Hebammenbesuch

Heute lernte ich nun also meine Hausgeburtshebamme kennen. Und der beim Telefonat gewonnene Eindruck hat sich bestätigt, es passt alles, wir liegen auf einer Wellenlänge und ich kann mir gut vorstellen, mit dieser Frau zusammen ein Kind zu bekommen …

Wir redeten und redeten (vorwiegend eher ich), insgesamt wurde dann aus der geplanten einen Stunde zwei Stunden – ich schaffte es gerade noch, die Kinder rechtzeitig vom Kindergarten abzuholen.

Sie hat selber 5 Kinder zwischen 10 und 19 Jahren (4 davon im 18-Monats-Abstand !), wirkt sehr ausgeglichen und entspannt, und ist vor allem nicht auf eine bestimmte Richtung festgelegt. Sie ist nicht besonders esoterisch angehaucht (sowas mag ich nicht), lehnt die Schulmedizin nicht völlig ab (machen manche Hebammen), behandelt viel mit Akupunktur und Homöopathie und am besten gefällt mir, daß sie menschlich eine ungeheure Wärme ausstrahlt.

In den 2 Stunden Gespräch fielen gerade mal 5 Minuten auf die körperliche Vorsorgeuntersuchung (die bestand aus Urintest und Blutdruckmessen), aber in der 12.SSW kann man auch noch nicht wirklich viel vom Kind ertasten oder die Herztöne abhören. Das wird bei der nächsten Untersuchung Ende August anders aussehen, dann werde ich auch das Herzchen schlagen hören …

Ich denke, daß meine Entscheidung die Untersuchungen abwechselnd von Hebamme und Frauenarzt vornehmen zu lassen genau die richtige ist, die Hebamme ist mehr für den seelischen Teil zuständig, der Arzt fürs „Technische“.

Auch wenn man keine Hausgeburt in Betracht zieht kann ich nur empfehlen, eine Hebammenvorsorge machen zu lassen. Die Atmosphäre ist sehr entspannt, man kann über alles mögliche reden und vor allem besteht kein Zeitdruck.

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4 Antworten to “Hebammenbesuch”

  1. kanaleli Says:

    Ich fand es auch angenehm bei der zweiten Schwangerschaft im Wechsel von einer Hebamme die Vorsorgen vornehmen zu lassen. Aber es war GANZ SCHÖN schwer einen Arzt zu finden, der DAS mitmacht!! Deshalb war mein Vorhaben einer Beleghebamme beim ersten Kind zum Scheitern verurteilt. Mein damaliger FA hat mich vor die Wahl gestellt: ER oder SIE. Da ich sehr eingeschüchtert war, habe ich mich damals für ihn entschieden… Beim zweiten Kind habe ich bereits bevor ich schwanger war, die FA der Stadt abtelefoniert und gefragt, ob jemand mit Hebammen zusammenarbeitet…. Echt heftig!!
    Aber: es muss wohl wirklich ein Problem bei der Haftung geben, falls der schwangeren Frau etwas passiert. Irgendwie müssen dann wohl eher die Ärzte „gerade“ stehen (im juristischen Sinne)…. Also, sie können wohl „im Schadensfall“ (blödes Wort hierbei!!) eher belangt werden als eine Hebamme (hat man mir gesagt)

    LG!!

  2. Nadine Says:

    ….der Beitrag eben war von mir!! Hier am PC war noch mein Mann angemeldet (kanaleli)

    ;o)

    LG
    Nadine

  3. Patricia Says:

    Das kann ich nur unterschreiben! Ich bin in all meinen Schwangerschaften mit meiner jeweiligen Hebamme „zusammengewachsen“ bzw. sie ist ein Stück meine Familie geworden.

  4. kanaleli Says:

    ich hab schon gedacht: Was soll ich hier geschrieben haben?!?!?!????

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