Archiv für die Kategorie ‘Sohn 2’

Zwei und ein wenig …

23. April 2013

Nun habe ich schon länger nicht mehr über den Entwicklungsstand unseres Jüngsten geschrieben. Ich kann das einfach nicht wie andere, die beinahe monatlich oder zumindest halbjährlich ganze Romane schreiben, da er aber in letzter Zeit enorme Sprünge gemacht hat, ist das einen Blogbeitrag wert …
27 Monate ist er nun alt und eine absolute Knutschkugel :-) .
Hatte ich vor ein paar Wochen noch gedacht, daß dieses Kind nie mehr als das Nötigste sprechen wird, plappert er nun den ganzen Tag. Er wiederholt jedes Wort und jeden Satz, und es ärgert ihn maßlos, wenn ich nicht jedes Mal sofort verstehe, was er von sich gibt.
Seit ein paar Tagen ist nun auch der Knoten beim Laufradfahren geplatzt und Rasen kann man das Ganze zwar noch nicht nennen, aber er kommt voran und hält einen kleinen Spaziergang lang durch.
Er ist ganz verliebt in die alte Kindergitarre seiner großen Schwester und sobald der Papa Gitarre spielt sitzt er daneben und klampft mit :-) .

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Ob nun das windelfreie (zumindest größtenteils) Aufwachsen daran Anteil hat oder er einfach von selber früh dran ist, seit einem Monat ist unser Jüngster jedenfalls auch trocken, sowohl tagsüber als auch nachts, und ich freue mich über den nun sehr übersichtlichen Restmüll :-) .
Hatte ich vor seiner Geburt noch Sorgen, daß er einen zu großen Altersabstand zu seinen Geschwistern haben könnte, so sehe ich nun, daß er trotz dieses Abstands sehr gut mithalten kann. Er ist immer mit dabei, egal um was es geht, mischt ordentlich mit und beweist, daß man auch mit zwei Jahren schon ganz schön groß sein kann.
So sind natürlich auch Lätzchen und Hochstuhl schon länger passé, der Mittagsschlaf wurde bereits letztes Jahr abgeschafft und wird nur dann ausnahmsweise gehalten, wenn das Söhnchen krank oder besonders früh aufgestanden ist.
Ansonsten ist der kleine Sohn typisch Zwei. Er sagt zu allem “Nein !”, teilweise bevor ich überhaupt meinen Satz beendet oder überhaupt etwas gesagt habe, er möchte alles “leine !” machen, um sich dann “doch helfen !” zu lassen und ist eben abwechselnd schon ganz, ganz groß und dann wieder ganz, ganz klein :-) .
Mittlerweile kann ich dieses Alter größtenteils richtig geniessen, nicht so wie bei den Geschwistern, da war ich eher ziemlich verunsichert und gestresst. Dabei ist diese Phase so spannend und interessant, manchmal auch ziemlich lustig, trotz allen Geschreis und “Nein !” …
Alles in allem ist er ein sehr süßes, wißbegieriges und hübsches Kind, in das ich ganz verliebt bin und auf dessen weitere Entwicklung ich sehr gespannt bin …

Kuschelbrüder

3. April 2013

Einfach nur so, weil ich dieses Foto so süß finde und mein Mutterherz bei diesem Anblick dahingeschmolzen ist …

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Ich-Entdeckung

22. März 2013

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26 Monate ist unser Jüngster nun schon alt. Und mitten in der Ich-Entdeckungsphase. Ich hasse das Wort Trotzphase, es klingt so dermaßen negativ und vielfach wird diese Zeit auch als sehr anstrengend und nervig erlebt. Beim ersten Kind fand ich dieses Alter ehrlich gesagt auch noch schlimm, denn ich hatte keinerlei Erfahrungen, dachte manchmal, ich mache alles verkehrt, war gestresst und frustriert, genau wie mein Kind. Beim zweiten Kind hatte ich wesentlich mehr Sicherheit, ich wusste, daß ich fast nichts falsch machen kann, wenn ich nur authentisch bleibe und mir keine Sorgen mache.
Jetzt beim dritten Kind geniesse ich dieses Alter. An manchen Tagen ist es auch sehr anstrengend, meist wenn ich selber einen schlechten Tag habe und es mir schwerfällt, mich auf unseren Jüngsten einzustellen. Generell finde ich diese riesigen Entwicklungssprünge aber sehr faszinierend. Man sieht förmlich, wie das Gehirn alles aufsaugt, Wörter, Situationen, Abläufe, und vor allem, wie mehr und mehr das “Ich” und der eigene Wille im Raum steht. Und wie das Kind gleichzeitig die Liebe und das Verständnis der Eltern so sehr braucht. Wo ich bei den ersten beiden Kindern nicht die Ruhe hatte, genau hinzuschauen und die Nerven zu behalten, ist sie jetzt da. Und manchmal wünschte ich, ich hätte genau dieses Verständnis und die Ruhe damals auch schon gehabt. Ich habe auch da mein Bestes versucht, mich informiert, war selten laut oder ungerecht, aber oft verunsichert und gestresst.
Die Ruhe, die ich jetzt habe, überträgt sich auch auf unseren kleinen Sohn. Wenn er nicht gerade in einem der für Zweijährige typischen Konflikte steckt und sich in einem großen Wutanfall befindet, ist er so entspannt, neugierig und süß, daß ich manchmal richtig gerührt bin beim Beobachten. Meist dauern auch die Wutanfälle nicht besonders lange, da ich schnell Kompromisse mit ihm finde bzw. herausfinde, was das Kind so fürchterlich aufregt und wie ich es aus seiner Schleife herausbekomme.
Mit jedem Tag spricht er nun mehr, versteht Zusammenhänge, fängt an zu planen und behauptet und festigt seinen Platz in der Familie noch mehr. Und ich freue mich, ihn noch einige Jahre begleiten zu dürfen. Genau wie seine Geschwister, die wenigstens jetzt die Mutter haben, die ich auch schon vor 8 Jahren sein wollte …

3 Uhr morgens …

21. November 2012

Es ist 3 Uhr morgens. Und wir Eltern sitzen mit einem sturen Kleinkind am Esstisch und schauen zu, wie es sich mit beiden Händen Brot in den Mund stopft. Wir sind müde, sehr müde.
Der Wahnsinn, den wir schon bei den ersten beiden Kindern erleben durften, hat schon vor 2-3 Wochen begonnen. Umbau des Gehirns von Kleinkind auf Kindergartenkind, Stück für Stück. Und damit verbundenes Chaos.
Nein, unser Jüngster möchte nicht jede Nacht sein Frühstück bereits um diese Zeit einnehmen. Es lag vielmehr daran, daß er gestern wie fast immer auf seinen Mittagsschlaf verzichten wollte, dafür dann um 18 Uhr stehend ko war und vor lauter Müdigkeit nicht mehr essen konnte, sondern einfach ins Bett wollte und einschlief. Um uns dann ab 1:30 Uhr wachzuhalten, denn da hatte er ausgeschlafen, und nun eben “Frühstück” …
Ich hoffe, es bleibt bei dieser Nacht. Ich hoffe, er findet bald seine Mitte und seinen Rhythmus wieder. Ich hoffe, wir kommen bald wieder zu mehr Schlaf ….

Süßling

28. Oktober 2012

Wir haben das süsseste Kind der Welt. Ich bin total verliebt in unseren Jüngsten. Obwohl momentan jedes zweite Wort “Nei !” lautet, dieses Kind filmreife Wutanfälle hinlegt und alles doof findet, was ich mache. Aber süß ist er (natürlich sind auch die Großen sehr süß, aber dieses Alter kurz vor dem zweiten Geburtstag ist besonders knuffig :-) ).

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Und sonst so

27. September 2012

Und was gibt es sonst so zu berichten ? Hier ist immer noch Land unter. Ganz langsam werde ich zwar der Kleiderberge Herr, die sich hier meterweise aufgetürmt hatten (der Herbstkleidermarkt naht mit großen Schritten und ich möchte fast alles verkaufen, was sich über die Jahre angesammelt hat), während ich aber sortiere, wasche, zusammenlege und etikettiere, stapelt sich zeitgleich der restliche Haushalt bis zur Decke. Unglücklicherweise wachte heute morgen der Jüngste wieder mit Fieber auf, nachdem er sich gerade vom Infekt der letzten Woche erholt hatte und wich den Rest des Tages nicht von meiner Seite. Bis zum Abend waren es nun knapp 40 Grad Temperatur und vor einer halben Stunde wachte das arme Kerlchen panisch schreiend und am ganzen Körper zitternd auf. Nach einer Runde Beruhigen und Kuscheln schläft er wieder, es scheint nur ein böser Fiebertraum gewesen zu sein, trotzdem graut mir nun vor der Nacht …
So vieles geht mir im Kopf herum, was ich gerne verbloggen würde, ich komme aber nicht dazu. Tagsüber gibt es kaum eine Pause, abends bin ich immer viel zu erschöpft, um noch etwas aufzuschreiben. Blöd ist das. Aber eben nicht zu ändern. Wie immer hoffe ich, daß die erste Infektwelle bald wieder vorbei ist und wenigstens etwas Verschnaufpause bis zur Adventszeit bleibt. Und daß die Nächte bitte bald wieder etwas weniger durchlöchert sind …
Ohne Schlaf bin ich nur ein halber Mensch, ich kann mir nichts merken, jegliche Arbeiten laufen halb so schnell ab wie sonst und die Reizschwelle ist ein gutes Stück niedriger als sonst. Bitte Daumen drücken, vielleicht kommen dann mal wieder ein paar Nächte am Stück mit zusammenhängendem Schlaf und Tage ohne kranke Kinder :-)

Walking in my shoes

27. September 2012

Da das Schuhe anziehen mit den eigenen noch nicht so richtig klappen will, bedient sich der jüngste Sproß einfach an meinen Schuhen. Das Anziehen hat er bereits perfektioniert, nur das Laufen will in Größe 41 einfach nicht funktionieren :-)

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20 Monate

14. September 2012

20 Monate ist unser Jüngster nun alt. Und auf der einen Seite zuckersüß, auf der anderen Seite zeitweise unausstehlich.

Das Sprechen interessiert ihn nach wie vor eher wenig bzw. es funktioniert nicht so, wie das Söhnchen gerne möchte. So kommt es vor, daß er etwas haben möchte, es aber nicht artikulieren kann, dann steigert er sich immer mehr in seine Wut hinein und rollt sich schlußendlich nur noch schreiend am Boden herum.

Alles was die Geschwister machen, möchte er auch machen. Alleine nach Draußen gehen (was ich mehr und mehr auch zulasse, da unsere Straße nicht sehr viel befahren und zudem eine Sackgasse ist), lange aufbleiben (manchmal geht das, sehr oft trage ich jedoch ein um sich schlagendes, kreischendes Kind ins Zimmer) oder Fernsehen (wenn es nichts allzu aufregendes ist, darf er manchmal mitschauen, meist schicke ich die Großen in den Keller zum Zweitfernseher).

Lieblingsspielzeuge sind Autos und Puzzle, außerdem liest das Kind unheimlich gerne. Entweder lese ich ihm vor, oft sitzt er aber alleine auf dem Sofa und blättert eifrig in den Büchern der Geschwister. Die Autoliebe gilt vor allem der Feuerwehr und der Polizei, eines der wenigen klar verständlichen Wörter ist “tatütata” :-) .

Der Mittagsschlaf ist gänzlich abgeschafft, dafür schläft das kleinste Kind nachts hervorragend (ich will nichts beschreien, aber da das nun schon einige Wochen so geht, traue ich mich mal …), meist 11-12 Stunden am Stück. Versuche ich es doch ihn tagsüber hinzulegen, endet das immer in lautem Gebrüll und Gezappel, außerdem wird dann abends bis mindestens 21 Uhr herumgehibbelt vor dem Einschlafen.

An sich ist unser Jüngster ein sehr sonniges und humorvolles Kind, die letzten Tage ist allerdings total der Wurm drin, tägliche exzessive Wutanfälle die durch nichts zu stoppen sind und schlechte Laune schon beim Aufstehen kosten mich einiges an Nerven. Vielleicht ist das doch der Knoten beim Sprechen der noch nicht geplatzt ist, vielleicht die Backenzähne oder einfach der entgültige Eintritt ins Kleinkindalter (obwohl er gefühlt schon ewig kein Babx mehr ist).

Ich hoffe, daß bald ein paar Steine ins Rollen kommen. Daß der riesige Passivwortschatz bald den Sprung in den aktiven Bereich schafft. Daß die Wutanfälle aus heiterem Himmel etwas besser unter Kontrolle gebracht werden können und an Häufigkeit abnehmen. Daß Kind (und auch Mutter) bald wieder aufatmen können und entspannter miteinander leben können. Er tut mir oft sehr leid, wenn er so seiner Raserei gefangen ist und jegliche Versuche ihm zu helfen fehlschlagen. Und manchmal bin ich selber ganz zermürbt und verzweifelt, weil mir nichts mehr einfällt außer abzuwarten bis der Sturm vorbeigezogen ist und ich mein Kind wieder in die Arme schließen kann. Es kann eigentlich nur besser werden.

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Sonnenschein

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Wutknilch

Lieblingsbild

4. September 2012

Mein momentanes Lieblingsbild vom Jüngsten …

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Sommerpause

17. Juli 2012

Da ich sowieso zur Zeit kaum zum Bloggen komme, läute ich eine kleine Sommerpause ein. Nicht ohne Unterbrechungen denke ich, aber es wird ein paar Wochen so ruhig wie bisher bleiben.

Hier tobt wie immer das Leben. Der Garten muß regelmässig versorgt werden, das Haus ist der Stein des Sisyphos und nicht zu vergessen gibt es auch noch drei mehr als lebhafte Kinder.

Das jüngste Kind läuft nun fast ausschließlich, wird zunehmend schneller und das erleichtert vieles. Allerdings wird es dadurch nicht etwa schneller müde. Immer wieder höre ich, wie geschafft die meisten Kinder sind, wenn sie mit Laufen anfangen. Und unsere ? Der große Sohn war eine Ausnahme, der kleine Sohn präsentiert sich aber genau wie seine Schwester als Duracellhase. Ein kleines Nickerchen zwischendurch im Auto, mehr ist nicht. Mittagsschlaf ? Gibt es hier schon lange nicht mehr, zumindest nicht regelmässig. Abends Schlafengehen ? Nein, erst noch eine Runde Fangen oder Aufs-Hochbett-Klettern spielen …

Die großen Kinder freuen sich auf die Sommerferien, allerdings meinte das Tochterkind bereits, diese seien viel zu lang. Viele ihrer Freunde fahren dann weg wenn wir aus unserem Urlaub zurückkommen, es wird dann kaum jemand zum Spielen da sein, außerdem freut sie sich schon sehr auf den Schulbeginn und die zweite Klasse. Überhaupt geht sie nach wie vor sehr gerne in die Schule, kümmert sich um alles was diese angeht selbstständig, ich bekomme nur ab und zu eine Lernzielkontrolle zur Unterschrift vorgelegt. Letztere sind überwiegend fehlerfrei und mit lachenden Gesichtern oder Krönchen ausgezeichnet, was mich immer darin bestärkt, sie weiterhin sich selbst zu überlassen, wie bisher.

Der große Sohn wird nun endlich auch zum Vorschulkind, am liebsten wäre er dieses Jahr schon in die Schule gegangen, ich denke aber nach wie vor, daß es eine kluge Entscheidung war ihn zurückstellen zu lassen. Er wird sich noch mehr hier einleben, die bestehenden Freundschaften können sich vertiefen und bis zum Schulbeginn wird er entgültig angekommen sein. Das fällt meines Erachtens leichter im Kindergarten durch das gemeinsame Spielen und den fehlenden Leistungsdruck. Wir merken jetzt schon, wie er mehr und mehr integriert wird und sich wohlfühlt, das hat lange genug gedauert. Zudem ist er bis dato nicht sehr interessiert an Buchstaben und Co., im Gegensatz zu seiner Schwester, die schon ein Jahr vor der Einschulung fehlerfrei lesen konnte und bereits vor ihrem sechsten Geburtstag mehr als schulreif war.

Wir Eltern brauchen denke ich insgesamt am längsten um anzukommen, ich merke, wie es mit zunehmendem Alter schwieriger wird, Freundschaften zu knüpfen, einerseits aufgrund der bereits jahrelang bestehenden Freundeskreise der anderen, andererseits mangels Zeit und eingeschränkter Spontanität. Die eine oder andere Bekanntschaft besteht bereits, ich bin beileibe kein kontaktscheuer Mensch, diese gilt es aber noch zu vertiefen und ich hoffe, daß aus der einen oder anderen auch echte Freundschaft wird …

Jetzt aber erstmal Sommerferien, in 10 Tagen ist Ferienbeginn, 6 Wochen lang drei Kinder von Früh bis Spät, davon zwei Wochen in den Bergen. Es wird anstrengend werden, aber auch sehr schön und vielleicht auch teilweise erholsam …


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