschäftigen

18 Uhr: Ankunft des Mannes, Übergabe der Kinder (meist aller drei, der Kleine kommt dann ins Tragetuch)

18:30 Uhr: Abendessen

19 Uhr: alle Kinder bettfertig machen, die Großen bekommen vom Mann vorgelesen, der Kleine wird gestillt

ca. 19:30 Uhr: alle Kinder schlafen

ab 19:30 Uhr: nur noch ein wenig aufräumen, etwas Freizeit (Gespräche mit dem Mann, Internet, Lesen, für DVDs bin ich dann schon zu müde)

ca. 20:30 Uhr bis 21 Uhr: bettfertig machen und schlafen

zwischen 23 und 1 Uhr: Stillen

zwischen 3 und 4 Uhr: Stillen

zwischen 5 und 6 Uhr: Stillen

Insgesamt bin ich damit sehr zufrieden, so oder so ähnlich laufen die Tage nun ab, und ich komme gut damit klar. Gerne würde ich noch ein Nickerchen tagsüber einbauen, da aber der kleine Sohn noch keinen richtig festen Rhythmus hat (bis auf die Nacht), warte ich ab, bis er diesen gefunden hat. Momentan schläft er tagsüber oft wenn wir noch unterwegs sind, oder im Tragetuch (wenn er sehr quengelig ist). So langsam entdeckt er aber auch den Stubenwagen und scheint sich nun doch darin wohlzufühlen 🙂

Heute habe ich gemerkt, daß ich mich schon sehr viel sicherer im Tagesablauf gefühlt habe, ich komme nicht mehr so leicht aus der Ruhe wie noch bis vor einer Woche (was aber denke ich auch daran liegt, daß der Sohn seinen ersten Entwicklungsschub endlich hinter sich gelassen hat) und bekomme langsam ein Gefühl dafür, was ich wann und wie am besten erledigen kann. Ein schönes Gefühl ist das und stimmt mich positiv in Hinblick auf die kommenden Wochen. Die großen Kinder sind heute auch wieder sehr viel ruhiger, beschäftigen sich alleine und wirken zufrieden, schön 🙂

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