Das nächste Mal per Post …

Seit kurzem weiß ich wieder, warum ich meinem Mann immer gesagt hatte, daß ein drittes Kind sehr erwünscht wäre, aber doch bitte per Post hier angeliefert werden sollte !

Eine Schwangerschaft ist lange Zeit ganz nett und die wenigen Zipperlein gut zu ertragen. Aber jetzt, wo das Kind an den Rippen anstößt, fängt der weniger spaßige Teil an.

Das Problem ist, daß ich wahnsinnig gerne esse. Sieht man mir nicht unbedingt an, aber eine Gewichtszunahme hängt ja auch immer davon ab, WAS man isst, nicht WIEVIEL man isst.

Nun hatte ich vor ein paar Tagen schon das Problem, daß ich ein ungeheuer leckeres Chili con carne gekocht hatte. Und leider am Abend immer noch eine schöne Portion übrig war, die wir unter uns vier aufteilten. Bereits an diesem Abend bzw. in dieser Nacht hatte ich schlimmes Sodbrennen.

Gestern hatte ich dann meine Lieblingsbrötchen gebacken. Mit Grünkern, Dinkel und nur ganz wenig weißem Mehl. Frisch aus dem Ofen, duftend, mit leckerer Kruste – hmmm, da könnte ich Tonnen davon essen, auch ohne Belag, nur mit etwas Butter drauf. Ich aß also, und aß und aß, außerdem futterte ich zu den Brötchen dazu noch eine dicke Scheibe Hähnchen in Aspik (manche hassen es, ich liebe es).

Wir gingen relativ früh zu Bett und dann lag ich da. Und litt. Ich hatte das Gefühl, die Magensäure brennt mir ein Loch in die Speiseröhre und ich erlebe gleich ein Wiedersehen mit Brötchen und Huhn 😦

Ich finde das so dermaßen gemein. Die Lösung wäre, abends nichts mehr oder wenn dann nur wenig zu essen. Es ist aber einfach so schön, in Gesellschaft dazusitzen, an diesem und jenem zu knabbern, einfach zu geniessen. Ich muß es mir wohl doch für die nächsten Wochen abgewöhnen, denn das Vergnügen mit der Brennerei hatte ich die halbe Nacht. Irgendwann gegen 1 Uhr wurde es besser und ich konnte endlich richtig tief schlafen …

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8 Antworten to “Das nächste Mal per Post …”

  1. h1ddenl1dar Says:

    Oh, das kenne ich. In meiner ersten Schwangerschaft habe ich die letzten 8 Wochen auch gelitten wie ein Hund. Jede Nacht, egal was ich vorher gegessen hatte. Liegen ging einfach gar nicht mehr. Also habe ich die letzten Wochen quasi sitzend geschlafen. Immer mit einem Liter Milch am Bett und einer Packung Gaviscon. So ging es irgendwie. Aber geschlafen habe ich dann doch eher tagsüber auf dem Sofa. Da ging das besser. Aber da hatte ich auch noch kein Kind und konnte den ganzen Tag rumliegen, wenn es sein musste. Das geht jetzt natürlich nicht mehr.

    • tekelek Says:

      Gaviscon war in den ersten beiden Schwangerschaften mein treuester Begleiter 😉
      In dieser bin ich irgendwie noch gar nicht dazu gekommen, es in der Apotheke zu holen bzw. habe einfach nie daran gedacht.
      Allerdings hilft das Zeug am Schluß auch nicht mehr wirklich, da der Platz für den Magen dadurch auch nicht mehr wird.
      Ich hoffe einfach auf eine schnelle Senkung des Bauches …

  2. Rinna Says:

    Na das ist mir zum Glück erspart geblieben, dennoch hat meine Speiseröhre während den ersten 8 Monaten stark gelitten, da ich ja alles vorne wieder herausgebracht habe ;(

    Ich hoffe, dass ich das nächste Mal erst zum Ende der Schwangerschaft so leiden muss wie du!!

    • tekelek Says:

      Das hatte ich zum Glück nicht, ich bin auch heilfroh darüber !
      Mir war zwar 1-2 Wochen ziemlich flau im Magen am Anfang, danach war es aber weg. Trotzdem könnte ich auf dieses Sodbrennen gut verzichten …

  3. Kassiopeia Says:

    Kennst du das schon von dir? Ich hatte das immer so phasenweise in der Schwangerschaft und hoffe, dass es bei dir auch nur so eine kurze(!) Phase ist! 🙂

    • tekelek Says:

      Ich kenne das schon, allerdings nur aus den Schwangerschaften. Anfangs hatte ich es immer sporadisch, kurz vor der Senkung des Bauches dann aber täglich 😦
      Ich kann nur hoffen, daß das Köpfchen bald ins Becken rutscht, dann ist wieder mehr Platz da oben …

  4. Kassiopeia Says:

    Naja. Das hoff ich für dich auch. (Und schweige) 🙂

  5. geologenkinder Says:

    Hmm in allen Schwangerschaften immer zum Ende zu Sodbrennen, im Moment beginnt es bereits am frühen Nachmittag und zieht sich dann locker flockig bis spät in die Nacht. Aber ich habe eine Geheimwaffe dagegen, Milch, du glaubst gar nicht wie hoch unserer momentaner Milchkonsum ist (12 Liter in der Woche :-)). Nur dumm wenn gerade keine Milch da ist, wie eben hier auf Arbeit und man dann mit dem Radl nach Hause radelt und dieses blöde Sodbrennen hat (inklusive dem Gefühl sich übergeben zu müssen). Von mir weiß ich das ich erst nächstes Jahr vom sodbrennen befreit werde, ich drück dir mal die Daumen das es bei dir eher verschwindet.

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