Energiekick gesucht

Zur Zeit krieche ich fast auf dem Zahnfleisch, energietechnisch gesehen. Wenn ich nicht täglich meine 30-60 Minuten Mittagsschlaf bekomme oder öfter als 2-3 Mal nachts Stillen muß, ist der Akku sofort leer. Das viele Stillen generell schlaucht mich körperlich sehr, auch wenn ich es geniesse und mich die ziemlich hohe Frequenz kaum stört.

Der Gedanke an die nächsten Tage und Wochen, wenn ich dann zum ersten Mal alleine bin mit unseren 3 Rabauken, macht mir ein wenig Angst. Nicht sehr, aber doch ein bißchen. Woher soll ich die Energie nehmen ?

Heute morgen z.B. stand ich um 6 Uhr auf, machte die Brotzeit für den Kindergarten fertig, deckte den Frühstückstisch, machte mich selber fertig, weckte gegen 6:30 Uhr die Kinder, half diesen beim Anziehen (die waren einfach zu verpennt, um das alleine zu erledigen, da sie während der Krankheitswoche immer eine Stunde länger schliefen …), stellte ihnen ihr Frühstück hin, ging hoch zum Babysohn, machte diesen fertig, stillte ihn, u.s.w., dann wieder runter, alle ausgehfertig machen und dann los zum Auto. Dort zwei Kinder (die Tochter kann es zum Glück schon alleine) und mich selber angeschnallt und losgedüst. Immerhin waren wir um 8:10 Uhr bereits am Kindergarten, das finde ich nicht schlecht für die Generalprobe (ich wollte am letzten Elternzeittag meines Mannes schon mal den Ernstfall proben). Anschließend noch kurz Einkaufen gegangen mit mittlerweile schlafendem Söhnchen und wieder nach Hause. Dann war ich erstmal platt …

Morgen dann wirklich ganz alleine, außerdem am Nachmittag Programm, nämlich die „Lesefüchse“, denen die Kinder jeden Dienstag in der Bücherei eine Stunde lang lauschen. Leider fällt diese Stunde genau in die momentane Schlafenszeit unseres Babies, ich hoffe, ich bringe ihn dadurch nicht völlig durcheinander (wäre wirklich schade, denn da schläft er am längsten, zwischen 2 und 4 Stunden). Am Mittwoch dann Besuch von einer lieben Freundin aus Österreich, außerdem trifft meine Tante ein (ebenfalls aus Österreich), die ein paar Tage bei uns bleiben wird. Donnerstag ein Termin am Nachmittag mit einem Schreiner, der eventuell unsere Küche bauen wird. Freitag kommt dann die Architektin vorbei, nochmal Dinge wegen der Hausplanung zu besprechen. Also wird die Mittagspause nicht gerade üppig ausfallen befürchte ich, und der Energielevel noch weiter sinken.

Hat einer meiner Leser vielleicht DEN Tipp, wie ich meinem Körper einen Energiekick verpassen könnte, außer mit Schlafen ? Irgendjemand hatte mal etwas von V.itasprint erzählt, taugt das was ? Kaffee vertrage ich leider nicht, genauso wenig Schwarztee.

Sobald das Wetter richtig frühlingshaft ist, werde ich wieder mit Fahrradfahren anfangen (Minisohn kommt dann in die Hängematte im Anhänger), das dürfte auch wieder etwas mehr Kondition und Energie bringen. Bis dahin dauert es aber noch ein paar Wochen, die ich überbrücken muß.

Jetzt werde ich mich erstmal auf den Weg ins Bett machen, die längste Schlafphase des Kleinsten nutzen und hoffentlich um 6 Uhr wieder einigermaßen fit sein.

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20 Antworten to “Energiekick gesucht”

  1. Doris-Anna Says:

    Hallo und noch ganz herzliche Glückwünsche nachträglich zum wunderschönen Sohn!
    Bei Energieeinknicken hilft mir immer wunderbar eine Flasche „Kräuterblut“ aus dem Reformhaus bzw. in der Apotheke heißt es glaube ich Floradix oder so ähnlich. Es enthält Eisen und viel anderes Gutes aus reinen Kräutern und ist ein sagenhafter Energiespender.
    Alles Gute, liebe Grüße, Doris

    • tekelek Says:

      Danke für den Tipp 🙂
      Ich habe sogar noch eine Flasche hier, hatte mich aber bisher nicht getraut, da ich Angst hatte, daß unser Sohn davon Blähungen bekommen könnte (er reagiert sehr empfindlich auch verschiedene Dinge, die ich esse oder trinke, zum Beispiel Apfelsaft …). Vielleicht sollte ich es trotzdem mal versuchen …

  2. rain Says:

    Für den Energiekick in der Stillzeit habe ich immer dunkle Schokolade gegessen. Mag ich sonst eigentlich gar nicht so, aber in der Zeit hatte ich irgendwo gelesen, dass das Energie bringt. Habe dann also dunkle Schokolade „als Medikament“ gegessen und es hat geholfen (oder der Glaube daran, aber das ist ja letztlich auch egal….)
    Da könnte man jetzt auch wieder einwenden, dass das Blähungen verursachen könnte, aber ehrlich: Irgendwann habe ich einfach aufgehört, Dinge nicht oder weniger zu essen, weil sie bei junior Blähungen verursachen könnten. Und letztlich bin völlig davon überzeugt, dass er danach weder mehr noch weniger Blähungen hatte. Also ich plädiere für einen wesentlich entspannteren Umgang mit Lebensmitteln während der Stillzeit!
    LG
    rain

  3. Rinna Says:

    Viel Energie liefern auch Nüsse. Ich habe fast immer eine Packung Studentenfutter zuhause.
    Ansonsten: nicht zu viel vornehmen für einen Tag, die Schlafpausen selbst immer gut nutzen (also sich selbst entspannen, und NICHT das Haus aufräumen oder ähnliches!!) und viel an die frische Luft!!
    Wenns gar nicht mehr geht könnte auch so eine Rotlichtlampe helfen (wird vielfach im Winter bei Depressionen oder so angewendet, weißt du was ich meine???).

    Wünsche dir ganz viel Kraft (wobei ich da 100% Vertrauen habe, dass du das schaffst!!!).
    LG
    Corinna

    • tekelek Says:

      Das ist auch eine gute Idee mit dem Studentenfutter. Werde ich morgen gleich mal umsetzen ! Schlafpausen gibt es leider momentan nicht, der Sohn schubt seit heute gewaltig und macht nie die Augen zu 😦

  4. Kathrin Says:

    Oh ja, ich kann mich auch gut an die erste Zeit ohne Mann mit den drei Kindern erinnern und schicke Dir virtuelle Kraft vorbei.
    Was ich gut fand, besonders wenn ich nicht zum richtigen Essen kam waren die Stillkugeln von Ingeborg Stadelmann (Stillkugeln googlen und den 2. link nehmen.
    Meine großen Kinder mochten die auch. eine Freundin hatte mir welche gemacht und zusätzlich in Mandeln gewälzt – köstlich.
    Gruß
    kathrin
    vielleicht wäre das eine Idee.

    • tekelek Says:

      Zum Essen komme ich eigentlich schon. Ich frühstücke jeden Tag ordentlich, mittags koche ich frisch und abends sitzen wir alle noch zum Abendbrot zusammen. Lecker klingen die Stillkugeln aber trotzdem 🙂

  5. Martina Says:

    Meine Hebamme riet mir zu Yogitee…., da gibt es ja verschiedene Sorten, auch welche, die Energie liefern… Ob’s hilft, weiss ich nicht, vielleicht der Glaube daran?! 😉 Ich auf jeden Fall liebe Yogitee (den Jamaika), schön mit Honig und Milch, hmmm…
    Ansonsten würde ich auch sagen: nicht zu viel vornehmen, auch wenn man denkt, man könne/müsse schon alles machen. Und wenn’s gar nicht geht würde ich den ein oder anderen Termin der großen Kinder auch mal sausen lassen, bringt ja nix, wenn du dann irgendwann flach liegst, und die Kinder werden das schon verkraften…

  6. aleXXblume Says:

    Ich habe mich nach unserem 3. auch so geschlaucht gefühlt und war dann bei einem guten Osteopathen, der mir gesagt hat, dass durch Schwangerschaften immer mal wieder die Nieren an den falschen Platz rutschen und das komplett energiefressend wirkt. Er hat meine Nieren behandelt (ca. 10 Minuten) und seitdem fühlte ich mich wie neugeboren! Hört sich jetzt vielleicht so nach Wunderheilertum an, ist es aber nicht. Allerdings sollte es echt jemand sein, der was von seinem Fach versteht. Ich kenne im Münchner Bereich zwei davon 🙂

    • tekelek Says:

      Das klingt wirklich interessant ! Gerade heute hat es nämlich im Nierenbereich richtig unangenehm gepiekst und ich habe mich schon gewundert ! Könntest Du mir die Namen und Adressen der Osteopathen die Du empfehlen kannst per Email schicken ?

  7. Anika Says:

    Aufbaumittel von Stadelmann, was ich mir jetzt wohl auch selber holen werde…

  8. Mama Quieksefloh Says:

    Hm,ich kenne auch nur den tipp mit dem Kräuterblut.Hat mir aber geholfen.

    Was ist das denn eigentlich für eine Hängematte für den Fahrradanhänger?Ich habe mich nie getraut mit dem Anhänger zu fahren,als der Quieksefloh ganz klein war.

    Wünsche Dir ganz viel Energie!!!

    • tekelek Says:

      Wir haben einen Chariot Corsaire. Da gibt es als Zubehör eine eigene Hängematte, die im Anhänger festgespannt wird und somit keine Stöße an das Baby weiterleitet. Eine sehr praktische Sache, unser erster Sohn war bereits mit 6 Wochen bei einer Fahrradtour mit dabei !

  9. Ingeborg ohne Blog Says:

    Selbst hergestellte Nussmischung ( einfach die Lieblingsnüsse mischen ) mit dem Zusatz getrocknete Cranberries,Sonnenblumen- & Kürbiskernen & Mandeln. Aufs Brot zur Abwechslung Gerstenmalz (auch unter MELASSE )
    Gut ist auch das Schlehenelixir von W.el-e..da.Wenn es pur nicht schmeckt,ist es lecker in Quark,Yoghurt oder Müsli.

    Ich hoffe auf einen zünftigen Energieschub!

    Liebe Grüße

    Ingeborg

    die sich nach 30 Jahren noch sehr gut erinnert, wie platt sie sich nach der Geburt des dritten Kindes fühlte.
    Beim vierten war es dann wieder ganz easy 😉
    die nach

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