Aufatmen

Es handelte sich anscheinend doch nur um einen Eintagsfliegenvirus, heute morgen hatte das Kind zwar noch 38,4 °C Temperatur, weigerte sich aber strikt in den Fahrradanhänger zu klettern und radelte auf seinem eigenen Fahrrad zum Kindergarten. Den Besuch desselben ließ ich aber dennoch nicht zu, und so kam mein Sohn in den Genuss eines zweiten Frühstück mit der besten Freundin.

Mittlerweile ist er völlig fieberfrei und tobt herum wie immer, gottseidank 🙂

Ich bin allerdings völlig matschig und müde, letzte Nacht waren höchstens 3 Stunden Schlaf drin. Und das lag nicht nur am Sohnemann. Gestern Abend kam noch unser Architekt zu Besuch, um Einzelheiten bezüglich des Hausangebotes zu besprechen, dieser fuhr dann gegen 22:30 Uhr weg (ich war allerdings schon eine halbe Stunde vorher im Bett, da ich mein krankes Kind nicht alleine lassen wollte). Gegen 23 Uhr kroch mein Mann in die Federn. 5 Minuten später klingelte es dann Sturm. Mein Mann sprang wieder auf, ging hinunter, ich hörte nur noch durchs geöffnete Dachfenster „Sie müssen hier einsteigen !“ und dann fuhr ein Auto aus der Einfahrt …

Mein Mann tauchte nicht wieder auf und ich konnte mir einfach keinen Reim darauf machen, wo er abgeblieben war. Mir gingen die wildesten Sachen durch den Kopf, als dann eine halbe Stunde später das Auto zurückkam und mein Mann wieder ins Bett stolperte. Auf meine Frage wo er denn gewesen sei erzählte er, daß der Architekt an der Tankstelle um die Ecke habe Tanken wollen und dann plötzlich gemerkt hatte, daß er kein Geld dabei hatte – dummerweise als der Tank bereits voll war.

Also gab er in der Tankstelle Bescheid und teilte dort mit, daß er das Geld bei uns besorgen würde. Der Tankwart forderte ihn auf, das Auto stehen zu lassen, er fuhr aber trotzdem damit zu uns, da er Angst hatte, mein Mann schliefe vielleicht schon …

Bei der Rückkehr wurde ihm dann mitgeteilt, daß die Polizei bereits unterwegs sei und eine Anzeige wegen Diebstahls erhoben worden sei – obwohl der arme Mann nur 10 Minuten weg war, seinen Ausweis sogar dalassen wollte und mein Mann für ihn bezahlt hatte …

Jedenfalls war das alles sehr aufregend und ich lag noch ein paar Minuten wach da. Gegen Mitternacht fielen mir endlich die Augen zu, als plötzlich in der Nachbarschaft eine Motorsäge anfing zu heulen ! Ich dachte ich bin im falschen Film. Um Mitternacht eine Motorsäge anwerfen, wer macht denn sowas (naja, vielleicht ein Kettensägenmörder, aber ich tippe eher auf einen Besoffenen dem einfiel, daß er noch ein paar Äste am Baum absägen wollte …).

Das Ganze ging eine halbe Stunde, dann schlief ich ein. Um eine halbe Stunde später von einem brüllenden Kind aus dem Schlaf gerissen zu werden, das unstillbaren Durst hatte – zum Glück hatte ich wenigstens die Wasserflasche vorsorglich neben mein Bett gestellt …

Insgesamt wurde es dann ca. 2 Uhr bis ich endlich tief eingeschlafen war, um 5 Uhr weckte mich dann ein heftiges Gewitter mit Regenschauer (bei offenen Dachfenster suboptimal ..) und um 6 Uhr stand ich etwas entnervt auf.

Jetzt bin ich müde. Sehr müde. Und es gibt noch einen riesen Haufen zu erledigen und zu Packen. Aber wenigstens sind wieder alle gesund und den Schlaf werde ich hoffentlich kommende Nacht nachholen können …

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