Die letzte Woche war vollgestopft bis obenhin, weshalb ich wieder nicht meinem Vorsatz nachgehen konnte, regelmässiger zu bloggen.
Die Gartensaison hat voll angefangen, ich habe bereits tonnenweise Unkraut aus der Erde gerupft, den Rasen gemäht (diese Woche wird er dann noch vertikutiert), die Hibiskusbüsche ordentlich zurechtgestutzt, Pfingstrosen, Clematis und Rosen gepflanzt und die Terrasse mit einem hübschen Mohn verschönert.
Die Kinder waren quietschvergnügt bis überdreht und sprangen den ganzen Tag in der Sonne herum, leider nicht ohne Zwischenfälle. Der große Sohn stürzte beim Herumrennen auf die Straße, der Nachbarssohn konnte sein zu großes Mountainbike nicht mehr rechtzeitig stoppen und fuhr ungebremst über den Kopf des am Boden liegenden Freundes. Folge waren dicke Reifenspuren im Gesicht und ein aufgeplatzter Ohrknorpel. Da ich weiß, wie empfindlich und schlecht heilend diese Stelle ist, ließ ich meine eben eingesetzten Rosen erstmal Rosen sein und flitzte noch schnell mit dem Sohn ins Krankenhaus. Dort trafen wir noch andere gleichaltrige Jungs, allesamt mit Platzwunden an den verschiedensten Stellen …
Die meisten Lacher hatte aber unser Sohn auf seiner Seite, da noch keiner von einem solchen Unfall gehört hatte und die Reifenspuren quer übers Gesicht wirklich irgendwie lustig aussahen. Der Sohn nahm es mit Humor
.
Es wurden einige Steristrips verklebt, wir wurden nochmals darüber aufgeklärt, daß diese Stelle schlecht heilt und galoppierten wieder nach Hause, um endlich Abendzuessen.
Am Samstag waren wir dann bei den Nachbarn zum Essen eingeladen und es war zwar nett, beim nächsten Mal dann aber vielleicht doch ohne Kinder, denn am Abend sind alle hoffnungslos überdreht und wir kamen kaum dazu, uns in Ruhe zu unterhalten. Gestern dann ein Besuch bei meinen Eltern, zwischendurch ging ich mit den großen Kindern ins Kino und schaute mir mit ihnen den Film “Ostwind” an, auf Wunsch der Tochter. Wider Erwarten fand ich den Film sogar richtig gut, und das obwohl ich nicht wirklich ein Pferdefan bin. Abends wurde noch über offenem Feuer gegrillt (ich rieche immer noch nach Rauch) und anschließend fielen wir alle sofort ins Bett ….
Nun hoffe ich, daß in den nächsten Stunden endlich der schon seit Tagen angesagte Regen kommt, der Garten braucht das Wasser dringend !
Archiv für die Kategorie ‘Oh diese Kinder’
Zerissenes und Blühendes
29. April 20133 Uhr morgens …
21. November 2012Es ist 3 Uhr morgens. Und wir Eltern sitzen mit einem sturen Kleinkind am Esstisch und schauen zu, wie es sich mit beiden Händen Brot in den Mund stopft. Wir sind müde, sehr müde.
Der Wahnsinn, den wir schon bei den ersten beiden Kindern erleben durften, hat schon vor 2-3 Wochen begonnen. Umbau des Gehirns von Kleinkind auf Kindergartenkind, Stück für Stück. Und damit verbundenes Chaos.
Nein, unser Jüngster möchte nicht jede Nacht sein Frühstück bereits um diese Zeit einnehmen. Es lag vielmehr daran, daß er gestern wie fast immer auf seinen Mittagsschlaf verzichten wollte, dafür dann um 18 Uhr stehend ko war und vor lauter Müdigkeit nicht mehr essen konnte, sondern einfach ins Bett wollte und einschlief. Um uns dann ab 1:30 Uhr wachzuhalten, denn da hatte er ausgeschlafen, und nun eben “Frühstück” …
Ich hoffe, es bleibt bei dieser Nacht. Ich hoffe, er findet bald seine Mitte und seinen Rhythmus wieder. Ich hoffe, wir kommen bald wieder zu mehr Schlaf ….
6 Arme bräuchte man …
19. September 2012Ich hätte gerne mal eine Portion Langeweile. Dazu eine Prise Nachtschlaf.
Man sollte nie, aber auch wirklich NIE erzählen, daß die Kinder gerade toll schlafen. Es könnte nämlich sein, daß schon in der folgenden Nacht Schluß mit ungestörtem Nachtschlaf ist.
Erst war es nur der große Sohn, der uns jede Nacht weckte, weil er zwar den Weg aus seinem Zimmer heraus, nicht aber zum Klo und wieder zurück ins Bett fand. Er erzählte von Alpträumen, Angst, u.s.w., und wir waren ziemlich ratlos und müde irgendwann. Nachdem ich ihm aber erklärt hatte, daß jeder Mensch manchmal Angst hat und es mir selber immer noch ab und zu unheimlich im Dunkeln ist wenn ich alleine bin, nahmen die nächtlichen Besuche allmählich ab.
Bis dann vor 3 Tagen der Jüngste anfing. In der ersten Nacht meinte er noch, von 1:30 Uhr bis 5:30 Uhr Sprechübungen machen zu müssen – natürlich nur mit Publikum, sobald ich es wagte das Zimmer zu verlassen brüllte er so laut, daß ich sofort kehrtmachte, um den Rest der Familie nicht aufzuwecken. In der folgenden Nacht schliefen zwar die Söhne, dieses Mal rief jedoch die Tochter nach mir, die sonst fast immer durchschläft und anschliessend konnte ich bis zum Morgengrauen nicht mehr einschlafen.
Letzte Nacht nun wieder der kleine Sohn, der plötzlich einen fiesen Pseudokrupp samt erhöhter Temperatur bekam und die gesamte Nacht an bzw. auf mir verbrachte.
Der große Sohn hustet und schnieft ebenfalls und ist stellenweise sehr unleidlich.
Nebenbei müsste ich eigentlich den ganzen Tag Kleidung, Spielzeug und Co. aussortieren und in Kisten packen für den Kleidermarkt in drei Wochen. Den normalen Haushalt erledigen und Dinge, die seit Wochen oder Monaten schon herumliegen und darauf warten, angepackt zu werden. Die Kinderzimmer warten auf eine Entmüllung und Säuberung, der Keller beherbergt leider noch viel zu viele Kisten für meinen Geschmack.
Außerdem würde ich gerne mal Bekannte treffen, zum Frühstück einladen oder ähnliches, damit aus Bekanntschaften endlich Freundschaften werden können.
Ich versuche täglich, soviel wie möglich zu schaffen und doch habe ich das Gefühl, nie fertig zu werden. Wo bleiben bloß meine sechs Hände ? Eigentlich würde mich zur Zeit aber schon eine Mütze Schlaf glücklich machen. Und dann klappt das vielleicht auch mit den sechs Händen. Die reichen dann auch für mehr Blogeinträge, die zwar alle immer in meinem Kopf sind, aber nicht auf den Pc kommen …
20 Monate
14. September 201220 Monate ist unser Jüngster nun alt. Und auf der einen Seite zuckersüß, auf der anderen Seite zeitweise unausstehlich.
Das Sprechen interessiert ihn nach wie vor eher wenig bzw. es funktioniert nicht so, wie das Söhnchen gerne möchte. So kommt es vor, daß er etwas haben möchte, es aber nicht artikulieren kann, dann steigert er sich immer mehr in seine Wut hinein und rollt sich schlußendlich nur noch schreiend am Boden herum.
Alles was die Geschwister machen, möchte er auch machen. Alleine nach Draußen gehen (was ich mehr und mehr auch zulasse, da unsere Straße nicht sehr viel befahren und zudem eine Sackgasse ist), lange aufbleiben (manchmal geht das, sehr oft trage ich jedoch ein um sich schlagendes, kreischendes Kind ins Zimmer) oder Fernsehen (wenn es nichts allzu aufregendes ist, darf er manchmal mitschauen, meist schicke ich die Großen in den Keller zum Zweitfernseher).
Lieblingsspielzeuge sind Autos und Puzzle, außerdem liest das Kind unheimlich gerne. Entweder lese ich ihm vor, oft sitzt er aber alleine auf dem Sofa und blättert eifrig in den Büchern der Geschwister. Die Autoliebe gilt vor allem der Feuerwehr und der Polizei, eines der wenigen klar verständlichen Wörter ist “tatütata”
.
Der Mittagsschlaf ist gänzlich abgeschafft, dafür schläft das kleinste Kind nachts hervorragend (ich will nichts beschreien, aber da das nun schon einige Wochen so geht, traue ich mich mal …), meist 11-12 Stunden am Stück. Versuche ich es doch ihn tagsüber hinzulegen, endet das immer in lautem Gebrüll und Gezappel, außerdem wird dann abends bis mindestens 21 Uhr herumgehibbelt vor dem Einschlafen.
An sich ist unser Jüngster ein sehr sonniges und humorvolles Kind, die letzten Tage ist allerdings total der Wurm drin, tägliche exzessive Wutanfälle die durch nichts zu stoppen sind und schlechte Laune schon beim Aufstehen kosten mich einiges an Nerven. Vielleicht ist das doch der Knoten beim Sprechen der noch nicht geplatzt ist, vielleicht die Backenzähne oder einfach der entgültige Eintritt ins Kleinkindalter (obwohl er gefühlt schon ewig kein Babx mehr ist).
Ich hoffe, daß bald ein paar Steine ins Rollen kommen. Daß der riesige Passivwortschatz bald den Sprung in den aktiven Bereich schafft. Daß die Wutanfälle aus heiterem Himmel etwas besser unter Kontrolle gebracht werden können und an Häufigkeit abnehmen. Daß Kind (und auch Mutter) bald wieder aufatmen können und entspannter miteinander leben können. Er tut mir oft sehr leid, wenn er so seiner Raserei gefangen ist und jegliche Versuche ihm zu helfen fehlschlagen. Und manchmal bin ich selber ganz zermürbt und verzweifelt, weil mir nichts mehr einfällt außer abzuwarten bis der Sturm vorbeigezogen ist und ich mein Kind wieder in die Arme schließen kann. Es kann eigentlich nur besser werden.
Mittelkindsyndrom ?
17. Juli 2012Unser Mittelkind bekommt immer zu wenig. Egal um was es sich handelt, es ist grundsätzlich zu wenig.
Vorhin wieder, beim Mittagessen. Unser Sohn bekommt auf eigenen Wunsch 3 Knödel auf seinen Teller und isst sie in Windeseile auf. Anschließend verlangt er zwei weitere, versichert mir noch, daß er diese auf jeden Fall aufisst und eventuell danach noch den Rest, der in der Pfanne liegt. Keine 2 Minuten später sitzt das Kind vor seinen eineinhalb Knödeln und jammert, es hätte Bauchschmerzen und sei satt.
Eine Weile lang gebe ich ihm dann seine Essensportionen vor, ich weiß nämlich ganz genau, wieviel mein Kind essen kann. Dann bleibt auch kein Rest, es gibt allerhöchstens leises Gejammer, daß das ja viel zu wenig war, welches aber innerhalb kürzester Zeit verstummt.
Jedes Mal habe ich die Hoffnung, daß unser Sohn endlich lernt, daß sein Magen kleiner ist, als er in seinem Futterneidkoller denkt, bisher leider vergebens.
Ähnlich ist es beim Kuscheln, Vorlesen, Spielen, u.s.w., es ist einfach nie genug …
Sind alle Mittelkinder so ? Wird das irgendwann besser ?
Guter Ansatz ;-)
3. Juli 2012Vorhin herrschte verdächtige Stille im Haus. Stille verheißt normalerweise nichts Gutes, schon gar nicht, wenn ein Kleinkind mit von der Partie ist.
Also lugte ich um die Ecke und sah meinen Jüngsten, hinter sich eine meterlange Klopapierschlange. Diese reichte einmal quer durchs Haus, das Gästebad befindet sich nämlich genau am anderen Ende von der Küche aus gesehen.
Zum Glück bemerkte ich auch noch rechtzeitig die Lache am Boden …
Prinzipiell ist der Ansatz schon mal gut. Kind macht Pipi und besorgt sich etwas zum Abputzen. Nur an der Ortwahl müssen wir noch arbeiten
…
Start in den Tag
15. Juni 2012Einer der ersten Sätze meiner Tochter heute morgen: ” Mama, hast Du schon mal etwas Schöneres erlebt als das Leben ?”
So kann der Tag eigentlich nur gut anfangen ….
Zwischendurch …
30. Mai 2012Nur mal ein kleiner Piep. Ich komme kaum zum Bloggen und wenn ich mal Zeit hätte, ist mein Kopf leer und mich übermannt die Müdigkeit.
Zur Zeit habe ich noch ein viertes Kind, eine Freundin unserer Tochter ist noch bis Freitag hier, und jeder der Kinder hat kann sich vorstellen, wie wuselig es hier ist. Gestern habe ich es sogar gewagt, mit allen Kindern einkaufen zu gehen. Ich habe es zwar überlebt, aber es wird bei diesem einen Mal bleiben. 3 Kinder im Alter von 5,7 und 8 Jahren, dazu noch ein Kleinkind, das aktuell ständig versucht, sich aus dem Einkaufswagen zu stürzen (wieso sitzen, wenn man auch stehen kann ?). So pendelte ich also zwischen Fangen spielenden, kreischenden großen Kindern und dem kleinen Kamikazekind, nebenbei versuchte ich einzukaufen …
Heute dann ein wunderschöner Tag, sonnig, nicht zu warm und nicht zu kalt, viel frische Luft und Toben für die Kinder, Buddeln und Pflanzen für mich. Schon bevor wir in unser Haus einzogen hatte ich mein zukünftiges Gemüsebeet abgesteckt und als es dieses Jahr endlich warm genug wurde, fing ich an, es zu bestücken. Momentan beherbergt es Brokkoli, Lauch, Erdbeeren, Spinat, Mangold, Zucchini, Salat, Zuckerschoten, Rhabarber, Radieschen und diverse Kräuter. Und ich merke schon, daß es zu klein ist und nächstes Jahr eine Erweiterung anstehen wird. Die Nachbarin hatte dies bereits vor ein paar Wochen prophezeiht, damals schüttelte ich noch ungläubig den Kopf, dachte ich doch, mein Beet sei riesengroß
.
Der kleine Sohn läuft immer noch nicht, aber immerhin traut er sich mittlerweile schon, 4-5 Schritte ohne Hilfe zu machen. Es fehlt einfach noch der entscheidende Kick, der den Knoten zum Platzen bringt, ich hoffe, es dauert nicht mehr allzu lange. Krabbelnderweise kommt er aber sehr schnell voran, das Nicht-Laufen-Können hält ihn nicht davon ab, blitzschnell um die nächste Ecke zu verschwinden und die Straße hinunterzuflitzen (heute fand ich ihn dann Kniebeugen machend am Zaun der Nachbarn wieder …).
Ansonsten warten wir auf den Anruf unseres Gartenbauers, der eigentlich versichert hatte, er würde diese Woche noch kommen und unseren Eingangsbereich pflastern, das Telefon schweigt aber nach wie vor beharrlich. Ich wäre so froh, wenn dieser Teil bald erledigt wäre, denn Frostschutzkies und Splitt sind nicht gerade kinderkompatibel. Ständig finde ich Steinchen im ganzen Haus, ganz zu schweigen von den weiß-staubige Fußabdrücken auf unserem eher dunklen Bodenbelag.
Die Terrasse sieht nicht viel besser aus, überall Splitt zwischen den Betonfundamenten und noch kein Holz für den Belag in Sicht. Der Kleinste hat nun diesen Platz zum Riesensandkasten auserkoren und könnte sich stundenlang damit beschäftigen, tonnenweise Splitt im Rasen und im Haus zu verteilen, wenn ich ihn nicht regelmässig davon abhalten würde.
Viel zu tun also, aber alles absehbar. Und vielleicht kehrt auch irgendwann mal etwas Ruhe und eventuell sogar ein wenig Langeweile ein …
Nicht zum Aushalten
23. Mai 2012Das kleinste Kind im Hause schubt sein ein paar Tagen wieder. Mit einer Gewalt, die mich etwas aus der Bahn wirft. Ich komme nicht zum Bloggen, der Haushalt wird marginal versorgt und die Anspannung ist bereits vor dem Mittagessen ziemlich hoch.
Auf dem Programm stehen:
- wann klappt das endlich mit diesem Sch… Laufen
- wie bringe ich meine Umwelt am besten dazu, mir sofort das zu geben, was ich haben will (laut schreien ? Kreischen, bis die Gläser zerspringen ? Den nächstbesten Gegenstand auf den Boden pfeffern ? Oder gibt es noch andere Möglichkeiten ?)
- alles ist meins, das ist doch klar. Wieso wagt es dann überhaupt jemand, mir etwas aus der Hand zu nehmen ?
- wieso können alle so toll sprechen außer mir bzw. wieso versteht mich denn keiner ?
Das Kind ist sehr anstrengend. Es ist permanent unzufrieden, schmeißt z.B. eine Schale mit Heidelbeeren wütend durch die Luft, kreischt anschließend aber wie besessen, wenn ich diese aufesse und verkünde, daß das keine Tischmanieren sind und es nun keine Heidelbeeren mehr gibt. Es legt sich mit sämtlichen Kindern in der Krabbelgruppe an, flippt total aus, weil es nur den gelben Plastikteller aus der Spielküche bekommt und nicht den blauen, den die Nachbarstochter in der Hand hält. Von Früh bis Spät hallt gellendes Gebrülle in meinen Ohren, ich habe entweder einen sich windenden kleinen Aal auf dem Arm oder ein heulendes Etwas an meinem Knie.
Im Auto anschnallen – bist Du verrückt, Mama ? Tagsüber schlafen – das meinst Du doch nicht ernst ? Wieso darf ich dein Kräuterbeet nicht verwüsten, du gräbst doch auch andauernd Grünzeug aus ?!?
Alles nur eine Phase, ich weiß. Sie wird binnen der nächsten 5 Wochen wieder ein Ende finden und ich werde eine Weile lang wieder ein zuckersüßes und bezauberndes Kleinkind an meiner Seite haben, das Sprechen, Laufen und einigermaßen teilen können wird. Jetzt muß ich nur noch ein Paket Drahtseilnerven finden, damit ich das unbeschadet überlebe. Und wenn ich das gefunden habe, werde ich mich über diese Phase freuen und gespannt beobachten, was dieses kleine Gehirn gerade wieder ausbrütet.
Ich geh dann mal ins Bett, Nerven sammeln und entspannen
Kichernd in die Nacht
15. Mai 2012Wie schon die Überschrift verrät gab es heute abend hier viel Gekicher.
Alles fing damit an, daß der Jüngste noch etwas überdreht war. Als ich nun oben im Stockbett mit dem großen Bruder kuschelte, fing dieser plötzlich an zu kichern, da der kleine Bruder wirklich lustige Selbstgespräche eine Etage tiefer führte. Er steigerte sich immer mehr hinein und bald fiel ich in das wilde Kichern mit ein. So lagen wir da, Mutter und Sohn, und lachten, bis uns die Tränen hinunterliefen
.
Der Jüngste verstummte zunehmend, bis es völlig still war und ich davon ausging, er sei eingeschlafen. Auch der große Sohn beruhigte sich allmählich und ich kletterte wieder nach unten. Dort saß der Kleine mit großen Augen in seinem Bett, völlig erstaunt, was sich über seinem Kopf abspielte. Also legte ich mich noch einen Moment zu ihm, als oben erneut Lachsalven zu hören waren. Ich konnte nicht anders, lachte mit und bald stimmte auch der kleine Sohn mit ein.
Irgendwann beruhigten sich dann alle wieder und schliefen ein. Und ich freue mich über dieses fast surreale Erlebnis, so habe ich bestimmt seit mehr als 10 Jahren nicht mehr gelacht …











