Des einen Freud, des anderen Leid

Nein, nichts Dramatisches. Wir ertrinken nur mittlerweile in reifen Zwetschgen. Viele wünschen sich ja einen Garten samt Obstbäumen, das Dumme ist nur, daß kein Mensch mehrere Kilo Zwetschgen auf einmal essen kann bzw. anständig verwerten kann. Und ich bin trotzdem traurig, wenn die tollen, aromatischen Früchte nach und nach vom Baum fallen und ich teilweise langsamer bin als die Schnecken bzw. nicht weiß, was ich daraus machen soll. Mein Sohn meinte, er würde sie alle aufessen, ich befürchte aber, daß er die Kapazität seines Magens überschätzt und noch nicht wirklich mit den fatalen Auswirkungen auf das Verdauungssystem Bekanntschaft gemacht hat 🙂

3 Bleche Zwetschgenmuffins wurden hier mittlerweile gebacken, das Kilo das ich eben vom Boden aufgesammelt habe werde ich noch zu Zwetschgenkompott verarbeiten (gibt es morgen, zusammen mit Topfenknödeln), nun grüble ich über dem Rest. Auf dem Plan habe ich z.B. Powidl (5 Stunden lang eingekochte Zwetschgen, ohne Zuckerzugabe oder ähnliches), ein paar davon einfrieren, einen Zwetschgenkuchen backen (allerdings weiß ich nicht, wer den isst – mein Mann mag ihn nicht, die Kinder sind auch nicht gerade begeistert davon), evtl. noch 1 kg trocknen, Zwetschgenchutney und vielleicht auch noch in Rum oder Rotwein einlegen (die genehmige ich mir dann, wenn ich nicht mehr schwanger bin und abgestillt habe ;-)).

Noch jemand Ideen ? Hat jemand vielleicht schon Erfahrungen mit Powidl gemacht ??

So langsam werden auch die Äpfel immer dicker und rotbackiger, mal sehen, ob wir es da schaffen, die alle roh zu vertilgen …

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8 Antworten to “Des einen Freud, des anderen Leid”

  1. aleXXblume Says:

    Meine Mum friert Zwetschgen immer ein, und zwar gewaschen und entsteint. Das klappt gut und z.B. Zwetschgenmuffins lassen sich da sicher auch noch Monate später draus backen 🙂

  2. Kassiopeia Says:

    Bring sie mir! 🙂

  3. Anika Says:

    Ich hab die Lösung!!! Meine Kinder lieben Zwetschgen und wir lieben alle Zwetschgenkuchen!!! Wie wäre es noch mit Pflaumenmus???
    Das heißt wir sollten also schnell vorbei kommen und den Zwetschgen den gar aus machen…

  4. Astrid Says:

    Hallo!
    Das ist glaub ich mein erster Kommentar hier 😉
    Das „Problem“ mit den Zwetschgen haben wir auch immer mal wieder, wenn es bei den Schwiegereltern zu viele davon gibt (ist aber in Zyklen nur alle ca. 3 Jahre). Meine Favoriten sind mittlerweile Pflaumen-Schoko-Marmelade und Hähnchenbrust mit Zwetschgensauce (beides aus chefkoch.de). Entsteinen und einfrieren hast Du bestimmt schon, oder? Bei uns nimmt der Kindergarten auch gerne Obstspenden entgegen, schicken auch Kinder vorbei zum pflücken, oder mach einen Aushang im Kindergarten ob jemand gerne etwas hätte bei Selbstpflücke?!
    LG Astrid

    • tekelek Says:

      Danke für den ersten Kommentar 🙂
      Pflaumen-Schoko-Marmelade klingt lecker ! Auch die Hähnchenbrust wird ausprobiert (habe heute morgen nach dem Sturm von letzter Nacht wieder eine halbe Schüssel eingesammelt …).
      Aushang werde ich keinen machen, da wir nur einen Baum haben und der zwar voll ist, aber nicht unendlich :-), aber eventuell ein Körbchen mit in den Kiga geben (morgen fängt er wieder an).

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