Wo bleibt nur die Zeit ?

So schnell wie jetzt ist die Zeit noch nie vergangen. Heute saß ich da und war wieder mal ganz geschockt, daß schon wieder eine ganze Woche herum ist. Wieder eine Woche näher an der Adventszeit. Wieder eine Woche näher am Jahresende. Wieder eine Woche näher an der Geburt unseres dritten Kindes !

Ist das das Alter ? Ist es diese stressige Zeit, Hausbau, Schwangerschaft ? Vielleicht auch dieses einförmige Grau in Grau draußen, untermalt von ekelhaftem Nieselregen ?

Jedes Wochenende haben wir einen anderen Termin wegen des Hausbaus, oft kommt es mir so vor, als ob der letzte gerade gestern war.

Es bleibt aber noch so viel Arbeit. Drei Zimmer ausräumen und umräumen (nötig wegen der Geburt, da sie ja zu Hause stattfinden soll und wir anschließend nicht mit Baby im Dachgiebel hausen möchten …). Bodenbeläge, Türen, Griffe, Fenster, u.s.w. aussuchen. Küche planen und bestellen. Selbst wenn der Kellerbau nun erst frühestens im März beginnt, muß doch alles jetzt schon festgelegt werden. Die Anschlüsse vom Keller in die Küche müssen ja an der richtigen Stelle sitzen. Außerdem habe ich bestimmt nicht mehr so viel Nerven für alle möglichen Ausstellungen, wenn ich ein Neugeborenes im Schlepptau habe.

Wenigstens ist alles für das Baby fertig. Es fehlt nichts, bis auf das Kind 😉

Manchmal habe ich das Gefühl, es wird alles zuviel, alles geht viel zu schnell. Manchmal gibt es dann wieder Momente, in denen ich diese Zeit als sehr spannend und aufregend empfinde. Ab und zu würde ich dann gerne auch den Bauch ein wenig in die Ecke stellen, um etwas mehr Bewegungsfreiheit und Energie zu haben (das Kind stößt nun schon fast an den Rippen an und mir bleibt ab und zu regelrecht die Luft weg …).

Ich freue mich sehr auf dieses dritte Kind, auf der anderen Seite rücken auch wieder schlaflose Nächte, Gebrüll und Co. in greifbare Nähe. Und dazu eben auch noch das Haus. Auf das wir uns alle sehr freuen und hinfiebern. Und gleichzeitig doch enormen Respekt vor der ganzen Arbeit und dem Zeitaufwand haben.

Auf der anderen Seite kamen mir komischerweise die 3 Stunden, die die Kinder heute auf ihrer Party waren, wie ein ganzer Tag vor. Es war so furchtbar still, ganz ungewohnt. Kein Plärren des CD-Players, kein Knallen aus dem Kinderzimmer, kein Lachen, kein Heulen.

Das Zeitempfinden ist doch sehr relativ, das habe ich heute wieder gemerkt …

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